Dieses Gewetter ist normal. Das ist das, was Microsoft halt beherrscht: Es für den User dann doch irgendwie "einfach" machen. Und gleichzeitig ist es das, was die Alternativen kontinuierlich verkacken, weil sie oft von Tech-Nerds gemacht sind, die eine andere Sichtweise habe, für die das funktional und gut ist, was sie machen. Microsoft weiß sehr genau, was die zentralen Punkte sind, die den einfachen User bei der Stange halten. Und nur diese erfüllen sie. Der Rest steht zur Disposition.
Ich habe mich regelrecht an dem Versuch verbrannt, in meiner kleinen Organisation von M$ wegzukommen bzw. nicht tiefer reinzukommen. Da rennst du gegen Wände, weil die Leute nicht bereit sind auch nur 10min sich mit der anderen Software zu beschäftigen. Da ist dann einfach diese kleine Lücke, über die sie aktiv springen müssen und nicht per Updates in kleinen Schritten drübergezerrt werden - ist ja nicht so, dass M$ diese Brüche nicht vollzieht, aber sie werden da als "alternativlos" empfunden während der Wechsel ja eine Alternative gehabt hätte.
Muss man einfach durchziehen: Entzug ist irgendwann das einzige Mittel, auch bei Software. Und letztlich hat das, was "die Konzerne" ja mit ihren Ökosystemen machen was von Sucht: So lange du immer wieder nachspritzt (zahlst - mit Geld, Daten, Zeit, Nerven), verhinderst du den Entzugsschmerz.