Test Anti-Spectre-Microcode: SSD-Benchmarks zu Verlusten mit Skylake unter Windows 10

Also sind die Leistungseinbußen ca. 1-40% je nach System und Anwendungsfall.

Bedeuted das,das mit Ryzen 2 und Intel Cpu 2019/20(Ice Lake,oder so?) kein performance Verlust mehr vorhanden wäre da Hardware-Seitig behoben?

Dann können Amd und Intel wieder Prahlen mit IPC Steigerugen von 1-20%? im Vergleich zum Vorgänger :D
 
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Postman schrieb:
Leider hatte ich mein Asus Z370-F schon mit diesem Spectre Patch, weshalb ich nicht sagen kann ob es nur damit zusammenhängt.

gut möglich, da die 4k werte miserabel sind mit dem spectre schrott, und die werte sind die wichtigen bei programm und OS start... darum ist ja selbst nen 4x raid mit 15k platten, die lese/schreibraten wie ne SATA SSD haben trotzdem so dermassen träge, weil die 4k werte sich kaum verbessern.
 
@XTR³M³
Nur das die meisten Programme* und Betriebssysteme kaum Zugriffe in der Größenordnung von 4K provozieren. Da sind vielleicht ein paar dutzend bis hundert und das bekommen auch vergleichbar miese SSDs hin. Ansonsten kamen die Entwickler schon vor einer Weile auf die Idee, dass man die Daten die sowieso immer gebraucht werden in große Dateien zusammenpackt.

*Endverbraucher
 
Die Kernzielgruppe hier sind Gamer und PC-Enthusiasten und dort hat W7 eine geringe Bedeutung.

Der ist gut...;)

Bloß ist dann die Meldung eigentlich Schwachsinn, weil sie im Gamer und PC-Enthusiasten-Bereich nicht wirklich Auswirkungunen hat.
 
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Kopieren von dateien/ Spiele Ordnern, wooow was für ein toller Praxistest!

Man hat sich noch nicht mal mühe gemacht und Spiele gestartet (level geladen), was macht man wohl häufiger im täglichen leben?

Ein Spiel installieren/verschieben oder die unterschiedlichen Level zu starten?

Dieser Test ist keines wegs Praxis relevant!
 
m.Kobold schrieb:
Man hat sich noch nicht mal mühe gemacht und Spiele gestartet (level geladen), was macht man wohl häufiger im täglichen leben?

Bei solchen Situationen langweilt sich eine SSD sowieso, weil die CPU die Daten auch verarbeiten muss. Deshalb wirst beim Spielen auch so gut wie nie einen Unterschied zwischen einen langsamen SATA SSD und einer schnellen NVMe SSD spüren.

Wenn schon das Kopieren von einem gesamten Spieleordner nur 1-2 Sekunden verlangsamt wird, welche Auswirkungen soll es auf ein Spiel haben, dass nur einen Teil der Daten abruft?
 
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XTR³M³ schrieb:
bitte was? die wichtigen 4k werte klappen zum teil um 40% zusammen... ist natürlich kaum erwähnenwert
Der einzige Wert der wirklich signifikant fällt, ist der Q32T1, weißt du überhaupt was der bedeutet? Ich glaube kaum, denn es steht für QD32 bei einem Thread, während bei Q8T8, also 8 Threads mit je QD8 kaum eine Leistungsminderung zu sehen ist. Wie realistisch ist es wohl, dass ein einzelner Thread 32 I/O Zugriffe gleichzeitig machen wird? Außer in solchen synthetischen Benchmarks kommt dies bei Heimanwendern niemals vor! Wenn es wirklich mal viele Zugriffe gibt, dann werden diese eigentlich immer von mehreren Threads ausgeführt und da sieht man dann am Q8T8 Ergebnis, dass es praktisch keine Leistungsverluste gibt.

Also ist der einzige Wert der deutlich schlechter ausfällt in der Praxis total irrelevant und keineswegs der wichtigste Wert. Für Heimanwender wirklich wichtig ist der 4k Q1T1 und da hängt es sehr von der SSD ab wie stark die Performance fällt, bei der Intel 510 stieg sie sogar, nur bei der MX500 ist die Leistung um mehr als 10% geringer.
 
sollte ein 4K-test der RAMdisk nicht noch stärker einbrechen als bei der SSD?
 
"In der Praxis total irrelevant", "nur in Benchmarks messbar" ... Das sind aber eben genau diese Messwerte, die zum Kauf einer bestimmten CPU führen - während eine andere eben nicht gekauft wird. Man sollte nicht mit zweierlei Maß messen.
 
Iscaran schrieb:
Ja - ist klar. Auch der Spectre-Patch wird sich sehr stark von der Anwendung abhängig einschlagen.

Dennoch wäre es interessant zu sehen wieviel KPTI hier reinhaut und wieviel Spectre V2 on top nochmal reinhaut...oder evtl. dann gar nicht mehr.

Wie gesagt mal kurz mit Inspectre KPTI deaktivieren (rebooten) und den Test durchlaufen lassen... wäre schön gewesen.

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SSD: Samsung 960 Pro

Iscaran schrieb:
@cruse: ohne Skylake schwer selber zu benchen....oder wart ich renn schnell los und kauf mir ein Skylake system nur weil mich die Zahl interessiert. Wozu les ich dann überhaupt CB, kann ja alles was mich interessiert selber benchen (not ?)

Ich sitze nicht in Berlin und somit steht mir nur das SSD Testsystem zur Verfügung.

Iscaran schrieb:
@Hallo32:
Startup-Zeiten von Apps messen. z.B. Steam öffnen ? Ladezeiten von Leveln in-game messen ?

Eins der Probleme beim Messen der Startzeiten von Anwendungen ist leider, dass die Anwendungen gerne zuerst im Netz nach Updates suchen, die Lizenz online erneuern oder ähnliches versuchen. Dieses Verhalten verursacht bei einigen Anwendungen größere Abweichungen bei den gemessenen Zeiten.
 
pilz88 schrieb:
Bedeuted das,das mit Ryzen 2 und Intel Cpu 2019/20(Ice Lake,oder so?) kein performance Verlust mehr vorhanden wäre da Hardware-Seitig behoben?

Wie willst du das feststellen? Du hast nichts zum vergleichen. Jetzt kannst du ungefixte CPUs mit Microcode gefixten CPUs vergleichen. Die neuen Modelle nicht mehr. Kann gut sein, dass die ohne HW-Fix schneller wären.
 
MrFlip0815 schrieb:
"In der Praxis total irrelevant", "nur in Benchmarks messbar" ... Das sind aber eben genau diese Messwerte, die zum Kauf einer bestimmten CPU führen
Bei CPUs ist die Leistung anderes als bei SSDs, die schnelleren CPUs verarbeiten bestimmte Befehlssequenzen immer in kürzerer Zeit als die langsamere CPU, bei SSDs gibt es so ein lineares Verhalten nicht, da hängt die Performance sehr von der Art und Länge der Zugriffe ab. Bei 4k QD1 kann eine SSD schneller sein, bei 128k ist sie dann aber langsamer als eine die bei 4k zurücklag, vor allem wenn man SATA mit PCIe SSDs vergleicht.

Zugriffe der Art das ein Thread gleich 32 I/Os macht, gibt es aber eben nur in Benchmarks, oder zeige mir welche Anwendung dies real so macht. Wenn mehrere Threads die Zugriffe erzeugen, dann gilt aber eher das Ergebnis von Q8T8 und da sind die Unterschiede minimal.
MrFlip0815 schrieb:
Man sollte nicht mit zweierlei Maß messen.
Man muss sogar mit zweierlei Maß messen, weil sich die Eigenschaften von SSDs und CPUs deutlich unterscheiden. Außerdem wirst auch Du in einem CPU Review vor allem auf die Benchmarks schauen die Deiner Nutzung am nächsten kommen und nicht auf solche die Dinge testen die für Dich total irrelevant sind, oder? Gerade wenn es ganz unterschiedliche Architekturen sind, ist die eine CPU mal schneller als die andere und umgekehrt, da hängt es dann nämlich auch vom Benchmark ab, welches schneller ist.
 
Interessant wären Windows 7 u. Windows 8.1.

Sowie Sandy Bridge/E u. Ivy Bridge/E

Zumindest für mich... :=)
 
Da ich von ASUS kein Update erwarte für Z77, hab ich meine Maximus V Formula Platine eben kurz selbst geflashed und den neuen 1F Microcode für meinen i7 3770k eingespielt.
Meine SSDs sind danach sogar schneller geworden...erklären kann ich das nicht. 4K Werte sind 20% besser, Seq W/R so ca. 5% schlechter.
Ich hatte Angst, dass sich das MC Update auf mein Extrem OC auswirkt, aber läuft alles stabil seit mittlerweile 14 Tagen.
 
So, Stunrise ist jetzt auf der Ignorelist.

Ich würde gerne sehen, dass ihr tatsächlich - je nach Verfügbarkeit der Hardware - ab Sandy-Bridge testet. Auch Windows 7 sollte nicht vergessen werden. Ich weiß, dass es aufwändig ist, aber viele Nutzer könnten sich daran orientieren, ob und wo es Leistungseinbußen gibt.
 
Bitte steinigt mich nicht, aber kann mir bitte einer Mal ganz kurz mit eigenen Worten ganz salopp erklären, wie das zustande kommt?

Also: Der Code der CPU enthält einen Fehler und dieser wird beseitigt. Doch warum geht mit dem Patch eine Leistungseinbuße einher? Wie kommt das zustande?

Besten Dank!
 
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