Mickey Mouse schrieb:
meine 3-1/2 Wege LS für ca. 10k€/Stk. sind auch rein analog mit passiven Weichen
Mickey Mouse schrieb:
teuren analogen Bauteilen
Die "alte" analoge Neumann KH120 hatte auch einen guten Ruf, und war günstiger, als der DSP-Nachfolger.
Und außerdem vergleichst Du Äpfel mit Birnen.
Passivweichen müssen niederohmige komplexe Lasten mit hohen Leistungen versorgen, und das möglichst verlustarm. Das erfordert LC-Weichen mit teuren niederohmigen Spulen, und Kondensatoren mit großen Kapazitäten und Spannungsfestigkeiten.
Analoge Aktivweichen setzen keinen nennenswerten Leistungen um, und arbeiten fast unter Idealbedingungen (Quasi-Null-Ohm-Quelle, extrem hochohmige Last). Auf Spulen kann man komplett verzichten, Aktivweichen sind üblicherweise reine RC-Designs.
Hochwertige Nicht-Voodoo-Operationsverstärker und 0,5 W-Metallfilmwiderstände mit 1% Toleranz sind Centkram, und selbst Kondensatoren mit 2,5% Toleranz und üblichen Aktivweichen-Werten sind billig:
https://mou.sr/3QwvFMj
Und jetzt vergleich das mit mittelpreisigen Passivweichen-Kondensatoren, wo man statt der 0,033 eher 10 µF benötigt:
https://www.lautsprechershop.de/hifi/mundorf_kondensatoren.htm#mcap
Oder die Preise von Frequenzweichenspulen, wobei solche mit Kernen bereits ein Kompromiss sind, der bei "High End" bestenfalls im Bassbereich in Kauf genommen wird:
https://www.lautsprechershop.de/hifi/mundorf-ikernspule.htm