News AMD kündigt 20-Kern-Prozessor für 2012 an

Kann es sein, dass die Entwicklung plötzlich deutlich schneller vorangeht, als noch vor 3 Jahren?

"damals" hat man mindestens ein halbes Jahr z.B. auf ein Grafikkarten Release gewartet, immer wieder gabs neue details, alles war immer spannend. Heute. nVidia Kündigt GTX 580 an, ne Woche später kann man sie kaufen. Und kurz davor - zack sind die HD6800 Karten da.

Das alles hat von dem Zeitpunkt, von dem ich das erste mal was drüber hörte bis zum Release nichtmal ein Monat gedauert.


Und jetzt mit den CPUs. Erst mindestens zwei Jahre Dualcore, dann Quadcore, weitere zwei Jahre mal 6 Kerne, und zack, in zwei Jahren werdens nicht acht, sondern plötzlich 20 Kerne. WTF!? OK, natürlich sind es teure Server CPUs. Aber das ändert ja nichts an den Tatsachen...

Mit sowas hätte ich frühestens 2015 gerechnet.

Vor 3 Jahren hatte mein PC Probleme mit 1080p Videomaterial. Mein Handy konnte gerade mal Videos in 320x240 abspielen. Da musste aber die Bitrate passen und die FPS nicht zu hoch sein.

Tja, und jetzt - gestern hab ich nen h264 Trailer in 1080p und 10.000 kBit/s Bitrate ruckelfrei auf meinem iPhone abgespielt...

Als nächstes wird der Quantencomputer der ja irgendwann in 10-20 Jahren kommen könnte auf 2013 verlegt oder was?


Momentan find ichs unglaublich, was da abgeht. Vor allem wie schnell.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also ich will vorneweg schon mal sagen das ich seit meinem 400er celeron keinen Intel mehr hatte... aber wohin sollen die 20 Kerne führen ??

Oder fängt man damit an wie früher inteL mit dem P4 und 3Ghz , Amd hat das dann voll ausgenutzt und führte dann die + Technologie ein... Ich kann mir das gut Vorstellen...

der neue Intel i9 9999 - 20K+ mit 10Kernen aber genauso effektiv wie Amds 20 Kerner.

Aber was solls ich Gönn Amd , aber nur bis zu einem gleichgroßen Marktanteil wie inteL
 
Schöne News und ich hoffe das der Bulldozer wenigstens mit dem Sandy Bridge mithalten kann. Schade nur das er ein wenig zu spät erscheint,weil nach paar Monaten,nach dem erscheinen des Bulldozers soll doch Ivy Bridge rauskommen und das mit 22nm. Die nächste Bulldozer Generation soll ja auch noch im 32nm Verfahren gefertigt werden. AMD ist leider bei der Fertigung einfach hinter Intel.Man kann Intel schon als ein Monopol ansehen. Der Bulldozer muss es einfach bringen,sonst sehe ich schwarz für AMD.
 
Aber was solls ich Gönn Amd , aber nur bis zu einem gleichgroßen Marktanteil wie inteL
Dieser Punkt ist auch für den Anwender am angenehmsten, dann machen beide Firmen alles um Marktführer zu werden bzw. zu bleiben ;)
Als nächstes wird der Quantencomputer der ja irgendwann in 10-20 Jahren kommen könnte auf 2013 verlegt oder was?
Unwahrscheinlich aber auch dort wird die Entwicklung schneller, von prognostizierten 25 Jahren auf 15 - 20 Jahre runter zu gehen ist schon heftig.
 
Ja wenn mal AMD und Intel 50:50 stehen würde, wäre die Kritik die geübt wird auch gleichberechtigt. So wird aber übermäßig Kritik an AMD geübt obwohl das Verhältnis 85 (Intel): 15 (AMD) steht.
Für mich eine völlig überzogene Kritik die oft bei AMD geübt wird, während man Intel eher verschont mit Kritik.
 
Zornica schrieb:
sind damit 20 von diesen modulen gemeint? oder 10 module die aus je 2 dieser halb-kernen bestehen?
oder hab ich das bulldozer prinzip noch nicht ganz verstanden?
Zwei Kerne bilden ein Modul, wobei sie sich einige Bereiche wie z.B. die Breite der FPU teilen. Das bringt 80% Performancesteigerung gegenüber einem normalen Kern für 12% mehr Diefläche.
Intels Hyperthreading ist im Prinzip das gleiche, wobei aber viel mehr Teile gemeinsam genutzt werden, was dann nur 5% mehr Diefläche ausmacht, aber je nach Anwendung und CPU (Atom als In-Order CPU gewinnt mit bis 60% am meißten) auch nur ein paar % mehr und teilweise sogar weniger Performance als ein Single Core bringt.

ATI Soldat schrieb:
Die Cloud lässt grüßen, mal sehen wenns auf dem Desktop mehr als 6 Kerne werden.
Vier Module, also 8 Kerne, sollten auch im Desktop kommen.
Killermuecke schrieb:
Das dürften zwei CPUs mit je 5 Modulen zusammengeklebt sein.
Sehe ich auch so und alleine schon der Sickel legt das nahe. Die 6100er Opterons sind ja schon so gemacht und haben deshalb auch den länglichen Sockel.
Suxxess schrieb:
Bulldozer geht schon den richtigen Weg. Die Module von Bulldozer bauen ja auf eine zweite integer Recheneinheit im Chip. Mit einer zweiten echten Recheneinheit soll man dann eine um 90% höhere Leistung erzielen können bei der die Leistungsaufnahme nur geringfügig zunimmt.
Vor allem nimmmt die Die Fläche nur gering zu.
Suxxess schrieb:
Bulldozer wird das schon machen. Sandybridge wird da sicher auch gut gegenhalten können, die Frage ist halt wie sich die Märkte in Zukunft entwickeln.
Zumindest nach den Erwartungen der CPU Hersteller wird es wohl in Zukunft mehr zur integrierten GPU für den Mainstream Markt gehen und bei den Top System kommen eben immer mehr Kerne, weil man halt die Frequenz nicht so massiv steigern kann.
Techniker Freak schrieb:
Ne, durch die Modulbauweise müssen die dann keine CPUs mehr zusammen kleben, da werden nur mehr Module draufgeklebt ;)
Im prinzip schon, in der Praxis erreicht man eine immer kleinere Ausbeute je größer die Fläche eines Chip wird. Deshalb werden Interlagos und Terramar wohl weiterhin zwei Dies enthalten. Immerhin wollte die Modulbauweise der CPU es weiter erleichtert teildefekte Chips zu verwerten.

Die Frage ist eigentlich: Was bedeutet Quad Channel für das RAM? So wie es jetzt bei den 6100 gehandhabt wird, sind es zwei Chips mit Dual Channel in gleichen Gehäuse und da auch künftig die "kleinen" Opterons nur Dual Channel haben werden und die "großen" wieder Quad Channel dürfte klar sein: Es wird bei ein und zwei Dies in den Gehäusen bleiben, genau wie bei den 4100 und 6100er Opterons es heute schon.
 
Hypocrisy schrieb:
Ein i7 980X wird den noch in Schach halten können.

Wenn auch nicht in Benchmarks, so dennoch in den täglichen Arbeiten. ;)


Gekonnt mit den richtigen Worten einen falschen Eindruck vermittelt :p
Das haben wohl nicht alle verstanden :D

Zum Thema
so wie es aussieht, wird mitte 2011 ein neuer PC unter meinem Schreibtisch werkeln. Wenn auch nicht mit 20 Kernen/Modulen :o
 
Hypocrisy schrieb:
Ein i7 980X wird den noch in Schach halten können.

Wenn auch nicht in Benchmarks, so dennoch in den täglichen Arbeiten. ;)

das ist aber kein Phenom wie du die MHz Leistung einer aktuellen CPU von AMD kennst ;)

Bulldozer ist eine neue Architektur, neues Design

die alte ist übrigens 12 Jahre schon alt, K7 Athlon 1998, weiterentwickelt zu K8 Athlon64, weiterentwickelt zu K10 Phenom, das auch wieder getunt zu Phenom II ist ;)
 
Laggy.NET schrieb:
...
Und jetzt mit den CPUs. Erst mindestens zwei Jahre Dualcore, dann Quadcore, weitere zwei Jahre mal 6 Kerne, und zack, in zwei Jahren werdens nicht acht, sondern plötzlich 20 Kerne. WTF!? OK, natürlich sind es teure Server CPUs. Aber das ändert ja nichts an den Tatsachen
...

Früher ging es doch genauso schnell nur da warens nicht Kerne sondern die Frequenzen der Prozessoren.
 
Wenn das so weitergeht wird man bald das Binärsystem mit 2 Zuständen durch das "Kern-System" mit nahezu unendlich Zuständen (pro Kern) ersetzen, oder erweitern können ;).
 
Das Problem ist aber, dass, mit Ausnahme der richtig teuren Software und einiger weniger sonstiger Ausnahmen, die Software nicht gleich für Multi-Core entwickelt werden, sondern immer nur für 2, 4 oder 6 Kerne, jenachdem wie viele Kerne die "kernstärkste" CPU auf dem Markt bieten kann.
Letztendlich wird ja auch dieses 20-Kern-Produkt in den Mainstream sickern und dort einfach verhungern, weil keiner eine passende Software im Programm hat => Hersteller verlieren letztendlich das Interesse daran, mehr Kerne/Features zu bringen.
 
Kat6 schrieb:
Früher ging es doch genauso schnell nur da warens nicht Kerne sondern die Frequenzen der Prozessoren.
Nur das man bei den Frequenzen eben nicht mehr viel weiter kommt. Man hat ja schon heute eine Microwelle im CPU Gehäuse und irgendwie nutzt es auch nur begrenzt, solange die restlichen System wie RAM nicht im gleichen Masse beschleunigt werden können. Mit Cache, Out-of-Order, Brench Prediction etc. versucht man das zwar auszugleichen, aber perfekt klappt das auch nie.
Da ist es eben der einfachere Weg gewesen einfach mehr Kerne zu bringen, zumal immer kleinere Strukturen dies ja auch vereinfachen. Das Problem der "langsamen" Kommunikation nach aussen blleibt dabei natürlich bestehen.

noplan724 schrieb:
Wenn das so weitergeht wird man bald das Binärsystem mit 2 Zuständen durch das "Kern-System" mit nahezu unendlich Zuständen (pro Kern) ersetzen, oder erweitern können ;).
Wer weiss ob es irgendwann auch MLC CPUs gibt, Immerhin werden irgendwann mehr Kerne auch nicht mehr spürbar mehr Leistung bringen und zusätzliche Performance durch spezielle Befehle, im Moment auch eine beliebte Variante, kostet wiederum mehr Platz und kann nur durch spezielle Software genutzt werden.

Ycon schrieb:
Das Problem ist aber, dass, mit Ausnahme der richtig teuren Software und einiger weniger sonstiger Ausnahmen, die Software nicht gleich für Multi-Core entwickelt werden, sondern immer nur für 2, 4 oder 6 Kerne, jenachdem wie viele Kerne die "kernstärkste" CPU auf dem Markt bieten kann.
Letztendlich wird ja auch dieses 20-Kern-Produkt in den Mainstream sickern und dort einfach verhungern, weil keiner eine passende Software im Programm hat => Hersteller verlieren letztendlich das Interesse daran, mehr Kerne/Features zu bringen.
Das ist ja aber Dummheit der Softwareentwickler. Es gibt eben einfach zwei Arten von Algorithmen, sequentielle und parallelisierbare. Bei ersten kann man nicht viel machen und braucht eben GHz (deswegen ja auch die Turbo Technologie heute) und bei den anderen sollte man die Anzahl der Threads nicht unnötig klein halten, nur weil man selbst vielleicht nicht so viele Kerne im Rechner hat oder zu beschränkt ist die nötigen Informationen über die CPU auszulesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ycon du erliegst da einem Irrtum. Software wird wenn dann auch MultiCore optimiert und nicht auf eine bestimmte Anzahl an Kerne.
 
Die sollten mal lieber an der Effizienz der kerne Arbeiten und nicht an der Anzahl...so wird das nix:D

Löscht nur meine Beiträge, wenn es euch den kick gibt:evillol:
 
Canopus schrieb:
Ycon du erliegst da einem Irrtum. Software wird wenn dann auch MultiCore optimiert und nicht auf eine bestimmte Anzahl an Kerne.

Falsch. Kaum eine Software ist auf beliebig viele Kerne/Threads hin optimiert bzw. optimierbar.
Im Test der c't (21/2010 S.144) rechnet z.B. Cinebench 11.5 mit 48 MagnyCours Kernen nicht schneller als mit 32. Außerdem gibt es lt. dem Artikel wohl Software, die Probleme mit "krummen" (= keine glatte Zweierpotenz) Kern-/Threadzahlen hat.
 
@Little Britain

Jep, genau so sieht es nämlich aus... und in dieser Hinsicht hat sich bei Sandy Bridge wieder so einiges getan.

Und gleich eines vorweg, ich gönne weder Intel noch AMD etwas, für mich sind das zwei Unternehmen und keine Personen.
 
so lange die software entwickler nicht mitziehen und ihre programme gescheit parallelisieren hat man als privatanwender nicht so viel von 20 kernen, es sei man rippt 10 filme parallel, oder so
 
Hypocrisy schrieb:
Ein i7 980X wird den noch in Schach halten können.

Wenn auch nicht in Benchmarks, so dennoch in den täglichen Arbeiten. ;)

der wird sogar schneller sein sofern die pro Takt / Kern Leistung bei Bulldozer nicht gewaltig ansteigt.

Nicht im Server Umfeld bei hoher Parallelisierung, aber beim Heimanwender. Bis hier mal 6 Threads von 50% + der Anwendungen unterstützt werden ist 2020 ... wenn überhaupt.

Bulldozer fokussiert ganz klar auf Server wo es eben darum geht viele Threads mit effizienter Leistung anzubieten. Wünschenswert wäre eine deutlich höhere Leistung pro Thread um an die Core Architektur aufzuschließen. Davor ist Bulldozer für das Desktopsegment absolut uninteressant.

Da bringen auch 8 oder 12 oder 20 Kerne nicht wirklich was wenn er im Alltag dann langsamer ist.

Für den Server Bereich / Virtualisierung natürlich top!
 
Hardware_Junkie schrieb:
edit:
Allein die letzten 5 News sind von AMD.

Intel wo bleibst du? :(

Bei einem 8-Stunden-Event von AMD mit einer Unmenge an Infos ist das nun mal so. Aber beim IDF nächstes Mal kommen - wie jedes Jahr - die gleichen Leute, und fragen, warum da 5 Intel-News in Folge stehen. Es sind halt News, kein Wir-schreiben-es-in-6-Tagen-Zeug.
 
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