Allgemeine Frage zur DPF Dateigröße

freeeezy

Commander
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Hallo Leute,

mir ist da etwas aufgefallen, was ich mir irgendwie nicht so recht erklären kann.

Wenn ich Ein Bild zum Beispiel im A3 Format in voller Qualität und in CMYK als JPG speicher, erhalte ich eine Dateigröße von ca. 17 MB.

Wenn ich nun allerdings das selbe Bild über inDesign im pdf Format ausspiele, ebenfalls in hoher jpg komprimierungsqualität und auch mit CMYK Bilddaten, ist die Datei am Ende nur so um die 5MB groß.

Wenn man sich die beiden Dateien nun anschaut, sind aber keine wirklichen Qualitätsunterschiede zu sehen (natürlich bis auf die Schrift).

Wie kann man sich das erklären? Hab ich beim pdf irgendwas falsch eingestellt?

Danke für Tipps,

flo
 
Beste Qualität Programm 1 ist nicht gleich beste Qualität Programm 2 .
 
Ein PDF soll ja grundsätzlich nciht groß sein. Daher nimmst du ein kleines File und komprimierst das kleine File zu einem .jpg ?!
Naja wie über mir steht das mit 17mb hat besser Qualität, vorallem weil es nicht über mehr Arbeitsschritte geändert worden ist!
 
naja... so würde ich das nicht unbedingt sagen. bei selber größe, komprimierungsqualität (trotz andrer software) und dpi kann son großer unterschied nicht zustande kommen. check mal ob im pdf die dpi reduziert wurden!

edit (unter mir):
Mal davon abgesehen das man das JPG noch als Bild bearbeiten kann und das PDF nicht. Außerdem bezweifle ich das du mit bloßem Auge den unterschied in der Qualität sehen kannst.

wer hat dir das denn bitte gesagt? sicher geht das. im pdf selbst wird das bild ja auch "als bild" gespeichert. ist halt ein container in dem sozusagen alles drin sein kann. ob bilddaten, text, filme, 3d animationen - kannste alles wieder rausholen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal davon abgesehen das man das JPG noch als Bild bearbeiten kann und das PDF nicht. Außerdem bezweifle ich das du mit bloßem Auge den unterschied in der Qualität sehen kannst.
 
braumeister schrieb:
Mal davon abgesehen das man das JPG noch als Bild bearbeiten kann und das PDF nicht. Außerdem bezweifle ich das du mit bloßem Auge den unterschied in der Qualität sehen kannst.

???????

Im PDF liegt auch nur ein Bild. In dem fall ne JPEG. Das kann ich genauso öffnen und bearbeiten. Der Vorteil von PDF ist, dass hier vektordaten mitgespeichert werden. Also kann ich texte skalieren wie ich will.
 
Also in beiden Fällen spiele ich die Dateien mit inDesign aus.
Das verschiedene Programme verschiedene Qualitätsniveaus bringen, is also schonmal ausgeschlossen.

Es geht m ein Plakat, welches im B1 Format (707x1000mm, aso schon riesig) gedruckt werden soll. Dafür brauch ich nun halt ein pdf mit CMYK Farben. Nur macht mich die Dateigröße von nur 5,6mb halt etwas stutzig. Hab im pdf-Fenster alles auf hohe Qualität, eingestellt und die Datei ansich sieht auch scharf aus, wenn man sie öffnet. Kann mir jetzt nur die kleine Dateigröße für ein so großes Format nicht so recht erklären.

Als reines jpg ist das Ganze wie gesagt sehr viel größer.
 
HAst du bei dem Jpeg export die Qualität auf 12 gestellt? Wenn ja dann wundert mich das nicht. Bei photoshop ist zwischen 10 und 12 kein qualitativer unterschied mehr erkennbar. Lediglich ein Unterschied in der Dateigröße.
Hast du auch beim PDF export alle einstellungen überprüft und nicht nur hirnlos auf "Toll" gesetzt?
Bilder ab einer bestimmten größe werden runter gerechnet usw. Also noch einmal einstellungen checken.
 
liegt hauptsächlich an der auflösung ... wenn du in photoshop 600 dpi auflöng einstellst hat das jpg auch 600 dpi

wenn du in indesign ein bild auf hohe qualität in jpg abspeicherst wird das bild auf 300 dpi runtergerechnet

denke ich mal ;)
 
Jo, alles was über 450dpi is, wird auf 300 runtergerechnet bei inDesign.
Wenn ich bei den Einstellungen die Komprimierung auf unkomprimiert stelle, bekomm ich auch ein pdf von 80mb.

Hab jetzt halt nur Sorge, das der Druck am Ende unscharf/pixelig wird, da mir knapp 6MB für ein so großes Papierformat doch arg wenig zu sein scheinen.

Hat damit nicht jemand von euch Erfahrungen ? Wird das so hinhauen? ;) Ich meine, irgendwo müssen die Pixel doch gespeichert werden, Komprimierung hin oder her...
 
standardmäßig ist bei id der pdf export auf 150 dpi eingestellt!
ich zitiere mich mal selbst:

check mal ob im pdf die dpi reduziert wurden!
 
freeeezy schrieb:
Jo, alles was über 450dpi is, wird auf 300 runtergerechnet bei inDesign.
Wenn ich bei den Einstellungen die Komprimierung auf unkomprimiert stelle, bekomm ich auch ein pdf von 80mb.

Hab jetzt halt nur Sorge, das der Druck am Ende unscharf/pixelig wird, da mir knapp 6MB für ein so großes Papierformat doch arg wenig zu sein scheinen.

Hat damit nicht jemand von euch Erfahrungen ? Wird das so hinhauen? ;) Ich meine, irgendwo müssen die Pixel doch gespeichert werden, Komprimierung hin oder her...

Wenn die Auflösung 300 DPI beträgt und du keine komprimierungsartefakte siehst dann ist doch alles in ordnung. Ich würde dir dennoch raten deine bilder als tiff mit zip komprimierung reinzupacken. Ist ein wenig größer, aber dafür unkomprimiert. Damit bist du dann auf der sicheren seite. JPEG als druckvorlage ist zwar möglich, aber nicht gerade das optimum ;-)
 
1. frage .. was willst du drucken lassen? hochglanzdruck .. zeitungsduck?
2. frage ... werden schriften unter 14 punkt verwendet?
 
Wo lässt sich beim export überhaupt die Qualitätsstufe einstellen?

Bei 'Komprimierung' hab ich nur die Wahn der Bildqualität (Minimum, Mittel, Hoch, Maximum etc)
und als Komprimierungsverfahren nur unkomprimiert, JPG, automatisch (JPG) und ZIP.
Wie kann man da TIFF auswählen?

Benutze übrigens CS5 und bei der Kompatibilität Acrobat 5 (PDF 1.4)

Das ganze soll sicherlich auf ein glänzendes Papier gedruckt werden und Schriften unter 14pt sind bei einem so großen Format auch nicht drin. ;)
 
du kannst dann eine X3 PDF erstellen ... ist optimal im für druckerzeugnisse ... pass auf das die verwendeten bilder nicht über 450 dpi liegen ... bei A3 würde ich dann mal von ca. 15 MB großer PDF ausgehen

am besten du benutz den acrobat distiller zur PDF erzeugung ... aus indesign eine verlustfreie eps erstellen und die dann von distiller in ein X3 PDF konvertieren lassen

Edit: hattest dich auch schon mal mit farbmanagement beschäftigt? ist dahingehend wihtig, weil du ja sicherer gerne möchtest, das deine farben nachher gedruckt auch so ausschauen sollen, wie du sie am bildschirm siehst ... das ist aber ein sehr umfangreiches thema und braucht etwas einarbeitungszeit
 
Zuletzt bearbeitet:
andisaw schrieb:
am besten du benutz den acrobat distiller zur PDF erzeugung ... aus indesign eine verlustfreie eps erstellen und die dann von distiller in ein X3 PDF konvertieren lassen

Ok Hier zieh ich mal die Handbremse, das ist VÖLLIGER Schwachsinn. Seit CS2 wird nichts mehr über den Distiller gejagt, und über EPS schon gar nicht. Es wird ausschließlich der Export aus InDesign genutzt. Wer etwas anderes erzählt gehört vom PC weg gezerrt. :freak:

Und auch ein X3 ist nicht per se für den Druck geeignet. Wo steht denn sowas?!
Ein X3 kann RGB-Daten enthalten, was bei X1 nicht erlaubt ist. Wenn die RGB-Daten nicht getaggt sind, dann macht der RIP damit irgendwas. Aber garantiert nichts sinnvolles.

Zudem heißt das ppi, nicht dpi. *seufz*

Und wieso ist das eigentlich ein Bild mit Schrift, das ist doch schon grundsätzlich falsch.
Die Bildbearbeitung erfolgt im Photoshop, die Datei geht als PSD rüber ins ID. Dort kommen
AI-Dateien und die gesamte Typografie dazu. Und daraus wird dann die PDF exportiert.
Wenn das mit der Druckerei abgesprochen ist als X3, ansonsten klappt immer X1.

Und der Querschlag aufs Farbmanagement wird gerechtfertigt sein. Die PSD in CMYK wandeln ist auch für die meisten Workflows völlig überaltert. Mittlerweile fährt man nahezu vollständig RGB-Workflows bei Rasterdaten.

Kann man den Wust mal sehen, oder ist das streng geheim?
Farbeinstellungen ebenfalls.
 
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