News AMDs „Radeon RAMDisk“ jetzt offiziell verfügbar

Also den wirar temp ordner oder 7zip temp ordner im ramdisk zu verstauen bringt überhaupt nichts nach meiner erfahrung, ledeglich die zu entpackenden daten im ramdisk selber lassen sich viel schneller entpacken.
 
Hades85 schrieb:
Also den wirar temp ordner oder 7zip temp ordner im ramdisk zu verstauen bringt überhaupt nichts nach meiner erfahrung, ledeglich die zu entpackenden daten im ramdisk selber lassen sich viel schneller entpacken.

ganz offensichtlich ist dein laufwerk der flaschenhals. wenn winrar das bereits entpackte schnell speichern kann ist das zwar schick, nützt aber nix wenn er die gewonnene zeit damit vertrödelt auf neue daten der hdd zu warten.

ganz allgemein kann man sagen das ramdisks überall dort unschlagbar sind, wo viel gelesen/geschrieben wird und die korrektheit der daten nicht garantiert werden muss. das einmalige entpacken einer datei ist ihrgendwie realitätsfern :rolleyes:
 
Also zeig mir mal ein video wo das gegenteil bewiesen wird, also ich habe es ausprobiert und es bringt nichts. Aber wenn ich das szenario durch gehe ergibt es auch sinn, die daten auf einer normalen hdd müssen doch erst mal in den puffer geschrieben werden, normale hdds schreiben mit 50mb/s danach wird die datei entpackt im ramdisk, nach dem entpacken müssen die dateien wieder zurück geschrieben werden, da bringen die schreibraten des ramdisk auch nichts, weil die hdd wieder limitierende faktor ist, das heißt wenn die dateien zurück geschrieben werden muss dass die hdd wieder übernehmen.

Also bitte korrigiere mich wenn ich da falsch liege, aber in der praxis kann ich keinen unterschied feststellen auch wenn man bei winrar den temp ordner gar nicht braucht, weil er nur den puffer benutzt wenn man das programm geöffnet hat und dann die sachen auf die platte zieht, sinnvoller ist es die rar. dateien direkt mit dem reiter "hier entpacken" zu entpacken, da wird der puffer gar nicht benutzt.
 
Also beim entpacken ist in erster linie die hdd und dann erst die cpu der limitierende faktor.
 
t0x schrieb:
Jetzt aber: Quelle bzw. Beweis bitte!

LOL? Ernsthaft? Schau dir einfach an wie ein Von-Neumann-Rechner funktioniert.

Eine mechanische Festplatte ist die langsamste Komponente im Rechner.

Aber wenn du mir immer noch nicht glauben willst, schau dir benchmarks von HDD und SSD an und deren winrar echtzeit test.

Von-Neumann-Flaschenhals

Der Von-Neumann-Flaschenhals der Von-Neumann-Architektur bezeichnet den architektonischen Sachverhalt, dass das Verbindungssystem (Daten- und Befehls-Bus) zum Engpass zwischen dem Prozessor und dem Speicher wird. Weitergehend beschreibt der Von-Neumann-Flaschenhals auch das für diesen Sachverhalt verantwortlichen Konzepts des „immer nur eine Sache auf einmal„ (eng. Original: word-at-a-time thinking), also den expliziten, erzwungenen Sequentialismus durch den einzigen Bus über den alle Aktionen laufen.

Der Begriff selbst, „Von-Neumann-Flaschenhals“ (eng. von Neumann bottleneck), wurde von John Backus geprägt, welcher ihn in seiner 1977 ACM Turing Award Rede einführte:

Surely there must be a less primitive way of making big changes in the store than by pushing vast numbers of words back and forth through the von Neumann bottleneck. Not only is this tube a literal bottleneck for the data traffic of a problem, but, more importantly, it is an intellectual bottleneck that has kept us tied to word-at-a-time thinking instead of encouraging us to think in terms of the larger conceptual units of the task at hand. Thus programming is basically planning and detailing the enormous traffic of words through the von Neumann bottleneck, and much of that traffic concerns not significant data itself, but where to find it.[2]

Memory Wall

Da bei einer Von-Neumann-Architektur im Gegensatz zur Harvard-Architektur nur ein gemeinsamer Bus für Daten und Befehle genutzt wird, müssen sich diese die maximal übertragbare Datenmenge aufteilen. Bei frühen Computern stellte die CPU die langsamste Einheit des Rechners dar, d. h., die Datenbereitstellungzeit war nur ein geringer Anteil an der gesamten Verarbeitungszeit für eine Rechenoperation. Seit geraumer Zeit jedoch wuchs die CPU-Verarbeitungsgeschwindigkeit deutlich stärker als die Datentransferraten der Busse oder der Speicher, was den Einfluss des Von-Neumann-Flaschenhalses verschärft.

Der Begriff der „memory wall“ bezeichnet dieses wachsende Ungleichgewicht zwischen der Geschwindigkeit der CPU und des Speichers außerhalb des CPU-Chips. Von 1986 bis 2000 wuchsen die CPU-Geschwindigkeiten jährlich um 55 % während die Speichertransfergeschwindigkeit nur um 10 % anstiegen. Diesem Trend folgend wird erwartet, dass die Speicherlatenz der Flaschenhals der Computerrechenleistung werden wird.[3]

Aktuell hat sich jedoch auch das CPU-Leistungswachstum signifikant abgeschwächt, teilweise durch physikalische Grenzen und teilweise auch weil aktuelle CPU-Designs bereits auf die Memory-wall getroffen sind.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die Von-Neumann Architektur ist mir durchaus bekannt. ^^
Zu behaupten die Festplatte sei die langsamste Komponente in einem Rechner ist zwar in den meisten Fällen richtig aber diese Aussage ist auf keinen Fall (für jede Anwendung) allgemeingültig.

Nur mal ein Extrembeispiel zum besseren Verständnis:
Schau dir mal den Packer UHARC an! Der komprimiert auf gut Deutsch dass es "einer CPU schlecht wird".

Je nach Kompressionsgrad ist die Festplatte nicht der Flachenhals.
Und dieser Kompressionsgrad liegt nichmal allzu hoch.


(7-Zip nutzt 2 Threads)

Ein 7-Zip Archiv mit Standardeinstellungen (normale Kompression) reicht aus um ein CPU Limit zu bekommen. Oder willst du behaupten 17 MB/s ist das Limit von RAM/Festplatte?
 
Zuletzt bearbeitet:
1st_john schrieb:
ach ja, weil hier so viele nach dem sinn fragen:

ich zb. surfe in einer virtuellen maschine. selbst wenn ich mir viren einfangen sollte sind die weg, sobald in den letzten snapshot lade. ein solcher lässt sich mit 5 klicks erstellen/laden.
nachteil ist halt das wie bei jeder (teil-)emulation virtuelle maschinen langsamer laufen.
abgemildert wurde dies zuletzt durch die hardwarebeschleunigung der prozessoren (alle aktuellen amd-cpus sowie manche i5 und alle i7) und von SSDs.

die auslagerung in eine RAMDisk erhöht die geschwindigkeit zusätzlich enorm. ich kann kaum einen unterschied bei den ladezeiten zwischen Windows auf dem host und linux in der VM feststellen.


Also ich habe zum surfen auch nur noch eine VMWare. Gast und Host ist Win7.
Nach dem booten wrd vor dem logon schon die Ramdisk mit dem Image befüllt und wenn ich eingeloggt bin startet im Hintergrund schon nebenbei der VMware Player mit dem Image.
In der VMWare ist auch ein normaler Virenscanner+Firewall+Antisypware+AntiKeylogger aktiv.

Der Firefox darin wird mit Sandboxie - Download - CHIP Online gestartet.

Wenn ich meinen Rechner runterfahre, werden die Datein der Ramdisk komplett weggeschmissen.

Updates in der VMWare mache ich nur alle paar Wochen, aber direkt nach dem starten der vmware, dann beende ich sie und schreibe das Image zurück.

Also standard Trojaner und Viren haben damit keine Chance. 0Day Exploids mögen es in der VMWare am Browser vielleicht schaffen, aber landen erstmal in der Sandbox und selbst wenn sie da ausbrechen und keines der Tools anschlägt, Abends beim runterfahren des Rechners sind sie weg;)

Wegen dem Speed: Aktionen in meinem rein im RAM laufenden Win7 in der VMWare sind schneller als mein Win7 was auf der SSD läuft...
 
t0x schrieb:
Die Von-Neumann Architektur ist mir durchaus bekannt. ^^
Zu behaupten die Festplatte sei die langsamste Komponente in einem Rechner ist zwar in den meisten Fällen richtig aber diese Aussage ist auf keinen Fall (für jede Anwendung) allgemeingültig.

Nur mal ein Extrembeispiel zum besseren Verständnis:
Schau dir mal den Packer UHARC an! Der komprimiert auf gut Deutsch dass es "einer CPU schlecht wird".

Je nach Kompressionsgrad ist die Festplatte nicht der Flachenhals.
Und dieser Kompressionsgrad liegt nichmal allzu hoch.


(7-Zip nutzt 2 Threads)

Ein 7-Zip Archiv mit Standardeinstellungen (normale Kompression) reicht aus um ein CPU Limit zu bekommen. Oder willst du behaupten 17 MB/s ist das Limit von RAM/Festplatte?

Dann korrigiere ich meine Aussage, in den meisten fällen. Auch wenn mir dein genanntens bsp, auch wenn mit bildern schon ein wenige merkwürdig ist aber gut ich benutze kaum 7zip und kann das gerade nicht reproduzieren.
 
finde das irgendwie nicht so sinnvoll.

Sinvoller wäre es wenn das Betriebssystem den Ram auch mal wirklich vollmachen würde mit Daten die man oft nutzt und das ganze im Hintergrund abläuft.

Hab 8GB Ram und es ist eh beim surfen 6GB frei. Muss ich jetzt also ne Ram Disk mir erstellen um mich um eine sinnvolle Aufteilung der Daten selber kümmern?

Wäre es nicht sinnvoller man könnte dem Betriebsystem sagen welche Ordner und Programme es nach Systemstart vollständig in den Ram kopieren soll?
 
Bogeyman schrieb:
Hab 8GB Ram und es ist eh beim surfen 6GB frei. Muss ich jetzt also ne Ram Disk mir erstellen um mich um eine sinnvolle Aufteilung der Daten selber kümmern?
Komisch, welches OS? Win7?
Bei mir haut Win7 nach ner Weile den ganzen RAM voll. Also gecached wird da schon.
 
kommt natürlich drauf an was man macht. Aber bei geringer Belastung sprich Office, Internet ist der Ram bei mir Leer.

In meinen Augen ist es eher Aufgabe eines Betriebssystem den Ram optimal zu nutzen anstatt dass ich mir eine Ram Disk mache und die Verwaltung selber übernehme.

Daher find ich Programme in der Ram Disk installieren leicht schwachsinnig. Bei ausreichend Ram sollte das OS die Sachen selbstständig von der HDD/SSD in den Ram kopieren, anstatt dass ich was auf eien Ram Disk installiere und die dann immer sichere auf HDD/SSD
 
Finger weg von dem drecks Programm!

Die haben einen Schwerwiegenden Programmier fehler gemacht! Die "Backup" Funktion kann man getrost in die Tonne werfen. Die bewirkt gar nichts!

Und zwar hatte mein PC einen Freeze (Unsauberes Herunterfahren) welches zur folge hatte dass das .img auf der Platte nicht korrekt gespeichert wurde! Beim nächsten aufstarten hat der dann das korrupte img geladen, keinen mucks gemacht. Und das alte Backup mit dem neuen defekten überschrieben!

Wer also das gefühl hat "Ich hab ja ein Backup von meiner Ramdisk meine Daten sind sicher" der irrt!
Aber es stellt ja eh kein vernünftiger Mensch wichtige daten in eine Ramdisk! Trotzdem schade um das Firefox Profil.... alles neu einrichten.
 
Hallo,

vorrausgesetzt Dein Rechner bzw. Speicher hat kein Problem, was soll denn die Backupfunktion sonst ins Backup Image speichern? Es kann doch nur den Zustand schreiben was im RAM ist, wenn der Müll ist, dann ist auch das Backup Image Müll.

Als Software nehme ich die Dataram RamDisk. Firefoxprofil lasse ich nicht ins RAM schreiben, ist nicht spürspar schneller als von SSD. Aber paar portable Programme liegen im RAM Laufwerk. Das habe ich einmal eingerichtet und als RAM Image speichern lassen. Danach habe ich das schreiben beim herunterfahren deaktiviert und lasse den Zustand nur noch beim hochfahren lesen, also laden. Erstens kann dann nichts passieren und zweitens hat man immer einen sauberen Zustand ohne Müll drin wie Tempfiles oder sowas.

Aber das ist wie schon angedeutet nur noch Spielerei, weil wer eine SSD drin hat, der brauch keine RamDisk mehr. Der Ladegeschwindigkeitsvorteil wiegt das nicht auf. Und das Windows hochfahren dauert Image laden von SSD in den RAM auch spürbar länger als ohne. So richtig Sinn macht das nicht mehr.
Ergänzung ()

t0x schrieb:
Die Von-Neumann Architektur ist mir durchaus bekannt. ^^
Zu behaupten die Festplatte sei die langsamste Komponente in einem Rechner ist zwar in den meisten Fällen richtig aber diese Aussage ist auf keinen Fall (für jede Anwendung) allgemeingültig.

Nur mal ein Extrembeispiel zum besseren Verständnis:
Schau dir mal den Packer UHARC an! Der komprimiert auf gut Deutsch dass es "einer CPU schlecht wird".

Je nach Kompressionsgrad ist die Festplatte nicht der Flachenhals.
Und dieser Kompressionsgrad liegt nichmal allzu hoch.


(7-Zip nutzt 2 Threads)

Ein 7-Zip Archiv mit Standardeinstellungen (normale Kompression) reicht aus um ein CPU Limit zu bekommen. Oder willst du behaupten 17 MB/s ist das Limit von RAM/Festplatte?

16% CPU Auslastung soll volle Pulle sein? Ich weis ja nicht was bei Dir Vollast bedeutet ...
Die CPU langweilt sich, der Speicher und Festplatte sicherlich auch. Muß an was anderem liegen.
 
@Baser
Augen auf!
2 Threads + 6 Kerne! Theoretische Maximalauslastung ist daher 33%.
Da aber nicht beide Threads immer die gleiche Auslastung verursachen liegt der Wert darunter. Ein Core bzw. die SingleCore Performance limitiert immer.
 
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