Älteres Notebook aufrüsten oder neues kaufen?

C

c137

Gast
Hallo!

Ein Kumpel von mir hat ein HP Pavilion dv6800, genaue Modellnummer weiß ich jetzt leider nicht.

Daten:
15,6" glare, 1280x800
2x1GB DDR2
AMD Turion 64 x2 TL-60 2,0GHz
GeForce 8400M (GS ?)
Windows Vista Home Premium
250GB Festplatte (5200 U/min)
DVD-Brenner, 3x USB 2.0, SD-Kartenleser, a/b/g-WLAN, Webcam, Micro usw.

Es wird für kleinere Spiele wie "Manic Digger", Office 2007, Youtube etc. verwendet, hochfahren dauert aber lang und es ist nicht besonders reaktiv trotz Datenträgerbereinigung etc. Eine Vista-DVD besitze ich auch nicht, bei seinem Laptop war nur eine Recovery-Partition dabei (nichtmal eine DVD oder CD).
Die Frage ist jetzt: Lohnt es sich, 50€ in 2x2GB DDR3-SO-DIMMs und vll sogar 100€ in eine 128GB-SSD zu investieren? Oder sollte er sich gleich ein neues Laptop kaufen?
(Mir persönlich wäre da das Asus Zenbook Prime UX31A in den Sinn gekommen ;))

Danke und Grüße,
c137
 
Ich würde sagen, dass ein neuer Laptop sinnvoller wäre, als den alten aufzurüsten.
 
Hallo,

die Aufrüstung von RAM und SSD wird das Notebook nicht schneller machen. Zumindest nicht in Sachen Rechenleistung. Wenn Dein Kumpel mit der CPU und GPU Power noch zurecht kommt, ist eine Aufrüstung zumindest mit einer SSD eine gute Wahl. Das macht das Notebook zumindest gefühlt zigfach schneller. Auch wenn rechenintensive Dinge davon natürlich überhaupt nicht profitieren. Aber der Start des BS und der Programme, da liegen dann Welten zwischen dem jetzigen Zustand und dem dann mit der SSD.

Und ja, das mit dem Problem des VISTA Installationsmedium habe ich auch schon oft gehabt. Zu 99% findet man eben nur Recovery Partitionen keine DVD mehr vor. Und wenn dann die HDD defekt ist, dann steht man da.

Wenn Du ein Vista 32 oder 64 Bit brauchst, kannst Du gerne mal eine PN senden.

Grüße,

Blubbs
 
Aufrüsten.
Für ein bisschen Office und youtube scheint mir ein Zenbook (~1100€) dann doch ein wenig zuviel des Guten. Außerdem hat dein Freund dann kein CD/DVD-Brenner mehr (falls er das braucht).
 
Ich würde auch mal sagen eine SSD wäre schon recht gut - die kann man ja auch immer noch später in ein neues System übernehmen. Und Sachen wie Hochfahren oder Öffnen von Programmen wird die spürbar beschleunigen. Ob der Ram nun sinnvoll wäre weiß ich nicht wirklich.. ich denke eher weniger.
 
Vista ist auch eine Bremse, besonders bei wenig RAM.
Eine Investition in Win7 wäre wohl die günstigste Art der Beschleunigung, der Prozessor und die Grafikkarte reichen für die Anwendungsgebiete sicherlich.

Hinzu kommt, dass er das BS dann auch bei neuerer Hardware einsetzen kann, wenn er den Laptop mal verkaufen sollte.
 
Yuki schrieb:
Vista ist auch eine Bremse, besonders bei wenig RAM.

Hallo,

das ist ziemlicher Humbug. Anfänglich sah das noch so aus. Aber Vista mit SP2 verhält sich nicht wirklich anders, als es Windows 7 tut. Wenn man eine Vista Lizenz hat, dann ist der Umstieg mit einem älteren Rechner auf Windows 7 raus geschmissenes Geld.

Grüße,

Blubbs
 
RAM Aufrüstung ist zu teuer und bringt auch nicht viel, denn das Teil braucht DDR2 RAM.
Die Frage ist auch, ob das Mainboard mit größeren Modulen als 1 GB umgehen kann.
SSD kann was bringen, allerdings geht dann natürlich Speicherplatz verloren (128 gegen 250 GB).
Allerdings ist das System CPU-mäßig für Office und Internet immer noch stark genug.
Heutzutage bekommt man aber bereits für um die 400 € - 500 € schnellere neue Notebooks, teilweise sogar schon mit guter Grafiklösung (Llanos mit HD6***).
Ob es sich da noch lohnt, 100 € in eine neue SSD zu stecken?

Achso wegen Vista:
http://forum.chip.de/windows-vista/iso-datei-windows-vista-1558496.html
 
Windows Vista ist im Gegensatz zu 7 mittlerweile keine "Bremse" mehr!
Man musste nur warten, bis es optimiert wurde und alle, die XP so viel besser finden als Vista sollen mal XP im Original ohne SPs installieren.
 
Ja, dass eine SSD das Hochfahren und Öffnen von Programmen extrem beschleunigt, weiß ich seit ich meinen Desktop mit einer 128er Samsung 830 aufgerüstet habe :D
Nachdem ereigentlich nja nichts rechenintensives treibt und so wie ich ihn verstehe eher nur die Reaktivität zu wünschen übrig lässt, dachte ich eben an ein SSD.
Und für Vista kamen mir 2GB auch recht wenig vor. Win 7 wäre also geschwindigkeitstechnisch sinnvoller als die RAM-Verdopplung?
 
BlubbsDE schrieb:
Hallo,

das ist ziemlicher Humbug. Anfänglich sah das noch so aus. Aber Vista mit SP2 verhält sich nicht wirklich anders, als es Windows 7 tut. Wenn man eine Vista Lizenz hat, dann ist der Umstieg mit einem älteren Rechner auf Windows 7 raus geschmissenes Geld.

Grüße,

Blubbs

Um in deinem Jargon zu bleiben ist das kein Humbug, dein Beitrag dafür ziemlich sinnfrei.

Ich bleibe dabei, dass Win7 dieses System wesentlich schneller laufen lässt als das Vista SP2 kann, vom Mehrwert eines neuen BS, was Treibersupport und Co angeht und von der Weiterverwendung mal ganz abgesehen,
Den RAM kannst du mit dem NB beim Wechsel entsorgen.

Vista ist und bleibt eine Bremse und du erzählst hier fahrlässig Unsinn, aber warten wir doch einfach weitere Meinungen ab!
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch bei einem neuen Notebook, würde ich eine SSD kaufen und die Original-HDD in einem externen Gehäuse weiter nutzen.
 
Ein Turion TL 60 entspricht einem Athlon X2 3800+. Es ist fraglich, ob Du mit einer so langsamen CPU überhaupt einen Vorteil mit einer SSD hast. Eigentlich passt bei dem Notebook alles zusammen so wie ist ist. Lieber etwas sparen und für 400-500€ irgendwann ein neues, das ist dann WELTEN schneller.

Meine Erfahrung ist auch, dass Win7 speziell bei älterer Hardware sich deutlich schneller anfühlt als Vista SP2. Ich musste Vista bei einem Core2Duo mit 2 GHz runterschmeißen, weil es so schnarchlangsam war (frisch aufgesetzt), dass die Anwenderin nicht anständig arbeiten konnte. Auch braucht Vista definitiv mehr Speicher, 2GB sind eher knapp, Win7 ist da etwas effektiver (wobei unter 4 GB leidet es auch etwas)
 
Zuletzt bearbeitet:
Yuki schrieb:
Vista ist und bleibt eine Bremse und du erzählst hier fahrlässig Unsinn, aber warten wir doch einfach weitere Meinungen ab!

Hallo,

die stehen hier schon und ich kann nur an nehmen, dass Du einfach urbane Legenden zum Thema Vista weiter erzählst, ohne eigene Erfahrungen zu haben.

Grüße,

Blubbs
 
BlubbsDE schrieb:
Hallo,

die stehen hier schon und ich kann nur an nehmen, dass Du einfach urbane Legenden zum Thema Vista weiter erzählst, ohne eigene Erfahrungen zu haben.

Grüße,

Blubbs

Ja, die stehen hier und decken sich nicht mit deiner, ich fürchte du machst mit deinen Beiträgen deinem Forennick alle Ehre.
Ich spreche aus Erfahrung mit Vista und mit Win7, ich gebe nämlich nur dann Ratschläge, wenn ich der Meinung bin, dass sie korrekt sind.
 
Yuki schrieb:
Ja, die stehen hier und decken sich nicht mit deiner

Hallo,

ich sehe hier im Thema nur eine weitere Meinung zu der Frage und die entspricht meiner. Wie auch immer. Es ist nicht meine Meinung. Vista mit SP2 verhält sich in Sachen Resourcen Umgang nicht anders, als es Windows 7 macht. Das ist ja nicht auf meinen Mist gewachsen.

Zu einem Kauf würde ich auch nicht raten. Aber wenn man im Besitz einer Vista Lizenz ist, dann ist der Kauf von 7 eine mehr als überflüssige Geldausgabe.

Grüße,

Blubbs
 
Zuletzt bearbeitet:
Ruheliebhaber schrieb:
Auch bei einem neuen Notebook, würde ich eine SSD kaufen und die Original-HDD in einem externen Gehäuse weiter nutzen.

Hätte ich ihm auch geraten. Ist schließlich meist billiger als gleich eins mit SSD zu kaufen. Vorausgesetzt, es passt eine mit 2,5"-Standard-Größe oder halber Höhe rein.

puri schrieb:
Ein Turion TL 60 entspricht einem Athlon X2 3800+. Es ist fraglich, ob Du mit einer so langsamen CPU überhaupt einen Vorteil mit einer SSD hast. Eigentlich passt bei dem Notebook alles zusammen so wie ist ist.
OK, ein Athlon 64 x2 3800+ ist wirklich für heutige Verhältnisse langsam.

puri schrieb:
Lieber etwas sparen und für 400-500€ irgendwann ein neues, das ist dann WELTEN schneller.
Nicht nur irgendwann, kann auch jetzt sein!

Für wieviel könnte er denn das 4 Jahre alte HP noch losbringen?
(Ist in gutem bis sehr gutem Zustand: ein minimalkratzer <2cm und nur wenn ausgeschaltet sichtbar auf dem Bildschirm. Akkulaufzeit kenne ich nicht, er hat ihn meist daheim benutzt und bei Netzbetrieb den Akku nicht dringehabt.)
 
BlubbsDE schrieb:
Hallo,

ich sehe hier im Thema nur eine weitere Meinung zu der Frage und die entspricht meiner. Wie auch immer. Es ist nicht meine Meinung. Vista mit SP2 verhält sich in Sachen Resourcen Umgang nicht anders, als es Windows 7 macht. Das ist ja nicht auf meinen Mist gewachsen.

Meine Erfahrung ist auch, dass Win7 speziell bei älterer Hardware sich deutlich schneller anfühlt als Vista SP2. Ich musste Vista bei einem Core2Duo mit 2 GHz runterschmeißen, weil es so schnarchlangsam war (frisch aufgesetzt), dass die Anwenderin nicht anständig arbeiten konnte. Auch braucht Vista definitiv mehr Speicher, 2GB sind eher knapp, Win7 ist da etwas effektiver (wobei unter 4 GB leidet es auch etwas)

Sowas passiert, wenn man nur liest, was man lesen mag, oder?


Und nein, es ist deine Meinung und kein Fakt, letzteren müsste man nämlich untermauern können.
 
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Also noch mal zu Vista:

Ich hatte es auch von RT bis SP1 auf meinem Notebook (2* neuinstalliert von 11/2006 bis 1/2009) und die Beta von Win7 (01-2011) war wesentlich schneller (und stabiler) als Vista SP1, so dass ich auf meinem dienstlichen Produktivnotebook dann die Beta und den RC1 bis zur RT von Win7 gefahren bin - und nur Vorteile sah. Vista (64) SP2 hatte ich übrigens noch lange auf einem Zweit-PC, bis ich es 2011 durch Server 2008 R2 ersetzte. Also nach den Erfahrungen mit 3 Geräten (und 2,5 Jahren Leidensweg mit Vista auf dem Notebook) kann man mir erzählen was man will, Vista ist sicherlich nicht so schlecht wie Windows ME, aber über den Status von Windows XP SP1 ist es nie hinausgekommen - und Windows 7 RT startete gleich wie ein Win XP SP3 - so meine persönliche Erfahrung und Meinung.
 
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