News Amazon Quartalszahlen: Umsatz und Gewinn gesteigert, KI-Ausbau belastet Cashflow

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Amazon hat im zweiten Quartal 2026 Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Der Cloud-Bereich AWS beschleunigte das Wachstum und trug den größten Teil des Gewinns bei. Zugleich zeigt der Quartalsbericht, wie stark die Strategie für KI den Kapitalbedarf erhöht – und warum Amazons Gewinnsprung nur eingeschränkt vergleichbar ist.

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Bei den genanten Zahlen/Beträgen, gibt es nur noch eins...

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Diese Umsätze und Gewinne sind einfach nur unglaublich.
Und trotzdem werden Tausende von Menschen vor die Tür gesetzt.
Kapitalismus in seiner schlimmsten Ausprägung und das gilt nicht nur für Amazon.
 
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Amazon (AWS) stellt auch die Server für Star Citizen.
Unter anderem gabs dadurch auch Probleme mit den Spielservern als der Iran letzte Woche mit Marschflugkörpern einen Amazon AWS Server in Bahrain zerstört hat.
 
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Und trotzdem wollen die Aktien nicht so schön sie bei anderen Größen steigen. Schade!
 
supertramp schrieb:
Diese Umsätze und Gewinne sind einfach nur unglaublich.
Und trotzdem werden Tausende von Menschen vor die Tür gesetzt.
Kapitalismus in seiner schlimmsten Ausprägung und das gilt nicht nur für Amazon.
Wenn die Aufgabe der Leute entfäll, dann braucht es diese ggf. nicht mehr. Soll Amazon (oder beliebiges anderes Unternehmen) Leute beschäftigen welche keine Aufgabe mehr haben ?
Wo sind die Leute die für 20€ monatlich ihren nicht vorhandenen Garten pflegen ? :D
 
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Heelix schrieb:
Wenn die Aufgabe der Leute entfäll, dann braucht es diese ggf. nicht mehr. Soll Amazon (oder beliebiges anderes Unternehmen) Leute beschäftigen welche keine Aufgabe mehr haben ?
Ich finde, ihr habt beide recht. Am Ende ist das nicht die Aufgabe der Konzerne, für eine faire Verteilung der Produktivitätssteigerungen zu sorgen. Da wären die Staaten gefragt.
 
pseudopseudonym schrieb:
Und trotzdem wollen die Aktien nicht so schön sie bei anderen Größen steigen. Schade!

Sind doch heute um 13% gestiegen… das ist ziemlich viel - aber ich weiß, dass mittlerweile viele mit Aktien handeln, die teils recht unrealistische und riskante Vorstellungen / Erwartungen haben.
 
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Nighteye schrieb:
Amazon (AWS) stellt auch die Server für Star Citizen.
Unter anderem gabs dadurch auch Probleme mit den Spielservern als der Iran letzte Woche mit Marschflugkörpern einen Amazon AWS Server in Bahrain zerstört hat.
bahrain ist schon seit märz/april offline, nicht erst seit letzter woche. was auch immer mit star citizen war, es war nicht der erneute angriff.
 
calluna schrieb:
Sind doch heute um 13% gestiegen… das ist ziemlich viel - aber ich weiß, dass mittlerweile viele mit Aktien handeln, die teils recht unrealistische und riskante Vorstellungen / Erwartungen haben.
Das ist langfristig gemeint. Ja, die steigen ab und zu mal, gehen aber auch immer recht schnell wieder runter. Über die letzten 3-5 Jahre ist dir Entwicklung doch eher überschaubar.
 
supertramp schrieb:
Diese Umsätze und Gewinne sind einfach nur unglaublich.
Und trotzdem werden Tausende von Menschen vor die Tür gesetzt.
Kapitalismus in seiner schlimmsten Ausprägung und das gilt nicht nur für Amazon.
Als überzeugter Kapitalist wünsche ich mir auch, dass wir einfach mal den Kapitalismus für 1-2 Jahre komplett abschaffen, einfach damit die Leute, die auf den Kapitalismus schimpfen, merken, dass das nun mal die beste Lösung ist, die mit uns Menschen, so wie wir (leider) sind, funktioniert.

Cr4y schrieb:
Ich finde, ihr habt beide recht. Am Ende ist das nicht die Aufgabe der Konzerne, für eine faire Verteilung der Produktivitätssteigerungen zu sorgen. Da wären die Staaten gefragt.
Himmel nein! Der Staat hat keine Ahnung wie man eine Wirtschaft führt. Die Experimente gab es zur Genüge und es hat nie geklappt. Meistens gilt: Je mehr sich der Staat aus der Wirtschaft heraushält, desto besser geht es der Wirtschaft.
 
Lonely Shepherd schrieb:
Der Staat hat keine Ahnung wie man eine Wirtschaft führt.
Wieso? Ist doch bei uns in der Bananen Republik längst eine Symbiose. Wirtschaft gibt vor und die Lobbyisten/Politiker setzen um. Wer die wichtigste Lobby hinter sich hat profitiert und im Gegenzug ernähren sich die vielen, willfährigen Lobbyisten von der Wirtschaft und bekommen was sie sich alle sehnlichst wünschen, persönliche Macht und Einfluss...
 
Lonely Shepherd schrieb:
Himmel nein! Der Staat hat keine Ahnung wie man eine Wirtschaft führt.
Stimmt, wenn es dann mal mit der Wirtschaft oder den Kapitalisten nicht funktioniert, dann ruft man aber schnell nach Papa Staat und dem sozialen System. Genau mein Humor
 
Lonely Shepherd schrieb:
Himmel nein! Der Staat hat keine Ahnung wie man eine Wirtschaft führt. Die Experimente gab es zur Genüge und es hat nie geklappt. Meistens gilt: Je mehr sich der Staat aus der Wirtschaft heraushält, desto besser geht es der Wirtschaft.
Nett, aber mir ist wichtiger, wie es mir und den anderen Menschen in der Wirtschaft geht. Und nicht nur den top 1%.
 
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Der Cashflow ist doch nur ein BWL-Schlagwort, wenn man sich um exakte Angaben von Gewinn und Verlust aus der Bilanz drücken will.
Es werden einfach Einnahmen und Ausgaben gegengerechnet.

Meistens bedeutet er gar nichts, in seltenen Fällen gibt er etwas über die Liquidität eines Unternehmens an.
 
Lonely Shepherd schrieb:
Himmel nein! Der Staat hat keine Ahnung wie man eine Wirtschaft führt. Die Experimente gab es zur Genüge und es hat nie geklappt. Meistens gilt: Je mehr sich der Staat aus der Wirtschaft heraushält, desto besser geht es der Wirtschaft.
Ich hab nirgends geschrieben, dass der Staat Wirtschaften soll - wo hast du das herausgelesen? Oo
 
Cerberus69 schrieb:
Wieso? Ist doch bei uns in der Bananen Republik längst eine Symbiose. Wirtschaft gibt vor und die Lobbyisten/Politiker setzen um. Wer die wichtigste Lobby hinter sich hat profitiert und im Gegenzug ernähren sich die vielen, willfährigen Lobbyisten von der Wirtschaft und bekommen was sie sich alle sehnlichst wünschen, persönliche Macht und Einfluss...
Und das ist auch einer der Gründe, warum sich Politik aus der Wirtschaft größtenteils raushalten sollte.

supertramp schrieb:
Stimmt, wenn es dann mal mit der Wirtschaft oder den Kapitalisten nicht funktioniert, dann ruft man aber schnell nach Papa Staat und dem sozialen System. Genau mein Humor
Ich könnte zwar vermuten, was du meinst, aber da du nicht spezifisch wirst, kann ich darauf nicht wirklich eingehen.

Rickmer schrieb:
Nett, aber mir ist wichtiger, wie es mir und den anderen Menschen in der Wirtschaft geht. Und nicht nur den top 1%.
Und dir und mir und den anderen 99% die nicht Top 1% sind, geht es in einem kapitalischem System trotzdem besser, als in jedem anderen wirtschaftlichem System in dem der Staat meint die Wirtschaft zu bevormunden (wie gesagt, Experimente gab es genug und sie sind alle gescheitert). Ja, auch der Kapitalismus ist entfernt davon perfekt zu sein, aber es ist nun mal das beste System, das mit uns Menschen funktioniert.

Cr4y schrieb:
Ich hab nirgends geschrieben, dass der Staat Wirtschaften soll - wo hast du das herausgelesen? Oo
Genaugenommen habe ich das auch nicht geschrieben. Aber Produktivität gibt es nur in der Wirtschaft. Und wenn der Staat für eine faire Verteilung der Produktivitätssteigerungen sorgen soll, wie du geschrieben hast, dann ist das ein nicht unerheblicher Eingriff des Staates in die Wirtschaft. Und wenn der Staat in die Wirtschaft eingreift, kommt meistens nichts Gutes raus.
 
Lonely Shepherd schrieb:
Und wenn der Staat für eine faire Verteilung der Produktivitätssteigerungen sorgen soll, wie du geschrieben hast, dann ist das ein nicht unerheblicher Eingriff des Staates in die Wirtschaft.
Es geht mir dabei um die Umverteilung von Gewinnen.
Lonely Shepherd schrieb:
Und wenn der Staat in die Wirtschaft eingreift, kommt meistens nichts Gutes raus.
Manchmal ist es aber besser, als die Marktwirtschaft machen zu lassen.
 
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