Projekt Midnight Whisper

Jokener

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Moin,

im Moment setze ich gerade ein ganz interessantes Projekt um und möchte es euch gerne vorstellen.
Es wird ein schwarz-kupferner Build in einem Lian Li PC-O11 Dynamic, mit einer schicken Wasserkühlung und einigen teils ungewöhnlichen Modifikationen am Gehäuse.

Der ganze Baubericht wird ziemlich lang und ist erstmal noch in Arbeit.
Ich versuche im ersten Versuch die richtige Reihenfolge zu treffen, muss aber bestimmt nochmal was neu sortieren.
Immerhin habe ich bei der Arbeit eine ganze Menge Photos gemacht und kann mich da an den Daten orientieren.


Vor einiger Zeit habe ich beschlossen mein System umzubauen.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich meinen Computer in einem selbst gebauten Gehäuse aus Holz.
Jetzt stand mir aber der Sinn nach Metall und Glas. Nach langer Recherche ist es dann das Lian Li PC-O11 Dynamic geworden.
Es sollte möglichst kompakt und hochwertig sein, aber auch zur geplanten Wasserkühlung mit mehreren Triple-Radiatoren passen.
Erstmal habe ich meine alte Hardware im Gehäuse belassen, um schon ein Gefühl für die Platzverhältnisse und Besonderheiten zu bekommen.
Folgende Hardware war vorher vorhanden:

Mainboard: Asus Maximus VIII Gene
Prozessor: Intel Core i5 6600k
RAM: 16GB G.E.I.L. White Dragon DDR4
Grafikkarte: Asus HD7870 DirectCU2
Netzteil: Seasonic 460Watt Fanless Platinum

IMG_1783.jpeg


Die alte Wasserkühlung habe ich gar nicht mehr ins O11 Dynamic eingebaut.
Für eine Zwischenlösung wollte ich mir die Arbeit mit Befüllung, Entlüftung und späterem Ablassen nicht machen.
Die Komponenten der Wasserkühlung waren aber:

Pumpe: Aqua Computer D5 mit Aquabus und USB
Pumpentop: Alphacool Eisdecke D5 aus Plexi
CPU-Kühler: Alphacool Nexxxos XP3 Light Acetal
Radiatoren: 2x Alphacool Nexxxos XT45 420'er
Ausgleichsbehälter: Alphacool Dual Bayres 2x5.25"
Verschlaucht mit 16/11'er schwarz gesleevten Kraftstoffleitungen und Kupferfederschellen... schwarz und Kupfer fand ich schon immer sexy.

Aber auch wenn ich die Wasserkühlung erstmal nicht mehr nutzen wollte, habe ich mit den Modifikationen doch direkt hier angefangen.
Als erstes schmeißen wir mal den Festplattenkäfig raus.
Festplatten mit magnetischen Plattern kann man hören und in diesen Build kommen nur M.2 Laufwerke.
Damit haben wir einen freien Platz für einen schönen großen Dual Bay Ausgleichsbehälter im unteren der beiden Netzteilplätze.
Dummerweise passt der kleine Auflagewinkel für die Netzteile nicht zu dem deutlich kürzeren AGB.
Zusätzlich hat der vorhandene Ausgleichsbehälter eine Frontplatte mit vier Montageschrauben, die schön als Schablone taugt.
Also wieder Mal die Bohrmaschine, die Säge und die Schlüsselfeile auspacken und an die Arbeit gehen.
Na... geht doch. AGB wird schön abgestützt und ist ordentlich an der Rückwand montiert.
Jetzt fehlt nur noch eine neue Frontplatte, da die Skala auf der alten Platte für die waagerechte und nicht die senkrechte Montage gedacht ist.
Kommt irgendwann die Tage auch noch.
Auf dem folgenden Bild sind die drei freien Lochpaare die serienmäßigen, der Auflagewinkel ist an meinen Bohrungen befestigt.

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Als nächstes kümmern wir uns erstmal um mein Sorgenkind bei den Radiatoren: Den Seitenradiator.
Denn die von mir ausgesuchten kupfernen Airplex Radical 2/360 sind ja breiter als normale 360'er Radiatoren.
Außerdem möchte ich die Optik so elegant wie irgend möglich halten und die Anschlüsse in Richtung der Nebenkammer ausrichten.
Sonst würden die Anschlüsse des Seitenradiators nämlich mit den Radiatoren am Boden oder am Deckel kollidieren.
Also einmal dranhalten und wir stellen fest: 12x das Blech bearbeiten, um den Schrauben Platz zu machen.
Und dann noch weiter Blech ausbeißen, um die beiden Anschlüsse in die Nebenkammer zu führen.
Hier einmal der von der Nebenkammer aus betrachtet rechte Anschluss des Radiators:

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MÖÖÖÖP... how about no? Der Anschluss direkt hinter der Front kollidiert nämlich mit der Platine vom Power-Taster und Front I/O.
Also habe ich mir die Platine mal angesehen und festgestellt, dass der kollidierende Teil der Platine keine vitalen Leiterbahnen oder Funktionen enthält.
Da hilft nur eins: Mehr Eier!
Darf ich vorstellen? Säge, Platine. Platine, Säge.
Und schon passen die Fittinge so wie gewünscht. Puh, das war knapp.

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Hier kann man auch die Durchbrüche für die Schrauben sehen.
Nicht meine Glanzstunde an handwerklicher Präzision, aber da werden Lüfter draufgeschraubt und schon ist es unsichtbar.

Der Plan war also, neue Hardware mit mehr Performance für die nähere Zukunft zu besorgen.
Dabei hätte ich mir am liebsten wieder etwas im µATX Formfaktor ausgesucht, aber µATX+AM4+High-End ist 2018 leider so etwas wie Unobtanium.
Gibts nicht. Das AsRock X399M Taichi gefiel mir sehr gut, aber mit einer zusätzlichen 10Gbit Netzwerkkarte wird es teuer und auch den Threadripper gibt es in der aktuellen zweiten Generation erst ab 12 Kernen, die natürlich bezahlt werden wollen.
Das konnte ich für meine Zwecke dann doch nicht rechtfertigen, also ist es das AsRock X470 Taichi Ultimate geworden.
Da wurden mit Ausnahme vom µATX-Formfaktor alle meine Wünsche erfüllt und dafür hat mal jemand die mächtige Schlüsselfeile erfunden.
Als Prozessor gab es dazu einen AMD Ryzen 2700X, der dann natürlich unter Wasser gesetzt wird.
Dann erstmal einbauen. Joa... passt. NOCH!

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Aber das Mainboard sitzt gefährlich dicht am Gehäuseboden. Wenn ich dort einen Radiator montiere, dann wird die untere Kante des Boards verdeckt.
Bei einem Radiator für 120'er Lüfter sollte das eigentlich passen, doch die von mir gewählten kupfernen Airplex Radical sind so breit wie 140'er Radiatoren.
Wenn wir uns das mal anschauen, dann kann das nicht so bleiben.

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Die Antwort darauf ist sehr einfach: Die Mauer muss weg! Bzw in diesem Fall das Mainboard und weg heißt natürlich nur "aus dem Weg".
Da ich keine komplett neue Rückwand für das O11 aus dem vollen knabbern wollte, habe ich beschlossen das Mainboard exakt einen PCIe Slotabstand nach oben zu versetzen.
Leider sind die Wände des O11 Dynamic so dünn, dass sich da keine sinnvollen Gewinde schneiden lassen.
Fließformen fällt auch aus, weil die Bleche ja beschichtet sind und ich da keine Hitzebeschädigungen riskieren wollte.
Also einmal zehn neue Löcher in die Trennwand gebohrt, jeweils direkt über den alten Abstandshaltern des Mainboards.
Passend dazu habe ich mir einen Satz Abstandshalter mit M3 Gewinde und einen passenden Satz Rändelmuttern bestellt.
Dann musste ich nur noch die Abstandshalter durch die Bohrungen stecken und von hinten mit den Rändelmuttern verschrauben.
Außerdem habe ich die Niete für den Rahmen um das I/O-Shield ausgebohrt und den Rahmen ausgebaut.

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Dann musste natürlich der Ausschnitt für das I/O-Shield nach oben erweitert werden.
Also anzeichnen, bohren und sägen und dann eine gefühlte Ewigkeit die mächtige Schlüsselfeilen schwingen.

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Jetzt nur noch den Rahmen wieder dran halten, die neuen Löcher für die Niete markieren, bohren und dann drei neue Niete setzen.
Tadaaa.... schon sitzt das Mainboard eine Stufe weiter oben. So gefällt das doch schon besser.
Und passt der Radiator jetzt wieder unter das Mainboard? Mal schauen:

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Na, als wäre das Absicht gewesen.

Den zweiten Radiator oben im Gehäuse zu montieren ist erstmal recht simpel.
Der hintere Anschluss ist zwar knapp, aber mit Winkel, Verlängerungen und einer handgeknabberten Blende für den viereckigen Durchbruch im Gehäuse sollte das optisch schick zu schaffen sein.
Leider sitzt der Radiator im Deckel nicht exakt über dem Radiator am Boden, wenn man die werksseitigen Montagepositionen nutzt.
Im direkten Anblick von vorne sieht das verboten aus, also muss das später noch repariert werden.

Aber erstmal bauen wir die ganze Wasserkühlung sowieso wieder aus, denn die Schlüsselfeile schmachtet mich schon wieder an.
Ich finde die klare und minimalistische Linienführung der Airplex Radical Serie von Aqua Computer ja klasse.
Aber das System mit den Gewindeeinsätzen ist absoluter Käse.
Erstens rasten von 12 Einsätzen für 3 Lüfter meistens nur 8 bis 10 wirklich satt ein, dass sie dann auch bei der weiteren Handhabung nicht direkt wieder herausfallen.
Und zweitens sieht die Seite ohne Lüfter aus wie angefangen und dann aus Lustmangel nicht weitergemacht.
Das kann so nicht bleiben, Pfusch am Bau kommt mir nicht in die Tüte.
Also habe ich einfach die Seitenbleche der Radiatoren abgeschraubt, nachdem ich mich vergewissert hatte, dass notfalls Ersatzbleche von AC zu bekommen wären.
Und kaum waren die Bleche runtergeschraubt, habe ich mich mit Multitool und Schlüsselfeile an den Kampf gegen den kalten Edelstahl gewagt.
Dabei habe ich die Aufnahmen der Gewindeeinsätze erst grob mit dem Multitool abgetrennt, aber noch ca 1mm mehr Material stehen lassen als die geraden Kanten direkt daneben.
Und um diese verbleibenden Materialreste habe ich mich dann mit der Schlüsselfeile gekümmert.
Gedauert hat das ca eine halbe Staffel Daredevil. Und schon waren alle Radiatoren auf einseitige Montage umgebaut.
AAABER... fertig sind wir ja noch nicht, mit den guten Stücken.
Denn wenn der komplette Rest schon auf sexy getrimmt wird, dann auch die Radiatoren.
Und die gelaserte Grafik auf den Seitenblechen ist ein heimtückischer Angriff auf meine ästhetischen Standards.
Daher: Lack. Schwarz. Matt.
Und wo wir schon dabei sind, kommen alle Edelstahlteile der Watercool Heatkiller von Prozessor und Grafikkarte gleich mit vor die Lackierpistole.
(Nicht wundern, auf dem Bild habe ich noch einen alten Alphacool Radiator mit lackiert. Der hat mit diesem Projekt aber nichts zu tun.)

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Lackieren ist das eine, aber nachher muss es ja auch noch trocknen.
Spätestens jetzt wird dieses Projekt zu einem Beziehungstest, denn nachdem schon das ganze Wohnzimmer voller Teile und Werkzeuge ist, habe ich jetzt auch noch die Küche blockiert.
Ach, und den Kleidungsständer aus dem Eingang zum Trocknungsrack umfunktioniert.

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Spätestens jetzt steht fest, dass die Frau mich wirklich lieben muss.
Zum Ausgleich habe ich Blumen gejagt:

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Sie ist ja genügsam.
Mit den Blumen habe ich mir noch eine Woche Schonfrist erkauft, bevor ich im Schlaf erdrosselt werde.

Also können wir die Radiatoren wieder zusammenbauen:

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Der Heatkiller für die Grafikkarte gefällt mir auch gleich viel besser:

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Genau wie der andere Heatkiller für den Prozessor:

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Auf dem Bild nicht gut zu sehen, aber leider habe ich bei der Demontage der Edelstahlblende auf dem Prozessorkühler eine kleine Schramme in das Kupfer rechts vom mittigen Anschluss gemacht.
Dafür bin ich sehr zufrieden, dass die Lackschicht auf den Federn flexibel genug ist nicht abzuplatzen.
Und auch an den Rändelschrauben hält sie die Belastungen beim anziehen der Schrauben sehr gut aus.

Leider ist mir bei diesen Arbeiten aufgefallen, dass alle sichtbaren Schrauben schlicht defekt sind: Sie glänzen silbrig nach Stahl.
Also bei Aliexpress jeweils 1000 Stück schwarze Schrauben aus feinstem Chinesium bestellt.
Jeweils einmal für die Seiten und die Endkappen.
Und eine Slotblende in single Slot Ausführung für die Grafikkarte, die dann auch mattschwarz wird.

Aber erstmal ein Zwischenstand mit montierten Radiatoren und noch silbernen Schrauben:

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Update: 15.08.2019
Es hat jetzt viel zu lange gedauert, aber hier kommt endlich ein Update.
Das Projekt ist so gut wie fertig, es fehlt nur noch das Coverblech auf der Rückseite für den AGB.
Den Rest kann ich euch also endlich zeigen, nachdem ich vorher zu nichts kam, weil mich private Dinge abgehalten haben.

Da ich die Grafikkarte mit dem schwarzen Coverblech jetzt richtig schick fand, habe ich sie mal vertikal hingehalten.

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Jupp, das gefällt. Das muss jetzt so. Auch wenn es schon wieder mehr Arbeit macht...
Also habe ich mir von Phanteks ein "Universal Vertical GPU Kit" gejagt.
Das lässt sich nämlich ganz normal anstelle der PCI Slotblenden montieren und ermöglicht dann die vertikale Montage der Grafikkarte.
Im Vergleich zu vielen Konkurrenzprodukten ist die Halterung bzw der Blechträger für den PCIe-Slot schön stabil und die Grafikkarte sitzt nicht direkt an der Glaswand des Gehäuses sondern dichter am Mainboard.
Dass macht mir zwar die Rohrführung der Hardtubes nachher schwer, weil das Rohr vom Auslass des unteren Radiators in der hinteren Ecke zwischen Mainboard und Grafikkarte hochgeführt und dann von hinten an den Grafikkartenkühler angeschlossen wird.
Aber wer bricht sich nicht freiwillig die Finger, um die Sache nachher schick zu haben.
Einmal mit dem Phanteks Kit:

IMG_2705.JPG


Und mit Kühler auf der Karte:

IMG_2709 (Bearbeitet).JPG


Zwischenzeitlich sind dann auch die ganzen Schrauben aus China eingetroffen.
Davon habe ich jetzt noch jeweils etwas über 950 Stück für spätere Projekte.
Oder die Zombie-Apokalypse. Vielleicht helfen schwarze Schrauben aus Chinesium gegen Zombies.
Man weiß ja nie...

Einmal beide Schrauben zum Vergleich:

IMG_2722.JPG


Also hier einmal der defekte Airplex Radical mit silbernen Schrauben:

IMG_2720.JPG


Und hier einmal der reparierte Airplex, jetzt mit schwarzen Schrauben:

IMG_2725.JPG


Dummerweise habe ich dabei festgestellt, dass die FormulaMod Fittinge auch kaputt sind: Innen vernickelt.
Also gesucht und bei Barrow fündig geworden: Fittinge mit schwarzem Innenteil.
Außerdem sind die Überwurfmuttern bei Barrow auch aus Messing und fühlen sich damit stabiler an als die Alu-Überwurfmuttern von FormulaMod.
Für die Funktion wahrscheinlich echt egal, aber fürs Feeling schon besser...
Und zusätzlich haben die neuen Fittinge auch noch 4 O-Ringe und einen unfassbar guten Sitz für das Acrylrohr.
Im Gehäuse sieht das Kunstwerk jetzt so aus:

IMG_2756.JPG


Da fragt man sich doch direkt, warum AquaComputer das nicht direkt so verkauft.
Wer auch immer das Originaldesign bevorzugt, der braucht doch GANZ dringend einen Termin beim Optiker :p

Und da es jetzt Zeit wird für gebogene Rohre, habe ich mir ein paar Meter billige Alphacool Rohre besorgt.
Normalerweise habe ich ja eine dezente Abneigung gegen fast alles, was ich von Alphacool in die Finger bekomme.
Mit Ausnahme vom Nexxxos XP3 Light hatte ich noch nichts von denen, was mir WIRKLICH gefallen hat.
Die Rohre waren aber überraschend gut. Gerade, recht gute Oberfläche und vor allem maßhaltig.
Kann man nicht meckern.
Im lokalen Baumarkt gabs dann noch ein Ausstellungsstück eines Steinel Heißluftföhns.
Spottbillig, weil diverse Düsen fehlten. Dafür im Koffer und für diesen Zweck wirklich SUPER geeignet.
Absolute Empfehlung von mir.
Nach ein paar Übungsbögen habe ich mich an die Wasserkühlung gemacht.
Also ein paar Rohre in Grafikkarten- und Prozessorkühler gesteckt.

IMG_2733.JPG


TADAAA: Als wäre das Absicht gewesen. Der Barrow Bending Kit 180 Grad Bogen passt perfekt!
Also ging es jetzt ans richtige Biegen. Zu meiner großen Verwunderung fand ich es angenehm und einfach.
Im Vergleich zu Schläuchen und deren Fittingen sind Hardtubes fast schon simpel.

Quasi nebenbei habe ich auch noch ein Set G.Skill RipJaws mit 2x 16GB gesehen. Mit schwarzen Heatspreadern.
Ging dann nicht anders... Was will man tun... Wohnt jetzt auch hier.
Die bisherigen 2x 8GB waren zwar gute Riegel, aber wenn ich bei dem Rechner schon etwas übertreibe, dann auch gerne beim Speicher.

IMG_2776.JPG


Läuft. Gefällt.

Direkt noch ein weiteres Rohr gebogen.

Und da SeaSonic mir ja freundlicherweise für mein Projekt ein komplettes Set an Kabeln für mein Prime Ultra Titanium 750W geschickt hat (DANKE!!! Hervorragender Kundenservice!), konnte ich mich ans kürzen und sleeven der Kabel machen.
Jeweils 4 Adern in einen Sleeve zu zwingen ist echt eine Qual. Und dann 6x4 für ATX, 3x4 für CPU und 4x4 für GPU.
Davon habe ich so gut wie keine Fotos gemacht und ich habe sie kurz durchgesehen, da gibt es keine zum zeigen.
Es war eine absolut unsägliche Arbeit und ich habe viele nicht jugendfreie Worte an die Wohnzimmerwände geworfen.

IMG_2782.JPG


Zu meiner großen Schande muss ich gestehen, dass mir die RGB LED's am AsRock Board tatsächlich gefallen haben.
Also habe ich bei Watercool noch den RGB Streifen für den Wasserkühler der Grafikkarte bestellt.
Hier ein weiterer kurzer Zwischenstand mit gesleevtem ATX-Kabel und beleuchteter Grafikkarte.
Die Kabel sind noch nicht schön hingebogen, das kommt später.
Zum Glück brauchte ich die Küchenrolle nicht, da die frisch befüllte Wasserkühlung dicht war.

IMG_2834.JPG


In der Nebenkammer sah es hier noch nach Kraut und Rüben aus, GPU und CPU-Kabel waren noch viel zu lang und grob hingewurschtelt.

IMG_3229.JPG


Und für den Rest muss ich gerade noch ein paar neue Bilder machen. Die kommen dann auch noch.
Zusammen mit den restlichen Bauschritten. Wirklich. Auch noch 2019.




Zwei Überlegungen habe ich noch:
  • Das Coverblech für den AGB an der Rückseite knabbern
  • Kupferrohre finden, die die Hardtubes ersetzen können
 
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Jokener

Captain
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Wie man an der - immer noch unvollständigen - Liste am Ende sehen kann, bin ich noch nicht fertig.
Es sind noch Teile bestellt/unterwegs und es gibt noch Arbeit zu tun.
Hoffentlich gefällt der Rest dann auch noch.
 

mykoma

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Cooles Projekt, erinnert mich die Erstinstallation meines Loops vor 2 Jahren.
Bin gespannt wie es weiter geht.

Was ich aber merke: hochwertiges Gehäuse hin oder her, oft muss doch noch nachträglich was gemacht werden, habe ich jetzt erst wieder bei dem Thermaltake Core X71 gemerkt, in das ich meinen aktuellen Loop eingebaut habe.
Günstiger Gebrauchtkauf mit einigen fehlenden Komponenten, die ich zum Glück nicht benötigt habe - aber bei 50€ inkl. einer funktionierenden HPPS war das Teil einfach zu günstig um nein zu sagen und neben dem Obsidian 900D mein bevorzugtes Case.
Trotzdem habe ich da auch manuell einiges machen müssen - so konnte ich zB keine 3 140er Lüfter hinter der Frontblende unterbringen - beim obersten war etwas Plastik der Blende im Weg.
Für mich ein Unding bei einer UVP von gut 150€ und vorhandenen Bohrungen für ebendiese Lüfter.

Aber für sowas hat der versierte Bastler ja seine Hilfsmittel zur Hand ;)
 

Schattengraf

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Moin Jokener,

lange erwartet deinen Bericht. Bin gespannt auf den weiteren Fortschritt, bisher kenn ich ja alles in live :D
 
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Flomek

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Respekt für deine Arbeit und deinen Enthusiasmus. Bin gespannt wie es am Ende aussehen wird.
 

kroto

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Sieht super aus. Ich setz mich mal dazu. bin gespannt wies weiter geht.
 

Muffknutscher

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Sehr geiles Projekt! Ich bin immer wieder begeistert von Menschen, die so viel handwerkliches Geschick haben und im gleichen Zuge von mir enttäuscht, das ich, abgesehen von meiner Grobmotorigkeit, absolut kein handwerkliches Geschick besitze :D
Kommt direkt auf die "Beobachten" Liste!
 

mjaho

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Qualla

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Ich fand grad die Kombination aus dem schwarz und dem Kupfer gut.
Zudem ist es auch deutlich aufwendiger Kupferrohre zu verlegen, zumindest wenn man sie biegen will ;)
 

Jokener

Captain
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Das Video von LinusTechTips kenne ich schon, aber trotzdem danke :-)
Vielleicht wird so jemand anderes darauf aufmerksam, der/die es sonst nicht gefunden hätte.
Ist zu meiner großen Überraschung mal nicht ganz so inkompetent wie die Jungs normalerweise sind.
In aller Regel ist mir auf dem Kanal nämlich zu viel schlechtes (Pseudo-)Entertainment und zu wenig wertvolle Information.

Ich werde erstmal beim PETG bleiben und das System damit aufbauen.
Aber wenn ich hier vor Ort irgendwo gerade Kupferrohre mit 16mm AD und ordentlicher Wandstärke finde, dann kaufe ich mir davon welche und probiere es mal aus.
 

mjaho

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Jokener

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Baumarktrohre haben oft geringe Wandstärken.
Und ich muss Biegeradien von 21mm schaffen.
Das wird mit Baumarktware schwer.

Und ich habe ja schon ein paar PETG-Rohre fertig.
Die sehen eigentlich ganz schick aus.
Da warte ich nur noch auf die neuen Fittinge, weil die FrozenMod Fittinge aus China innen vernickelt sind.
Die Barrow Fittinge haben einerseits noch einen zusätzlichen Dichtungsring, das kann nie schaden.
Und außerdem ist bei diesen Fittingen dann auch der innere Teil komplett schwarz.
Damit sieht das dann ziemlich sexy aus und ich habe ja sowieso nur drei Sichtbare Rohre.
Ein senkrechtes zwischen Top und Boden-Radiator, eins von der Grafikkarte zur CPU und eins von der CPU zurück zur Nebenkammer.
Ist optisch also sowieso nicht so dominant. Aber wie gesagt, ich werde es mir mal ansehen.
 
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