News Apple bricht mit Tradition: Top-Manager lehnen Einladung zum WWDC-Podcast ab

DennisK.

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In Bruch mit einer langjährigen Tradition lehnen hochrangige Apple-Manager erstmals die Teilnahme am Live-WWDC-Podcast von John Gruber ab, der für gewöhnlich die Software-Ankündigungen im Vorfeld sowie zahlreiche journalistische Fragen hierzu beinhaltet. Apple macht keine näheren Angaben, zuvor hatte Gruber Kritik formuliert.

Zur News: Apple bricht mit Tradition: Top-Manager lehnen Einladung zum WWDC-Podcast ab
 
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Weil man nix zu erzählen hat?
 
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Naja was sollen Sie auch sagen, dass das mit Apple Intelligence und Siri alles andere als rund gelaufen ist weiss man selber, man hat ja Konsequenzen gezogen und den Bereich neu aufgestellt. Nicht alles läuft immer planmäßig, so ist es eben.
 
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Dass Apple mal über ihren "Wir machen alles selbst und dann noch besser"-Ansatz stolpert, musste wohl passieren. Wenn man den Blog-Eintrag gelesen hat, ist es fast schon sympathisch, dass ausgerechnet Apple sich der KI verweigert.
 
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Man riecht die Nervosität quasi.
 
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@Abrexxes du glaubst doch selbst nicht das ein Manager auf dem Level wegen sowas nervös wird, Apple hat sich schon immer so Verhalten, Probleme wurden noch nie in der Öffentlichkeit diskutiert!
 
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Und wieder was negatives in Sachen Apple.
Es hört nicht auf.

Und es ist auch so offensichtlich ...

Andererseits muss man auch bedenken, dass solch eine Veranstaltung normalerweise für Lobhudelei und dem Ankündigen von etwas "AWENSOME" genutzt wird.

Dieses Mal gibt es nicht viel anzukündigen, aber viele Themen, die gescheitert oder Probleme machen.

Und Scheitern/Probleme machen sich nicht gut in Gesprächen. Dementsprechend sagt man halt lieber nichts und bleibt der Veranstaltung fern.

Und das sind sehr KLARE WORTE!

Ich sage es noch einmal: Buffet wusste deutlich mehr und deshalb hat er viele seiner Shares verkauft.
Und natürlich ... hat er sie wegen Steuerangelegenheiten verkauft ... ist klar...
Der Mann, der sonst ein Unternehmen für immer halten möchte ...

@Macerkopf
Damals waren die Probleme nicht so groß und gehäuft, dass sie einfach ignoriert werden konnten.
Jetzt sind die Probleme das Hauptthema.
 
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Apple kann ja machen was es will, aber es wirft ein schlechtes Licht auf die Fehlerkultur im Unternehmen.
Man könnte ja über Fehlschläge und deren Hintergründe sprechen . So könnte man interpretieren, dass man Probleme lieber verschweigen sollte - das Topmanagement lebt es wohl vor. Frei nach dem Motto "Der erste Schritt zu Besserung ist Verschwiegenheit".
 
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Liegt wahrscheinlich eher am Zollkonflikt mit Donald, wenn da einer was falsches sagt hat Apple ein noch größeres Problem als so schon ... AI interessiert eh keinen
 
@hurzpfurz Abseits von Apple Intelligence sind mir keine Probleme bekannt, es gab schon genug größere Probleme, sei es nun Bend Gate oder Atenna Gate. Manchmal schlägt man eben Wege ein die sich im nachhinein als Sackgasse herausstellen, solange man daraus lernt und es in Zukunft besser macht, sehe ich hier kein Problem.
 
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Alphanerd schrieb:
Weil man nix zu erzählen hat?
Du vergisst, dass angeblich das Killerfeature Einzug erhalten soll:
https://reddit.com/comments/1kxmoyx

Meine Güte. Da habe ich mich glatt in die Stimmung von vor circa zehn Jahren zurückversetzt gefühlt, wenn Apple neue iOS-Features angekündigt hat...
 
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Muss man aber auch irgendwie verstehen. Trump hatte ja schon mit Zöllen gegen Apple allein gedroht und ich kann mir auch vorstellen, dass da fragen in die Richtung kommen könnten und das sich Apple da lieber zurückhält um Trump nicht zu verärgern sollte auch klar sein.
 
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Macerkopf schrieb:
du glaubst doch selbst nicht das ein Manager auf dem Level wegen sowas nervös wird,

Doch sind sie, da sie liefern müssen. Nicht nur für die Aktionäre sondern für die eigenen KPIs.

Ich schrieb es ja schon in einem anderen Thread, Apple sollte statt jährlichem Release auf alle zwei Jahre gehen das gibt mehr Zeit für Features und vor allem Tests.
 
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Macerkopf schrieb:
Naja was sollen Sie auch sagen, dass das mit Apple Intelligence und Siri alles andere als rund gelaufen ist weiss man selber, man hat ja Konsequenzen gezogen und den Bereich neu aufgestellt.
Ja.
Genau das. Aber als börsennotiertes Unternehmen darf man wohl leider keine Fehler eingestehen. Die Klagewelle wäre riesig

Ehrlich und symphatisch wäre es allerdings.
Ergänzung ()

Macerkopf schrieb:
du glaubst doch selbst nicht das ein Manager auf dem Level wegen sowas nervös wird
Ich war zwar nicht angesprochen, mag aber trotzdem antworten.

Doch, das glaube ich.

Edit: die klagen in den USA und der EU. Die riesige Apple intelligence Werbekampagne im US TV und nix in der Hand.....
Ergänzung ()

CDLABSRadonP... schrieb:
Du vergisst, dass angeblich das Killerfeature Einzug erhalten soll:
Estimated time to charge ist natürlich ein gamechanger.

Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil!
 
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@Macerkopf

Dein Ernst?

Dann beschäftige dich mal mal mit den Nachrichten von Apple seit ca. 2 - 3 Jahren. Wenn du deine rosarote Brille abnimmst und gegen eine neutrale tausht, dann wirst du sehr viel Negatives und auch nicht nachvollziehbares (gerade das Verhalten von Apple vor Gericht, zu den EU-Regelungen und auch dem Produktlaunch von Vision Pro, eingestellte Produkte, IOS/macOS auch nicht so gut wie bei anderen usw.).

Das Beste was Apple seit längerer Zeit hinbekommen hat ist der M Prozessor.
Und das eigentlich auch nur, weil sie ein altbekanntes Produkt (ARM Prozessor), welches schon in den IPhones und IPads steckte, für den Laptop/Desktop verbessert haben.
Sie haben dadurch natürlich auch gute Produkte wie Macbooks und Desktop-Macs, die auc besser sind als andere Computer (weil die anderen Hersteller weiterhin jahrelang auf Intel gesetzt haben, welches erst jetzt mit der Core 200 Generation wieder gut ist), aber die meisten anderen Kategorien entwickeln sich mangels Ideen nicht weiter, sodass die Kunden halt mit Minimalverbesserungen abgespeist werden.
Apple geht mit seinen eigenen "Innovationen" sehr sparsam vor, weil sie davon nicht viele haben!

Ich habe zwar ein MacStudio, aber auch nur für Videobearbeitung, weil der M4 Max einfach gut ist und ich keinen großen PC mit fetter Grafikkarte haben möchte.

Sonst ist mir Windows aber gegenüber macOS lieber, weil es einfach besser ist.
 
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Tim Cook ist der völlig falsche an der Spitze Apples. Das war er von Anfang an. Was hat er mal richtig gemacht?

  1. Der hat die Taucherbrille auf den Markt gebracht. Mit einem creepy Display an der Außenseite das für nichts gut ist und das Ding nur irre teurer macht.
  2. Der verschläft die KI als Thema für DAS KI-Gerät, Smartphone genannt. Und Smartphones sind deren dickste Einnahme.
  3. Die iCloud und Maps sind immer noch weit hinter Konkurrenten als ob nicht genug Zeit war seit dem Tod von Steve Jobs 2011.
Da ist ein anderer CEO fällig bei Apple. Tim Cook ist der Steve Ballmer von Apple.

PS: Das nächste ist Projekt ACDC (Apple AI Chips and AI Data Center). Für 500 Mrd. Dollar in vier Jahren soll u.a. ein Data Center in Houston Textas gebaut werden. Laut Gerücht sollen KI-Firmen dort ihre Sprachmodelle kostenpflichtig hosten. Die will Apple dann datenschutzfreundlich auf seinen Apple-Geräten nutzen. Nur warum sollten die anderen das mitmachen? Wo verdienen die damit Geld, wenn Apple sie nicht bezahlt? Und laut OpenAI kostet das Training eines Sprachmodells künftig eine Mrd. Dollar, was Apple sich dann locker leisten könnte. Nur Apple bräuchte Experten dafür. Statt dessen wollen sie sich von der Expertise anderer abhängig machen und die missbrauchen bis sie selbst ein Sprachmodell entwickelt haben? Die anderen Sollen sie übergangsweise retten? Die Zukunft ist komplett fragwürdig bei Apple in Sachen KI. Ein Data Center kosten keine 500 Mrd. Dollar. Wofür so viel Geld ausgegeben werden soll will Apple irgendwie im Dunkeln halten. Apple hat eine Menge zu erklären was sie mit dem Geld anstellen wollen in nur vier Jahren. Bei so einer irren Summe sind Nachfragen in einem Podcast ob diese Summe je wieder rein kommt, vielleicht nicht so erwünscht. Zum Vergleich: Microsoft hat "nur" 80 Mrd. für 2025 angekündigt. Weil Apple seine KI-Ankündigungen von vor einem Jahr nicht eingehalten hat, können sie dieses mal auch keine Verbesserungen ankündigen. Daher sind die Expectations "low" für WWDC 2025: "News reports about WWDC 2025 point to Apple announcing Siri integration with Google's Gemini AI assistant and third-party developer access to Apple's large language models. And as usual, Apple will detail updates to its device operating systems: iOS, MacOS, iPadOS, watchOS and tvOS."
 
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Cr4y schrieb:
Man könnte ja über Fehlschläge und deren Hintergründe sprechen .
Völlig absurd. So etwas tritt man nicht auf einer Konferenz breit. Das kann man im Nachhinein thematisieren, wenn das Gröbste behoben ist.
Cr4y schrieb:
So könnte man interpretieren, dass man Probleme lieber verschweigen sollte - das Topmanagement lebt es wohl vor. Frei nach dem Motto "Der erste Schritt zu Besserung ist Verschwiegenheit".
Total absurd. Was man interpretieren kann ist, dass man die Probleme intern löst und nicht indem man Interviews gibt.
 
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@bensen

He he ...
Als ob sie vor laufender Kamera fragen, was sie denn besser machen könnten.

Hochbezahlte Manager fragen Aussenstehende nach Hilfe und Tipps.
Da würde Apples Aktie direkt nach unten rauschen!

Achso ... - so sieht Apples Zukunft also aus. Sie haben keinen Plan?

SELL!!!! NOW SELLLLLL!!!!!!

Das Traurige ist aber leider, dass die Struktur bei Apple anscheinend nicht so optimal ist, da sie halt seit einigen Jahren viele Fehlentscheidungen (Verhalten und Produkte) getätigt haben. Winkt da einer immer ab, ohne dass man das Vorgehen hinterfragt?
 
die Fragen von Gruber sind dort aber immer viel zu freundlich und zaghaft gewesen
da wurde im Prinzip immer nur die Keynote nochmal wiederholt
er hat zu viel Respekt, um dort ernsthafte, detaillierte Fragen zu stellen oder Kritik zu äußern

höre seinen Podcast seit Ewigkeiten und dort ist er ganz anders drauf
 
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