The Ripper schrieb:
Ich wär mir ziemlich sicher, dass es weiterhin Angebot geben würde, wenn der gewohnte Werbevertrieb komplett eingestellt werden würde.
Klar. Was bleibt dann praktisch noch: Paid Content und PR.
"Wenns nichts kostet, nehm ichs halt mit" - Seiten würden aber dann wahrscheinlich wegfallen.
Wie viel Prozent machen diese nice-to-have-sites denn aus? 98%? 99%? Facebook weg, YouTube weg, Google weg, sämtliche Newsseiten weg...
Wer würde für den Rest denn überhaupt noch Anschlussgebühren an seinen Internetprovider bezahlen? Und wofür? Für Zugang zu seinen E-Mails? Für Paid Content?
Wikipedia gibts auch noch...
Und selbst die müssen jedes Jahr regelrecht betteln. Nebenbei machen sich dort immer mehr PR-Firmen breit, welche Artikel zugunsten der Auftraggeber unauffällig abändern.
Für Dinge, die wirklich gebraucht werden, würde auch gezahlt werden.
Ja, die Frage aber ist, wie viel Flatrates man sich leisten kann. Denn dann müsste ja praktisch für alles bezahlt werden, was heute wie selbstverständlich gratis benutzt/konsumiert wird: E-Mail, Suchmaschine, Nachrichten, Videoportale, Soziale Netzwerke... Das wird für viele aber eng...
Der stark fallenden Nachfrage folgt eine Absenkung des Angebots. Ein Großteil des Internets würde einfach verschwinden. Willst Du wirklich ein 2-Klassen-Internet, bei dem der Geldbeutel darüber entscheidet, welche Websites benutzt werden können?
M@rsupil@mi schrieb:
Was war wohl zuerst da: Aufdringliche Werbung / Werbebanner, die Schadsoftware ausgeliefert haben oder der Blocker...
„Der hat aber angefangen!“ gehört in den Kindergarten.