Man kann darum bitten, aber solange es nicht unverhältnismäßig ist kann man als Arbeitnehmer nichts machen.
Man KANN das alles an die ganz große Glocke hängen... Mit Anwalt und so. Aber DAS willst du wirklich nicht tun.
Denn erstens gibt es ziemlich sicher keine rechtliche Grundlage (ich kenne den Tarifvertrag für das Gastronomie-Gewerbe nicht) und zweitens musst du dann auch den Betrieb wechseln.
Jemand der mir direkt in den ersten Tagen quer kommt, der bekommt bei mir sofort und unverzüglich die Kündigung.
Ich erwarte keine Arschkriecher. Das wirklich nicht. Jeder kann gerne und offen seine Meinung sagen.
Auch wenn jemand nachdrücklich sagt, dass ich seiner Meinung nach Unrecht habe... Dann denkt er das.
Aber wenn man dann die klare Entscheidung trifft, dann darf der Mitarbeiter es drei Mal falsch finden.
Trotzdem erwarte ich, dass er genau das tut, was angewiesen wurde. (Unter der Vorraussetzung, dass es nicht verboten/unmoralisch/blablabla ist...)
Und zwar ohne gegenüber jedem zu lamentieren und ohne dem Kunden gegenüber dumme Bemerkungen zu machen.
Dafür ist er eben Angestellter und nicht Chef. Denn am Ende des Tages muss derjenige der die Verantwortung für alle trägt, auch derjenige sein, der die Entscheidungen von allen trifft, wenn nötig.
Es ist sicher unangenehm, das verstehe ich.
Ich musste zwar selber noch nie Weihnachten oder Sylvester arbeiten, aber das liegt auch daran, dass das bei meinem Job schlicht nie nötig ist.
(Es muss also auch niemand anders für mich an diesen Tagen arbeiten...)
Trotzdem verstehe ich die Situation und es bleibt bei den beiden Optionen, die ich beschrieben habe.
Es läuft am Ende alles auf die eine Frage hinaus: Will sie diese Ausbildung?
Wenn ja, dann ganz eindeutig freundlich hinnehmen, dass es jetzt mal dumm gelaufen ist.
Dann kann man nächstes Jahr auch, ohne großes Tamtam, mehr oder weniger drauf bestehen, nicht wieder BEIDE Tage zu bekommen.
Wenn nein, dann direkt anfangen einen neuen Job zu suchen und die Tür benutzen.
Grüße vom:
Jokener
P.S.: Das geht natürlich alles davon aus, dass es auch genügend Mitarbeiter gibt.
Wenn es sowieso nur sehr wenige Personen gibt, dann kann es durchaus auch andere Gründe geben.
Bei uns hat sich auch mal jemand über Weihnachten und Sylvester arbeiten aufgeregt.
Dann hat er gesagt bekommen, dass der eine mögliche Ersatzmann eine OP freiwillig teilweise im Urlaub auskuriert (nix schlimmes, mit einer geschienten Hand zuhause zu hocken ist keine große Einschränkung im Urlaub).
Der andere hat letztes Jahr beide Termine gearbeitet und in der Zeit silberne Hochzeit...
Da gabs schon einen guten Grund, dass es diesmal diesen einen Mitarbeiter getroffen hat.
Der hats dann aber auch verstanden und sich entschuldigt, dass er gefragt hat.
(Die Entschuldigung war jetzt nicht wirklich nötig, aber in dem Gespräch aufgrund der Art der Fragestellung schon gerechtfertigt...)