Aquariendurchlaufkühler

FatJabba

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Hey,

ich war heute bei einem Kumpel der Kaltwasserfische züchtet und er zeigte mit seinen Durchkaufkühler ,
welcher ständig das Wasser auf 10 Grad runterkühlt. Und der ist nicht mal besonders laut.

Jetzt meine Frage:
Kann man sowas nicht anstelle des Radiators mit Ventikatoren ersetzen?
Das Gerät kann man direkt mit dem Ausgleichsbehälter verbinden, da er mehr Wasser umsetzt als
der Computerkreislauf.
Das sollte doch funktionieren ? Selbst wenn er nicht 10 Grad erreicht , wären 20 Grad optimal.

https://geizhals.de/hailea-durchlaufkuehler-hc-130a-a1102054.html#specs

OK Anschaffungskosten 320 Euro muss nan in die Hand nehmen.Selbst der Unterhalt sollte akzeptabel sein.
 
Und das Teil hat auch ne Stromaufnahme von 180W das ist auch nicht zu vernachlässigen.

@Schaby Ja aber ich investiere doch nicht nochmal 180Watt nur um einen PC zu Kühlen wenn ne normale AiO 30-40Watt verbraucht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gibts auch in "größer" von der Firma Lauda oder Laird. Mit Glycol gefüllt geht es auch in Temperaturbereiche unter null. Kondenswasser sollte immer beachtet werden.
Die schaffen auch locker 5 KW Abwärme.
 
Bei dem Modell hast du maximal 110W Kälteleistung. Von einem normalen Gaming PC kannst du unter Volllast also etwa ein Drittel "wegkühlen", wenn es hoch kommt. Das ist natürlich nicht nichts, aber für Temperaturen unter Raumtemperatur reicht es trotzdem nicht. Dafür muss ein bedeutend stärkeres Gerät her, was dann auch entsprechend größer und lauter ist.

Solche Aquarienkühler sind darauf ausgelegt, Wasser runter zu kühlen und bei der Temperatur zu halten. Ein PC führt einfach zu viel Energie zu. Daran scheitert auch die von vielen mal konzeptionierte Idee eines PCs im Kühlschrank. Der kann weit runter kühlen, aber nicht schnell genug, um mit einer konstanten Wärmequelle im PC zurecht zu kommen.
 
Wenn würde ich das kombinieren: erst mit einem Radiator, dann dieser elektrische Kühler. Würde ich aber lassen, wenn man kein extrem OC betreiben will. Dann doch lieber Radiatorlösung, notfalls ein großes Teil wie ne Mora.
 
Nabend!

Die von dir genannten 20 °C würde ich nicht unterschreiten, sonst musst du im Sommer mit Schwitzwasser rechnen, es sei denn die Schläuche sind mit Armaflex isoliert.

Technisch ist ein Radiator ein Trockenkühler (kommt ohne Wasserverdunstung aus) und der von dir genannte Durchlaufkühler ein Kaltwassersatz (Kältemaschine/Kühlschrank). Wie Viper1982 erwähnt ist die Leistungsaufnahme indiskutabel. 110W Kälteleistung bei 180W Stromaufnahme ist mies. Das toppen selbst Peltierelemente. Richtig gebaut müssten bei 180W Stromaufnahme mindestens 400W Kälteleistung rauskommen. Bei einer Wärmequelle die schadlos Raumtemperatur + 20 °C aushält (wie ne CPU) würde ich eine passend dimensionierte Trockenkühlung planen.

Es geht um die Abfuhr von Wärme, nicht um Temperatur. Bei tiefer Temperatur kann bei gegebener Fläche mehr Wärme abgeführt werden, ja, wenn aber eine CPU z.B. bei 95W abriegelt, bringt dir die niedrige Temperatur nichts, außer Aufwand bei der Kälteerzeugung. Und jedes Grad kälter bei dem Durchlaufkühler kostet Leistung.

Energetisch am günstigsten wird ein großer Radiator sein. Wenn du den Platz für diesen Durchlaufkühler hast, warum nicht mehrere große Radiatoren zusammenschalten und die Lüfter drosseln? Spart Energie und dürfte von der Lautstärke her auch leise werden.

Gute Nacht
 
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FatJabba schrieb:
Kann man sowas nicht anstelle des Radiators mit Ventikatoren ersetzen?
Solch ein Vorhaben ist zur Anwendung in einem PC mit einigen Risiken wie insbesondere Tauwasserbildung verbunden . Wenn die Schläuche und Coldplates Deiner bisherigen WaKü eine Außenwandungstemperatur unterhalb ca. 12 bis 13 Grad erreichen , ist insbesondere bei hoher , rel. Luftfeuchtigkeit mit Lufttemperaturen über ca. 20 bis 25 Grad mit Kondenswasserbildung an Schläuchen und Coldplates im PC zu rechnen .

Von daher bräuchte es im mindesten Fall einen frei temperatur - regulierbaren Durchlaufkühler und Du nutzt solch ein Teil nur unterstützend für die bisherige WaKü um z.B. das Kühlwasser kontinuierlich auf ca. 20 Grad Celsius zu halten .

Aus Sicht von Energiebilanz und Kosten- / Nutzen könnte es sich für Dich ggf. da eher lohnen , einfach einen deutlich leistungsfähigeren Radiator mit leiseren Lüftern anzuschaffen .
 
Ist nichts neues.

Einfach nach PC oder Computer "Chiller" suchen.

Das Problem ist, die Dinger brauchen Strom und sind teilweise laut.

Das Problem mit dem Taupunkt wurde auch schon angesprochen.
Dieser ist variabel und hängt von der Luftfeuchtigkeit und der Raumtemperatur ab.
Da muss man immer aufpassen.

Von den Ergebnissen kannst Du auch nicht allzu viel erwarten. (vielleicht 100Mhz mehr bei OC)

Durch OC, das Du ohne Chiller nicht schaffen würdest, steigt der Verbrauch stark, und der Chiller braucht nochmal mehr Strom. Diese ganze Wärme gibt das Gerät ab. --> Heizung

Du brauchst ja nicht nur das Gerät, sondern auch einen Custom Loop im PC, alles zusammen wird teuer.

kurz... es lohnt sich nicht.


Es geht auch krasser, Kompressorkühlung für PCś gibt es auch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für Eure Antworten.
So ganz blick ich es noch nicht.
Einerseits heisst zu wenig Kühlleistung, andererseits zu viel (Kondenswasser)

Bei dem von mir genannten Gerät kann ich eine Kühltemperatur von 8-28 Grad angeben.
Somit erreiche ich beides, eine angenehme CPU Temperatur und kein Kondenswasser.

Ich will 2 Kreisläufe:
1. intern CPU- Pumpe-Tank(Tank extern)
2. Extern Durchlaufkühler-Tank (selber Tank von 1.)

Somit kühlt der externe Durchlaufkühler das Wasser im Ausgleichstank auf 20 Grad.
Da der Durchlaufkühler mehr Wasserdurchsatz hat als der interne Kreislauf müsste doch
der Durchlaufkühler die Temperatur halten können?
 
Temperatur hat nichts mit Kühlleistung zu tun.

Ein Eiswürfel ist auch kalt, versuche mal damit deinen PC zu kühlen.

Du brauchst mindestens so viel Kühlleistung in Watt wie dein zu kühlendes PC Teil Wärme abgibt.

Wie gesagt der Taupunkt ist nicht immer gleich.
Wenn Du im Sommer ein 3 Grad kaltes Bier aus dem Kühlschrank nimmst, bildet sich Tau daran.
Wenn Du im Winter ein 3 Grad kaltes Bier aus dem Kühlschrank nimmst, nicht.

Suche mal nach Taupunktrechner im Internet. Da kannst Du mal etwas rumspielen.
 
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IBISXI schrieb:
Kompressorkühlung für PC
Leise ist ein Kompressor allerdings auch nicht, hört man ja bei jedem Kühlschrank.
Und auch die fressen ordentlich Strom, lediglich die Kühlleistung ist potenziell noch besser als bei einem Chiller, ist aber auch immer Modellabhängig.

Aber um auf das Thema zurück zu kommen: Abseits von extrem OC benutzt kaum jemand solche Teile, erhöhtes Risiko auf Defekte, deutlich erhöhte Stromkosten, hoher Anschaffungspreis, groß, um nur ein paar zu nennen.

Und nein, der Durchlaufkühler ist in der Lage eine Wassermenge X auf Temperatur Y zu halten, bei so einem kompakten Modell wird es schwierig, die Abwärme von PC Hardware komplett eigenständig zu kühlen.

Für über 300€ nur für den Durchlaufkühler bekommst du mehr als nur einen großen externen Radiator, der mit entsprechender Pumpe und Lüftern leiser kühlt und die Wassertemperatur 10-15K über der Raumtemperatur hält.
 
FatJabba schrieb:
Somit kühlt der externe Durchlaufkühler das Wasser im Ausgleichstank auf 20 Grad.
Da der Durchlaufkühler mehr Wasserdurchsatz hat als der interne Kreislauf müsste doch
der Durchlaufkühler die Temperatur halten können?

Wasserdurchsatz ist egal.

Nehmen wir an du hast einen Liter Wasser in deinem Kreislauf.

Nehmen wir an, deine Grafikkarte braucht 250W.
Diese Wärme geht in das Wasser.

Jetzt hast Du einen Aquariumkühler mit 150W Kühlleistung.

Du heizt mit 250W und kühlst gleichzeitig mit 150W.
Wird das Wasser wärmer oder kälter?

Preisfrage.. mit wie viel W heizt Du das Wasser effektiv?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat es schon mal jemand mit einem "großen" Behälter versucht? Ich wollte es früher mal mit einem großen Blechfass (200 - 300 l) testen, bin leider nicht dazugekommen und heute sind meine Basteljahre vorbei.

Die Überlegung dabei war, dass man außer einer Pumpe keine weiteren aktiven Geräte wie Lüfter benötigt. Die Wärmekapazität des Fassinhalts ist so groß, dass die Betriebspausen des PCs sowie die Kühlung durch die Fassoberfläche mehr als ausreichend sein sollten. Man braucht natürlich Platz für so einen "Hingucker".
 
  • Radiator: drei 140-mm-Lüfter (3 x ca. 2,5 Watt)
  • Pumpe: z. B. Laing DDC Plus (ca. 18 Watt)
  • Steuerung/Überwachung: z. B. Aquacomputer Aquadrom 5 (ca. 10 Watt)
  • Leistungsaufnahme der Kühlung: ca. 35,5 Watt

Hab das hier auf die schnelle gefunden, aber belehre mich wenn ich falsch gelegen habe. Ok ist keine Aio wohl ne vollwertige.

https://www.corsair.com/de/de/Kateg...eservoir-Combo/p/CX-9040002-WW#tab-tech-specs

Oder hier Pumpe 30W max.
 
@IBISXI:
Deine Rechnung stimmt doch nur dann wenn Du jeweils von der gleichen Menge Wasser in beiden Kreisläufen ausgehst.

Bei mir ist der interne Kreislauf mengenmässig erheblich (!) kleiner als der externe .

Deshalb ist es im Prinzip ähnlich wie @Binalog schreibt . Bei ihm ist es die grosse Wasseroberfläche, bei mir der Kühler.
 
Das Wasser ist immer das selbe, auch mit 100 Kreisläufen.
(Es läuft nur im Kreis, wenn Du Wärme reinsteckst, wird es wärmer, wenn Du Wärme rausnimmst, wird es kühler)

Wenn es mehr geheizt wird als gekühlt wird es wärmer.

Nicht böse gemeint, aber manchmal frage ich mich was im Fach Physik an den Schulen so getrieben wird.
 
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immortuos schrieb:
Und 200-300 Liter destilliertes Wasser, wenn du da drin nichts züchten willst.
Ja, Algen und (bedingt) Korrosion sind natürlich ein Thema, destilliertes Wasser allein wird wohl nicht reichen.
 
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