Ryzen mit 3,4 GHz ohne Turbo gegen Intel mit Turbo
Jetzt hat AMD nachgelegt. Zum Vergleich wurde erneut der Core i7-6900K auf Basis von Broadwell-E heran gezogen. Als Benchmark wurde ein Ultra-HD-Video mit Handbrake ohne GPU-Unterstützung transcodiert. Die CPU wurde erneut ohne Turbo aber jetzt mit konstant 3,4 GHz betrieben, während der Core i7-6900K mitsamt Turbo, aber ohne Vier-Channel-Speicherinterface, antreten musste. Erneut liegt Ryzen mit einem Vorsprung von rund ein bis zwei Sekunden in Front bei einer Gesamtlaufzeit von etwa 60 Sekunden (je nach Testszenario können die Ergebnisse variieren).
Ryzen schlägt Broadwell-E in Handbrake
In einem zweiten Testlauf blendete AMD darüber hinaus den Verbrauch des gesamten Systems ein. Im Leerlauf hatte das System mit Ryzen und Prototypen-Mainboard mit etwa 93 Watt zu 106 Watt die Oberhand gegenüber dem X99-System. Unter Vollauslastung der CPU zeigte das Messgerät nach einigen Sekunden dann einen Gleichstand bei rund 188 Watt (AMD) gegen 191 Watt (Intel). Ohne die genauen Komponenten und deren Einstellung zu kennen, sind diese Werte allerdings noch mit Vorsicht zu genießen.