ACSM geschütztes Buch wie mit Pen markieren?

---Daniel---

Lieutenant
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Hallo miteinander,

da ich gerne beim Sachbücher lesen handschriftliche Kommentare dazuschreibe / mit dem Pen markiere, wollte ich ggf. zukünftig alle Bücher als EPUB / PDF kaufen und in OneNote kopieren statt wie bisher in Kindle.
Jetzt habe ich hier ein Buch als ACSM-Datei. Mit Adobe Digital Editions kann ich es öffnen, dort geht aber kein Pen, PDF Export sehe ich ebenfalls keine Option. Mit welchem Programm kann ich bei so einem Buch handschriftliche Kommentare hinzufügen oder ist das überhaupt nicht möglich?

BG und danke im Voraus,

Daniel
 
Danke! Ist das legal oder eher Grauzone? Und ist die Seite sicher? Auf reddit schreiben sie, dass es wohl seit paar Monaten mit der Seite Probleme gibt und dass sie wohl automatisch das Buch dann mit ihrer eigenen ADE ID verknüpfen
 
Das kann man auch selber erledigen mit dem richtigen Programm und Plugin. Anleitung darf hier halt nicht gepostet werden...
 
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Du kannst das ganze auch mit Calibre und einem nichtgenannten konvertieren. (bisschen googlen). :)
Ergänzung ()

Sykehouse schrieb:
Das kann man auch selber erledigen mit dem richtigen Programm und Plugin. Anleitung darf hier halt nicht gepostet werden...
Calibre darf man schon nennen. :P
 
Stanzlinger schrieb:
Legal in DE wohl nicht, da du damit einen Kopierschutz aushebelst......aber wen juckt das?
Naja, bei Filmen etc. hat das früher auch keinen gejuckt, bis dann die Abmahnanwälte kamen. In dem Fall wäre vermutlich vor Allem die potentielle Verbreitung ein Problem, da du ja nicht weißt, was genau auf der Website mit dem Dokument passiert. War ja bei Tauschbörsen ne ähnliche Thematik, Download eine Sache, Upload viel problematischer.
Sykehouse schrieb:
Das kann man auch selber erledigen mit dem richtigen Programm und Plugin. Anleitung darf hier halt nicht gepostet werden...
AAS schrieb:
Du kannst das ganze auch mit Calibre und einem nichtgenannten konvertieren. (bisschen googlen). :)
Ergänzung ()


Calibre darf man schon nennen. :P
Gibt es da Tendenzen in welche Richtung das Ganze geht (Mehr DRM, Onlinezwang whatever - à la ein Steam für Bücher)? Ich war halt bisher immer Kindle Nutzer, möchte aber eigentlich Texte direkt mit dem Pen markieren / Notizen machen bspw. mit der PDF Variante vom Buch in OneNote - wofür Kindle halt eher ungeeignet / ungeeignet ist.

Idee war jetzt ein 13" Tablet für solche Zwecke zu kaufen, aber wenn der Trend (?) dann immer mehr Richtung DRM geschützte Bücher gehen würde, wäre das natürlich ein Problem für die Tablet Variante. Insbesondere, wenn der DRM Schutz bspw. öfter upgedatet wird. Amazon hat ja dieses Jahr die "Weiterleitung" von Büchern auf andere Devices auch weitestgehend blockiert - haben solche Späßchen auch andere vor?
 
Hallo miteinander,

ich war jahrelang Kindle Nutzer, habe aber gemerkt, dass mir gerade bei Sachbüchern das Notizen direkt im Buch machen erheblich fehlt. Auch das Markieren mit dem Finger führt teilweise zu "Back Skipping", da der Finger teilweise die Wörter verdeckt usw. Das geht mit Pen und direktem Markieren wie bspw. in OneNote viel schneller und stört für mich persönlich weniger den Lesefluss.

Daher nun meine Frage, was die beste App für meine Zwecke wäre.

Anforderungen:
  • Notizen direkt an beliebiger Stelle im Buch machen
    • 2nd best option wäre, dass man ggf. Bausteine für Text einpflegen könnte
  • Markierungen mit Pen an beliebiger Stelle möglich
  • optimalerweise wechselt die Seitengröße nicht für bessere Retention (à la PDF-Format)
  • Bonus
    • Gute Literaturverwaltung (Kindle ist leider mit den Gruppen sehr limitiert) wie bspw. in Calibre
Ein paar Apps habe ich schon angeschaut, aber die meisten Reader-Apps bieten solche Optionen anscheinend nicht an (Calibre, Kindle, Moon Reader, Tolino). Insofern sah ich als letzte Möglichkeit eigentlich nur noch OneNote.
Habe ich vll noch andere gute Apps übersehen? Ich finde es etwas seltsam, dass kaum/keine App den "normalen" Workflow beim Lesen von physischen Büchern kopiert.

BG Daniel
 
KI nennt mir mehrere Reader, die auch in ACSM Büchern Kommentare ermöglichen sollen. Vielleicht solltest du, am Besten natürlich im Eingangspost, erläutern, warum die nicht deinem Zweck dienen. Oder irrt die KI?
Dass du ein ACSM geschütztes Buch nicht einfach in pdf oder OneNote umwandeln kannst und dass man dir da hier nicht direkt Tipps zum Umgehen des Kopierschutzes gibt, sollte ja klar sein.
 
In der Regel bieten die Tablets die Möglichkeit Screenshotnotizen zu machen. Leider bleibst du dann natürlich nicht in deinem Buch, sondern musst die Screenshotnotizen verwalten.

In welchem Format liegen denn deine Sachbücher vor?
Pdf kann man z.B gut in Nebo oder in einer anderen Noitzapp kommentieren.
 
hmm? genau deshalb habe ich doch im Eingangspost gefragt "Mit welchem Programm kann ich bei so einem Buch handschriftliche Kommentare hinzufügen oder ist das überhaupt nicht möglich?"

Ich wusste bis gestern nicht mal, dass es ACSM gibt, meine ganzen Tolino Bücher ließen sich bisher problemlos als PDF downloaden bis auf jenes eine neu gekaufte gestern (deshalb wollte ich ja von Kindle auf Tolino wechseln bis dann die ACSM Überraschung bei dem einen Buch kam).

Reader Apps habe ich schon einige probiert - Kindle, Tolino, Calibre, Moon+ Reader. Keine von denen supportet das. Wenn du mehr weißt nur her mit den Infos, das ist ja genau meine Frage ^^
 
Also Gemeni ist da optimistischer, auch bei Tolino. Aber klar wenn du das alles probiert hast..
 
Ich habe nicht alles probiert, ich habe "einige" probiert, daher frage ich ja :-). Die Tolino App kann das bei meinen Büchern nicht, aber ich habe auf Tolino auch nur Trainingsbücher - die sind vermutlich meistens bei Tolino im PDF Format? AI sagt mir, dass Markieren bei Tolino nur bei Formaten geht, die reflowable sind. Und genau daher auch die Fragestellung, da der Markt extrem unübersichtlich ist.
 
tobe0402 schrieb:
In der Regel bieten die Tablets die Möglichkeit Screenshotnotizen zu machen. Leider bleibst du dann natürlich nicht in deinem Buch, sondern musst die Screenshotnotizen verwalten.

In welchem Format liegen denn deine Sachbücher vor?
Pdf kann man z.B gut in Nebo oder in einer anderen Noitzapp kommentieren.
Ja, das sollte für meine Zwecke innerhalb sein, damit der Flow nicht unterbrochen wird.
Bisher habe ich die meisten Bücher in Kindle und die auf Tolino sind im PDF-Format.
Je nachdem welche App ich nun nutzen werde, würde ich dann zukünftig die entsprechenden Formate kaufen.

Wobei ich mich auf dem Markt nicht auskenne und nicht weiß wohin die Trends gehen, ob bestimmte Formate am Aussterben sind usw.

Ich hatte ja gehofft, dass es eine Mischung aus Reader und PDF App gibt, wie bspw. beim Remarkable hier:
1760972166017.png

Problem bei Remarkable ist nur, dass der auch nicht mit DRM geschützten Formaten funktioniert. Und dann kann ich eben auch stattdessen ein Tablet nutzen. Und Kindle Scribe ist leider im Vgl. nicht annähernd so gut.
Ist sowas wie Remarkable eigentlich noch sinnvoll? Sprich, geht der Trend zu mehr DRM Formaten?

User38 schrieb:
Sieht auch sehr interessant aus.
 
Also gestern Abend waren das noch zwei Threads, scheinbar wurden beide zusammengelegt.

Ich persönlich finde, dass man bei Sach- und Fachbüchern, aus denen man etwas lernen möchte, unbedingt die Möglichkeit haben sollte, Seiten hinzuzufügen, mit einem Stift Notizen zu machen, Textstellen zu unterstreichen usw. Für mich funktioniert das PDF-Format am besten: Mit der richtigen Software kann ich all das tun und das Buch auf nahezu jedem Gerät zumindest lesen.

Allerdings braucht man dafür einen leistungsfähigen PDF-Editor – und da wird es schnell kompliziert oder teuer. Den perfekten Editor habe ich bisher nicht gefunden, denn jeder hat irgendeinen Nachteil. Manche bieten zwar alle Funktionen, die ein Editor haben sollte, sind aber nicht für die Bedienung per Touchscreen optimiert. Andere wiederum unterstützen Touch, können PDFs aber nur importieren oder exportieren und verlieren dabei wichtige Eigenschaften wie Verlinkungen – sie sind im Grunde nur ein digitaler Ausdruck, wie zum Beispiel OneNote.

Die Frage ist halt, mit welchem Gerät willst du denn deine Sachbücher lesen/bearbeiten?

Ich persönlich habe mich für ein 2in1 Convertible mit Windows entschieden. Dort habe ich mit 1,4kg auf 14" mein ganzes Wissen dabei. Organisiert wird in OneNote und Bücher werden als PDS bearbeitet/gelesen/gelernt. Dazu verwende ich den PDF Annotator und liebe mittlerweile den Vollbildmodus zum lesen und schreiben. Hier Zwei Bilder von meinem 14" wie drauf lese und schreibe:

Screenshot 2025-10-20 221229.png

Screenshot 2025-10-20 215958.png


Gefühlt würde ich sagen, dass sich bei Fach- und Sachbüchern das PDF-Format mit sogenanntem „weichem Kopierschutz“ durchgesetzt hat. Dabei wird das Exemplar individuell für den Käufer registriert – sowohl sichtbar als auch unsichtbar –, sodass die Rechteinhaber im Falle einer Weiterverbreitung nachvollziehen können, wer das Dokument hochgeladen hat. Da Amazon bei E-Books ausschließlich auf das Kindle-Format setzt, kaufe ich meine elektronischen Fachbücher dort inzwischen gar nicht mehr. Stattdessen bevorzuge ich PDFs ohne Kopierschutz. Besonders gut gefällt mir buecher.de – mal sehen, ob und wann Thalia es einstampft.
 
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@Admin Wieso wurden denn die Threads zus.gelegt? Ich hatte extra einen neuen Thread erstellt, weil "ACSM geschütztes Buch mit Stift markieren" quasi überhaupt nichts mit "Was ist die beste App für Buch Annotationen" zu tun hat.
Ersteres ist ein Special Case und schließt quasi das Thema vom zweiten Thread aus, da diese Fragestellung vor Allem auf ACSM freie Bücher abzielt. Sprich, falls jemand auf letzteres antworten könnte, würde er sich nicht vom Threadtitel vom erstgenannten angesprochen fühlen. Insbesondere, da die Fragestellung vom ACSM Thread bereits beantwortet war.
Und "beste App für Buch Annotationen" ist sicherlich für mehr User relevant, da diese wie @trb85 beschreibt gar nicht so einfach zu finden ist. Trotzdem Danke für die Mühe!

@trb85 Danke für die ausführliche Antwort! Ich war schon überrascht, dass vermeintlich kaum jemand vor ähnlichen Problemen stand.
trb85 schrieb:
Also gestern Abend waren das noch zwei Threads, scheinbar wurden beide zusammengelegt.
Gut, dass du den Thread schon gesehen hattest ^^

trb85 schrieb:
Ich persönlich finde, dass man bei Sach- und Fachbüchern, aus denen man etwas lernen möchte, unbedingt die Möglichkeit haben sollte, Seiten hinzuzufügen, mit einem Stift Notizen zu machen, Textstellen zu unterstreichen usw. Für mich funktioniert das PDF-Format am besten: Mit der richtigen Software kann ich all das tun und das Buch auf nahezu jedem Gerät zumindest lesen.
Denke ich auch, ich habe aktuell Kindle über Obsidian mit Anki verknüpft, um Sachwissen direkt halb automatisiert in Karteikarten abzuspeichern. Leider ist die retention rate aber eher gering, da man das Buch nicht ordentlich in der Kindle App bearbeiten kann, sich das Format je nach Gerät ändert (schlecht für visuelles Lernen) usw.
Optimalerweise würde ich gerne weiterhin bestimmte Markierungsfarben mit Obsidian syncen, aber das wird im PDF Format vermutlich nicht möglich sein?

trb85 schrieb:
Allerdings braucht man dafür einen leistungsfähigen PDF-Editor – und da wird es schnell kompliziert oder teuer. Den perfekten Editor habe ich bisher nicht gefunden, denn jeder hat irgendeinen Nachteil. Manche bieten zwar alle Funktionen, die ein Editor haben sollte, sind aber nicht für die Bedienung per Touchscreen optimiert. Andere wiederum unterstützen Touch, können PDFs aber nur importieren oder exportieren und verlieren dabei wichtige Eigenschaften wie Verlinkungen – sie sind im Grunde nur ein digitaler Ausdruck, wie zum Beispiel OneNote.
Das Gefühl hatte ich auch, aber habe sicherlich weniger als du ausprobiert.

trb85 schrieb:
Die Frage ist halt, mit welchem Gerät willst du denn deine Sachbücher lesen/bearbeiten?
Bin da ziemlich offen, habe gerade zwei neue Tablets (10" und 11") für die bisherige Kindle Methode gekauft. Die schicke ich aber wieder zurück, nachdem ich nun die PDF / OneNote Variante mit Surface Laptop im Hochformat getestet habe (quasi um 13" Tablet zu simulieren). Bin da noch unschlüssig über die Größe, aber denke 13" sollten es Minimum sein um quasi DinA4 zu simulieren und um am Rand Notizen machen zu können?

trb85 schrieb:
Ich persönlich habe mich für ein 2in1 Convertible mit Windows entschieden. Dort habe ich mit 1,4kg auf 14" mein ganzes Wissen dabei.
Klingt nach einer guten Wahl. Ich brauche halt standardmäßig meinen Laptop (Elitebook) und habe meist noch 2 portable Bildschirme dabei, zusätzlich ein Convertible könnte dann etwas schwer werden. Aktuelle Idee ist einen der externen Bildschirme durch ein 13" Tablet zu ersetzen und das dann gelegentlich auch zum Lesen zu nutzen. Ich habe nur Bedenken, dass mir bei den vielen Geräten im Rucksack ggf. aufgrund des Drucks der Tablet Bildschirm bricht.

trb85 schrieb:
Organisiert wird in OneNote und Bücher werden als PDS bearbeitet/gelesen/gelernt. Dazu verwende ich den PDF Annotator und liebe mittlerweile den Vollbildmodus zum lesen und schreiben. Hier Zwei Bilder von meinem 14" wie drauf lese und schreibe:
Puhh, das sieht echt interessant aus, diese handschriftliche Seite ist dann mit im PDF drin oder wie kann man sich das vorstellen?
Aktuell habe ich die PDFs in OneNote gedruckt und dann per Kategorie Tag künstlich ein Inhaltsverzeichnis erstellt (geht über einen Trick mit der Suchfunktion), um zumindest ne ähnliche Navigationsfunktion wie in einem PDF Reader bei längeren Büchern zu haben. Aber deine Methode sieht deutlich mächtiger aus.

1761076835689.png

Sowas in die Richtung sieht auch sehr interessant aus, er organisiert seine Bücher per Mindmap in Heptabase, da sehen aber die Annotationen nicht wirklich gut aus. Sowas mit PDF Annotator App kombiniert wäre natürlich nett (am besten in Obsidian einbindbar).

trb85 schrieb:
Gefühlt würde ich sagen, dass sich bei Fach- und Sachbüchern das PDF-Format mit sogenanntem „weichem Kopierschutz“ durchgesetzt hat. Dabei wird das Exemplar individuell für den Käufer registriert – sowohl sichtbar als auch unsichtbar –, sodass die Rechteinhaber im Falle einer Weiterverbreitung nachvollziehen können, wer das Dokument hochgeladen hat.
Alles klar, danke!
trb85 schrieb:
Da Amazon bei E-Books ausschließlich auf das Kindle-Format setzt, kaufe ich meine elektronischen Fachbücher dort inzwischen gar nicht mehr. Stattdessen bevorzuge ich PDFs ohne Kopierschutz. Besonders gut gefällt mir buecher.de – mal sehen, ob und wann Thalia es einstampft.
Danke für den Tipp und ja, bei Kindle kaufe ich zukünftig auch nichts mehr. Insbesondere, da die Geräte bei weitem nicht das können, wie bspw. ein Remarkable.
 
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---Daniel--- schrieb:
Optimalerweise würde ich gerne weiterhin bestimmte Markierungsfarben mit Obsidian syncen, aber das wird im PDF Format vermutlich nicht möglich sein?
Ich glaube, du unterschätzt das PDF-Format ein wenig – es kann deutlich mehr, als man ihm oft zutraut. Wenn ich daran denke, wie viele vertrauliche Informationen an die Öffentlichkeit gelangt sind, nur weil man Textstellen einfach mit schwarzen Balken überdeckt hat, wird schnell klar, warum die Funktion „Schwärzen“ in jedem besseren PDF-Editor nicht ohne Grund existiert.

PDFs unterstützen auch mehrere Ebenen. Letztlich ist OCR in einem PDF nichts anderes als eine zusätzliche Textebene, die vom Computer erkannt wird, während die ursprüngliche Bildebene für den Menschen sichtbar bleibt.

Theoretisch sollte das, was du mit Anki und PDFS vorhast, also durchaus machbar sein. Allerdings bräuchte man dafür vermutlich einiges an Programmier-Know-how – oder man versucht es gleich mit einem richtig guten KI-Modell.

---Daniel--- schrieb:
Puhh, das sieht echt interessant aus, diese handschriftliche Seite ist dann mit im PDF drin oder wie kann man sich das vorstellen?
Ganz unkompliziert: Hier ist ein Test-PDF mit drei Seiten. Eine Seite stammt aus meinem Mathebuch, das ich auseinander genommen, eingescannt und anschließend per OCR verarbeitet habe. Die anderen beiden Seiten enthalten meine eigenen Ergänzungen und Erweiterungen zum Thema.

Die Stifteingaben im PDF Annotator bestehen aus digitaler Tinte – ähnlich wie man es von Microsoft OneNote, Journal und vergleichbaren Anwendungen kennt. Das Problem ist jedoch, dass diese Eingaben für die meisten anderen Programme lediglich als Pixelgrafik dargestellt werden. In vielen PDF-Programmen wirkt das dann schnell unscharf oder verpixelt.

Im PDF Annotator hingegen sind die Eingaben vektorbasiert. Ich kann sie beliebig verschieben, vergrößern oder verkleinern – und sie bleiben dabei stets gestochen scharf, wie man auch in meinen Screenshots sieht. Für die Beispieldatei habe ich die DPI für die Stifteingabe absichtlich extrem hoch eingestellt – 600 DPI statt der üblichen 150 DPI. Dadurch ist die Datei zwar recht groß, aber in anderen PDF-Readern sieht die Eingabe dann zumindest annähernd so aus wie bei 150 DPI im PDF Annotator.

Ich habe gerade etwas ausprobiert: Meine digitale Handschrift aus dem PDF Annotator per STRG+C/STRG+V in OneNote eingefügt – und es funktioniert einwandfrei. Beide Programme kommen mit der digitalen Tinte des jeweils anderen gut zurecht. Ich kann die Eingaben problemlos skalieren und verschieben. Im Gegensatz dazu behandelt das Programm UPDF die Eingaben nur als Pixelgrafik – dort kann ich lediglich ein statisches Bild einfügen.

Falls du ein Windows-Tablet oder ein Grafiktablet besitzt, kannst du PDF Annotator ja mal ausprobieren. Die ersten 30 Tage sind kostenlos, allerdings wird ein Wasserzeichen in die erzeugten PDFs eingefügt.
---Daniel--- schrieb:
Bin da noch unschlüssig über die Größe, aber denke 13" sollten es Minimum sein um quasi DinA4 zu simulieren und um am Rand Notizen machen zu können?
Ich weiß jetzt nicht ganz was du damit sagen willst. Ich mein man kann ja so zoomen bis es einem passt. Z.B. lese ich sehr gerne 2 Seiten gleichzeitig im Vollbildmodus, während wenn ich schreibe vergrößere ich die Seite auf die maximale Breite. Oder meinst du die Handschrifteingaben wenn man am Rand des Displays ist. Da haben die Dinger scheinbar noch Probleme, da ich meine Hand auf dem Papier/Display ablegen. Und dann ist die Stiftspitze und meine Handfläche zu dich nebeneinander und es kommt zu aussetzer im Schriftfluss, als hätte ich Mitten im Buchstaben den Stift abgesetzt. Der einfachst Workaround ist die Hand am Rand nicht abzusetzen. Dann fühlt sich das Schreiben am Rand für die paar Wörter immer ein bisschen komisch an.

Das schöne an PDFs ist halt, du kannst Verlinkungen auf andere Seiten des Dokumentes springen, auf andere PDFs Seite so und so oder andere Dateien, etc.. Oder meine andere Lieblingsfunktion Text im Buch markiert, Rechtsklick -> Lesezeichen und schon ist der markiert Text als Titel des Lesezeichen erstellt und bringt dich genau zu dieser Seite.
 

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