Anfang 40: vom Angestellten zum Beamten wechseln. Sollte ich?

Tomislav2007

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brettler

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Das ist richtig, aber der TE wird nicht die volle Pension erreichen können.

Allgemein hast du natürlich recht.
 

Ungard

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Du weißt doch gar nicht um was es bei dieser Stelle geht.

Die fehlenden Beiträge relativieren sich auch wieder durch die PKV die man zahlen muss, zwar nicht so viel Abzüge wie andere, aber dennoch.
Naja, mit rund 200 ist man easy dabei, gibt ja spezielle Tarife für Beamte.
Wenn ich mal auf meinen Lohnzettel gucke:

Sozialabgaben:​
1.117,95​

Allein 600 Rente, wovon ich vermutlich nicht viel haben werde.
 

brettler

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Klar gibt es die.

Aber zum einen hat der Te für die Pkv schon ein gehobenes Alter zum anderen könnte er Vorerkrankungen haben.

Und seit Einführung der unisex Tarife wurde es für Männer nicht besser.

Aber der Te soll sich am besten beraten lassen.
 

ThomasK_7

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Was für eine Ahnung?
Das Beamtenpensionäre nachweisbar durchschnittlich einfach mehr netto haben als gesetzlich Versicherte ist Dir ja nicht bekannt. Das dies zukünftig wegen der Rentenabsenkung bei den gesetzlich Versicherten noch weiter auseinanderdriftet ebenso.
Genau so die zum Teil günstigeren Konditionen bei Versicherungen oder Krediten (Risikoabschlag).

Von den anscheinend guten Möglichkeiten der Frühpensionierung und der generellen Arbeitsplatzsicherheit zu vollem Lohn bis zur Pensionierung hast Du ebenfalls noch nichts gehört. Ich bezweifle auch, dass andere Arbeitnehmer im Alter des TE bis zu ihrem wahrscheinlichen Altersrentenbeginn von dann bestimmt 70 Jahren noch ihren gut/besser bezahlten Arbeitsplatz in der Privatwirtschaft haben werden.
 
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Das Beamtenpensionäre nachweisbar durchschnittlich einfach mehr netto haben als gesetzlich Versicherte ist Dir ja nicht bekannt. Das dies zukünftig wegen der Rentenabsenkung bei den gesetzlich Versicherten noch weiter auseinanderdriftet ebenso.
Habe ich nirgends bestritten aber was ist eine "zukünftige Rentenabsenkung bei den gesetzlich Versicherten"?

Genau so die zum Teil günstigeren Konditionen bei Versicherungen oder Krediten (Risikoabschlag).
Hatte ich ja bereits gepostet. Diese Vergünstigungen sind für'n Arsch.

Von den anscheinend guten Möglichkeiten der Frühpensionierung ...
Von welchen Beamten redest du hier? Der TE würde einen Schreibtisch-Job bekommen.

... der generellen Arbeitsplatzsicherheit zu vollem Lohn bis zur Pensionierung hast Du ebenfalls noch nichts gehört.
Naja, wer arbeitet erhält volle Bezüge ;-/ und die Arbeitsplatzsicherheit betrifft auch grundsätzlich Angestellte und Arbeiter im öffentlichen Dienst.

Ich bezweifle auch, dass andere Arbeitnehmer im Alter des TE bis zu ihrem wahrscheinlichen Altersrentenbeginn von dann bestimmt 70 Jahren noch ihren gut/besser bezahlten Arbeitsplatz in der Privatwirtschaft haben werden.
Jeder kann seinen Arbeitsplatz grundsätzlich wählen. Es gab Zeiten, da wollte aus der Privatwirtschaft keiner im öD arbeiten, weil zu wenig gezahlt wurde ;-) So ändern sich die Zeiten.

Du sprichst mir etwas ab, was du überhaupt nicht hast.
 

Tomislav2007

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Hallo

Wenn das Wörtchen "grundsätzlich" nicht wär
Das Wörtchen "grundsätzlich" bedeutet:

Unbenannt.jpg



und die Arbeitsplatzsicherheit betrifft auch grundsätzlich Angestellte und Arbeiter im öffentlichen Dienst.
Mit dieser Aussage hast du noch einmal bestätigt das du keine Ahnung von diesem Thema hast.

Es gab Zeiten, da wollte aus der Privatwirtschaft keiner im öD arbeiten, weil zu wenig gezahlt wurde ;-) So ändern sich die Zeiten.
Das ist genau das was du anscheinend nicht mitbekommen hast, die Zeiten haben sich verändert, heutzutage ist der Beamtenstatus ein Jackpot (Abgesehen von Manager Überfliegern).

Diese Vergünstigungen sind für'n Arsch.
Abgesehen von deiner Fäkaliensprache, was ist an niedrigeren Auto/Krankenkassen/Hausrat/Haftpflicht Versicherungbeiträgen und günstigeren Krediten z.b. für den Kauf von Wohneigentum und vollem Gehalt bei langen Krankheiten schlecht ?

Grüße Tomi
 
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ayngush

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Der Beamtenstatus war schon immer ein "Jackpot". Das Beamte von Bürgern teilweise recht harsch verhöhnt werden liegt an diesen "Mehrklassensystem" (Pension statt Rente, PKV statt GKV) und der damit einhergehenden Klassen- und Neid-Debatte. Ein Beamter zu sein war jedenfalls noch nie "verkehrt".
 

brettler

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Wobei es auch eingie Beamte gibt die in der GKV sind. Und auch ein "normaler" Bürger kann in die PKV, muss er halt genug verdienen.

Wie gesagt im Alter des TE würde ich es mir gut überlegen/durchrechnen, da es eben dann nicht die typische Laufbahn ist. Im md/QE2 würde ich es in dem Alter ganz klar sein lassen.
Aber da kann ihm keiner helfen.
 

ThomasK_7

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Ich tippe, dass der TE besoldungstechnisch nicht nach Dienstaltersstufe sondern nach Erfahrungsstufe ein Angebot erhalten wird, also grundsätzlich A9 oder höher. Je nach dem wie dringend diese Stelle besetzt werden muss, verschlechtert er sich also nicht unbedingt und hat seine zukünftigen Gehaltssteigerungen bis zur Pension bereits vor Augen = Planungssicherheit.
Zudem ist der Arbeitsstress als Beamter wohl auch generell eher geringer. Work-Life-Balance usw.

Ich würde bei dem Alter nicht in eine PKV wechseln wollen.
Mit Familie/-planung ohnehin nicht, weil dann fast immer teurer als GKV.
Wie das mit der PKV im Pensionsalter läuft, weis ich aber nicht.
 

ThomasK_7

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Wenn wir zwecks Vergleichbarkeit von der gleichen Arbeitsstelle ausgehen (!), interessiert es mich, bei welcher Arbeitsstelle ein Beamter mehr Stress hat als ein Angestellter?
 

ayngush

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In keiner Stelle, weil einen Beamten, anders als Angestellten, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Vulgo Work-Life-Balance) rechtlich (zumindest als Bundesbeamter durch das Bundesbeamtengesetz, bei Landesbeamten muss man ins Landesrecht schauen...) zusteht. Dafür wurde 2016 erst eine Änderung mit der Überschrift "Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf für Beamtinnen und Beamte des Bundes und Soldatinnen und Soldaten sowie zur Änderung weiterer dienstrechtlicher Vorschriften" in den Bundesanzeiger geschrieben.

So etwas möchte ich mal für Angestellte lesen... Ich mag mich ja wiederholen: Der Staat tut seinen "eigenen Leuten" schon nichts böses. Kein Politiker kann es sich erlauben es sich mit den Beamten und deren extrem starker Lobby zu verscherzen. Abgesehen davon ist der beste Freund eines Politikers entweder Unternehmer oder Beamter.
 

brettler

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Bei gleicher Arbeitsstelle wird es schwierig, aber hier nur mal ein paar Beamten die deutlich "mehr" machen:

  • Berufsfeuewehr
  • Polizei
  • Justizvollzug
  • Div. Bundeswehrbeamte
  • technische Beamte

Es gibt in allen Bereichen Leute die nur das nötigste machen. Ich kenne genug Leute die auch in IGM Betrieben mit Gleitzeit arbeiten und auch Freitag um Puntk 12. den Hammer fallen lassen.
Auch im öffentlichen Dienst wird man mehr machen müssen. da viele Stellen einfach wegfallen und man Zusatzaufgaben bekommt die man vorher nicht hatte.

Das Klischee vom "Faulen" Beamten mag es sicherlich geben, aber das sollte auch nicht der Antrieb für die Stelle seein. Zudem wird so jemand nicht befördert bzw. nicht so schnell.
Der Vater meiner Exfreundin war Ende der 80er Beamter im LRA. 5 Jahre vor seiner Pensionierung fiel die Stelle weg, er hat dann 5 Jahre in einem Büro ohne Telefon und Schreibmaschine verbracht. Das ist heute einfach nciht mehr drin.

Man kann in jedem Job einfach "faul" sein, als Beamter verliert man diesen dann eben möglicherweise nicht, aber es kann andere folgen haben.



Soldatinnen und Soldaten sowie zur Änderung weiterer dienstrechtlicher Vorschriften
Das Gesetz kollidiert aber regelmäßig mit den Interessen der Bundeswehr und der Bundesweiten verfügbarkeit, aber das nur am Rande. Jeder unterschreibt zu Beginn das bundesweit einsetzbar ist und da gibt es dann abgesehen von Härtefällen keine Versetzung, es wird immer geschaut ob man sich selbt in die Situation gebrach that, was regelmäßig der Fall ist.
 
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