Aktuelle politische Situation - Pakistan & Morddrohungen - was meint ihr dazu?

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Nein wir haben kein Problem mit dem Islam. Wir haben ja auch kein Problem mit dem Christentum oder Buddhismus oder sonstigen Religionen.

Wir haben ein Problem durch Fanatiker, die meinen diese Lehren in der Forum verbreiten zu müssen, wie sie dort stehen. Das sind auch Fundamentalisten, die eben alles wortwörtlich entnehmen und nicht darüber nachdenken, sondern es so hinnehmen wie es dort steht. Würde man darüber nachdenken, käme man ja zu dem Schluss, dass es ansich nur 2 Dinge gibt die man tun kann.

Nummer 1: Mit dem Denken aufhören und sich genau an das halten was dort geschrieben steht.
Nummer 2: Das was dort steht als falsch interprätieren und sich nur an die moralisch Guten Dinge halten, dann ist man aber nicht mehr dieser Religion zugehörig. Nur weil hierzulande alle Weihnachten feiern, würde ich nicht sagen, dass sie christlichen Glaubens sind.

Wenn ein Update erlaubt ist, warum bringt man dann nicht noch ne neue Version. Bibel XP zum Beispiel, indem zwar nicht gesagt wird, dass der alte Quark ja Unsinn ist, sondern einfach wieder neue Richtlinien vorgibt. Vielleicht unterdrücken wir dort nicht mehr anders-religiöse, Frauen oder Homosexuelle, wie wärs mit den Reichen oder irgend eine andere Gruppe?

Die friedlichen Muslime brauchen sich nicht von ihrem Glauben zu entfernen. Sie halten sich nur Gesetzestreu wie sie sind dran. Für uns ja fast schon undenkbar. Aber dann müssen sie sich eben auch an alle Grundsätze halten. Und da wären sicher jeden Tag Strafen fällig. Die führen diese Menschen aber nicht aus, und die Frage ist waurm? Wenn ich unerschütterlich an einen Gott glaube, und dieser hat mir die Heilige Schrift dargebracht, und darin steht: Alle Andersdenkenden musst du umbringen. und ich glaube wirklich daran. Dann muss ich doch rumrennen und köpfen oder nicht? Andernfalls lege ich doch nur wieder die Worte aus. Sie sind aber unmissverständlich.

Also ist doch die Frage eher, was ist Glaube denn dann überhaupt, wenn jeder es so auslegen kann wie er will? Er hat nichts mehr mit der Schrift zu tun, und auch nichts mit irgendwelchen Büchern. Er ist nur ein Argument, um seine eigene Macht zu beweisen vor Anderen, seine scheinbare Überlegenheit anderen aufzuzwingen und die eigene Unfähigkeit Fakten anzuerkennen (dass man eben nicht unendlich lange alle Menschen einfach niedermähen kann, da bleibt ja keiner mehr übrig) durchzusetzen. Das hat nichts mit Religion, sondern mit Arroganz zu tun.

Und da ist fraglich, ob wir die Religionen als solche überhaupt brauchen.
 
Onkelhitman schrieb:
Ebenso die Bibel. Es ist nichts anderes. Weil Aaaron das goldene Kalb hergestellt hat, als Mose auf dem Berg war, da wird von Mose, als er wiederkommt verordnet, alle Priester sollen soviele umbringen wie möglich. Das waren ca. 3000. Am Ende des Vers schickt Gott den Überlebenden noch ein Plage hinterher. Im vierten Buch Mose sollen die Midianiter ausgelöscht werden.
Das musst du auch im historischen Kontext sehen.
Der Exodus war kein friedlicher Marsch von n paar Hundert Juden unter der Führung eines weisen alten Mannes. Moses war ein junger, charismatischer Führer und vor allem ein FELDHERR! Seine ach so jämmerlichen Judensklaven waren tatsächlich ein gut ausgerüstetes Heer. Er hat seine Elite-Garde, die Leviten, dazu benutzt um die Kontrolle über seinen Zug zu behalten. Sollte jemand aufmüpfig werden, wurden ihm halt "die Leviten gelesen". Nix anderes haben Offiziere im 1. und 2. Weltkrieg in ihren Einheiten gemacht. Jetzt konntest du schlecht schreiben "jeder, der gegen Moses' Führung rebelliert hatte wurde erschlagen". Nein, viel besser liest sich "jeder, der sich gegen Gott versündig hat wurde durch Moses gerichtet"

Onkelhitman schrieb:
Wir haben ein Problem durch Fanatiker, die meinen diese Lehren in der Forum verbreiten zu müssen, wie sie dort stehen. Das sind auch Fundamentalisten, die eben alles wortwörtlich entnehmen und nicht darüber nachdenken, sondern es so hinnehmen wie es dort steht. Würde man darüber nachdenken, käme man ja zu dem Schluss, dass es ansich nur 2 Dinge gibt die man tun kann.
Der Islam in seiner aktuellen Form scheint Fanatismus aber deutlich stärker zu fördern.

Und da ist fraglich, ob wir die Religionen als solche überhaupt brauchen.
Glaube kann Trost spenden und zu Mitgefühl animieren. Wenn du schon nicht aus eigenem Antrieb hilfst, dann hilf, weil Gott es wünscht.
Nimm nur die Karma-Lehre: "Bau keinen Mist, denn das rächt sich garantiert."
 
Was gibt einen Menschen das Recht, einen anderen vorzuschreiben was er tun soll und was nicht!? weil es ein Buch gibt das man anbetet und glaubt es sei Gottes Wort? von Menschen geschrieben, der eine träumt sich schön und bastelt sich seine Welt so wie er es für richtig hält, der andere kann es noch besser, der andere hat es drauf und der andere hat es draufer... Mehrzahl oder? :D

Ich erkenne und sehe, eigentlich nur Gewalt Aggression, hass Missgunst, gier, Neid, lügen.
Und weil es einer nicht besser verstehen will glaubt er das er in Gottes Namen handelt und ähm will mich dafür toten? (davor auch, unterdrücken, ausbeuten misshandeln, foltern, etc.. )

Die einen sind aggressiv und es wächst, die anderen sind still, entsetzt, es staut sich auf der einen Seite, Wut hass und angst auf. warum? wie geht der einzelne damit um? KANN man sachlich diskutieren und über was!?: Gott, Koran, Muslime, gut und schlecht? OHNE dass man klein gemacht wird, den egal was man sagt die, haben wollen immer recht haben.

Ich respektiere, vieles und finde auch einiges gut aber, das böse ist überall und da mir Menschen aufzwingen wollen, was richtig oder falsch ist, werde ich aggressiv, den ich gebe dieses wissen, diesen "hass" in mir weiter und glaube zu wissen das, das was ich gelernt=? habe bzw. mir aufgezwungen wurde besser sei als das was andere machen. Maschen sterben, werden umgebracht nur weil man etwas falsches gesagt hat?
andere werden gefoltert und dann siehe oben...

Wie viele Menschen hat Gott gemäß der Bibel getötet?
http://brights-rhein-main.de/handout/Gottes_Todesstatistik.html

1 Ein ägyptisch-israelitisches Mischlingskind, wegen Lästern des Namens des Herrn
ein Kind? welcher Mensch Vater Mutter, tötet sein Kind weil es gelästert hat?
ein Kind das nicht Weiß was richtig oder falsch ist? ein Kind ?
wer hatte noch mal gesagt du sollst dein Vater und mudda ehren?
bzw. warum steht da nicht drin ehre dein Kind beschützen es behüten es erziehen und so weiter.. bla bla bla.

2. weil der Herr es so wollte
Also ich wollte und du tod? wow und so weiter...

gibt es so etwas auch für

Wie viele Menschen hat Gott gemäß der Koran getötet?
www. wo ?!
Wenn es doch nur einen Gott gibt, warum unterscheiden die sich in diese ganzen Clans!?
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Religionen_und_Weltanschauungen
Weltreligionen.png

Also sind die Orthodoxes Christen die nr1 bzw. die Mehrzahl oder wie? Jetzt kommen aber andere und wachsen und wissen es besser? Wo sind denn die ganzen griechischen Götter?(jajaja die sind schon vor den Griechen pleite gegangen lööl ) Do die deutschen ? Wo die Römischen ? Ich weiß doch das Gott nicht sterben kann oder? Aber och Gott kann alles also auch sterben wen Gott alles ist, ist Gott gut und böse? Ist Gott ein Barsch flööt Schande? Warum? Gott ist doch alles? A l l e s A l l O l a etc... Gott ist alles da peilen diemsnchen nicht.

Christen 3x 1000 Jahre Hölle,
Muslime 3x 1000 Jahre Hölle,
Buddhisten 1 tag Hölle quelle?! welche Quelle? (hab den Film hier gesehen, auf arte: Rosas Höllenfahrt) ich lese höre, jeden tag etwas (anderes)darüber, man erzählt mir immer etwas anderes, klar will ich Buddhist werden, den einen tag alda den sitz ich locker :lol: hoffe ich wer Weiß was da für Sadisten drin sind. aber jeder macht dir ANGST, warum diese Angst? aber nein dann kommt mir der Muslime an und sagt Gott wird dich braten und ich denke an Gyros grill :rolleyesund Döner Spieß:( der andere sagt Gott ist böse und wird ich vergessen, Chaos pur in mir, dann sehe ich Menschen die Menschen töten und das im Namen Gottes im glauben was sie glauben zu wissen und du stehst da und denkst Hammer film alda...

welche Hauptrolle spielst du jetzt dabei!? WARUM soll ich einem GOTT glauben der MIR angst machen will oder macht? BUHH:freak: warum sind die einen dumm, die anderen schlau? warum sind die einen schön, die anderen hässlich? warum die einen geil die anderen geiler:D Warum verstecken sie sich alle hinter ihrem (welchen) Gott!?

sry ich will nicht ganz ausweifen hab ich aber ne? miese :( aber es gibt so vieles und bestimmt auf alles ein Antwort, aber was ist der Sinn das es so viel HASS gibt? warum will man dem anderen etwas aufzwingen was man nicht will "egal ob es gut ist für in oder nicht" klar man kann Selen retten und so weiter aber wie viele Seelen sind misshandelt, vergewaltigt, worden in all den Jahrhunderten im Namen Gottes um nur Gutes zu erleben bzw. das Paradies zu erreichen ich töte Menschen damit ich 3297trilliarden Jungfrauen sehe und bekomme die ausgerechnet AUF MICH WARTEN :sex: Sodom und Gomorrha :evillol: ehrlich ich bin dumm und kann das nicht verstehen.

Hier darfst du nur 1 max. 4 Frauen haben aber tötest du ungläubige warten 69 oder 71 auf dich Häää:freak: secunde 123fly :mussweg: und für mich ist Sodom und Gomorrha eine Lüge, wenn ich sehe was es für Seiten gibt im Web bzw. was alles so passiert ist in den Letzten 300 Jahren zum Thema Sodom und Gomorrha dann frage ich mich warum die Welt noch „so existiert“ allein die Gladiatoren kämpfe der Römer würde man da ein realistisches Filmchen drehen was wirklich zusätzlich passierte würde man bah widerlich…abartig.

Wie willst du mit einer schleichenden Gefahr, Wut Hass umgehen? das ganze beginnt doch in den köpfen der manchen in der Erziehung der Eltern in den Schulen der Kinder auf der Straße im leben und WENN ES doch alle so gut wissen und vor allem alle besser warum gibt es immer noch diesen HASS dieses leid? Diese Gewalt, warum muss ICH Mich dem anderen beugen?

Wir wissen es gibt sie und kennen sie auch (glauben wir oder? ) Fanatiker, doch warum wird in den eigenen Reihen nicht vor Fanatikern Geschütz? Einer macht nen witz sagt was es kann sich auch um ein Missverständnis handeln, aber nein der andere will dich töten!? Wie soll man mit dieser Gewalt umgehen? noch ist sie ja weit weg, weit weit weg. Und ich denke mir mal das es ein gewaltiger unterscheid ist, ob man es in den Medien sieht und weiß aha das ist da hinten auf der anderen Seite der Welt. Oder eben hier um die Ecke bzw. im eigenen Land. Die Politik Versweigt auch ein Menge und man sieht es auch wie sie selber damit umgehen. Man glaubt eine gewisse ebene hat das sagen oder lenkt es aber irgendwie glaube ich es gibt da irgendwas anderes ja VerschwörungsTheorien keine peil ich raff eh nichts mehr.

Was ist das das Thema JETZT, wie gehe ich damit um? Es staut sich ehrlich gesagt in einem Wut auf oder nicht? Man beleidigt die anderen und flucht und so weiter, man kann nicht nur sagen: ich bin empört ein Skandal, yalla es sterben Menschen und für WAS!“? und Sinn?

Ist das Gottes wille? was sind das für Menschen die eine glauben haben und doch töten?
Falscher glaube, ich töte menschen und Gott wird mich bestrafen, nein ich bekomm doch die ganzen jungfrauen!? nein egal welche fhelr ich auch mache alles ist Gottes wille pf... okay sry

ich bin verwirrt, suche nach fragen und antworten und sehe immer wieder wie menschen lügen und bin verwirrt, sehe diese hass diese kriege und will nichts damit zu tun haben, aber si ekommen auf mich zu wie stark beeinflussen sie mich? ich gehe niemals auf die knie vor nichts und niemandem. was mach ich wenn es zu einer eskalation kommen sollte, die beginnt verbal (hab schon etliches erlebt und bin angewiedert davon) Wegschauen, reden immer wieder reden... ignorieren, was wird die politik machen? was kann man überhaupt machen.... so ende hab hunger Meines magens wille biologisch gesehen ;)

lg

2006
 
Onkelhitman schrieb:
Nein wir haben kein Problem mit dem Islam.
...
Wir haben ein Problem durch Fanatiker, die meinen diese Lehren in der Forum verbreiten zu müssen, wie sie dort stehen.
Auf diese Art und Weise kann man natürlich alles verharmlosen.
Merkst du eigentlich, wie absurd das ist?

Und du kannst ja gerne für dich selbst sprechen.
Wenn du kein Problem mit hasserfüllten und Menschen verachtenden Ideologien hast, sei es so ... ich persönlich habe ganz erhebliche Probleme damit.

Onkelhitman schrieb:
Vielleicht unterdrücken wir dort nicht mehr anders-religiöse, Frauen oder Homosexuelle, wie wärs mit den Reichen oder irgend eine andere Gruppe?
Ich frage mich, wer "wir" ist, und wo "dort" sein soll.
Ich unterdrücke überhaupt niemanden.
Ergänzung ()

Daaron schrieb:
Glaube kann Trost spenden und zu Mitgefühl animieren. Wenn du schon nicht aus eigenem Antrieb hilfst, dann hilf, weil Gott es wünscht.
Ich fände es wirklich traurig, wenn die Menschheit sich nur unter Androhung von Strafe "benehmen" könnte.
 
Wenn du kein Problem mit hasserfüllten und Menschen verachtenden Ideologien hast, sei es so ... ich persönlich habe ganz erhebliche Probleme damit.

Aber nichts anderes ist doch die Bibel auch. Nur hält sich keiner an diese absurden "Regeln". Was willst du dagegen machen? Deine Meinung kannst du ja kundtun. Dennoch gab es trotz der Gleichstellung aller Menschen immer noch welche, die Sklaven gehalten haben. Religionskriege im Sinne der Inquisition und Verfolgung von ethnischen Rassen.

Aber wieso findest du gerade "DEN ISLAM" als Wurzel allen Bösen? Das verstehe ich nicht. Ist auch nicht meine Meinung. Sondern meine Meinung ist, dass jeder seine Religion ausleben kann, solange er niemandem schadet. Welche Religion das ist, ist doch egal. Von mir aus können auch alle an die heilige Teekanne glauben, solange sie keinen dazu nötigen oder züchtigen, das auch zu tun.

Damit verharmlost man gar nichts. Aber eine Gruppe von Menschen ist doch nicht die Gruppe selbst oder? Genausogut könnten wir sagen: Stalin war ein Atheist, ok, das beweist es, Atheisten sind alle Mörder!

"Wir" machen dies in "unserem" Land, indem wir z.B. Schulunterricht geben, welcher sich Religionsunterricht schimpft. Und "dort" in anderen Ländern wurden Kreuzzüge geführt, die wohl auch nicht sehr biblisch oder nächstenlieb waren. Davon distanziert man sich gerne. Oder die Hexenverbrennung. Alles Dinge, die tatsächlich geschehen sind als "von Gott befohlen" nur würde heute kein christlicher Mensch mehr so etwas durchführen. Ginge es aber um die wortwörtlichkeit der Bibel, dann müsste man so etwas tun.

Der Islam in seiner aktuellen Form scheint Fanatismus aber deutlich stärker zu fördern.
Dann ist dies ein Problem im Sinne von Weiterentwicklung, welcher nicht stattfand. Aber ich kann doch nicht alle über einen Kamm scheren.

Glaube kann Trost spenden und zu Mitgefühl animieren. Wenn du schon nicht aus eigenem Antrieb hilfst, dann hilf, weil Gott es wünscht.

Wenn du über die Straße gehst, ein Auto kommt auf dich zu, und jemand springt herbei um dich zu retten, tut er das nur, weil er dadurch hofft in den Himmel zu kommen? Würde uns der Trieb zu helfen fehlen, das sozusagen "altruistische Gen", dann wären wir alle schon längst ausgestorben. Wer sollte dann noch Steuern zahlen?

Ich fände es wirklich traurig, wenn die Menschheit sich nur unter Androhung von Strafe "benehmen" könnte.

So ist es.
 
Onkelhitman schrieb:
Aber nichts anderes ist doch die Bibel auch.
Mit der Bibel habe ich mich noch nicht hinreichend beschäftigt, um dies zu bestätigen oder zu wiederlegen. Ich muss allerdings auch sagen, daß mich das Christentum im Moment nicht sonderlich interessiert.
Richtige Christen gibt's in Deutschland heute eh kaum noch (nagut, vielleicht in Bayern). Es mag zwar jeder Zweite an Gott glauben oder komfirmiert/getauft sein, aber das war's dann auch schon mit der "Christlichkeit". Solche Leute würde ich nicht als Christen bezeichnen.
Davon abgesehen gibt es -zumindest heute in Deutschland- auch keine mir bekannte durch das Christentum motivierte Kriminalität oder sonst irgendwelche Probleme.

Onkelhitman schrieb:
Aber wieso findest du gerade "DEN ISLAM" als Wurzel allen Bösen?
Von der "Wurzel des Bösen" war nie die Rede.
Aber der Islam ist eben ganz objektiv betrachtet gefährliches Gedankengut und mit unseren Grundrechten nicht kompatibel.

Ob -und wenn ja, in wie weit- das Christentum in seiner ursprünglichen Form überhaupt besser ist, sei mal dahin gestellt ... das ist hier nicht das Thema.
Es geht mir in erster Linie darum, daß man mal aufhört, den Islam ständig zu verharmlosen und zu behaupten, er hätte nichts mit Morden, Anschlägen, Frauen Unterdrückung, etc. zu tun.
Das ist schlicht Leugnung der Realität.

Daher finde ich es auch total fahrlässig, mit welcher (natürlich geheuchelten) Toleranz unsere Regierung und Medien dem Islam entgegen treten. Das ist diese linke, pseudo-tolerante Gesellschaft, weil jeder Angst hat, ein "Faschist" zu sein, wenn er irgendeine Bevölkerungsgruppe kritisiert.
Leider sind die meisten Leute eben auch nicht in der Lage zu differenzieren. Ich kritisiere hier keine Bevölkerungsgruppe, ich kritisiere den Islam.
Und wenn man den Islam kritisiert, kritisiert man noch lange nicht "die Muslime".

Onkelhitman schrieb:
Aber ich kann doch nicht alle über einen Kamm scheren.
Ja, genau das meine ich mit "fehlender Differenzierung".
Hier wurde nichts über einen Kamm geschert.

Man muss einfach sagen, daß es bei diesem Thema ganz massiv an Aufklärung mangelt.
Ich kann jedem nur empfehlen, sich mal ein bisschen in den Koran und die Geschichte des Propheten einzulesen.
http://www.koransuren.de/
http://de.knowquran.org/
Und wenn ihr dann das nächste Mal irgendeine sau blöde und ungebildete Kuh in einer politischen Talkshow seht, die erzählt, der Islam sei "eine Religion des Friedens" und daß sie "Mohammed liebt, mehr als jeden anderen Menschen" und daß "Mohammed für alle Muslime damals wie heute das Vorbild und eine Barmherzigkeit für alle Geschöpfe" sei, bekommt ihr nur noch das Kotzen über dieses Ausmaß an Ignoranz und Fahrlässigkeit.
 
Aber der Islam ist eben ganz objektiv betrachtet gefährliches Gedankengut und mit unseren Grundrechten nicht kompatibel.

Das ist das Christentum auch nicht. Dennoch verbieten wir das nicht, haben sogar noch die Kirchensteuer als Abgeltung hier im Land für alle die, die von ihren Eltern "zwangsrekrutiert" wurden.

Es geht mir in erster Linie darum, daß man mal aufhört, den Islam ständig zu verharmlosen und zu behaupten, er hätte nichts mit Morden, Anschlägen, Frauen Unterdrückung, etc. zu tun.
Das ist schlicht Leugnung der Realität.

Das leugnet keiner, aber die Leute, die eben diese Religion mit allen Mitteln durchsetzen, das sind die, die eben alles gelsen haben und sich an alles halten. Die glauben wenigstens (auch wenn es ein gewalttätiger Glaube ist).

Und wenn man den Islam kritisiert, kritisiert man noch lange nicht "die Muslime".

Da hast du vollkommen Recht. Ich stimme dir in der Hinsicht zu. Auch was "den Islam" angeht. Es ist aber wie mit "dem Christentum", nur dass halt wegen Bibel 2.0, also neues Testament, hier niemand rumläuft und Ungläubige abschlachtet. Das liegt aber eher an dem irrigen Glauben, der von der Kirche und dem Papst verteilt wird mit ner großen Schippe.

Ich bin nicht gegen das soziale Engagement, Menschen zu helfen etc. etc. Aber die heutigen Religionen sind fast alle gleich und bergen keine wirkliche Bereicherung für uns Menschen. Wenn es nach mir ginge würde Religion nur noch zu hause von denen wirklich unterrichtet, der meint, er müsse es lernen. Soll sich doch ein Kind selber eine Meinung bilden. Weg mit dem Religionsunterricht. Weg mit Religion aus der Politik, die hat dort nichts zu suchen. Was jeder Hobby-Christ und Muslime und wie sie alle heißen macht, ist seine Sache, solange er gegen kein Gesetz verstößt. Aber wir tun so tollerant und lehren an Schulen immer noch altertümlichen Mist, den die Kinder auch noch glauben, weil sie es nicht besser wissen.
 
Wo bitte ist denn das Christentum nicht mit dem Grundgesetz vereinbar? Bzw das Wort Jesu?
Dir ist schon bewusst, das wir, unsere Kultur christlich geprägt sind, deren Grundwerte.
 
Konti schrieb:
Ergänzung ()

Ich fände es wirklich traurig, wenn die Menschheit sich nur unter Androhung von Strafe "benehmen" könnte.
Nicht nur die Androhung von Strafe funktioniert, auch die Aussicht auf Belohnungen.
Selbst wenn man Gutes tut um des Gutem willen, dann hat man im Hinterkopf den Wunsch, sich altruistisch zu fühlen. Genauso, wie jemand durch Schmerz oder Gewalt in einen Rausch geraten kann, kann er dies durch gute Taten.
Sie es einmal so: Wenn Gott den Menschen nach seinem Ebenbild schuf, dann IST jeder Mensch sein eigener Gott. Wer kann uns also belohnen oder bestrafen, wenn nicht wir uns selbst? Und genau das tun wir.

Onkelhitman schrieb:
Aber nichts anderes ist doch die Bibel auch. Nur hält sich keiner an diese absurden "Regeln".
Jep, genau das macht den Unterschied. Das Christentum wurde durch verschiedene Schismen so erschüttert, dass es nicht jeden Mist wortwörtlich auslegen kann. Selbst die Orthodoxen oder Katholiken müssen Kompromisse eingehen, wenn ihnen die Lämmer nicht abspringen wollen.

"Wir" machen dies in "unserem" Land, indem wir z.B. Schulunterricht geben, welcher sich Religionsunterricht schimpft. Und "dort" in anderen Ländern wurden Kreuzzüge geführt, die wohl auch nicht sehr biblisch oder nächstenlieb waren. Davon distanziert man sich gerne.
Der Religionsunterricht umfasst in Deutschland durchaus auch andere Religionen, nicht nur den ollen Jesus. Du kannst ja mal versuchen, in einer iranischen Schule im Unterricht offen über das Juden- oder Christentum zu reden.
Und all zu weit distanziert sich das Christentum nicht von seiner etwas unrühmlichen Vergangenheit. Mach mal Urlaub auf Malta. Diese winzige Republik auf ihren 3 Inseln hat weit über 300 katholische Gotteshäuser (und viele davon von monumentaler Schönheit). St. John's Co-Cathedral in Valletta übertrifft in ihrem Prunk sogar die Frauenkirche Dresden um Welten. Die sind da so katholisch, dass sogar die Schweizergarde neidisch wird.... trotzdem blickt die Bevölkerung auf eine ruhmreiche Geschichte als Tempelritter zurück und ist verdammt stolz drauf.

Wenn du über die Straße gehst, ein Auto kommt auf dich zu, und jemand springt herbei um dich zu retten, tut er das nur, weil er dadurch hofft in den Himmel zu kommen? Würde uns der Trieb zu helfen fehlen, das sozusagen "altruistische Gen", dann wären wir alle schon längst ausgestorben. Wer sollte dann noch Steuern zahlen?
Wahrer Altruismus existiert nicht. Genetisch zählt nur die Erhaltung der Art. Wenn ich dafür mal Stammesgenossen aus dem Fluss fischen muss, dann ist das halt so. Das Ziel ist trotz allem egoistisch: Wenn er lebt, dann wird er mir auch irgendwann den Pelz retten.

Konti schrieb:
Mit der Bibel habe ich mich noch nicht hinreichend beschäftigt, um dies zu bestätigen oder zu wiederlegen. Ich muss allerdings auch sagen, daß mich das Christentum im Moment nicht sonderlich interessiert.
Oh, vor allem das Alte Testament ist reichlich blutrünstig und dreht sich primär um einen rachsüchtigen Gott. Das NT ist etwas milder, aber noch lange nicht so, wie wir uns eine moderne Gesellschaft vorstellen.

Aber mal weg von Gottesbüchern, hin zu aufgeklärter Weltliteratur. Schauen wir doch mal, was unsere größten Dichter und Denker zu einigen heute reichlich kritischen Punkten sagen. Goethes Faust forderte von Mephisto, dass dieser ihm Gretchen gefügig macht. Ich glaube, der genaue Wortlaut war "Du musst mir dir Dirne schaffen." Mephisto fand das (angeblich) gar nicht so witzig und wies den guten Doktor Faust darauf hin, dass Gretchen erst 14 ist. Faust (zu diesem Zeitpunkt reichlich gut gealtert, erst später nutzt er Mephistos Magie um sich zu verjüngen) ist das alles Wumpe, der will Gretchen bügeln.
Ich kann mich auch düster daran erinnern, dass Lessings Emilia Galotti auch noch nicht unbedingt in dem war, was man heute als heiratsfähiges Alter ansieht.

Soviel also zu einem kleinen Exkurs in jüngere deutsche Geschichte. Wir Christen brauchen uns nix einbilden. Die demokratische Welt hat sich deutlich gebessert, aber noch vor 2-300 Jahren gings bei uns auch nicht anders zu als zu Mohammeds Zeiten irgendwo in der Wüste.

Daher finde ich es auch total fahrlässig, mit welcher (natürlich geheuchelten) Toleranz unsere Regierung und Medien dem Islam entgegen treten. Das ist diese linke, pseudo-tolerante Gesellschaft, weil jeder Angst hat, ein "Faschist" zu sein, wenn er irgendeine Bevölkerungsgruppe kritisiert.
Das Problem hast du überall. Wenn du Michel Friedman kritisierst, weil er sich osteuropäische Cracknutten gehalten hat, dann bist du automatisch ein Antisemit. Wenn du sozialschmarotzende Immigranten als genau das bezeichnest, dann bist du gleich rundweg ausländerfeindlich.
Nein, gerade als Deutscher muss man allen Rotz tolerieren. Ich halts da lieber mit den Hosen: Auch lesbische schwarze Behinderte
können ätzend sein!
 
@Godde
Les bitte das alte Testament. Das Christentum besteht nicht nur aus dem neuen Testament. Entweder man glaubt an Alles. Oder alles ist nur eine Auslegungssache. Die Religion ansich wird aber nicht gebraucht, sondern die Werte die vermittelt werden sollen. Das kann man auch in einem Sozialkundeunterricht und braucht dafür keinen Religionsunterricht.

Was du als Kultur bezeichnest, bezeichne ich als Hobbychristen. Von den Eltern getauft werden, zur Kommuniun geschickt werden und zum Religionsunterricht gehen hat mit Religionsfreiheit nichts zu tun sondern mit elterlichem Zwang. Was man ja dann auch in anderen Ländern und deren Religionen sehen kann.

Grundwerte kann man auch ohne Religion vermitteln.

Jep, genau das macht den Unterschied. Das Christentum wurde durch verschiedene Schismen so erschüttert, dass es nicht jeden Mist wortwörtlich auslegen kann. Selbst die Orthodoxen oder Katholiken müssen Kompromisse eingehen, wenn ihnen die Lämmer nicht abspringen wollen.

Das ist es. Wenn ich aber ein Buch einfach umschreiben kann, dann bedeutet das doch im Umkehrschluss, dass das früher auch schon genug Leute gemacht haben, vor allen Dingen aber auch durch die Mundpropaganda noch verschönert haben. Wer kennt es nicht, stille Post? Und woran glaubt man daher? Ich bin auch getauft und zur Kommunion gegangen, mit 16 bin ich sogar freiwillig gefirmt worden. Heute habe ich eine andere Ansicht, nämlich, dass ich für die mir gegebenen Werte keine Religion brauche.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja, ein Fundamentalist legt die jeweilige Schrift leider wortwörtlich aus. Durch deren Schädel schaffen es simple Tatsachen einfach nicht.
Nimm nur die Evangelien des NT: Aaaaaangeblich wurden die ja von den Jüngern geschrieben, daher tragen sie ja auch die entsprechenden Namen. Tatsächlich wurden die Teile innerhalb der nächsten 4-500 Jahre verfasst. Ein ganzer Satz Texte hat es hingegen nicht als Evangelium ins NT geschafft (und einige davon sind wenigstens in Aramäisch). Wenn du dich an diesen genauso gültigen Texten orientierst bist du in den Augen des Vatikan ein Ketzer.

Aber zu glauben, dass es diese radikalen und strunzdummen Fundamentalisten nur im Islam gibt ist halt auch komplett falsch. Ich sag nur USA und Kreationismus. Wie BEKLOPPT muss man sein, diesen Schund als Tatsache hinzustellen und in der Schule zu lehren? Und nicht grundlos haben FBI und Homeland Security Abteilungen, die auf lokale Bedrohungen durch fundamentalistische amerikanische Christen ausgerichtet sind.
 
Daaron schrieb:
Soviel also zu einem kleinen Exkurs in jüngere deutsche Geschichte. Wir Christen brauchen uns nix einbilden. Die demokratische Welt hat sich deutlich gebessert, aber noch vor 2-300 Jahren gings bei uns auch nicht anders zu als zu Mohammeds Zeiten irgendwo in der Wüste.
"Deutsche Geschichte"?
Und ich war der Meinung, du redest von irgendwelchen Büchern.
Naja ... wie gut, daß ich weder Christ noch Moslem bin und weder bei Mohammed in der Wüste noch vor 300 Jahren gelebt habe. :)
 
Ich habe die Bibel, das AT sowohl als auch das NT gelesen. Ich will hier auch nicht gross rumdiskutieren. Ich finde nur du verklärst hier etwas zu Gunsten deiner Meinung. So einfach ist dieses Buch nicht zu erklären. Ich interpretierte die Geschichten im damaligen historischen Kontext. Daraus ist auch zu erkennen, dass Gott sehr wohl barmherzig und liebevoll ist. Das heisst nicht, das ich nichts hinterfrage und mit heutigem Wissen und Moralvorstellungen bewerte.
 
Konti schrieb:
"Deutsche Geschichte"?
Und ich war der Meinung, du redest von irgendwelchen Büchern.
Kunst spiegelt immer den jeweiligen Zeitgeist wieder. Würde heute in der westlichen Welt noch jemand einen in der Gegenwart spielenden Roman über arrangierte Ehen und keusche Liebe schreiben?
Oder frag dich folgendes: Unter welchem Einfluss stand Goethe, als er Faust I genau so geschrieben hat? Der Doktor Faustus ist eine deutlich ältere Gestalt, an ihren Grundzügen nebst der Versuchung durch den Teufel konnte Goethe schlecht was ändern. Er konnte ihm aber einige persönliche oder zeitgeschlichtliche Noten mitgeben. Nach modernen Gesichtspunkten wäre Goethes Faust ein Stalker (er verfolgt Gretchen eine ganze Weile, bevor er endgültig auf Mephisto zurück greift), ein Perverser (er klaut Gretchens Wäsche und schnüffelt dran) und zu guter Letzt ein Pädo. Oh, und er verführt Gretchen noch dazu, dass sie ihrer Mutter Drogen gibt....

Wie gesagt, jedes Werk ist durch die Umwelt und geistige Gesundheit des Autors geprägt.

Godde schrieb:
Ich interpretierte die Geschichten im damaligen historischen Kontext. Daraus ist auch zu erkennen, dass Gott sehr wohl barmherzig und liebevoll ist. Das heisst nicht, das ich nichts hinterfrage und mit heutigem Wissen und Moralvorstellungen bewerte.
Tja, es hilft der Welt aber nicht weiter, wenn du die Bibel in ihrem historischen Kontext interpretierst. Es gibt genug Spinner, die jedes Wort für bare Münze nehmen. So wäre es z.B. in der Sächsischen Landeskirche diesen Sommer beinahe zu einem neuen Schisma gekommen, weil eine streng konservative Fraktion etwas dagegen hat, dass homosexuelle Pfarrer(innen) mit ihren Lebenspartnern im Pfarrhaus wohnen. Die Bibel ist hinsichtlich Homosexueller ziemlich spezifisch und schlägt eine ähnliche Richtung ein wie der Koran.
Der Unterschied liegt allein darin, dass im Westen genügend Leute den Fanatikern noch auf die Finger kloppen, wenn sie's mal wieder übertreiben... von den USA mal abgesehen. Die werden immer fundamentalistischer und keiner tut was dagegen.
 
Daaron schrieb:
Wie gesagt, jedes Werk ist durch die Umwelt und geistige Gesundheit des Autors geprägt.
Aha, und weil irgendwer irgendein Buch schreibt, in dem ein perverser Triebtäter drin vorkommt, ist das gleich ein Spiegel der Gesellschaft?
Dann besteht unsere heutige Gesellschaft wohl aus sadistischen Psychopathen, weil es ja den Film "Saw" gibt, oder wie?

Ich sehe außerdem nach wie vor keinen Bezug zum Thema.
 
Weil du ihn nicht sehen möchtest.

Aber der Islam ist eben ganz objektiv betrachtet gefährliches Gedankengut und mit unseren Grundrechten nicht kompatibel.

Das Christentum ist ebenso dasselbe, wenn man sich, wie die Fundamentalisten, um die es in diesem Thread ja geht, genau an das hält was in den heiligen Schriften steht hält.

Aha, und weil irgendwer irgendein Buch schreibt, in dem ein perverser Triebtäter drin vorkommt, ist das gleich ein Spiegel der Gesellschaft?

Auch hier, es machen ja nicht alle. Jeder legt es so aus, wie er will. Aber das ist dann kein wirklich religiöser Mensch im Sinne der einzelnen Religionen. Sondern dann hat jeder seine eigene Religion. Das ist es ja. Wenn man anfängt Passagen zu streichen oder eben so auszulegen wie du es aus heutiger moralischer Sicht tust (und das wurde eben vor Jahrhunderten etc. etc. auch getan, es waren dieselben Worte, nur andere Auslegungen), dann bist du nicht mehr genau an die Worte gebunden, hast also deine eigene kleine Religion.

Die Einen nutzen sie, um unsere heutigen moralischen und ethischen Grundsätze damit zu verbinden, um eine Art Grundgerüst zu haben, wie "du darfst nicht töten". Dieses Gebot im Anschluss an einen mordenden, eifersüchtigen, mit Plagen heimsuchenden Gott ist natürlich schonmal eine Verbesserung. Aber auch nach der heutigen Zeit mit Strafe aus dem Gesetzbuch geregelt. Es ist daher ein leichtes, dieses Gebot zu befolgen, weil nicht-einhaltung auch im Staat zu einer Strafe führt. Dahingegen das Lügen wird auch von unseren höchsten Staatsmännern durchgeführt ohne rechte Bestrafung ;) . Es ist also alles Auslegungssache. Und wenn etwas Auslegungssache ist, dann kommt man mit nur noch ein klein bisschen mehr Überlegung und Willen und Denken zu dem Schluss, dass es am Ende gar nicht die Religion war, von der die guten Werte kamen, sondern von einem selbst, von der Umgebung an Menschen, von Regeln und Benimmregeln.

Dann besteht unsere heutige Gesellschaft wohl aus sadistischen Psychopathen, weil es ja den Film "Saw" gibt, oder wie?

Nein, solche Menschen gibt und gab es immer, genauso wie Sittenstrolche, Kinderschänder und Andere Personen, die verächtlich mit Menschen umgehen. Solche Filme spitzen das natürlich in sofern zu, dass sie grausame Ideen liefern, die aber sicherlich schon genug Menschen gehabt haben (wenn nicht schlimmere). Die kann man auch mit Strafen nicht abschrecken. Solche Leute wird es immer geben. Aber es werden nicht hunderte Millionen mit dem Film konfrontiert bzw. Kinder, welche noch nicht genug wissen um es anders zu lernen. Die Antwort: Gott war es, klingt für ein Kind erst einmal sinnig, sie ist einfach und bewegt nicht zu weiteren Fragen, wie er es gemacht hat, weil er ja unendlich, allwissend und allmächtig ist. Da ist die Frage, wieso ein Kolibri nicht stirbt wenn er so schnell unterwegs ist ein: Gott möchte dass er so geschmeidig aussieht.

Tja, es hilft der Welt aber nicht weiter, wenn du die Bibel in ihrem historischen Kontext interpretierst. Es gibt genug Spinner, die jedes Wort für bare Münze nehmen.

Das trifft es auf den Punkt. Es ist deine Interpretation, und das meine ich ja. Nur weil es Menschen gibt, die nachdenken, die wirklich darüber auch wissenschaftlich nachdenken und zugeben: "Ja, es gibt die Evolution, ja, wahrscheinlich gab es nicht Adam und Eva, aber doch gab es irgendwann mal die ersten Menschen, das ist nur im übertragenden Sinne gemeint. Ja, die Erde ist nicht flach, und ja, sie ist schon älter als 10 000 Jahre."

Wenn so etwas möglich ist, dann stellt sich die Frage, was noch alles anerkannt und später als "übertragenen Sinne" begründet wird. Was ist dann die Schrift wert, wenn alles nur übertragen gemeint ist? Man muss sich das eben, wie oben erwähnt wurde, aus historischer Sicht ansehen. Da waren eben Frauen nicht gleichgestellt, da waren Sklaven noch vorhanden, da waren Tötungen von Andersdenkenden an der Tagesordnung. Geht man davon aus, könnte man vielleicht noch sagen, habe die Religion eine Einigkeit, keine Gerechtigkeit gefördert. Die Zeiten haben sich nun geändert. Aber wenn ich Passagen nun ändern will, auf welche Historische Person soll es diesmal geschehen? Würde man einem "Auserwählten" es glauben? So wie an Moses und die 10 Gebote geglaubt wird? So wie an Jesus geglaubt wird? Ich denke, das lässt unsere heutige Zeit gar nicht mehr zu.

Daher ist die Religion in einem Stillstand, und selbst führende Theologen sind sich Allem, was so in der Bibel steht, nicht mehr eindeutig sicher, ob es zum Guten ausgelegt werden kann.

Wir wollen auch keine Gläubigen Menschen abschaffen, oder sagen, dass die alle einen Vogel haben, denn das wäre eine Form von Bekehrung. Ich für meinen Teil halte aber nur die entweder völlige Einhaltung einer Religionsvorschrift nach den Grundsätzen für Gläubige, dann muss ich aber auch all das tun, was dort geschrieben steht (was gegen Gesetze verstößt), oder ich lege es so aus wie ich es will (dann besitzt jeder seine eigene, persönliche Religion), oder man ist eben Atheist und glaubt so wie es dort steht gar nicht dran. Die Möglichkeiten gibt es, und unsere "deutsche Kultur" ist nur ein lächerliches Kommerzabbild von früher, als die Feiertage noch für die Familie da waren und nicht Ostereiersuchen für Kinder, dem Osterhasen, dem Weihnachtsmann und Geschenken. Es war ein moralisches Fest, ein familiäres Fest, ein beschenken und Freude verteilen. Das ist heute nicht so, und es wird mit Halloween, St. Martin, Karnevall und was es noch gibt völlig an der Kante des lächerlichen ausgereizt.
 
Konti schrieb:
Aha, und weil irgendwer irgendein Buch schreibt, in dem ein perverser Triebtäter drin vorkommt, ist das gleich ein Spiegel der Gesellschaft?
Dann besteht unsere heutige Gesellschaft wohl aus sadistischen Psychopathen, weil es ja den Film "Saw" gibt, oder wie?
Saw ist in soweit ein Spiegel der Gesellschaft, dass wir uns an solchen Bildern ergötzen. In den 60ern hätte ma so einen Film wohl kaum so hochstilisiert. Andererseits würde niemand das Drehbuch von Saw als Weltliteratur bezeichnen.
Sind die angeblich heiligen Schriften denn keine Kunst, entstanden unter dem Einfluss der jeweiligen Gesellschaft? Geben sie nicht das wieder, was damals absolut üblich war?

Onkelhitman schrieb:
Die Möglichkeiten gibt es, und unsere "deutsche Kultur" ist nur ein lächerliches Kommerzabbild von früher, als die Feiertage noch für die Familie da waren und nicht Ostereiersuchen für Kinder, dem Osterhasen, dem Weihnachtsmann und Geschenken. Es war ein moralisches Fest, ein familiäres Fest, ein beschenken und Freude verteilen. Das ist heute nicht so, und es wird mit Halloween, St. Martin, Karnevall und was es noch gibt völlig an der Kante des lächerlichen ausgereizt.
Oh ja, Weihnachten und Ostern sind ja soooooo christliche Feiertage.... deshalb passen sie auch rein zufällig so wunderbar auf Ostara und die Wintersonnenwende. Und Halloween? Du meinst die Nacht vor Allerheiligen? Oder meinst du eher Samhain?

Hinter all diesen ach so heiligen Tagen steht nur der perfide Plan des Vatikan, die alten Religionen schneller unterzubuttern.
 
Daaron schrieb:
Saw ist in soweit ein Spiegel der Gesellschaft, dass wir uns an solchen Bildern ergötzen.
Schon wieder dieses "wir" ...
Wer guckt eigentlich so einen Müll?
(Achtung, rhetorische Frage. Keine Antwort erforderlich.)

Daaron schrieb:
Sind die angeblich heiligen Schriften denn keine Kunst, entstanden unter dem Einfluss der jeweiligen Gesellschaft?
Kunst? Wie kommst du jetzt plötzlich auf Kunst?
Kunst ist Ausdrucksform. Kunst wird ihrer selbst wegen erschaffen.

Die Bibel und der Koran haben mit Kunst so viel zu tun wie ein Ochse mit Tennisschlägern.
 
Leider ist diese Diskussion schon ab dem zweiten Beitrag Offtopic. Suggeriert doch der Titel, es ginge um die Aufforderung eines pakistanischen Ministers zum Mord an den Machern des "Innocence.."-Films.

Stattdessen werden hier redundant die üblichen Allgemeinplätze diskutiert, die schon in drei anderen Threads stehen - mit den üblichen Schwarz/Weißen-Denkmustern. Christen vs. Moslems, Gut vs. Böse, Relativierungen..... das führt so zu nichts.

Daher haben wir beschlossen, den Thread zu schließen.
 
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