News AMD Opteron 4300 im Dezember ab 200 US-Dollar

Volker

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#1
AMDs Opteron-Prozessoren haben in der Oberklasse rund um die 6300er-Serie bereits kürzlich Verstärkung erhalten, doch ein Update fehlt noch: Die Opteron 4300 als Nachfolger der Opteron 4200. Neue Informationen bestätigen fünf Modelle zu Preisen ab knapp über 200 US-Dollar, die im Dezember verfügbar werden sollen.

Zur News: AMD Opteron 4300 im Dezember ab 200 US-Dollar
 

Herdware

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#5
Wahrscheinlich werden gleich welche schreiben, dass sie gerne so einen 64W-Opteron für ihren PC hätten.

Aber das wären einfach ganz furchtbare Consumer-CPUs. Mit 2,6GHz macht auch Piledriver keinen Spaß. Die würden von jedem 2-Moduler mit ca. 4GHz total deklassiert und von allen Intel-CPUs sowieso. Die Singlethread-Leistung wäre eine Katastrophe und auch in Multithread-Apps würden die keinen Blumentopf gewinnen.

Im Serverbereich gibt es hingegen durchaus einige Anwendungen, wo es weniger um klassische CPU-Leistung geht, sondern um möglichst viel I/O-Leistung, also die Fähigkeit, große Datenmengen "umzusetzen", wobei es nicht unbedigt viel zu berechnen gibt. Dafür sind solche sparsamen CPUs mit vielen langsamen Cores und viel L3-Cache usw. gut geeigent.
 

duke1976

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#6
Die sehen doch gar nicht mal so schlecht aus. Hoffentlich gewinnt AMD mal mehr Marktanteile in diesem Segment.
 
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#7
Herdware
Bin mir ziemlich sicher dass auch 3 ghz mit einer tdp von 65 watt möglich wäre. Denn das war teilweise mit einigen FX 8120 (Vcore 1 Volt ohne Turbo) schaffbar. Dann sollte das mit Piledriver möglich sein.

Die Singlethread-Leistung wäre eine Katastrophe
Verglichen zum Desktop beträgt der Turbo bei Server 1 Ghz. Somit müsste man mit Turbo dann 3,6 ghz haben, was eigentlich für viele mehr als ausreichend wäre.

Btw die Trinity zeigen, dass auch ein etwas höherer Takt möglich sein sollte, auch wenn man hier nicht 1 zu 1 vergleichen kann (A10 5700 = 3.40GHz, Turbo: 4Ghz)

Kann mir vorstellen das noch ein paar HE Modelle nachgeschoben werden.
 
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#8
Hoffentlich gewinnt AMD mal mehr Marktanteile in diesem Segment.
Vergiss es. Dazu sind a) die Leute zu arrogant und b) die Produkte zu schlecht.

AMD hat in genau einem Bereich einen Vorteil - im HPC Umfeld (High Performance Computing).
Da kommt es, einfach ausgedrückt, darauf an, möglichst viele Rechenprozesse auf möglichst vielen Kernen unterzubringen. Und da hat AMD die Nase mit den 62xx bzw. nun 63xx Opterons die Nase vorn.

Ebenso haben sie bei den Quad-CPU Systemen einen Vorteil, da man die normalen Opterons verwenden kann, während man bei Intel ja gleich zu den E5-4600er CPUs greifen muss (ab 2.500,- USD für vernünftige Quad-Socket CPUs). Aber selbst hier greifen mehr Leute zu den wesentlich teureren Intel CPUs.

Der Preis ist bei AMD besser, und das ist bei großen Clustern durchaus ein sehr wichtiger Grund. Wenn man rein nach der Performance gehen würde, haben die Opterons keine Chance.

Selbst im Webhosting-Umfeld verabschieden sich immer mehr Anbieter von AMD - selbst deren bisher größter ISP-Kunde wechselt zu Intel, und hat nur noch wenige Opterons im Einsatz.
 
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#10
Könnte man nicht in der News beim Titel auf die Beschreibung als CPU für das "Einsteiger-Segment" verzichten? Und stattdessen lieber von einer "Basisklasse" (oder so) sprechen - analog zur Oberklasse.

Denn "Einsteiger" kann man falsch verstehen, so nach dem Motto: Der Käufer der CPU steigt jetzt neu in die Welt der Server ein, vorher hatte er damit nichts zu tun. Und auch auf die CPU bezogen: Jemand der einen Oberklasse-Opteron kauft, steigt ja womöglich genauso ein - nämlich neu in die Welt der Opterons oder in die aktuelle Generation.
 
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#11
Wahrscheinlich werden gleich welche schreiben, dass sie gerne so einen 64W-Opteron für ihren PC hätten.
Aber das wären einfach ganz furchtbare Consumer-CPUs. Mit 2,6GHz macht auch Piledriver keinen Spaß. Die würden von jedem 2-Moduler mit ca. 4GHz total deklassiert und von allen Intel-CPUs sowieso. Die Singlethread-Leistung wäre eine Katastrophe und auch in Multithread-Apps würden die keinen Blumentopf gewinnen.
Im Serverbereich gibt es hingegen durchaus einige Anwendungen, wo es weniger um klassische CPU-Leistung geht, sondern um möglichst viel I/O-Leistung, also die Fähigkeit, große Datenmengen "umzusetzen", wobei es nicht unbedigt viel zu berechnen gibt. Dafür sind solche sparsamen CPUs mit vielen langsamen Cores und viel L3-Cache usw. gut geeigent.
Es ist immer wieder faszinierend,wie sehr hier auf CB gegen AMD gehated wird.Ich will dir mal ein Schmankerl aus der Sockel 939 Zeit erzählen.Ein Kumpel von mir hatte damals einen Dual Core Opteron:

http://www.amazon.de/AMD-Opteron-2-40GHz-Boxed-S939/dp/B000C0V5SO

und der hat so manche X2 Phenoms der damaligen Zeit zerblasen.Ich war erstaunt welche Performance die Opterons schon damals hatten und auch die Übertaktbarkeit war leichter als mit den X2 CPU´s,das richtige Mutterbrett natürlich vorausgesetzt.

http://www.asus.com/Motherboards/AMD_Socket_939/A8V_Deluxe/

Der FX basiert auf der Technik des Opteron (wie einige X2 Sockel 939 vergangener Zeit)und auch die Befehle auf der CPU sind nahezu identisch.Wenn wir jetzt mal nur von Spielen ausgehen,wird man bis auf ein paar Frames keine allzugroßen Unterschiede bemerken.Ich denke die Übertaktbarkeit der Opterons der heutigen Generation wird genausogut sein wie damals,nur das der C32 Sockel für Gamer keinen wirklichen Anreiz bietet weil ganz einfach die Schnittstellen fehlen die man als Gamer heutzutage benötigt.Uberhaupt sind diese Boards von der Preisgestaltung für Gamer einfach unatraktiv,nur die TDP lässt einen neidisch auf die Opterons schielen :king:

Ich kann wirklich nur dem letzten Absatz deines Postings zustimmen,denn dafür sind die Opterons eigentlich auf dem Markt.Jedoch waren sie zumindest zur 939 Zeit auch sehr gute Gamer CPU´s.
 
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Herdware

Fleet Admiral
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#12
@ Sgt.Slaughter

Ich "hate" nicht gegen AMD.

Ganz ähnliches wirst du von mir auch lesen, wenn jemand mal wieder unbedingt einen SB-E/IB-E mit 8 Cores haben will und gar gegen Intel "hated" ;), wegen der angeblich verkrüppelten Extreme Edition.
Es gibt Server-Anwendungen, wo viele, langsame Cores sinnvoll sind, aber bei fast allen Consumer-Anwendungen und vor allem Spielen ist das denkbar ungünstig.

Früher gab es mal den Gigahertz-Wahn. Heute scheint es bei einigen andersherum zu sein und sie schauen nur auf die Core-Zahl (und gegebenenfalls zusätzlich auf den Verbrauch).

Bei Consumer-CPUs ist aber immer noch Single-Thread-Leistung das Non Plus Ultra. Eher würde ich jemandem noch zu einem hoch getakteten Dualcore raten, als zu einem 6- oder 8-Core mit weniger Pro-Core-Leistung.
Der Sweet-Spot liegt heutzutage bei Quadcores und daran wird sich auch in den nächsten Jahren wneig ändern.

Deshalb schrieb ich auch, dass ein 2-Modul-FX mit mehr Takt die deutlich bessere Wahl wäre, also so ein 2,6GHz-4-Moduler.
 
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#13
Warum sollte man diese Opterons nur in Server stecken ? Leider gibt es von AMD @G34 kaum
Platinen wo man Multi GPU Unterstützung hat,was für ne` WS durchaus brauchbar und wünschenswert wäre-also wohl nur mit AMD Karten(obwohl bei Supermicro nicht ausdrücklich erwähnt).Da sind die AMD Chipsätze durchaus etwas altbacken(USB 2.0 only)..:(
In einem Punkt jedoch können sie den Xeons das Wasser reichen - in der Speicherbandbreite
dank Quad-Channel DDR3.:evillol:
Wenn auch die IPC nicht an die hochgetakteten 3 Ghz-Xeons rankommt, könnt man sich dank des niedrigen Preises so ein SYS auch als WS im Selbstbau erstellen.Also zocken@Opteron 4xxx
nicht unmöglich wenn auch nicht am oberen Limit....:D
Mit Sicherheit´gibts dann auch seltener BSODs
 
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#14
Wahrscheinlich werden gleich welche schreiben, dass sie gerne so einen 64W-Opteron für ihren PC hätten.

Aber das wären einfach ganz furchtbare Consumer-CPUs. Mit 2,6GHz macht auch Piledriver keinen Spaß. Die würden von jedem 2-Moduler mit ca. 4GHz total deklassiert und von allen Intel-CPUs sowieso. Die Singlethread-Leistung wäre eine Katastrophe und auch in Multithread-Apps würden die keinen Blumentopf gewinnen.

Im Serverbereich gibt es hingegen durchaus einige Anwendungen, wo es weniger um klassische CPU-Leistung geht, sondern um möglichst viel I/O-Leistung, also die Fähigkeit, große Datenmengen "umzusetzen", wobei es nicht unbedigt viel zu berechnen gibt. Dafür sind solche sparsamen CPUs mit vielen langsamen Cores und viel L3-Cache usw. gut geeigent.
Bei typischen Desktop-Aufgaben und Games sieht es schon sehr schlecht für AMD aus. Man hat fast zwei Generationen Rückstand in der Prozesstechnik und die Architektur ist nur bei gut parallelisierbaren (Integer-)Aufgaben konkurrenzfähig. Dort aber schlägt sie selbst ein paar der aktuellen intel-Chips. Für Video-Encoding würde sich ein eher langsam taktender Opteron-Abkömmling mit vielen Kernen recht gut machen. Nur besteht halt das Desktop-Leben nicht nur daraus und aus ZIP-Kompression.

Ganz allgemein ist es aber schade, dass uns AMD trotz "Absatzproblemen" gewisse CPUs vorenthält und diese nur OEMs zur Verfügung stellt. Der FX-8300 ist so ein Fall. Der wäre mit eher langsamen vier FX-Modulen und 95W TDP recht interessant. Immerhin gibt es aber bei den APUs den A10-5700, welcher auch sehr interessant ausschaut.

Wenn man Preis/Leistung und den Stromverbrauch vergleicht, sind viele AMD CPUs zur Zeit nur eingeschränkt konkurrenzfähig.

Ich hatte seit längerem nur intel-CPUs. Hab mir jetzt einen A10-5700+Mainboard bestellt. Hab noch ein paar andere Komponenten zwecks Resteverwertung übrig und die APUs machen im LowCost-Bereich einen guten Eindruck. Solange man wirklich die interne GPU braucht, ist es ein vergleichsweise guter Deal. Im LowCost-Bereich sind Features wie AES-NI auch erwähnenswert. Das findet man bei intel erst ab den i5.

Wenn ich wirklich Leistung brauche, dann greife ich schon jetzt auf meine intel-Kisten zurück. Aber als Abrundung meines "Fuhrparks" gegen unten ist der A10-5700 schon OK. Ist wie gesagt eben auch z.T. Resteverwertung und ich bekomme günstig eine weitere Kiste. Und ich hab meinen Beitrag zur Arterhaltung der AMD-CPUs beigetragen. ;)
 
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