Anlagen und Wertpapiere - Effizientes Geldersparniss.

RhinoDino schrieb:
Hab aber als junger, relativer Ottonormalverbraucher diese grundlegende Skepsis eine, für mich große, Geldanlage bei einem online Broker zu verwalten. Werd mal schauen ob die Sparkasse sowas anbieten, ansonsten ist die Geschichte erstmal beendet.
Willst Du jetzt mit Deinem Geld die lokale Sparkassen Verwaltung supporten oder für Dich etwas mehr an Rendite einfahren? Die meisten großen Online Broker sind Ableger von großen Banken, da ist Deine Einlage genauso geschützt wie bei der Sparkasse (jedenfalls wenn Du die 100k nicht überschreitest).
 
Ich mein ComDirect, ING Diba und Lynx kann man ja zuordnen und sind auch so schon bekannt, gab nur schon Empfehlungen zu sowas wie "1822 direkt" und "flatex". Das hört sich an und sieht einfach so trügerisch aus als würde man sich nach dem nächsten Button Malware einfangen. Was bei mir nicht möglich wär, aber wie kommt man auf solch Namen? Genauso wie wenn ich jemanden im Forum mit dem Namen "Gangster1993" finden würde.
Vorurteile vorprogrammiert.

Ach, irgendwelche blöden Vorstellungen die ich hier darstelle.. :D

Aber ComDirect ist ein guter Weg!

EDIT: Hat jemand Erfahrungen mit degiro gemacht?
 
Zuletzt bearbeitet:
Mich wundert es immer wieder das Menschen dem Sparkasse Banker mehr vertrauen, als Menschen die wirklich Ahnung von der Materie haben. Les dich mal bisschen ein und such dir einfach nur paar Fachbegriffe raus die du mal den Sparkassebanker fragst. Ich hab mir den Spaß mal gemacht und man hat schnell gesehen wie der Dame der Qualm aus den Ohren kam und sie plötzlich ganz anders auf mich reagierte, weil sie merkte oh der hat bissl Ahnung davon.

Sie war auf einmal sehr viel zurückhaltender, unsicher und schwelgte nicht mehr in solch einer hohen Euphorie. Beim Folgetermin sagte ich dann ja hab mir mal die Kursentwicklung angeschaut etc. blabla pp. und wieder konnte sie fix nicht mitreden. Sie kannte die aktuellen Kurse nicht und konnte nicht mireden. Sowas bei einem Deka Investmentfonds... Ein Sparkassebanker ist in erster Linie eines, ein Verkäufer und hat oft leider wenig Ahnung von der Materie, genau das muss man sich vor Augen führen und dann überlegen ob ich so jemand mein Geld anvertraue. Ich hab ihr dann einen Alternativfonds genannt mit einem Floßbach von Storch, mehrfach ausgezeichneter Fonds, kannte sie nicht bzw. konnte nichts damit anfangen. Die kennen nur ihre eigenen Produkte.

Die werben halt immer mit ähnlichen Dingen wie "Sicherheit" - es gibt am Aktienmarkt keine Sicherheit. Oder eben das sie ein etabliertes Unternehmen sind mit jahrelanger Erfahrung bla blub... Das einzige wofür die gut sind is vielleicht das Girokonto oder aber auch eine Hausfinanzierung. Da hab ich jetzt schon mehrfach Angebote mitbekommen die besser waren als alle anderen.
 
nebulein schrieb:
Mich wundert es immer wieder das Menschen dem Sparkasse Banker mehr vertrauen, als Menschen die wirklich Ahnung von der Materie haben. Les dich mal bisschen ein und such dir einfach nur paar Fachbegriffe raus die du mal den Sparkassebanker fragst. Ich hab mir den Spaß mal gemacht und man hat schnell gesehen wie der Dame der Qualm aus den Ohren kam und sie plötzlich ganz anders auf mich reagierte, weil sie merkte oh der hat bissl Ahnung davon.

Sie war auf einmal sehr viel zurückhaltender, unsicher und schwelgte nicht mehr in solch einer hohen Euphorie. Beim Folgetermin sagte ich dann ja hab mir mal die Kursentwicklung angeschaut etc. blabla pp. und wieder konnte sie fix nicht mitreden. Sie kannte die aktuellen Kurse nicht und konnte nicht mireden. Sowas bei einem Deka Investmentfonds... Ein Sparkassebanker ist in erster Linie eines, ein Verkäufer und hat oft leider wenig Ahnung von der Materie, genau das muss man sich vor Augen führen und dann überlegen ob ich so jemand mein Geld anvertraue. Ich hab ihr dann einen Alternativfonds genannt mit einem Floßbach von Storch, mehrfach ausgezeichneter Fonds, kannte sie nicht bzw. konnte nichts damit anfangen. Die kennen nur ihre eigenen Produkte.

Die werben halt immer mit ähnlichen Dingen wie "Sicherheit" - es gibt am Aktienmarkt keine Sicherheit. Oder eben das sie ein etabliertes Unternehmen sind mit jahrelanger Erfahrung bla blub... Das einzige wofür die gut sind is vielleicht das Girokonto oder aber auch eine Hausfinanzierung. Da hab ich jetzt schon mehrfach Angebote mitbekommen die besser waren als alle anderen.

Hab das selbe vor, meine Nachbesprechung ist Donnerstag morgen, vielleicht habt ihr ja Fragestellungen die ziemlich empfehlenswert bei der Überprüfung des Wissens der Dame dort sind :p
(Würde mich dann hier wieder melden)
Hab schon beim ersten Termin gefragt ob sie versiert in Sachen aktuellen Aktien hat, aber Fehlanzeige! Alle genannten Beispiele waren auch sehr konventionell wenn ichs so sagen kann "Ja wenn beispielsweise bei... ja keine Ahnung.. man in VW oder Merzedes finanziert (...)" Immer im Vordergrund wegen der VW-Abgassituation, weils wahrscheinlich für sie am einfachsten rüberzubringen ist.

Werd wohl auch geziehlt bezüglich der Basisgebühren und Rendite fragen, sowie ETF Angebote und S-Broker, wobei wie ich gesehen habe S-Broker, weil wegen Sparkasse, dementsprechend auch nicht reizvoll ist wenn mans mit anderen vergleicht.

Ne, dieses Interesse zur Sparkasse kam bisher nur durch die Verknüpfung mein Geld nur in einer Institution liegen zu haben statt verteilt in mehreren Instanzen. Aber seitdem es sich nun herausstellt wie hoch der letztendliche Ertrag ist, bin ich immer skeptischer.
 
Am einfachsten ist es einen anderen Fonds im Vergleich raus zu suchen. Eventuell mit einer sogar besseren Performance oder besseren Konditionen und jetzt mal sagen warum man diesen Fonds nicht angeboten bekommt oder warum man jetzt den Deka Fonds wählen soll? Vielleicht kann man hier auch über die Kostenseite argumentieren und mal genaue Gebühren gegenüberstellen.

Eine simple Frage könnte schon lauten was der Unterschied zwischen einem klassischen Fonds und einem ETF ist.
 
RhinoDino schrieb:
Ich mein ComDirect, ING Diba und Lynx kann man ja zuordnen und sind auch so schon bekannt, gab nur schon Empfehlungen zu sowas wie "1822 direkt" und "flatex".
Lies Dir halt die Bedingungen der einzelenen Anbieter durch, also was dort jeweils Gebühren kostet und wie hoch die sind. Es gibt ja auch viele Broker die eher die Zocker, also Daytrader im Visier haben und mehr auf Derivate spezialisiert sind, aber davon würde ich Dir dringend abraten, da kannst Du auch gleich ins Kasino rennen.

Als Hinweis dazu mal dieser Blogeintrag von Der Couponschneider, der recht gut beleuchtet, was davon zu halten ist, nämlich nichts. Da werden am Ende nur die Anbieter reich, nach dem Motto: Das Kasino gewinnt immer!
RhinoDino schrieb:
Aber ComDirect ist ein guter Weg!
Oder schau Dir MaxBlue an, die sind ähnlich und von der Deutschen Bank.

RhinoDino schrieb:
EDIT: Hat jemand Erfahrungen mit degiro gemacht?
Das sind Holländer, aber soweit ich weiß war zumindest früher bei denen die steuerliche Abwicklung alleine in der Verantwortung des Kunden, während andere Broker das für Dich übernehmen, also die Kapitalertragssteuer schon abführen, sofern es über den Freistellungsauftrag hinaus geht. Ich würde Dir für den Anfang lieber erst einmal ein deutsches Unternehmen ans Herz legen, wie ComDirect oder MaxBlue, da kannst Du im Zweifel auch mal in eine Filiale der Commerzbank oder Deutschen Bank gehen und dort Fragen oder Probleme lösen, das machen sie zwar nicht gerne für ihre Internettöchter, aber man hat anderes als bei denen die gar nicht zu einer Bank mit Filialbetrieb gehören, dann wenigstens zur Not einen Ansprechpartner vor Ort.

RhinoDino schrieb:
Hab das selbe vor, meine Nachbesprechung ist Donnerstag morgen, vielleicht habt ihr ja Fragestellungen die ziemlich empfehlenswert bei der Überprüfung des Wissens der Dame dort sind :p
Was erwartest Du? Das sind bei der Bank alles Verkäufer, wie ja auch die Sache damals mit dem Lehmannzertifikanten damals deutlich gezeigt hat. Die armen Schweine in den Filialen müssen um ihre Jobs bangen weil immer mehr der teuren Filialen geschlossen werden und wenn die nicht privat ebenfalls mit der Börse zu tun haben, können die nicht viel mehr davon wissen als in den Verkaufsprospekten steht und ihnen in Schulungen erzählt wurde. Wieso Du dort noch mal hingehst, ist mir nicht klar, denn bei einer Filialbank wirst Du schwerlich die Konditionen bekommen (können), die ein Onlinebroker Dir bieten kann, dafür sind deren Kosten zu hoch und Dein Kapital zu gering. Außerdem haben die Banken mit der gesetzlichen Beratungspflicht ein Problem, sie können für fremde Produkte nicht die geforderten Prospekte liefern bzw. wollen es auch nicht, sie wollen ja an den eigenen verdienen. Also rede mit der am Besten über die Kosten, suche Dir bei den Onlinebrokern die Kosten raus, schau Dir auch die Kosten einiger ETFs an und frage sie ob sie das auch so günstigt anbieten kann und lass die Finger von deren Fonds, vor allem von Misch- und Dachfonds.
RhinoDino schrieb:
Hab schon beim ersten Termin gefragt ob sie versiert in Sachen aktuellen Aktien hat, aber Fehlanzeige!
Schon wegen der Beratungspflicht kann eine Bank kaum auf den Kauf einzelner Aktien eingehen, vergiss das. Du musst zuerst einmal verinnerlichen, dass nur Du Dich um Deine Geldanlage kümmern kannst, wenn Du eine gute Rendite willst. Wenn sich fremde kümmern, kostet das immer Geld und der Geiz muss einem bei den Kosten der Geldanlage wirklich packen, sonst verdienen am Ende nur die anderen an Deinem Geld!
RhinoDino schrieb:
Immer im Vordergrund wegen der VW-Abgassituation, weils wahrscheinlich für sie am einfachsten rüberzubringen ist.
Inzwischen ist das wohl schon fest vergessen, aber lange war die Telekom das Abschreckungsbeispiel und auch da kann man immer nur sagen, dass die Grundregel einer guten Geldanlage bei den meisten damals einfach vergessen worden ist: Streuung! Lege nie alle Einer in ein Nest. Aber mit einem ETF erzielst Du ja schon eine Streuung und es ist eben Sondervermögen der Fondgesellschaft, geht die pleite sind die Anteile nicht verloren, die gehören eben nicht der Fondgesellschaft sondern denen die Anteile am Fond haben und ebenso ist es mit den Depots beim Broker. Geht der Broker pleite, überträgst Du das Depot an einen anderen, da gehst Du kein Risiko ein.

RhinoDino schrieb:
Werd wohl auch geziehlt bezüglich der Basisgebühren und Rendite fragen, sowie ETF Angebote und S-Broker, wobei wie ich gesehen habe S-Broker, weil wegen Sparkasse, dementsprechend auch nicht reizvoll ist wenn mans mit anderen vergleicht.
Das musst Du halt vergleichen, die Bedingungen der jeweiligen Broker kann man sich ja im Netz runterladen und vergleichen. Du weißt ja schon was Du willst und wie viel Du anzulegen hast. Also kannst Du Dir ja schon mal durchrechnen, was so an Gebühren auf Dich zukommen wird.

RhinoDino schrieb:
Ne, dieses Interesse zur Sparkasse kam bisher nur durch die Verknüpfung mein Geld nur in einer Institution liegen zu haben statt verteilt in mehreren Instanzen. Aber seitdem es sich nun herausstellt wie hoch der letztendliche Ertrag ist, bin ich immer skeptischer.
Verteil wird es in dem Moment sowieso und das Anlagevermögen vom täglich genutzten Girokonto zu trennen ist auch nicht das schlechteste. Dann kannst Du z.B. per Dauerauftrag die Summe die Du monatlich anlegen willst auf das Verrechnungskonto des Depots buchen lassen. Dann ist das gleich mal runter und hilft die Disziplin beim Sparen zu halten.

Und ziehe konsequent durch was Du jetzt hier begonnen hast, nämlich die Trennung von Beratung und Verkauf, denn fast immer und überall werden Verkäufer eben bei der Beratung ihre eigenen Interessen nicht ausblenden können, nur decken diese sich nur selten mit denen des Kunden.
 
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Holt schrieb:
...Als Hinweis dazu mal dieser Blogeintrag von Der Couponschneider, der recht gut beleuchtet...
Ich antworte schonmal voreilig bevor ich die riesen Antwort weiter lese. Denn Daytrading ist etwas was ich definitiv niemals tun werde. Ich möchte einfach nur einen sinnvollen Fond haben, mit einem erschwinglichen Kapital und nicht auf das große Geld hoffen oder streben, nun ja schon, aber nicht so ...
Das sollte die einfachste Antwort zu meinem Vorhaben sein.

Holt schrieb:
Ich würde Dir für den Anfang lieber erst einmal ein deutsches Unternehmen ans Herz legen, wie ComDirect oder MaxBlue, da kannst Du im Zweifel auch mal in eine Filiale der Commerzbank oder Deutschen Bank gehen und dort Fragen oder Probleme lösen, (...)

Das nehm ich gern zu Herzen. ComDirect, MaxBlue oder ING Diba sind schonmal die ersten 3 zum Vergleichen.

Holt schrieb:
Was erwartest Du? Das sind bei der Bank alles Verkäufer, wie ja auch die Sache damals mit dem Lehmannzertifikanten damals deutlich gezeigt hat. Die armen Schweine in den Filialen müssen um ihre Jobs bangen weil immer mehr der teuren Filialen geschlossen werden und wenn die nicht privat ebenfalls mit der Börse zu tun haben, können die nicht viel mehr davon wissen als in den Verkaufsprospekten steht und ihnen in Schulungen erzählt wurde. Wieso Du dort noch mal hingehst, ist mir nicht klar, denn bei einer Filialbank wirst Du schwerlich die Konditionen bekommen (können), die ein Onlinebroker Dir bieten kann, dafür sind deren Kosten zu hoch und Dein Kapital zu gering. Außerdem haben die Banken mit der gesetzlichen Beratungspflicht ein Problem, sie können für fremde Produkte nicht die geforderten Prospekte liefern bzw. wollen es auch nicht, sie wollen ja an den eigenen verdienen. Also rede mit der am Besten über die Kosten, suche Dir bei den Onlinebrokern die Kosten raus, schau Dir auch die Kosten einiger ETFs an und frage sie ob sie das auch so günstigt anbieten kann und lass die Finger von deren Fonds, vor allem von Misch- und Dachfonds.

Ich hab doch nicht vor die arme Frau fertig zu machen, Mensch. Versuche nur zu schauen was für Angebote für mich frei stehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das sehe ich auch als sinnvoll an und suche Dir halt einen Broker der zu dem Profil passt, wo als die Gebühren auch bei geringer Handelstätigkeit nicht zu hoch sind, denn manche haben so ein Bonussystem um eben gerade die sehr aktiven Trader anzulocken und Bestandshalter fahren dann bei denen meist weniger gut.
 
RhinoDino schrieb:
..., gab nur schon Empfehlungen zu sowas wie "1822 direkt" und "flatex". Das hört sich an und sieht einfach so trügerisch aus ...
Ach, irgendwelche blöden Vorstellungen die ich hier darstelle.. :D
1822 = Tochter der Frankfurter Sparkasse
Ja, die 4k hätten schon längst in nem schönen EFT bei einem Broker investiert werden können, anstatt sich Fragen für eine arme Sparkassen Angestellte auszudenken bzw sich hier Sorgen ohne Ende zu machen. :evillol:
 
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