@Nerdpatrol Das Konzept lokaler Verarbeitung von Daten ist dir bekannt?
Das iPhone indiziert z.B. Fotos nach Strand, Katze, Maine-Coon-Katze, Auto, Schrank und so weiter - vollkommen lokal, weil Apple irgendwann mal eine entsprechend getaggte Bilddatenbank eingekauft hat und das trainierte Modell auf jedes iPhone ausgerollt haben. Das Trainingsmaterial stammt nicht mal anonymisiert von iPhones oder so, sie sagten schon vor Jahren in einer Keynote, dass sie nicht auf Nutzerfotos zurückgreifen müssen um Bilder von Bergen zu kriegen…
Etwas mehr Wissen und weniger Panik in sämtlichen „Datenschutzdiskussionen“ wäre wirklich toll!
Fängt schon mit der Panik über Nutzungsbedingungen mit „Wir dürfen ihre Daten verarbeiten und sie geben uns das Recht diese zu veröffentlichen…“-Klauseln vor einigen Jahren, laaaange vor KI!
Alle heulten rum, dass Facebook und Twitter dann private Fotos - die man öffentlich geteilt hat!!! - nehmen würden um sie in Fernsehwerbung für Facebook/Twitter zu verwenden…
Nö!
Verarbeiten und veröffentlichen heißt nur, dass man diese Rechte braucht damit sie die Bilder auf deinem Profil anzeigen dürfen, sie eventuell irgendwann mal in Jpeg2.0 unwandeln um Speicherplatz zu sparen usw.
Alles 1:1 der Kram wozu du die Plattform überhaupt nutzt, aber deine Panik führt dazu, dass du ein „Ich widerspreche hiermit der Nutzung meiner Daten…“-Bildchen auf deinem Profil postest und das in irgendeiner Weise für rechtlich verbindlich hälst…
@Blackhorse79 Die Ohrstöpsel hängen fast zwangsweise an einem iPhone…
Und wenn sie das nicht täten bekämst du Videoaufnahmen auch irgendwie schwer in die Cloud, oder?!
Apropos: Noch ein Argument für lokale Verarbeitung: 1. Ein verbundenes iPhone kann das und 2. Videos in die Cloud schieben für etwas was auch lokal ginge… Apple hat doch auch keine Lust terabyteweise Video erhalten und verarbeiten zu müssen wenns auch eine Bluetoothverbindung weit entfernt analysiert werden kann.