Hallo.
Ich überlege derzeit von einem sehr betagten AMD System auf Sockel 939 Basis zu einer aktuellen Intel Plattform zu wechseln.
Ich habe mich inzwischen sowohl durch dieses Forum, als auch das Luxx sowie durch sehr viele Reviews gegoogelt und das Bild formt sich so langsam, welches System in etwa meinen Anforderungen genügen würde. Was fehlt sind mir einfach ein Paar Meinungen mehr, als algedienter AMD Nutzer kenn ich mich bei Intel kaum noch aus. Ich versuche das mal halbwegs strukturiert zu formulieren
Alter Rechner grob skizziert:
AMD X2 4400+
A8N-SLI Premium
3 GB RAM
8800 GTX (wird ins neue System übernommen)
Audigy2 ZS (wird je nach Bedarf wohl auch übernommen)
Festplatten (4 Stk. 2 Sata, 2 IDE, werden vollständig übernommen. Evtl. IDE->Sata Adapter einsetzen)
Anforderungsprofil:
- System mit Luft nach oben:
habe zwar keine großartigen OC Vorhaben, möchte mir diese geldsparende Hintertür allerdings definitiv offen lassen.
- Anschlussfreudig:
Ich hab eine ganze Menge USB Geräte und intern eben jene schon erwähnte 4 Festplatten, das will alles untergebracht werden
- "Zukunftssicher":
Ok, das gibt es nicht, nie und wird es nie geben. Gemeint ist bei mir damit, dass ich vorhabe, das Board relativ lange zu behalten. Demnach sollte es JETZT möglichst viel, was noch kommen mag, zumindest auf der 775 Basis unterstützen, genauso wie möglichst noch die übernächste Grafikkartengeneration (da bin ich des häufigeren schonmal wechselfreudiger *g*). So kann man kurz vor Plattformtod nochmal sich die jeweiligen Topmodelle für vergleichbar günstiges Geld besorgen und fährt noch eine lange Weile gut damit, das ist also der Plan.
- KOMPATIBEL:
ich setze nicht nur Windows ein. Das System muss problemlos auch mit Linux funktionieren, sonst ist es für mich wertlos. Bitte keine Diskussion Win vs. Lin , ich brauch das berufsbedingt.
- Stabilität:
Ehrlich, ich bin nforce und VIA mehr als leid. In meinen Erinnerungen gibt's da nur ein glanzvolles Beispiel: Der Intel 440BX. Daher würd ichs nun gerne wieder bei Intel versuchen
Ich will ein System, mit dem ich nicht kämpfen muss, es sei denn ich will es (im OC Fall)^^
(- evtl. andere, aber vergleichbare Soundlösung als Soundblaster, denn als Audigy2 Besitzer bin ich zwar soweit glücklich mit der Karte, nur betrügt uns Creative mit Alchemy offen und schamlos. Suche also eine alternative, die sich im Gegensatz zu SBs vernünftig z.B. in das neue Vista Sound System eingliedert. Ist aber zweitrangig, letztendlich bin ich weder von Vista, noch von anderen Soundlösungen 100%ig überzeugt.)
- es muss nicht das non plus Ultra Top Board der jew. Serie sein.
Ich brauche keine 2 Netzwerkkarten noch brauche ich Wasserkühlungsanschlüsse oder nen halben blinkenden Freizeitpark onboard.
- edit: sollte Budgetaufwand von um die 600€ nicht großartig überschreiten.
was ich bis jetzt in Erfahrung bringen konnte...(gestützt auf das bisher gelesene)
- X48 bringt zum X38 keine nennenswerten Vorteile
- DDR3 RAM bringt gerade in einem System mit externem Speicherkontroller (außerhalb der CPU) keine nennenswerten Vorteile, zumal der aktuelle Preis von DDR2 Riegeln DDR3 absolut sinnfrei machen wirtschaftlich, zumal auch die kommende 1600er FSB Generation synchron mit DDR2-800 betrieben werden kann.
- P35 sehr ausgereift, kann aber kein PCIE 2.0 (was ich laut Anforderungen gerne mitnehmen würde)
Das ganze ist bei mir planungstechnisch nun auf folgende Komponenten herausgelaufen:
CPU: Q6600 95W
Board: Asus P5E
Speicher: OCZ2T800C44GK
CPU Kühlung: Zalman 9700 NT
Warum?:
- Die CPU stand für mich vorher eigentlich schon fest.
- Der Kühler scheint in Tests ja gut weg zu kommen. Zalman setze ich aktuell schon ein, seit Athlon XP Zeiten sogar. Dreht fast unhörbar seine Runden und nie Temperaturprobleme gehabt, im Gegenteil. Manuelle Lüftersteuerung ist bei mir vorhanden, allerdings weiß ich nicht, wie das beim P5E mit aktuellem Bios und PWM ist, hab damit noch keine Erfahrungen. Zur not, da ich am Anfang nicht übertakten werde, halte ich das Ding manuell auf niedrigster Drehzahl.
- Der Speicher schien mir bei OCZ allgemein sehr günstig zu sein. Setze derzeit Corsair ein, aber der scheint ja hier und da nicht ganz so kompatibel, vorallem mit Asus zu sein. Über OCZ noch nichts negatives gelesen, aber aufgrund des Preises habe ich mich für ein etwas teureres Modell entschieden, aber wenn das gar nix nutzt, nehm ich auch eine Modellreihe günstiger.
- Zu guter letzt: Das Board. Tja, was hab ich wohl die letzte Zeit hauptsächlich gelesen? Asus vs. Gigabyte... bis einer weint. Prinzipiell mag ich die features von beiden Boards. Das Gigabyte hat wohl den kompatibleren Soundchip, dafür scheints irgendwie Bugverseucht zu sein. Das Asus ist performanter, besitzt wohl das bessere Layout, dafür ist die aktuellste Biosversion wohl net so toll, außerdem scheint die Soundkarte net so der Hammer zu sein. Da ich ja noch meine Audigy hab ist das evtl. zweitrangig. Warum X38? Weil ich wie gesagt recht lange damit auskommen will, ohne demnächst sonstwohin wieder zu wechseln. Letzendlich habe ich seit jahren nichts anderes als ASUS Boards gehabt, daher vielleicht auch da eher meine Präferenz, da weiß ich in etwa, was mich erwartet.
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So... viel Stoff, nun hoff ich auf eure Meinungen. Die Alternative: Das ganze ganz lassen, und noch ein wenig abzuwarten steht übrigens auch noch im Raum
Ich überlege derzeit von einem sehr betagten AMD System auf Sockel 939 Basis zu einer aktuellen Intel Plattform zu wechseln.
Ich habe mich inzwischen sowohl durch dieses Forum, als auch das Luxx sowie durch sehr viele Reviews gegoogelt und das Bild formt sich so langsam, welches System in etwa meinen Anforderungen genügen würde. Was fehlt sind mir einfach ein Paar Meinungen mehr, als algedienter AMD Nutzer kenn ich mich bei Intel kaum noch aus. Ich versuche das mal halbwegs strukturiert zu formulieren
Alter Rechner grob skizziert:
AMD X2 4400+
A8N-SLI Premium
3 GB RAM
8800 GTX (wird ins neue System übernommen)
Audigy2 ZS (wird je nach Bedarf wohl auch übernommen)
Festplatten (4 Stk. 2 Sata, 2 IDE, werden vollständig übernommen. Evtl. IDE->Sata Adapter einsetzen)
Anforderungsprofil:
- System mit Luft nach oben:
habe zwar keine großartigen OC Vorhaben, möchte mir diese geldsparende Hintertür allerdings definitiv offen lassen.
- Anschlussfreudig:
Ich hab eine ganze Menge USB Geräte und intern eben jene schon erwähnte 4 Festplatten, das will alles untergebracht werden
- "Zukunftssicher":
Ok, das gibt es nicht, nie und wird es nie geben. Gemeint ist bei mir damit, dass ich vorhabe, das Board relativ lange zu behalten. Demnach sollte es JETZT möglichst viel, was noch kommen mag, zumindest auf der 775 Basis unterstützen, genauso wie möglichst noch die übernächste Grafikkartengeneration (da bin ich des häufigeren schonmal wechselfreudiger *g*). So kann man kurz vor Plattformtod nochmal sich die jeweiligen Topmodelle für vergleichbar günstiges Geld besorgen und fährt noch eine lange Weile gut damit, das ist also der Plan.
- KOMPATIBEL:
ich setze nicht nur Windows ein. Das System muss problemlos auch mit Linux funktionieren, sonst ist es für mich wertlos. Bitte keine Diskussion Win vs. Lin , ich brauch das berufsbedingt.
- Stabilität:
Ehrlich, ich bin nforce und VIA mehr als leid. In meinen Erinnerungen gibt's da nur ein glanzvolles Beispiel: Der Intel 440BX. Daher würd ichs nun gerne wieder bei Intel versuchen
(- evtl. andere, aber vergleichbare Soundlösung als Soundblaster, denn als Audigy2 Besitzer bin ich zwar soweit glücklich mit der Karte, nur betrügt uns Creative mit Alchemy offen und schamlos. Suche also eine alternative, die sich im Gegensatz zu SBs vernünftig z.B. in das neue Vista Sound System eingliedert. Ist aber zweitrangig, letztendlich bin ich weder von Vista, noch von anderen Soundlösungen 100%ig überzeugt.)
- es muss nicht das non plus Ultra Top Board der jew. Serie sein.
Ich brauche keine 2 Netzwerkkarten noch brauche ich Wasserkühlungsanschlüsse oder nen halben blinkenden Freizeitpark onboard.
- edit: sollte Budgetaufwand von um die 600€ nicht großartig überschreiten.
was ich bis jetzt in Erfahrung bringen konnte...(gestützt auf das bisher gelesene)
- X48 bringt zum X38 keine nennenswerten Vorteile
- DDR3 RAM bringt gerade in einem System mit externem Speicherkontroller (außerhalb der CPU) keine nennenswerten Vorteile, zumal der aktuelle Preis von DDR2 Riegeln DDR3 absolut sinnfrei machen wirtschaftlich, zumal auch die kommende 1600er FSB Generation synchron mit DDR2-800 betrieben werden kann.
- P35 sehr ausgereift, kann aber kein PCIE 2.0 (was ich laut Anforderungen gerne mitnehmen würde)
Das ganze ist bei mir planungstechnisch nun auf folgende Komponenten herausgelaufen:
CPU: Q6600 95W
Board: Asus P5E
Speicher: OCZ2T800C44GK
CPU Kühlung: Zalman 9700 NT
Warum?:
- Die CPU stand für mich vorher eigentlich schon fest.
- Der Kühler scheint in Tests ja gut weg zu kommen. Zalman setze ich aktuell schon ein, seit Athlon XP Zeiten sogar. Dreht fast unhörbar seine Runden und nie Temperaturprobleme gehabt, im Gegenteil. Manuelle Lüftersteuerung ist bei mir vorhanden, allerdings weiß ich nicht, wie das beim P5E mit aktuellem Bios und PWM ist, hab damit noch keine Erfahrungen. Zur not, da ich am Anfang nicht übertakten werde, halte ich das Ding manuell auf niedrigster Drehzahl.
- Der Speicher schien mir bei OCZ allgemein sehr günstig zu sein. Setze derzeit Corsair ein, aber der scheint ja hier und da nicht ganz so kompatibel, vorallem mit Asus zu sein. Über OCZ noch nichts negatives gelesen, aber aufgrund des Preises habe ich mich für ein etwas teureres Modell entschieden, aber wenn das gar nix nutzt, nehm ich auch eine Modellreihe günstiger.
- Zu guter letzt: Das Board. Tja, was hab ich wohl die letzte Zeit hauptsächlich gelesen? Asus vs. Gigabyte... bis einer weint. Prinzipiell mag ich die features von beiden Boards. Das Gigabyte hat wohl den kompatibleren Soundchip, dafür scheints irgendwie Bugverseucht zu sein. Das Asus ist performanter, besitzt wohl das bessere Layout, dafür ist die aktuellste Biosversion wohl net so toll, außerdem scheint die Soundkarte net so der Hammer zu sein. Da ich ja noch meine Audigy hab ist das evtl. zweitrangig. Warum X38? Weil ich wie gesagt recht lange damit auskommen will, ohne demnächst sonstwohin wieder zu wechseln. Letzendlich habe ich seit jahren nichts anderes als ASUS Boards gehabt, daher vielleicht auch da eher meine Präferenz, da weiß ich in etwa, was mich erwartet.
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So... viel Stoff, nun hoff ich auf eure Meinungen. Die Alternative: Das ganze ganz lassen, und noch ein wenig abzuwarten steht übrigens auch noch im Raum
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