News Apple bricht mit Tradition: Top-Manager lehnen Einladung zum WWDC-Podcast ab

bensen schrieb:
In der aktuellen Wirtschaft natürlich. Wäre halt ne feine und interessante Sache sowas zu tun. Ganz abzusagen ist halt aweng lahm.
 
hurzpfurz schrieb:
Das Traurige ist aber leider, dass die Struktur bei Apple anscheinend nicht so optimal ist, da sie halt seit einigen Jahren viele Fehlentscheidungen (Verhalten und Produkte) getätigt haben.
Ich tue mich gerade echt schwer damit, dass was ich schreibne will, auch "freundlich" zu schreiben, ich will dich nicht persönlich angreifen, weil ich verstehe, was du ausdrücken möchtest, gleichzeitig empfinde ich deine Aussage allerdings als "blöd", weil deine Antwort impliziert, dass Fehlenscheidungen teilweise frühzeitig erkannt werden könnten.

Du hast natürlich damit recht, dass die aktuelle Lage von Apple auf Fehlentscheidungen basiert, die auch in der Vergangenheit getroffen wurden, nur kann man in der Regel erst "heute" von Fehltentscheidungen sprechen, weil man nun entsprechende Erkenntnisse hat. Gleichzeitig - und das macht es auch immer so schwert - kann eine Entscheidung vor 5 Jahren heute eine Fehlentscheidung gewesen sein und sich in weiteren 5 Jahren dann doch als richtige Entscheidung entpuppen.

Beim Thema KI und dem dortigen Stand bei Apple, gibt es ja bereits mehrere Berichte, die hier ein Teil der "Problematik" auch aufzeigen. So hat die Finanabteilung die Bestellung "neuer" GPUs gekürzt, weil zu dem Zeitpunkt die "Wichtigkeit" nicht absehbar war und einer aus der Buchhaltung - auch berechtigt - die Frage gestellt hat, ob es denn wirklich die "modersten" "teuren" GPUs sein müssen. Stand heute entpuppt sich das als Fehlentscheidung, weil Ressourcne zum KI-Training fehlen. Wir wissen es heute, jetzt stellen wir uns aber mal vor, dass der KI Markt nicht die erfolge gehabt hätte und OpenAI auf die Schnauze geflogen wäre? Dann würde man heute sagen, dass die Entscheidung richtig war.

Egal wie genau die Analysen, die man macht, sind, es ist ein stetiger Prozess, der jeden Tag in eine andere Richtung ausschlagen kann und dann muss man die Entscheidung treffen, ob man auf Kurs bleibt oder den Kurs anpasst, beides birgt immer die Gefahr, dass man sich falsch entscheidet.

Macerkopf schrieb:
du glaubst doch selbst nicht das ein Manager auf dem Level wegen sowas nervös wird,
Oh, Manager auf dem Level werden durchaus auch nervös und gerade in den USA werden Manger bei solchen Fehlentscheidungen wesentlich eher in Regress genommen als bei uns in Europa.
Alphanerd schrieb:
Aber als börsennotiertes Unternehmen darf man wohl leider keine Fehler eingestehen.
Es kommt darauf an, allgemein muss man als Firma aber auch als Mitarbeiter/Manager und Co bei solchen Dingen in der Kommunikation nach außen, aber teilweise auch nach innen vorsichtig sein. Das Problem ist nämlich - und das ist ein gesamt gesellschaftliches Problem - dass gerne Sündenböcke gesucht werden und wenn einer ein Fehler eingesteht, dann kann es schnell damit Enden, dass man zur Verantwortung gezogen wurde, obwohl man selbst nur ein Teil des Problemes war und wesentlich mehr Fehler zu den Problemen führten.

Leider eine Erfahrung, die ich bitterlich selbst lernen musste, als ein größeres Problem aufgekommen ist. Es gab da eine ganze Kette an Fehlern und Versäumnissen, mein Fehler war dabei sogar der unwichtigste, am Ende bin ich aber zur Rechenschaft gezogen worden, weil alle anderen sich erst mal raus reden konnte, denn ich hatte ja schon ein Fehler zu geben. Ich musste dann über Tage die Situation rekonstruieren und alle Fehler der anderen aufbereiten, was dann sogar "doppelt" auf mich zurück gefallen ist, denn nicht nur das ich den Anschiss bekommen habe, sondern die Kollegne feinden einen auch noch an, weil man sich nur raus reden will.

Die Fehlerkultur - auch gerade in Deutschland - ist schlecht und gar als ekelhaft zu bezeichnen. Denn es geht nicht darum aus fehlern zu lernen, sondern Sündenböcke zu suchen, damit alle weiterhin so arbeiten können, wie sie wollen.
 
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Schublade auf: So ein feiges Managerpack aber hauptsache nicht auf die Kunden hören und Millionen kassieren.
Aber Bald weht der Wind anders. Auch die "Jünger" werden älter, einige fangen sogar das rationale Denken an, da kann man nicht mehr Mondpreise für Produkte verlangen, die es von der Konkurrenz für die Hälfte oder weniger gibt.
 
hurzpfurz schrieb:
@Macerkopf

Dein Ernst?

Dann beschäftige dich mal mal mit den Nachrichten von Apple seit ca. 2 - 3 Jahren. Wenn du deine rosarote Brille abnimmst und gegen eine neutrale tausht, dann wirst du sehr viel Negatives und auch nicht nachvollziehbares (gerade das Verhalten von Apple vor Gericht, zu den EU-Regelungen und auch dem Produktlaunch von Vision Pro, eingestellte Produkte, IOS/macOS auch nicht so gut wie bei anderen usw.)..
Alles was du hier ansprichst ist hoch subjektiv. Nur weil DU das extrem negativ bewertest, heisst es nicht das es alle so sehen müssen. Der normale Apple Kunde wohnt nicht in der computerbase oder macrumors bubble, die Dinge die du ansprichst tangieren den normalen Nutzer nullkommanix. Also wie relevant können die Dinge sein die du ansprichst, wenn 90% der Kundschaft davon nichts wissen?

1. EU: Es gibt mehr als genug Anbieter, wer sich aktiv für Apple entscheidet weiss das diese Entscheidung mit Einschränkungen einher kommt, niemand wird gezwungen Apple zu kaufen, Apple ist gerade so gut eben wegen diesen Einschränkungen. Der einheitliche Ladeport ist das eine, aber Apple zu zwingen das zweite Android zu werden, ist nochmal ne ganz andere Geschichte. Am Ende wird der Nutzer dafür bluten, dank der EU kann ich das iPhone Mirroring Feature bis heute nicht nutzen, danke für nichts.

2. Vision Pro: Also Apple releast ein Produkt was nicht erfolgreich ist und was ist daran negativ? Aus der Brille eines Shareholders mag das negativ sein, aber aus Sicht eines Apple Kunden ist es irrelevant, entweder kauf ich das Produkt oder ich kauf es nicht. Wieviele Flops hatten Samsung, Microsoft und Co?

3. iOS/MacOS: Ob ein OS gut ist und den eigenen Ansprüchen gerecht wird, muss jeder für sich entscheiden, man wird es nie allen Recht machen können, bei Windows gibt es auch genug Negativschlagzeilen und jetzt? Ich nutze in der Arbeit Windows und privat MacOS, Windows finde ich als Gesamtpaket und zum arbeiten besser, aber MacOS hat gerade im Zusammenspiel mit anderen Apple Produkten viele Vorteile.

Ich betrachte die Dinge nüchtern, du offensichtlich ja nicht. Was hat denn Samsung oder Microsoft in den letzten 10 Jahren innovatives auf die Kette gebracht? Mir fällt nichts ein und komm mir nicht mit einem Samsung Fold, zwei Smartphones mit einem Scharnier in der Mitte zu verbinden ist nicht innovativ.
 
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@DevPandi

Blöd ... aha ...

Ich rede schon seit längerer Zeit (auch in diesem Forum) über Apple und kritisiere (positiv wie negativ, wobei letzte Zeit eher Negatives gehäufter war) ihr Verhalten.

Natürlich kann man viele Dinge nur im Nachhinein diskutieren, da man erst nach Veröffentlichung von Apple Produkten oder Nachrichten zu Apple darauf reagieren kann. Wenn das deiner Meinung nach blöd sein soll, dann kann ich so eine "blöde" Denkweise nicht nachvollziehen, aber lasse dir deine kreative Denke. ;-)

Zuletzt hatte ich mich über die Vision Pro ausgelassen. Man kann meine Argumente zum Launch auch hier Forum nachlesen (schon kurz nach dem Launch habe ich mich gefragt wie man so ein Produkt veröffentlichen kann - nicht nur für den hohen preis, aber natürlich auch deshalb ...). Ich wurde hier von dem einen oder anderen seh rkritisiert, dass ich ja nicht mit technologischem Fortschritt mitgehen wollen würde usw. - das waren meist Sichtweisen von irgendwelchen Nerds, die einen Helm auf dem Kopf geil finden und vom Hype zu dem Teil ganz verblendet waren.
Was aus dem Produkt geworden ist sieht man seit einiger Zeit: Nach dem risen hype redet NIEMAND mehr darüber. Das Produkt ist tot, weil es unnötig ist. - jedenfalls für sehr viele Menschen und selbst diejenigen, die das Teil gekauft haben, nutzen es nicht mehr.

Auch zu der Vorgehensweise von Apple den Kunden in ihrem Kosmos zu zu behalten (sprich gefangen zu halten) und mit Werbung im IOS System zu Clouddiensten usw. ist scheiße.

Das ganze Verhalten seitens Apple zu den EU-Regularien, zu der EPIC-Sache, zu den lügen in Sachen KI, zum Greenwashing ihrer "CO2-neutralen Produkte" usw.

Hier kann man natürlich nicht sagen, dass irgendetwas scheiße ist oder ein Produkt schlecht, aber es zeigt wie langsam Apple als Unternhmen ist und wie unprofessionell sie handeln, wenn sie nicht viel (5 Jahre und länger) Zeit haben, um sich vorzubereiten und wie sauber (also in allen Belangen) die Firma (weil sie sich als "Saubermann" Firma vermarkten, um den unwissenden Kunden zu überzeugen (oder besser gesagt zu verarschen!) gucke ich ja so drauf).

Und ich hatte ein IPhone, eine Watch, ein Macbook (aus Gründen alles verkauft) und habe aktuell ein Mac Studio (wieder aus Gründen, weil das teil gut für Videobearbeitung taugt)

Ich bin halt nur kein Apple Fanboy!
 
hurzpfurz schrieb:
Ich bin halt nur kein Apple Fanboy!
Du hast an der Stelle leider nicht die Aussage meines Beitrages verstanden und du hast scheinbar noch nicht mal versucht es zu verstehen. Dein ganzer Beitrag als Erwiderung auf meinen Beitrag geht an der eigentlichen Aussage meines Beitrages und warum ich deine Aussage als "blöd" finde an dieser Stelle.

Bitte denke mal genau darüber nach, was ich geschrieben, ich habe Apple nämlich nicht in Schutz genommen und ich finde deine Aussage auch nicht "blöd", weil sie Apple befasst, sondern ich finde sie wegen etwas ganz bestimmten blöd und auch das habe ich dir sehr genau geschrieben.
 
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Gruber ist selber Schuld wenn er sich kritisch zu Apple äussert, als Apple Journalist sollte man das unterlassen. Das machen die anderen ja schon genug.
 
DevPandi schrieb:
Oh, Manager auf dem Level werden durchaus auch nervös und gerade in den USA werden Manger bei solchen Fehlentscheidungen wesentlich eher in Regress genommen als bei uns in Europa.
Nicht der Manager entscheidet was nach aussen kommunziert wird, sondern das Unternehmen. Apple agiert schon immer so, dass muss man nicht gut finden, sollte man aber wissen, da es noch nie anders war. Du hast mich nicht korrekt verstanden, warum sollten die besagten Personen bei kritischen Fragen nervös werden, man kann entweder offen darüber reden, oder eben nicht. Und wenn ich jetzt schon weiss zu welchen Themen ich befragt werde, ich aber dazu nichts sagen darf, dann kann ich der Veranstaltung auch einfach fern bleiben. Das hat aber nichts damit zutun das die Personen nervös werden wenn sie unangenehme Fragen gestellt bekommen.
 
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DevPandi schrieb:
Du hast an der Stelle leider nicht die Aussage meines Beitrages verstanden und du hast scheinbar noch nicht mal versucht es zu verstehen. Dein ganzer Beitrag als Erwiderung auf meinen Beitrag geht an der eigentlichen Aussage meines Beitrages und warum ich deine Aussage als "blöd" finde an dieser Stelle.

Bitte denke mal genau darüber nach, was ich geschrieben, ich habe Apple nämlich nicht in Schutz genommen und ich finde deine Aussage auch nicht "blöd", weil sie Apple befasst, sondern ich finde sie wegen etwas ganz bestimmten blöd und auch das habe ich dir sehr genau geschrieben.

Ja, ok ... ich habe nicht direkt auf das geantwortet, was du meintest.

Logisch ist es schwer Entscheidungen zu treffen, die sich erst nach mehreren Jahren als richtig oder falsch erweisen.

Dafür hat Apple aber wohl, so wie auch andere große Techunternhemen, sehr gut bezahlte Menschen eingestellt, die sich genau mit diesen Themen beschäftigen.

Und dementsprechend ist es sogar noch schwerwiegender, was da hinten herausgekommen ist.

Und natürlich kann man im Nachhinein ganz einfach sagen, dass das alles Unsinn war.

Trotzdem ist es doch nicht so, dass ...

1. Siri nicht erst seit 2 Jahren kritisiert wird
2. es wird auch nicht seit kurzer Zeit kritisiert, dass die IPhones Innovationen vermissen lassen
3. es wird auch nicht seit kurzer Zeit kritisiert, dass IPads eine hohe Leistung haben, aber IPadOS diese gar nicht für den Nutzer zur verfügung stellen kann, weil es zu beschränkt ist
4. es wird nicht seit kurzer Zeit kritisiert, dass man eventuell mal ein Convertible in Form von Macbook und IPad erwartet und Apple es nicht bringt (wäre vermutlich ein gut verkauftes Produkt) - und natürlich will Apple lieber zwei produkte verkaufen.
5. es wird auch nicht seit kurzer Zeit kritisiert, dass Apple TV irgendwie dahingammelt
6. es wird auch nicht seit kurzer Zeit kritisiert, dass sich die Entwicklung bei der Apple Watch sehr verlangsamt hat ...

Alles Punkte, die man als Manager eventuell anfassen könnte, um Kritik zu beseitigen und Kunden zu befriedigen oder neue zu angeln.

Und die Sache mit Siri und KI ist natürlich auch zu aufgebauscht: KI ist ein riesen Hype (habe mich dazu auch schon geäußert), der beim Privatnutzer nur selten Verwendung findet.
 
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DevPandi schrieb:
Wir wissen es heute, jetzt stellen wir uns aber mal vor, dass der KI Markt nicht die erfolge gehabt hätte und OpenAI auf die Schnauze geflogen wäre?
Was heißt auf die Schnauze geflogen? Von welcher Geldmenge reden wir hier und geht so etwas nicht im allgemeinen Portokassenrauschen unter?
DevPandi schrieb:
Die Fehlerkultur - auch gerade in Deutschland - ist schlecht und gar als ekelhaft zu bezeichnen. Denn es geht nicht darum aus fehlern zu lernen, sondern Sündenböcke zu suchen, damit alle weiterhin so arbeiten können, wie sie wollen
Da stimme ich dir zu. Verstehe allerdings (bei dir zb die anderen in der Kette) nicht, warum es so schwer ist Fehler zuzugeben? Sind alles nur Menschen und haben alle unsere Fehler und unterschiedlich gute Tage. Und wir alle machen Fehler ...
Ergänzung ()

Macerkopf schrieb:
Der einheitliche Ladeport ist das eine, aber Apple zu zwingen das zweite Android zu werden, ist nochmal ne ganz andere Geschichte.
Niemand verlangt das iOSOSP (iOS Open source project) auf GitHub hochzustellen.
Ergänzung ()

Macerkopf schrieb:
Am Ende wird der Nutzer dafür bluten, dank der EU kann ich das iPhone Mirroring Feature bis heute nicht nutzen, danke für nichts
Das liegt einzig und alleine an Apple. Ansonsten: US account nutzen
 
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Einladungen kann man auch ablehnen. In der Tech-Journalien-Bubble scheint das ja fast wie ein Schlag ins Gesicht aufgenommen worden zu sein. Leute Leute.
 
@c2ash

Es geht hier nicht um einen Besuch beim Nachbarn.

OH NEIN, da habe ich leider schon was vor!! Schade Marmelade ... ;-( - ich wäre ja so gern gekommen.

Hätte Apple nur positiven Diskussionsstoff zu erwarten, dann wäre es kostenlose WERBUNG für die unglaublichen Apple Produkte!
 
@hurzpfurz
Apple ist gegenüber niemandem verpflichtet irgendwelchen Einladungen nachzukommen, nur weil ein Produkt noch nicht fertig ist. Ja, die Apple-KI ist nicht fertig. Also ist es als Firma doch klüger still zu sein und am Produkt zu arbeiten. Aus strategischer Sicht wäre es dumm in ein offnes Messer zu laufen, nur damit evtl. das Ego eines Journalisten befriedigt werden kann. Ja, Produkt nicht fertig. Punkt. Warum also eine Einladung annehmen, wenn es nichts zu bereden gibt. Für sowas hat man eine PR-Abteilung, die bei sowas einen Riegel vorschiebt. Dafür werden die Leute in der PR-Abteilung bezahlt. Die haben ihren Job gemacht. Punkt.
 
pioneer3001 schrieb:
Tim Cook ist der völlig falsche an der Spitze Apples. Das war er von Anfang an. Was hat er mal richtig gemacht?

Bspw. die Apple Watch rausgebracht (gilt gemeinhin als das erste "Post-Jobs"-Produkt), M-Chips entwickelt, Services massiv ausgebaut - achja: und den Börsenkurs vervielfacht. So ein Versager.

(Ja, man kann sich darüber streiten, ob das krampfhafte Festhalten an diversen Dingen (gerade in den letzten Jahren) wirklich förderlich war (ich würde denken: nein). Man kann sich auch darüber streiten, ob die teuren Fehlschläge (Apple Car bspw.) am Lack gekratzt haben. Aber Tim Cook als Totalversager darzustellen, geht wirklich weit an der Realität vorbei.)
 
Zuletzt bearbeitet:
@c2ash Wenn ich immer der Einladung folge und auf einmal nicht, weil der mir positiv gestimmte Journalist einmal Kritik geäußert hat, schlagen die News darüber größere Wellen, als es ein Besuch mit Eingeständnis gebracht hätte.
 
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@Alphanerd

Aber wenn du den Blog-Eintrag des Journalisten gelesen hast, dann sieht man ja, dass der gute Herr sich und sein Ego hier auch gerne in den Vordergrund gestellt hat, auch um Access zu den Leuten zu haben. Das finde ich auch unprofessionell. Und dieser Blog-Post hat, und seine persönliche Meinung dazu, hat ihm wohl nicht geholfen. Aber nochmal, Apple ist nicht verpflichtet. Nur weil man etwas in der Vergangenheit getan hat, ist das nicht wie eine vertragliche Verpflichtung zu sehen. Ganz im Gegenteil. Gleiches gilt auch für die Applications für das WWDC Event. Man kann sich für einen Pass/Einladung bewerben, aber ist eben auch keine Garantie das man eine Einladung bzw. als Journalist eine Akkreditierung erhält. Ist deren Event. Die können einladen wen sie wollen.
 
@c2ash

Hat jemand behauptet, dass Apple zu etwas verpflichtet ist?
Die können, wenn sie wollen, auch direkt die Bude zu machen.

Bist du verpflichtet in die Arbeit zu gehen?
Nö, aber das hat dann Konsequenzen: Arbeitslos werden, keine Kohle mehr usw.

Und in diesem Fall gibt es auch Konsequenzen!

@Alphanerd

Du hast ihm das nochmal erklärt. Danke sehr! Ist halt etwas kompliziert soetwas zu schlussfolgern ...
 
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c2ash schrieb:
Aber nochmal, Apple ist nicht verpflichtet. Nur weil man etwas in der Vergangenheit getan hat, ist das nicht wie eine vertragliche Verpflichtung zu sehen.
Natürlich, die können machen was sie wollen. Das einzige was ich gesagt habe, dass es für schlechtere Presse sorgt, als es der Besuch selbst getan hätte.
 
Macerkopf schrieb:
Alles was du hier ansprichst ist hoch subjektiv. Nur weil DU das extrem negativ bewertest, heisst es nicht das es alle so sehen müssen. Der normale Apple Kunde wohnt nicht in der computerbase oder macrumors bubble, die Dinge die du ansprichst tangieren den normalen Nutzer nullkommanix. Also wie relevant können die Dinge sein die du ansprichst, wenn 90% der Kundschaft davon nichts wissen?

1. EU: Es gibt mehr als genug Anbieter, wer sich aktiv für Apple entscheidet weiss das diese Entscheidung mit Einschränkungen einher kommt, niemand wird gezwungen Apple zu kaufen, Apple ist gerade so gut eben wegen diesen Einschränkungen. Der einheitliche Ladeport ist das eine, aber Apple zu zwingen das zweite Android zu werden, ist nochmal ne ganz andere Geschichte. Am Ende wird der Nutzer dafür bluten, dank der EU kann ich das iPhone Mirroring Feature bis heute nicht nutzen, danke für nichts.

2. Vision Pro: Also Apple releast ein Produkt was nicht erfolgreich ist und was ist daran negativ? Aus der Brille eines Shareholders mag das negativ sein, aber aus Sicht eines Apple Kunden ist es irrelevant, entweder kauf ich das Produkt oder ich kauf es nicht. Wieviele Flops hatten Samsung, Microsoft und Co?

3. iOS/MacOS: Ob ein OS gut ist und den eigenen Ansprüchen gerecht wird, muss jeder für sich entscheiden, man wird es nie allen Recht machen können, bei Windows gibt es auch genug Negativschlagzeilen und jetzt? Ich nutze in der Arbeit Windows und privat MacOS, Windows finde ich als Gesamtpaket und zum arbeiten besser, aber MacOS hat gerade im Zusammenspiel mit anderen Apple Produkten viele Vorteile.

Ich betrachte die Dinge nüchtern, du offensichtlich ja nicht. Was hat denn Samsung oder Microsoft in den letzten 10 Jahren innovatives auf die Kette gebracht? Mir fällt nichts ein und komm mir nicht mit einem Samsung Fold, zwei Smartphones mit einem Scharnier in der Mitte zu verbinden ist nicht innovativ.
Zu 1.: Viele Kunden wissen nicht, dass man sich in gewissen Bereichen an Apple bindet und das Binden ist rein aus wirtschaftlichem interesse und nichts, was dem Kunden zu Gute kommt.
Daraus direkt ein offenes Android mit seinen Möglichkeiten zu sehen halte ich für ein bißchen übertrieben!

Zu 2. Eigentlich ist Apples Geschäftsmodell darauf aufgebaut, dass man Produkt produiziert, die verkauft werden. und über die sie ihre DIenste verkaufen können. Natürlich kann es dem reinen Konsumenten egal sein, was mit der Vision pro passiert. Ich frage mich gerade, weshalb du dich hier aufhältst? Wahrscheinlich weil dich das Thema hier interessiert. Und genau das ist auch bei mir der Fall. Ich bin kein typischer Apple Kunde.

Zu 3.: Habe ich irgendetwas anderes behauptet? Du bestätigst es ja auch. Und dass macOS mit anderen Apple Produkten sehr gut zusammenarbeitet (und mit Fremdhersteller-Geräten gerne mal nicht so gut wie es unter Windows funktioniert) zeigt wieder den Käfig. Das ist nur ein Einbinen seiner eigenen Geräte.
Theoretisch würde dies auch unter Windows gehen, nur dass hier die Hersteller nicht solch ein großes Interesse haben.

Microsoft ist nicht das Thema und MS ist auch nicht abhängig von Geräteverkäufen.
Samsung interessiert mich nicht, aber auch Samsung hat viel mehr Bereiche mit denen sie überleben können.
Aber beide Hersteller probieren viel mehr aus und bringen es auch zum Kunden.

Nebenbei angemerkt höre ich von Podcaster (z.B. Apfelfunk), die über Apple berichten, dass Samsung geile Smartphones herausbringen und das eine oder andere auch IPhones gutstehen würde.
 
@hurzpfurz
Ich habe deine Konversation hier verfolgt...ich gebe es auf mit dir. Trotzdem noch einen schönen Abend.

@Alphanerd
Das macht keinen Sinn. Warum sollte das "schlechtere Presse" machen. Bitte faktenbasierte Argumente und Beweise dafür liefern.
 
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