Anschluss Splitter-Box für Backofen und Kochfeld

c-mate

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Hi,
gleich vorneweg, ich wills nicht selbst machen, sondern nur verstehen und damit ich dann auch die benötigten Teile kaufe und in der der richtigen Länge.
Mit einer Splitter-Box kann man die drei Phasen der Herddose aufteilen.
Zwei Phasen für das Kochfeld und eine Phase mit Schuko Steckdose für den Backofen.

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Dh dieser Splitter muss noch mit der Herddose verbunden werden oder ersetzt der die Herddose und wird anstelle dieser montiert?
Und wenn er "nur" mit der Herddose verbunden wird, was für ein Kabel benötigt man dafür, ein handelsübliches Herdanschlusskabel mit 5 Adern 2,5mm²?

Der Backofen kommt dann in die Schukodose, fertig.
Mit den beiden anderen Kabeln mit je 4 Adern, die aus dem Splitter rauskommen, wird das Kochfeld angeschlossen.
Wie wird das gemacht, werden die per Verbindungsklemmen mit dem Kabel des Kochfeld verbunden?
Oder wird das Kochfeld geöffnet und die Kabel werden dann dort direkt aufgelegt?

1754978653307.png


Und die letzte Frage, den Splitter gibt es in 1,2,3,5 und 10m, worauf bezieht sich diese Kabellänge, auf welches Kabel?
Ist das technisch egal, wie lang das Kabel ist, kann man das länger bestellen, damit es auf jeden Fall reicht?

https://sanos-elektroshop.de/produc...-fur-kochfeld-backofen?variant=50060804948305

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c-mate schrieb:
Dh dieser Splitter muss noch mit der Herddose verbunden werden
Genau das, das ist auf dem Bild das linke Kabel
Ergänzung ()

c-mate schrieb:
Und wenn er "nur" mit der Herddose verbunden wird, was für ein Kabel benötigt man dafür
Garkeins, denn auf dem Bild ist doch das Kabel schon dran
Ergänzung ()

c-mate schrieb:
Und die letzte Frage, den Splitter gibt es in 1,2,3,5 und 10m, worauf bezieht sich diese Kabellänge, auf welches Kabel?
Laut Eigenschaften soll das für jedes Kabel gelten

Eigenschaften:

  • 1 x Eingang zur Herdanschlussdose 1/2/3/5/10m Zuleitung H05VV-F 5x2,5mm² mit Aderendhülsen
  • 1 x Ausgang zum Kochfeld Anschlussleitung 1/2/3/5/10m H05VV-F 4x2,5mm² mit Aderendhülsen
  • 1 x Ausgang zum Backofen/Mikrowelle/Abzughaube/Licht 1/2/3/5/10m H05VV-F 3x1,5mm² mit Schutzkontaktkupplung
 
bisy schrieb:
Genau das, das ist auf dem Bild das linke Kabel
Ergänzung ()


Garkeins, denn auf dem Bild ist doch das Kabel schon dran
Ergänzung ()
Ach ok, dann also quasi wie ein Y-Verteiler.
Ich dachte dass die zwei Herdkabel, die aus dem Splitter rauskommen, die beiden Phasen für das Kochfeld wären, also je ein Kabel pro Phase.
Aber du hast Recht, das eine Kabel kommt ja oben aus der Dose raus, das wird also an die Herddose angeschlossen und unten kommt einmal das Schuko Kabel raus und das zweite Kabel ist für das Kochfeld.

Mache ich (bzw mit dem Elektriker) den Splitter dann am besten auch an der Wand fest?
Spontan würde ich sagen, man kann ihn ja auch unter die Schränke legen (sind ja durch den Sockel verschlossen), aber das ist vermutlich nicht so doll, falls mal Wasser runter laufen würde?
 
Am Splitter hast du das Hauptkabel was an die Dose der Wand kommt. Danach wird das Kabel für das Kochfeld und dem Backofen gesplittet.

Bei uns musste ich den Splitter auch darunter legen, weil an der Wand mit dem Backofen nicht genügend Platz vorhanden ist. Zudem sollte man immer gut da dran kommen.

Je nach Kochfeld wird hierzu eine Abdeckung entfernt und darin werden die Kabel direkt per Schraubverbinung angeschlossen.

Hast du solch einen Splitter wird nichts mehr benötigt. Die Länge bezieht sich wahrscheinlich auf das Hauptkabel was zur Wanddose hinführt
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe jetzt diese hier gekauft.
Ist zwar eigentlich viel zu teuer, aber bei dem Splitter ist wenigstens das Gehäuse recht schlank und kann dadurch vielleicht an der Wand hinter den Unterschränken befestigt werden.
Und wenn man dann doch mal wieder dran muss, muss man halt den Unterschrank rausziehen.
amazon Splitter-Box
 
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Die Arbeitsplatte ist normalerweise 60 cm tief. Die Unterschränke haben dann etwa 55 cm und der Backofen wird in etwa auch genauso tief sein. Wenn diese Dose seitlich irgendwo verbaut wird, dann wird es auch sicherlich an der Wand verschraubt passen. Aber direkt hinter dem Backofen wird kein Platz sein, sonst bekommst du den Backofen nicht mehr ganz hineingeschoben.

In meinem Fall habe ich aber den Splitter nicht daneben verbauen wollen, weil falls was sein sollte, ich nicht die Unterschränke dazu aufwendig ausbauen möchte. Der Backofen ist normalerweise nur mit zwei Schrauben fixiert und lässt sich daher schnell und einfach wieder herausholen.
 
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Ich muss das Teil erstmal haben und dann mal sehen wo ich es platziere.
Der Backofen wird in einem Hochschrank platziert und drunter sind zwei hohe Auszüge.
Vielleicht lasse ich dort dann die Rückwand weg oder schneide sie aus und wenn man mal an den Splitter muss, dann muss man einfach nur die Auszüge rausnehmen.
 
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Sind denn keine Steckdosen für den Backofen vorhanden? Bloß weil man ein getrenntes "System" von Kochfeld und Ofen nutzen will, muss man deshalb ja nicht zwingend den Anschluss für den Herd aufsplitten....und irgendwas mit Strom auf dem Boden unter Küchenschränke würde ich wegen möglichem Kontakt mit Wasser eher nicht machen.
 
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Es sind zwei Steckdosen unterhalb vorhanden und in einer davon wird die Spülmaschine stecken.
Aber alle Küchensteckdosen hängen auf einem Stromkreis, da muss nicht auch noch der Backofen mit drauf.
 
Klar, der Splitter sorgt natürlich für maximal zuverlässige Stromversorgung für Kochfeld und Backofen in der Küche.
 
Herde mit L1,L2,L3 werden eher selten an normale Steckdosen angeschlossen, dafür gibt es eben die Herdanschlussdose, und auch die Außenleiter sind normal extra abgesichert, entweder alle einzeln oder wenigstens 3 polig.
Zudem muss so ein Herd immer ein Festanschluss sein.

Wobei es auch Kochfelder und Backöfen gibt die per Schukosteckdose angeschlossen sind.


Und wenn er "nur" mit der Herddose verbunden wird, was für ein Kabel benötigt man dafür, ein handelsübliches Herdanschlusskabel mit 5 Adern 2,5mm²?

Kommt auf den Herd an und was vorhanden ist, in der Regel aber ja.

Klar, der Splitter sorgt natürlich für maximal zuverlässige Stromversorgung

Wie macht er das erzähl mir mehr? Wie stellt er sicher das ich nicht einen Außenleiter mehr belaste? Mit welchen Bauteilen?

Sinn dieser Splitter ist eigentlich nur das Kochfeld räumlich getrennt vom Ofen betreiben zu können.
 
Löschknecht schrieb:
Wie macht er das erzähl mir mehr? Wie stellt er sicher das ich nicht einen Außenleiter mehr belaste? Mit welchen Bauteilen?
Mach ich doch gerne, wo du so nett und höflich fragst...Das Szenario ist scheinbar, dass ein Backofen mit Netzstecker in der Küche angeschlossen werden soll, während das Kochfeld über keinen Netzstecker verfügt und deshalb über die Herdanschlussdose angeschlossen werden wird.

Meine Idee, statt das Splitters einfach eine bereits vorhandene Steckdose zu nutzen, wurde verworfen, weil sämtliche Steckdosen in der Küche "über einen Stromkreis" laufen. Das kann natürlich ggf. Probleme verursachen, wenn eben neben dem Backofen noch andere Verbraucher gleichzeitig laufen. In diesem Fall ist der Anschluss vom Kochfeld und Backofen mittels Splitter über die wohl zumeist separat gesicherte Herdanschlussdose die zuverlässigste Variante die Stromversorgung betreffed (sofern Splitter="amtliches Material" und alles fachmännisch installiert wird).
 
Ich habe ebenfalls autarke Geräte - Kochfeld und Backofen. Das Kochfeld ist am Herdanschluss über 3 Phasen angeschlossen (laut Schaltbildern sind aber auch 1- bzw. 2 phasige Anschlüsse möglich). Für den Netzstecker des Ofens mit Pyrolysefunktion nutze ich eine eigens abgesicherten Steckdose in der Küche.
...
 
Also mal ganz ehrlich ... als ich die Überschrift gelesen habe hab ich nur gedacht: "Was ist ein Power Splitter" ... ok habe nun etwas gelernt ... und zwar wie man Geld druckt.

Ganz ehrlich, bis zu 170€ werden für diese Dinger aufgerufen und es tut genau das selbe wie eine Merten Aufputzdose für 5€ + eine Mennekes Kupplung für 7€ + ein paar Meter 5x2,5mm Leitung ... aber ich bin beeindruckt was die Marketingabteilungen so alles super umschreiben können.
Habe schmunzelnd gegoogelt wie schön die Verkäufer die Funktion des Dings umschreiben und auch schön vermeiden Bilder des geöffneten Gerätes zu zeigen ... ich habe ja noch irgendwie gedacht:"Ok vielleicht ist da ja noch echte Technik verbaut die evtl den Neutralleiterstrom bei Phasenunsymmetrie begrenzt oder irgend so etwas ..." Nix ... das ist nur ne Klemmdose zu meiner Meinung nach sehr deutlich überzogenen Preisen.

Da der TE geschrieben hat er würde so oder so eine Fachkraft kommen lassen ... was auf JEDEN FALL eine super Idee ist, würde ich ihm 2 Wege vorschlagen:

1: Frag deinen Elektriker ob er dir das mit passenden Längen mit einer normalen Abzweigdose vor ort zusammenbastelt ... ein Elektriker braucht keinen Splitter, das baut er da passend zusammen und dauert Minuten !

2: Willst Du es vernünftig machen ? Zumindest so weit richtig wie der "Kompromiss" der Aufteilung des Drehstromanschlusses als vernünftig zu bezeichnen ist ?
Frag deinen Elektriker ob er die vorhandene Herdanschlussdose gegen eine Merten MEG 1010-9019 Herdanschlussdose tauscht ... hier hast du innen doppelte Wago Klemmen und 2 anständige Ausgänge mit Zugentlastung ... das ganze sauber Unterputz ohne "Pfuschdose" hinterm Herd. Sollte die Herdanschlussdose Aufputz sein nimm die Merten MEG 1011-9019, die ist Aufputz.
So würde ich es machen ... als jemand vom Fach ;)
 
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Ok also ganz kurz warum ich den Thread aufgemacht habe, ich dachte es wäre klar.
Mittlerweile werden Backofen und Kochfeld ja sehr oft getrennt voneinander verbaut und angeschlossen, dh. autark.
Das Kochfeld sitzt also nicht mehr direkt über dem Backofen und wird am Backofen angeschlossen (und der dann an der Herdanschlussdose), sondern Kochfeld und Backofen werden autark getrennt von einander angeschlossen.
Ich habe in meinem Leben ca. 100 Küchen aufgebaut, aber jetzt bei meinem Sohn das erste mal mit autarken Geräten, deswegen wusste ich das einfach nicht, wie es angeschlossen wird.
(Ich mache aber auch keinen Elektroanschluss selbst).
Der gekaufte Backofen hat einen Schukostecker und das Kochfeld ein Herdanschlusskabel.
Den Backofen will ich nicht einfach in eine der Küchensteckdosenteckdosen stecken, da es nur eine separat abgesicherte Steckdose gibt und da wird der Geschirrspüler drin stecken.
Auf dem zweiten Stromkreis gibt es aber mindestens noch Wasserkocher, Air Fryer und Kaffeemaschine und da muss nicht auch noch der Backofen mit drauf.

Mittlerweile weiß ich, wie man die beiden autarken Geräte an die Herdanschlussdose angeschlossen bekommt.
Und wenn es dafür einen vorkonfektionierten Splitter gibt, dann will ich den auch verwenden, wohlwissend, das die Materialkosten nur einen minimalen Teil des Preises ausmachen und das Ding überteuert ist.
Ein Elektriker könnte da sicher was "zusammenbasteln", aber die halbe Stunde mehr dafür will er ja auch bezahlt bekommen.

Ah Ok du bringst die Merten Dose ins Spiel, die hatte ich auch schon gesehen, aber nicht 100% verstanden.
Zumal, wenn die Herddose getauscht wird, dann muss das ja wieder mit dem Vermieter abgesprochen werden.
Bei der Mertendose wird dann das Kochfeld direkt aufgelegt und dann muss noch eine Anschlussleitung mit Schukostecker aufgelegt werden, richtig?
Ist natürlich auch eine Überlegung wert.

Dh der Thread hat mir bereits schon sehr geholfen und jetzt bin ich schlauer 👍
 
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Sanguis schrieb:
So würde ich es machen ... als jemand vom Fach
Bei mir hat der elektriker dass genau so gelöst, mit der merten Dose, als wir die Küche umgebaut haben für einen rückenschonenden getrennten Backofen.


Anders wäre es bei uns auch nicht möglich gewesen ohne ganz neue Leitungen zu verlegen, mit Kühlschrank, Gefriertruhe, wasserkocher, Kaffeemaschine Mikrowelle usw. Im restlichen Stromkreis
 
c-mate schrieb:
Bei der Mertendose wird dann das Kochfeld direkt aufgelegt und dann muss noch eine Anschlussleitung mit Schukostecker aufgelegt werden, richtig?
jop richtig.

es wird da halt die Verteilerdose weg gespart
 
Laie1 schrieb:
r maximal zuverlässige Stromversorgung
Zeige bitte anhand eine detallieren Schaltplanes und einer Stückliste, mit welchen Bauteilen ein Splitter für eine "maximal zuverlässige Stromversorgung" in der Küche sorgt. Ebenso ein Datenblatt aus dem dies hervorght und entsprechende Messungen wie Dauertests.

Ich erwarte Auflistung von Messeinrichtungen, (Ampermeter da explizit von Strom gesprochen wird) Sicherungen, Akkus, Wechselrichter usw.

All das wird für eine maximal zuverlässige "Stromversorgung" benötigt und ich möchte gerne von Dir wissen wie ein Splitter für ein paar Euro das zuverlässig sicherstellen soll.

Weiterhin erwarte ich eine Ausarbeitung von dir Laie1 was der Vorteil eines Splitters ggü einer Anschlussdose ein soll in Bezug auf Zuverlässigkeit.
 
Löschknecht schrieb:
Zudem muss so ein Herd immer ein Festanschluss sein.
Behauptet wer?
Warum wird in Profiküchen ein Herd i.d.R. über geeignete Steckvorrichtungenen betrieben, wenn das nicht zulässig ist?
Ein Herd ist ein ortsveränderliches Gerät und wird somit mit einem flexiblen Anschlußkabel angeschlossen. Seit wann darf ein ortsveränderliches Gerät keine Steckvorrichtung für den Betrieb aufweisen?
 
Jetzt habe ich auch endlich ein Foto von der verbauten Herddose erhalten und kann es sein, dass das bereits eine Mertendose ist oder von einem anderen Hersteller.
Aber sieht schon danach aus, als ob das bereits eine Dose wäre, an die man dann eine Schuko-Buchse anschließen kann und das Kochfeld direkt.
Ist das korrekt?

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