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"Alter" Raspberry Pi3 als Büro-PC?

Keylen

Lt. Junior Grade
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Juni 2015
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393
Guten Tag zusammen!

Ich habe noch einen alten Raspberry Pi3 bei uns rumfliegen. Da der ja nun schon ein wenig in die Jahre gekommen ist und mittlerweile alles sehr "Ramlastig" wurde. Wollte ich mal eure Erfahrungen fragen beziehungsweise Einschätzung, bevor ich mich da eventuell mehrere Stunden ran setze um das Gerät zum laufen zu bekommen.

Der RPi3 soll als eine Art "Office-PC" bzw. Büro-PC fungieren. Als Speicherplatzhabe ich noch eine 128er SSD. Aber er soll auch Zugriff auf meine iCloud bekommen.
Hauptzweck ist tatsächlich: Mit Libre-Office Briefe schreiben, drucken, scannen und etwas Dokumentenverwaltung. Als Drucker habe ich einen Brother Mac l2710dw.

Irgendwie bekomme ich es nämlich nicht hin, dass der Drucker sich mit meinem MacBook verbindet, also drucken geht aber scannen geht nicht. Habe auch schon Stunden investiert um das zu lösen - aber letztlich entschieden, dass dieses vielleicht lösbare Problem gerade für mich nicht lösbar ist :D.

Und das MacBook hab ich auch irgendwie IMMER in der Tasche - wenn ich also nicht daheim bin und meine Partnerin was schreiben will: Pustekuchen.

Bevor ich aber nun einen teuren Laptop/PC dahin stelle - wollte ich es mal mit einem RPi3 probieren.

Geht das heutzutage noch größtenteils ohne Probleme oder... ist der mittlerweile so "out to date" das man sich die Arbeit sparen könnte?
 
Also Stunden zu investieren lohnt sich nicht, für ein paar Euro gibt es gebrauchtes was viel schneller und weniger basteln ist.
 
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Keylen schrieb:
Der RPi3 soll als eine Art "Office-PC" bzw. Büro-PC fungieren.
Das kannst du leider vergessen.

Ab Raspberry Pi 4 kann man leichtes Office machen, wenn man genug RAM hat. Da sollte man teilweise Verzögerungen erwarten.
Erst mit Raspberry Pi 5 flutscht es richtig gut und kann einen Desktop-PC ziemlich gut ersetzen. Aber mit leichten Einschränkungen bei 4K-Playback, wenn die Videos stark komprimiert sind.

Hier ist eine Zusammenfassung für den Raspberry Pi 5:

Fazit: Damit ein Desktop-PC völlig ohne Einschränkungen ersetzt wird, braucht es vermutlich erst den Raspberry Pi 6.
 
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Du brauchst keine Stunden. Du spielst einfach das aktuelle RaspberryPi OS auf eine SD-Karte, startest die Kiste und bist dann enttäuscht, weil der super langsam ist und man mit 1GB Arbeitsspeicher nix machen kann.
 
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Also "ohne Einschränkungen" nutzen ist da nicht das Ziel. Fürs Surfen und Co haben wir genug andere Geräte. Unser "Haupt-Desktop" steht allerdings im Wohnzimmer und nutzen wir als eine Art "Konsolen-Ersatz" (Steam-sei dank) - unser Drucker steht aber eine Etage oben und das über Kabel/Wlan zu verbinden hat sich leider als... erfolglos herausgestellt. Mir fehlen wahrscheinlich einfach die Skills dafür :)


Aber wenn Libre-Office darauf nicht mal wirklich gut läuft... Hat sich das wohl erledigt.
 
Also dann den Pi nur als CUPS-Server, um den Drucker ins Netzwerk zu bringen? Das wäre eher eine Aufgabe für das Gerät.
 
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Keylen schrieb:
Ich habe noch einen alten Raspberry Pi3 bei uns rumfliegen. Da der ja nun schon ein wenig in die Jahre gekommen ist und mittlerweile alles sehr "Ramlastig" wurde.
Wenn Du nicht superduper geduldig bist, dann lass das Ganze. Ernsthaft.
 
Hat damit eher nix zu tun das ich zu ungeduldig wäre. Eher das meine Zeit durch Kinder aktuell sehr begrenzt ist und ich mich - leider - nicht wie früher 4-5 Stunden am Stück dahin setzen kann um "rumzuprobieren" :)

Ansonsten guck ich mal nach einem alten Lenovo Laptop. Sollte ja auch klappen.
 
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Mach es doch einfach wie die anderen! Stelle den Raspberry Pi 3 zum doppelten ehemaligen Neupreis bei Kleinanzeigen ein und hoffe, dass sich ein Käufer findet. Von dem so gewonnenen Geld kaufst du dir einfach einen richtigen Büro-PC.
 
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Keylen schrieb:
Hat damit eher nix zu tun das ich zu ungeduldig wäre. Eher das meine Zeit durch Kinder aktuell sehr begrenzt ist und ich mich - leider - nicht wie früher 4-5 Stunden am Stück dahin setzen kann um "rumzuprobieren" :)
Das hat mit meiner Aussage so überhaupt nichts zu tun.
Ein Raspi-Pi 3 ist für Officeanwendungen inzwischen zu unterdimensioniert, wenn man halt flüssig arbeiten will.
Ergo: Du brauchst Geduld.
 
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Es gibt immer wieder brauchbare x86 Thin Clients für einen schmalen Taler:

1772456893383.png




Alternative auch einfach günstige Business-Laptops:

1772456933891.png




Da würde ich im Leben keinen RasPi für nehmen wollen. Und wie andere angemerkt haben, ist das 3er vollkommen untauglich für selbst einfachste Aufgaben, die über den Headless-Betrieb hinausgehen.
 
Der Thin Client ist auch nur so günstig, weil der Intel J4105 nicht Windows 11-tauglich ist.
 
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Also wir brauchen auch keinen Win11 Kram. Mir reicht es wenn ich da Ubuntu oder was anderes drauf packen kann :)
 
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Dann schau ich mich mal da rum :) Danke für die Einschätzung.
Mal gucken ob ich aus dem RPi3 noch eine Pi-Hole mache :)
 
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rollmoped schrieb:
Ab Raspberry Pi 4 kann man leichtes Office machen, wenn man genug RAM hat. Da sollte man teilweise Verzögerungen erwarten.
Erst mit Raspberry Pi 5 flutscht es richtig gut und kann einen Desktop-PC ziemlich gut ersetzen. Aber mit leichten Einschränkungen bei 4K-Playback, wenn die Videos stark komprimiert sind.
Deiner Ausführung stimme ich aus eigener Erfahrung zu.
Ein Linux mit GUI läuft auf einem Pi 3 nicht sonderlich flüssig. Für ernsthafte Nutzung für Büroaufgaben halte ich einen Pi 4 für das Minimum.
 
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Statt jetzt hier Geld für einen Celeron J hinzulegen würde ich lieber noch ein paar € drauflegen und etwa einen Core i5 6. oder 7. Gen nehmen. Der läßt den Celeron etwa bei Linux Mint einfach nur richtig alt aussehen.
 
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Hol dir einen gebrauchten Wyse 5070 aus der Bucht. Ist deutlich schneller als Raspi3, kostet so ca 80 € komplett, mit 8GB RAM, 128GB M2, und Celeron 4 core. Gehäuse und Netzteil. Darauf läuft ein Ubuntu oder Mint ganz gut.
Beispiel: Wyse 5070 , sowas ähnliches gibt es auch für ein wenig Geld mehr als richtigen Core i Prozessor.
Lass die Finger vom Raspi 3. (Hab selbst noch einen). Fühlt sich zu sehr als Notbehelf an.
 
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