News Apple: Günstiges iPad für Schulen erwartet, kein Livestream

Wobei ich mich ganz ernsthaft frage, was man bitte mit einem Apple-Tablet in der Schule so anstellen will?!
 
uburoi schrieb:
Bevor hier aber elementare Dinge wie Rechtschreibung oder grundlegende Fachkenntnisse vermissen lassen.
Gruß Jens
wenn man keine Argumente hat wird erst mal wider über Mangelnde Rechtschreibung lamentiert, das Problem an mangelnder Rechtschreibung ist, dass Lehrer wohl nicht in der Lage sind diese so zu vermitteln dass diese korrekt angewandt wird, die schuld nur bei den Schülern zu suchen ist Grundlegend falsch, auch dass mit dem Fachwissen ist so eine Sache, wissen sie warum ich oft im Unterricht nicht aufgepasst habe? Weil der Unterricht Langatmig, Langweilig und zum Einschlafen war, obwohl das Eigentliche Thema recht spanend war. Ich kann mit Lehrern die Stundenlang Monologe an der Tafel halten nix anfangen, dass ist wie bei einem schlechten Hörbuch, man schaltet ab und schläft ein, oder macht andere dinge.
Sry aber einzig an den Schülern/Studierenden zu meckern ist der Falsche weg, sich selbst zu reflektieren schon eher, nicht Jede Person lernt gleich, und nicht jede Person kommt mit dem klar was Lehrer teilweise für nen Theater an der Tafel veranstalten.
Teiwleise gibt es auch sogenannte Lieblingsschüler, die immer bevozugt werden, und wenn jemand nicht mitkommt wird dieser auch in eine entsprechende schublade gesteckt mit der Aufrschrift "der/die lernt das eh nichtmehr" anstelle sich zu überlegen wie alle aus der Klasse mitkommen könnten.
 
Precide schrieb:
Wobei ich mich ganz ernsthaft frage, was man bitte mit einem Apple-Tablet in der Schule so anstellen will?!
Dein Ernst? Programmierung, den Umgang mit Technik, Notenübersicht, Ersatz von schweren Büchern und Blöcken, Bereitstellung von Lernvideos, erstellen von Präsentationen und Aufsätzen, Abgabe der Hausaufgaben und dazu individuelle Verbesserungsvorschläge oder Terminplanungen. Vielleicht sogar eine bessere Kommunikation zwischen Eltern, Lehrern und Schülern. Wir haben unseren Prof. auch in der Dropbox mit eingebunden oder Gruppenarbeiten über Trello gemacht. Die Bearbeitung von Videos usw. Einen digitalen Kunstunterricht könnte man damit auch einführen, ich hätte mir so etwas immer gewünscht als mit dieser dämlichen Tusche zu arbeiten!:freak: Hilfe bei Recherchen, die Unterrichtsunterlagen können endlich geteilt werden, ich hätte mich damals gefreut, wenn ich gewusst hätte, welche Hausaufgaben wir noch gehabt hätten oder die Themen noch einmal nachlesen könnten. Eine Videoaufzeichnung könnte auch praktisch sein. Die Möglichkeiten wären vielfältig.

Jedoch braucht man aber kein Apple-Tablet dafür, aber ein hochwertiges Gerät, welches dazu ausgelegt ist, finde ich viel besser. Android ist für mich weniger geeignet, dann lieber ein Windows-Tablet. Man kann auch einige Dinge auch anders lösen, aber eine Digitalisierung halte ich für wichtig, kann auch zur Aufklärung eingesetzt werden.
 
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Geldverschwendung. Man braucht keine Tablets in Schulen. Wie immer nimmt man mal private Einrichtungen als Vorbild. Egal ob Schulen, Universitäten, Kliniken etc. Den diese müssen erfolgreich sein damit sie funktionieren. Eine staatliche Schule z.B. muss das nicht, die bekommen alles so oder so vom Staat bezahlt.

Man sollte viel lieber darauf achten wo die ihr Geld investieren und Tablets für alle ist sicher nicht oben auf der Prioritätenliste.

Im Bereich technische/digitale Ausstattung sollte man erstmal in jedem Klassenraum einen Videoprojektor haben. Noch heute teilen sich mehrere Klassen einen uralten "Overheadprojektor" der dann im Sommer nach 5min wegen Überhitzung ausgeht.

"Tablets an Schulen"
 
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@robinh95, deine Beispiele sind heute alles Unternehmen, um erfolgreich zu sein, braucht man nicht gute Ärzte, sondern muss auch wirtschaften können. Ein Klinikum hat viele Aufgabenbereiche, dazu stellen diese auch manchmal selbst Medikamente her oder züchten Bakterien. Es müssen auch Geräte angeschafft werden um Kosten zu sparen neue Therapien auszuprobieren oder um das Personal zu schulen. Alles muss geplant werden. Nur weil du es nicht brauchst, heißt es nicht, dass andere es nicht brauchen. Vom Staat können auf Dauer nicht alle überleben. Viele Hochschulen sind auch in staatlicher Hand, aber bieten noch andere Dienste an oder stellen Technik sogar selbst her.
 
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Warum eigentlich Tablets?

Ich fände Netbooks viel sinnvoller. Da hat man wenigstens eine vernünftige Tastatur (haben zwar manche Tablets auch, aber das wird hier wohl nicht der Fall sein.). Ohne Tastatur müsste man ja trotzdem alles per Hand aufschreiben. Das wäre irgendwie komisch.

Positiv ist in meinen Augen hauptsächlich, dass Schüler nicht mehr so viel schleppen müssen und bestenfalls früh einen vernünftigen Umgang mit digitalen Medien lernen.


Die negativen Aspekte:

- Erst einmal ein Haufen Kosten für die technische Ausstattung und Schulung der Lehrkräfte.

- Gefahr der Ablenkung. Selbst in der Uni sieht man noch ohne Ende Leute, die in den Vorlesungen alles andere mit ihrem Notebook machen, außer etwas Konstruktives für das, was ihnen da gerade vorgetragen wird.

- Vermischung von vorgegebenen Bildungsinhalten mit Halbwissen aus dem Internet. Wir wissen alle, dass im Internet auch ne Menge Mist steht (auch bei Wikipedia, was deshalb nicht ohne Grund im wissenschaftlichen Umfeld nicht als seriöse Quelle akzeptiert wird).

- Man ist mehr in Versuchung, vereinfachte Erklärungen aus dem Internet zu nutzen, anstatt sich Sachverhalte selbst zu erschließen/erlesen.

- Darüber hinaus würde es zu einer Diskriminierung/Benachteiligung von Schülern kommen, die zu Hause keinen Internetanschluss haben, wenn die Nutzung auch zu Hause einen Internetzugang voraussetzt (etwa für die Abgabe von Hausaufgaben).


Wenn, dann müsste man das Lernsystem auf den Tablets komplett nach außen abschotten. Sonst sehe ich da eher schwarz. Achso, und die Handschrift wird nachweislich immer schlechter. Das wird natürlich auch gefördert.
 
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MrJules schrieb:
- Vermischung von vorgegebenen Bildungsinhalten mit Halbwissen aus dem Internet. Wir wissen alle, dass im Internet auch ne Menge Mist steht (auch bei Wikipedia, was deshalb nicht ohne Grund im wissenschaftlichen Umfeld nicht als seriöse Quelle akzeptiert wird).
Nicht ganz in der Medizin haben die Ärzte damals einen Vergleich mit Wikipedia mit mehreren zertifizierten und anerkannten Enzyklopädien gemacht. Dadurch hat man herausgefunden, dass Wikipedia die gleiche Fehleranzahl oder sogar noch weniger Fehler aufwies als die anerkannten Seiten der Mediziner. Wikipedia wird aber als seriös anerkannt, nur die Quellenangaben sollten nicht unseriös bleiben. Man sollte daher nicht Wikipedia als Quelle angeben, sondern die Quelle vom Autor selbst (woher das Wissen stammt), ansonsten sehe ich darin viel weniger ein Problem. Kommt natürlich darauf an, welche Quelle man nimmt, aber viel Mist sehe ich da jetzt nicht.
Im Rest Stimme ich dir zu. :)
 
Anstatt die ganzen SchülerInnen mit Tablets oder Computern auszustatten, wäre es in meinen Augen sinnvoller das Geld zuerst einmal in ein Unterrichtsfach "Informationstechnik & Medienethik" einfließen zu lassen und dafür fachbezogen Anschaffungen vorzunehmen.

Meine Schulzeit ist schon etwas länger her, aber damals beschränkte sich "Informatik" auf eine Schulstunde je Woche (und auch erst ab der achten Klasse), wo wir ein bisschen mit Visual Basic experimentiert haben und rudimentär ein "Frontalunterrichtsblock" zum Thema Microsoft Office gemacht haben - das war´s. Okay, das Internet war damals zwar schon in den meisten Haushalten vorhanden, aber noch lange nicht so bedeutend wie es heute der Fall ist. Das Ganze Thema Internet müsste alleine schon viel ausführlicher behandelt werden, da es essenziell für Freizeit, Beruf & soziale Teilhabe ist: "wie verhalte ich mich im Netz" oder "Chancen und Gefahren für Nutzer", aber auch technisches Verständnis wie die Funktionsweise von Computern & Tablets muss vermittelt werden und die gängigsten Betriebssysteme sollten in ihren Grundfunktionen erläutert sein. Präsentationstechniken, Netiquette im Mailverkehr, Tabellenkalkulation, das ganze Metathema "Daten" - alles Punkte die so ein Unterrichtsfach über Jahre den Schülern beibringen müsste. Und das ab der fünften Klasse und nicht erst wenn man schon fast aus der Schule draußen ist.

Das gute alte "Programmieren" kann da irgendwo sicher auch untergebracht sein, aber das ist in meinen Augen nach wie vor sehr speziell, besser wäre das auszuklammern und als Vertiefungsfach separat anzubieten.
 
RedDeathKill schrieb:
Man sollte daher nicht Wikipedia als Quelle angeben, sondern die Quelle vom Autor selbst (woher das Wissen stammt), ansonsten sehe ich darin viel weniger ein Problem. Kommt natürlich darauf an, welche Quelle man nimmt, aber viel Mist sehe ich da jetzt nicht.
Im Rest Stimme ich dir zu. :)


Das wäre dann eine Sekundärquelle (die auch so gekennzeichnet werden muss, ansonsten ist das ein schwerer Fehler bis Betrug in einer wissenschaftlichen Arbeit), die im wissenschaftlichen Umfeld nur in Ausnahmefällen akzeptiert wird (wenn z.B. das Original absolut nicht zu beschaffen ist) und generell nicht gerne gesehen wird.

Am besten ist natürlich immer, das Original zu lesen, was je nach Fachbereich und -gebiet natürlich nicht immer ganz einfach und teilweise eben quasi unmöglich ist.

Was bei Wikipedia auch ganz gerne gemacht wird, ist das Verwenden von Sekundärliteratur zum Verfassen eines Artikels über das Original. Da können dann schon echt haarstreubende Sachen bei rauskommen, wenn Autor der Sekundärquelle z.B. Begriffe zur Vereinfachung einführt, die dann vom Autor des Artikels als Begrifflichkeiten des Originals übernommen werden, oder im schlimmsten Fall sogar Fehlinterpretationen oder eigene Positionen des Autors der Sekundärquelle dem originalen Autor zugeschrieben werden.

Was die Fehleranzahl angeht, das kann ich mir wirklich gut vorstellen. Bei Enzyklopädien gibt es natürlich auch seriöse und weniger seriöse Anbieter.
 
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superdash schrieb:
2. Ich lese hier: Tablets sparen das Geld für Bücher. Glaubt ihr, die Verlage stellen die Inhalte kostenlos zur Verfügung? Es gibt nicht umsonst Zulassungen für Bücher - ohne diese würde jeder Lehrer sehr stark sein eigenes Süppchen kochen. Das wäre der Qualität nicht sehr zuträglich...

Das wollte ich auch sagen: an einem Buch ist ja nicht das Papier teuer, sondern der Inhalt. Ein eBook kann nicht viel billiger verkauft werden, als das gedruckte Buch. Und natürlich braucht man auch auf einem Tablet für den Unterricht vernünftige Bücher, nur mit Wikipedia und mal schnell was Googeln ist eine vernünftige Ausbildung nicht zu machen!

Ich sehe es eigentlich auch so, dass hier nach mehr Technik gerufen wird, in der der völlig unbegründeten Hoffnung, dass dadurch der Unterricht besser und "moderner" wird. Dann werden für viel Geld Tablets angeschafft, ein Konzept dazu fehlt, die Schüler spielen auf den Dingern während der Unterrichts herum, und die Ausbildung wird eher noch schlechter.
So läuft es doch immer.

In der Schule sollte Wert darauf gelegt werden, den Schülern Spaß am eigenständigen Lernen zu vermitteln. Ihnen sollte geholfen werden, ihren eigenen Weg und ihre eigenen Stärken zu finden, damit sie schon früh wissen, wozu sie überhaupt lernen. Unsere Schulen machen eigentlich genau das Gegenteil davon und nehmen den Schülern schon sehr früh jeglichen Spaß am Lernen. Und dann helfen auch Tablets nicht weiter...
 
@Ravenstein: Du hast nicht verstanden, was ich gesagt habe. Ich habe nicht die (übrigens in mehreren Studien belegte, von daher tatsächlich ein Argument und keine gefühlte Tatsache wie so manch anderes hier) mangelnde Rechtschreibung und auch Fachkenntnis von Schülern, sondern diejenige von angehenden Lehrkräften bemängelt. Und die lässt sich auch durch große Medienkompetenz nicht kompensieren.
Im Übrigen ist fehlende Beherrschung des schriftlichen Ausdrucks keineswegs nur eine Lapalie, die den Deutschunterricht schwieriger macht, sondern auch im Informatik-Unterricht (z.B.) ist es durchaus ein Problem, wenn Schüler nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung oder zwischen Komma und Semikolon etc. unterscheiden können. Da scheitert die Implementation von Algorithmen schon vorweg daran, dass die gleiche Variable in vier verschiedenen Schreibweisen vorkommt und der Schüler sich wundert, dass der Compiler sie nicht kennt...

Gruß Jens
 
Also jetzt muss ich hier doch auch mal mein Senf dazu geben...

Als angehender Mathe und Chemie Lehrer kann ich nur sagen Tablets und generell die Digitalisierung bieten eine große Chance.

Auf der plus Seite stehen:

- Der Staat sollte jedem angehenden Schüler sobald er von der Grundschule auf die weiterführende Schule wechselt ein Tablet zur Verfügung stellen.

-Auf diesem können die jeweiligen Bücher für die Fächer bereit gestellt werden
-Ich als Lehrer kann Konferenzen schalten und kurz vor Klausuren Themen noch einmal durchgehen
-Ich kann Hausaufgaben rumschicken
-Ich kann generell einfacher mit den Schülern kommunizieren
-Die Schüler haben die Möglichkeit gerade die Komplexen Themen wie Differenzialrechnung, Integralrechnung, Vektorrechnung und Analytische Geometrie mit 3D Modellen zu erkunden und zu verstehen.

- In Chemie können sie 3D Moleküle aufbauen und komplexer Versuche können durch Einzelschritte auf dem Tablet dargestellt werden um den Versuch so begreifbarer zu machen.

In Verbindung mit Smartboards können Hausaufgaben die direkt auf dem Tablet gemacht wurden, oder auf dem Papier und dann fotographiert direkt an das Smartboard geschickt werden.

Diese können dann zusammen besprochen werden und anschließend wird die Lösung an alle Scüler verschickt.

( Dies macht umso mehr Sinn, als jeder weiß wie viel Zeit, gerade im Mathe Untericht für Hausaufgabenbesprechungen drauf geht)

Generell und jetzt wird es noch wichtiger halte ich es für Sinnvoll in der 5ten Klasse das Fach ... Nennen wir es Digitale Kompetenzen oder etwas ähnliches einzuführen.

Hier wird die benutzung des Tablets erlernt, aber noch viel wichtiger der Umgang mit den Digitalen Medien im Kontext des Konsums ( Stichwort Fake News), und die Selbstdarstellung innerhalb der Sozialen Medien.

Dieses Fach sollte es mal mit mehr mal mit weniger stunden von der 5ten ab bis zur 12 Klasse durch gehend Pflicht sein.

Man kann innerhalb dieses Faches auch gleich die Grundzüge der Informatik erlernen, und ebenso die wichtigen KreuzSkills zu anderen Fächern beibringen, wie zB. Online Recherchieren für Aufsätze des Faches Deutsch, oder die Wissensaneignung für Fächer wie Geschichte oder Politik.
 
Alleine schon, dass Bildung Ländersache ist, ist der reinste Unfug. Privatschulen gehören stärker reguliert, was das Aussetzen bestimmter Fächer angeht. Geschichte als Hauptfach in NRW... wer kam auf diesen Quatsch? Dazu noch so einen Blödsinn wie Zeugnisanerkennungsstellen, bei der sogar Leute mit Abschlüssen aus bildungshöheren Bundesländern Geld bezahlen müssen, damit das Zeugnis anerkannt wird und man sich für eine Ausbildung bewerben kann.
Die intelligenten Leute wird Schule sowieso niemals interessieren und diese werden immer nur durchschnittliche bis schlechte Noten haben, da können die fördern wie sie wollen. Die meisten Leute die gute Noten haben, lernen einfach nur, haben aber sonst kaum etwas im Kopf.
Immer daran denken: es gibt die faulen Dummen, die fleißigen Dummen, die faulen Intelligenten, die fleißigen Intelligenten. Gute Noten haben nur zweite und vierte, Köpfchen nur dritte und vierte Gruppe.
 
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Genau das ist auch das Ziel von Schulen! Stumpfes gehorchen und Schema F verfolgen. Ich hatte jemand in meiner Ausbildung der absolut keinen Plan hatte wovon gesprochen wurde, ABER er konnte den ganzen Stoff stumpf auswendig lernen und abrufen. Er hat irgendwie mit 2 bestanden und hat dennoch keine Einstellung bei unserem Betrieb bekommen. Das Bildungssystem fördert nur Gehorsamkeit und nicht direkt Intelligenz.
 
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uburoi schrieb:
@Ravenstein: Du hast nicht verstanden, was ich gesagt habe. Ich habe nicht die (übrigens in mehreren Studien belegte, von daher tatsächlich ein Argument und keine gefühlte Tatsache wie so manch anderes hier) mangelnde Rechtschreibung und auch Fachkenntnis von Schülern, sondern diejenige von angehenden Lehrkräften bemängelt. Und die lässt sich auch durch große Medienkompetenz nicht kompensieren.
dan lief aber bereits im vorfeld etwas falsch, beim heranziehn dieser neuen lehrkräfte, wo wir wieder bei dem von mit angepsrochenem thema sind.
uburoi schrieb:
Im Übrigen ist fehlende Beherrschung des schriftlichen Ausdrucks keineswegs nur eine Lapalie, die den Deutschunterricht schwieriger macht, sondern auch im Informatik-Unterricht (z.B.) ist es durchaus ein Problem, wenn Schüler nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung oder zwischen Komma und Semikolon etc. unterscheiden können. Da scheitert die Implementation von Algorithmen schon vorweg daran, dass die gleiche Variable in vier verschiedenen Schreibweisen vorkommt und der Schüler sich wundert, dass der Compiler sie nicht kennt...
Gruß Jens
ich habe eine atestierte Legasthenie, ich mache zufällige fehler, ohne diese selber zu bemerken.
dennoch schreibe ich ohne probleme kleienre code teile für php, html und css selber, der grund ist ein weitestgehender verzicht auf groß und kleinschreibung, namen von datenbanken, dateinamen und co werden ausschließlich in FETTEN buchstaben geschrieben, seit ich festellen musste dass linux hier unterscheidet ob namen groß oder kleingeschrieben sind (unter windows ist es egal, ob groß klein, gemischt oder sonstwie einen dateinamen gibt es nur einmal, und es amcht unter win keinen unterschied ob ich RAVENSTEIN, ravenstein oder RaVenStein schreibe)
ansosnten nutze ich weitstgehend ein programm welches fehler anzeigt bzw. automatisch korrgiert, so passieren eigentlich auch keine syntax fehler, moderene technick hielft hier ungemein....

ich persönlich lege heutzutage keinen großen wert mehr auf Rechtschreibung, solange wörter, sätze und Ausdrücke noch lesbar sind, ist es mir egal wieviele Buchstaben Falsch geschrieben wurden, mir fallen diese ohnhin beim lesen nicht auf. Da gibt es auch ganz nette Versuche zu, bei denen die Leistungsfähigkeit des Gehirns bestautn wird, was nicht alles korrekt textlich und Sachlich korrekt intepretiert werden kann.
 
immortuos schrieb:
Und das ist mMn auch gut so. Selbst an der Uni sind die Teile völlig unnötig, warum sollten sie dann in der Schule sinnvoll sein?

Das kommt maximal von deinem beschränkten Horizont.
Schau dir mal meine Beispielvideos an und sag mir dann, dass du in der Uni gerne das nächste Mal mit dem 400-Seiten Matheskript in ausgedruckter Form + 3 Bücher, einer gefühlten Million Sticky Notes und einem kompletten A4 Collegeblock lernst...

Es gibt längst Apps, die weit über die Möglichkeiten von herkömmlichen Papier hinausgehen. Ich persönlich verwende zum Lernen z.B. meistens LiquidText und für generell Notes auch häufig Notability.

...für solche Möglichkeiten hätte ich im Abi getötet ^^



Schau dir an, wie man in 2018 Vorlesungsmaterial durcharbeiten kann, um jede Information schnell zu finden, zu highlighten, zu gruppieren. Ein völlig neues Lesegefühl:

https://www.youtube.com/watch?v=sfPEi5BSyHU



...und wie man dann in der PDF oder auf freiem Platz für Notizen Ideen, Formeln, Zusammenfassungen usw. per Hand notiert und untereinander gruppieren, linken, ... kann:

https://www.youtube.com/watch?v=B8JcSVzFN2M
 
trane87 schrieb:
Genau das ist auch das Ziel von Schulen! Stumpfes gehorchen und Schema F verfolgen. Ich hatte jemand in meiner Ausbildung der absolut keinen Plan hatte wovon gesprochen wurde, ABER er konnte den ganzen Stoff stumpf auswendig lernen und abrufen. Er hat irgendwie mit 2 bestanden und hat dennoch keine Einstellung bei unserem Betrieb bekommen. Das Bildungssystem fördert nur Gehorsamkeit und nicht direkt Intelligenz.

solange es ausschleißlich schriftliche Prüfungen gibt, Stimme ich dir uneingeschränkt zu, daher würde ich mir wünschen wen es mehr Praktische abrieten mit Präsenatation der Arbeitsergebnisse geben würde, sowas könnte man zumindest in den Naturwissenschafltichen Fächern, Technischen Fächern, Geschichte, Mensch und Umwelt sowie Wirtschaftskunde teilweise machen.
Mathe könnte man auch anstelle von reinen Theorie Stunden auch an Praktischen Dingen Lehren. z.B. wofür man (für mich heute immernoch sinnlose) berechnungen teilweise überhaupt benötigt. (gleichungen wie z.b. "a·(b+c)=a·b+a·c" ) welche so alleinsthend überhaupt keinen sinn ergeben.
 
MrJules schrieb:
Das wäre dann eine Sekundärquelle (die auch so gekennzeichnet werden muss, ansonsten ist das ein schwerer Fehler bis Betrug in einer wissenschaftlichen Arbeit), die im wissenschaftlichen Umfeld nur in Ausnahmefällen akzeptiert wird (wenn z.B. das Original absolut nicht zu beschaffen ist) und generell nicht gerne gesehen wird.

Naja. Betrug wäre, wenn ich den Text von Wiki copy&paste und anschließend dann die Quelle aus Wikipedia selbst übernehme und angebe.

Ich bin bei meiner Betriebswirtarbeit hingegangen und habe mir die Hauptquellen natürlich immer erst bei Wikipedia rausgesucht. Ich kann hier, dank der modernen Technik, viel effizienter und zielgerichteter suchen und fündig werden.
Den jeweiligen Fall in der Arbeit basierend auf diesem Wissen bearbeitet und ausformuliert. Platzhalter für spätere Zitate gelassen. Die Quellen, hinsichtlich Autoren und Bänden aufgeschrieben. Dann alle zwei Tage in die Bibli, die Autoren und aktuelle Auflagen in den Bibliothekscomputer geschmissen und zielgerichtet die Bücher gefunden. Zitate rein und daraufhin dann natürlich Autoren, Buch, Seite und Auflage ins Quellenverzeichnis. Nichts von Wiki.

Das ist meiner Meinung nach um Welten effizienter, als blindlinks in Bibliotheken Bücher rauszukramen um dann am Ende nur den Stoff und die Quellen aus dem Prof-Lehrmaterial zu rezitieren.

Wenn ich mir angeschaut habe wie umständlich andere Lerngruppen vorgegangen sind (zB nach Themengebieten aufgeteilt irgendwelche Bücher gewälzt, in der Hoffnung etwas zu finden was dann jemand von ihnen nutzen kann) wünschte ich mir, dass digitale Medienkompetenz in Deutschland mal richtig gelehrt wird.

Es ist wie auf der Arbeit. Alle sind in der Lage Facebook, Instagram, Twitch Accounts zu erstellen und verwalten. Wenns dann aber mal nen Treiber im PC raushaut, sind’s ohne ServiceDesk direkt aufgeschmissen.
Da läuft irgendetwas in die falsche Richtung..
 
Zuletzt bearbeitet:
Bildung zur Bundsache machen.
Digitalisierung vorantreiben.
Flexibleres Schulsystem: Keine Hausaufgaben und die Sommerferien auf 2 oder 2,5 Monate verlängern. Dafür Herbst und Osterferien abschaffen.
 
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