News Amiga 1000: Vor 40 Jahren brach das Zeit­alter der 16 Bit endgültig an

mae schrieb:
Tatsaechlich kann ich es nicht verstehen, warum unter Windows und MacOS das Window-System und die Anwendung soviel vom Bildschirm fuer irgendwelche Sachen, die der Benutzer praktisch nie braucht, dauerhaft belegt
Schon das große, extrem unflexible Startmenü find ich schrecklich.

Hier habe ich gezeigt wie ich mein GUI konfiguriert habe und hatte aus Jux zum Start- auch ein Ende-Menü gebastelt:

https://www.computerbase.de/forum/threads/zeigt-euren-desktop-her.1134472/post-25957294

Beim 2. Shot ist u. a. "Amiga Workbench 3.1" (fs-uae) im Startmenü: Wie hier schon geschrieben nutze ich weiterhin ein Amiga-Programm zur Erfassung meiner Tankkosten.
 
mae schrieb:
Auf meinem 486er habe ich ab 1993 X unter Linux auf einem 14"-Schirm benutzt (1024x768), und ich wuesste nicht, warum X dafuer schlechter geeignet sein sollte als andere Systeme fuer GUIs, insbesondere da X selbst ja nur die Basistechnologie ist, und was damit angezeigt wird, ist Sache der Anwendung und des Window Managers.
X selber ist das natürlich egal. Bei uns hatten ein paar meiner Werkstudenten Kollegen aber die Aufgabe eine X Applikation, die ursprünglich für Workstations entwickelt wurde, zu portieren. 1024x768 ist außerdem schon eine ganz andere Nummer als 800x600 oder gar 640x480.

Allerdings war 640x480 auch bei Windows nicht wirklich toll. Wenn man sich an die Zeit um 1990 erinnert, dann weiß man auch, das mit dem Erscheinen von Windows 3.0 höhere Auflösungen und größere Bildschirme schnell populär wurden, bzw. die Preise dafür schnell sanken. Auch kamen schnell Grafikarten mit Hardware Blittern auf den Markt die Windows deutlich beschleunigten. Ab glaube so ca. 1993 kamen auch immer mehr Mainboards mit PCI Bus auf den Markt, sodass die gesamte I/O Leistung von PCs massiv besser wurde.

Linux hatte dann relativ schnell besseren Treibersupport als die proprietären Unixe, und da kam erstmals auf einem PC „Workstation Feeling“ auf.

Meine ersten PC Unix Erfahrungen waren mit Eurix auf einem PS/2 Modell 80 mit 640x480 VGA. Dagegen waren selbst die per 10MBit Ethernet angebunden diskless Sun 3/50 mit 4MB RAM eine bessere Erfahrung ((die booteten den Kernel per TFTP und mounteten ihr Root Filesystem per NFS). Natürlich konnte man den PC auch mit einem X Server auf einer Workstation oder einem X Terminal betreiben.
 
Zuletzt bearbeitet: (Fehlenden Halbsatz ergänzt)
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Coole Sache .. muß ich bei der Workbench dann auch die Uhr immer neu stellen wie beim 1000er :D
 
@Elvis: Du kannst einen LAN-Adapter für den Parallelport nutzen. Dann kannst Du die Uhrzeit auch aufm 1000er per Startup-Skript stellen. :P

Ansonsten... Tja... Ab dem 500er liegt es ja an jedem selbst, ob er ne Batterie-gepufferte Uhr nutzt oder nicht. ^^ Die CR2032(?)-Adapter funktionieren ja ziemlich gut.

Aber wenn Du willst, bastel Dir ein Windows-Autostart-Skript, dass die Uhrzeit entweder abfragt oder automatisch auf 1.1.1970 stellt. :D

Regards, Bigfoot29
 
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Als ehemaliger Commodore-Mitarbeiter erlebte er die goldene Ära des Amiga hautnah mit – und seine Erinnerungen an jene Zeit sind nicht nur technisch faszinierend, sondern auch sehr menschlich. In dieser Folge der „Amiga-Talks“ sprach ich mit ihm über Geheimmeetings, revolutionäre Grafikchips und das unerwartete Ende einer Ära. Und warum ihn völlig überraschte, was am Schluss passiert ist.
 
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