Die Frage ist, was Du hier für Antworten erwartest. Soll die Bäckerei morgens erst um 10 Uhr öffnen, weil die Bäckerlehrlinge Angst haben, nachts zur Arbeit zu fahren? Oder soll die Polizei demnächst jeden von zuhause abholen und herumfahren, der Angst vor der Dunkelheit, vor schlechtem Wetter oder vor fremden Menschen hat.
Wenn jemand in seinem Kopf zu viel Angst hat, dann sollte er sich in Behandlung geben. Und wenn die Angst objektiv berechtigt ist (z. B. Gefahrenschwerpunkt oder „miese Gegend“), dann muss man entscheiden, ob man das Risiko eingehen möchte oder nicht.
Es hilft da aber nicht, den Freund zu beauftragen, ein Forum vollzuheulen. Das Leben bringt nun einmal Gefahren mit sich. Der eine traut sich nicht aus dem Haus, weil er Angst hat, überfahren zu werden. Der andere traut sich nicht nach Hause, weil er Angst hat, ein Flugzeug könnte auf sein Haus fallen. Wie soll man solchen Leuten helfen?
Es sind die Sammeltaxen angesprochen worden und die Mitfahrgelegenheiten. (Wobei mir jetzt noch jemand erklären muss, warum der nette Arbeitskollege ungefährlich ist, der morgendliche Jogger im Wald dagegen nicht.)
Wenn das alles nicht hilft, dann muss man mit seinem Arbeitgeber andere Arbeitszeiten aushandeln oder sich einen anderen Job suchen. Vielleicht auch einen Job auf einem Ponyhof, wenn ihr das mehr behagt.