Architekten-Notebook bis 1000€

SandihcE

Cadet 4th Year
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Jan. 2006
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Hallo liebe Community,

ich soll einem guten Freund bei der Notebook-Auswahl helfen. Sein altes Gerät (damals von one.de, etwa 5 Jahre alt) hat jetzt nach treuem Dienst den Geist aufgegeben. Wie im Titel vermerkt, ist er Architekt und das Notebook wird sein Hauptarbeitsgerät sein.

Es gibt ein paar grobe Vorgaben:

Preis: Richtung 800€ bis maximal 1000€
Größe: tendenziell 15 Zoll, max. 17 Zoll (Monitor kann extern angeschlossen werden)


Von der Leistung her sollte das Notebook gut mit den Grafikprogrammen umgehen können, die er nutzt (konnte allerdings auch schon das alte Notebook - zwar gemächlich - sollte also kein Problem sein). Das Notebook wird eher zu Hause stehen. Auf Gaming liegt kein direkter Schwerpunkt, wäre aber eine positive Beigabe.

Er möchte das Notebook gern langfristig nutzen ("da gäbe ich jetzt lieber etwas mehr Geld aus").

HDMI-Ausgang sollte dabei sein.

Sind leider nicht die konkretesten Daten, aber ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen.


Viele Grüße,
Christian
 
welche Programme werden denn genutzt? Ein Architekt benutzt ja eigentlich nicht primär Grafikprogramme sondern eher CAD und 3D Modellierung-Programme und solche Sachen. Kannst Du da was konkretes aussagen?
Gehe ich richtig in der Annahme dass das Geräte für berufliche Zwecke eingesetzt werden soll (Arbeitsmittel um Geld zu verdienen)?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, damit muss er Geld verdienen.

Zu den Programmen. Er nutzt:
- VectorWorks (CAD)
- Photoshop (Grafik)
- Cinema 4D (für 3D)
 
Was macht den das Gerät so teuer? Ich weiß nicht, ob eine indizierte Grafiklösung eine gute Idee ist ...
 
Ich weiß nicht, ob eine indizierte Grafiklösung eine gute Idee ist ...
Du meinst eine dedizierte Grafikkarte?

Bei so einem Einsatzgebiet (und in dieser Preisklasse) würde ich bei einem Notebook ich auf folgende minimale Eigenschaften Wert legen:
- Mattes Display
- Quad Core CPU
- min 4 GB RAM, besser 8 GB
- SSD (kann man ggf auch selber nachrüsten)
- Dedizierter Grafikchip, ggf in Kombination mit einer Onboard Lösung (aber nicht sooo wichtig)
- Vorort Service, min 3 Jahre
 
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Ein Thinkpad würde ich auch mal in den engeren Kreis mit aufnehmen. Das Design ist Geschmackssache (Ich liebs an meinem Thinkpad), aber die Robustheit ist dafür top. Je nach Gerät haste da gut Power und kannst schon einiges mit anstellen. Die Teile gibts ja auch mit schön hohen Display-Auflösungen und potentem i7.
 
Ich weiss nicht inwiefern die Programme von der Graphik profitieren, soweit ich das im Hinterkopf habe laufen die meisten auf Quadro-Karten besser als auf den Fire von AMD.

Mein Vorschlag wäre dennoch etwas wie folgt, da der Quadcore auf jeden Fall genug Potential hat um selbst unbescleunigt anständiges Arbeiten zu ermöglichen.

http://geizhals.de/hp-elitebook-8470w-ly544ea-a935896.html

Die Qualität ist klasse, das Gerät kann die Hitze auch abführen, man hat also nicht nur kurzfristig die maximale Taktfrequenz zur Verfügung. 14" sind in meinen Augen ein guter Kompromiss zwischen Mobilität und Arbeitsfläche, zumal ein externer Monitor angeschlossen werden kann.
Und er wird auffallen unter den Architekten-Macbooks ^^

Das T530 von grad zum Vergleich: die Ts sind etwas "edlere" mobile Begleiter, das "w" hinter dem Elitebook hier steht für workstation. Und so ist das Gerät auch ausgelegt, siehe gute Kühlung für konstante Leistung.
Maßgeblich interessant dürfte sein dass ein Quadcore für die Aufgaben solcher Programme einfach deutliche Leistungsvorteile bietet.

Wenn es eine Nummer größer sein darf hat man mehr Optionen, eine preisgünstige wäre zum beispiel so etwas:

http://geizhals.de/lenovo-thinkpad-edge-e530-nzqm3ge-a902430.html

Das Display ist Lenovo-typisch ziemlich grottig, aber wenigstens ist das Gerät halbwegs robust und kann die Wärme abführen. Ist natürlich etwas größer als das Elitebook und kann qualitativ nicht mithalten.

Etwas schlechter qualitativ und thermisch sind die Vostros, dafür ist das Samsung-Display ziemlich schnieke. Wie gut man mit Full-HD auf 15" klar kommt ist dann jedem selbst überlassen.

http://geizhals.de/dell-vostro-3560-3560-4368s-a867800.html
 
Spricht den etwas gegen ein Notebook mit grundsätzlichem Gaming-Charakter (also hinsichtlich Qualität)
leistungsmässig nicht aber ich würde bei einem Gerät das man fürs Arbeiten braucht eher auf guten Service (wer kann es sich schon leisten das Arbeitsgerät 2-3 Wochen zur Reparatur zu schicken), Verarbeitung und Zuverlässigkeit Wert legen.
Das oben erwähnte Elitebook passt da schon eher zur Zielgruppe weil es für den professionellen Einsatz gedacht ist. Und mann zusätzlich bei HP das Care Pack mit 3 Jahre OnSite NBD lösen und ist damit auf der sicheren Seite.
 
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Ok, guter Punkte. Mich irritiert, dass das Display eine störende Rasterung haben soll (http://www.notebookcheck.com/Test-HP-EliteBook-8470w-Notebook.83652.0.html).

An dieser Stelle noch der Hinweis, dass die 1000€ mit Betriebssystem nicht überschritten werden sollten.

Der Vostro sieht sehr interessant aus. Der Lenovo schaut auch gut aus.


Wo liegt der Unterschied zwischen Lenovo ThinkPad und IdeaPad? Würde man den gleichen Service bekommen?

http://geizhals.de/lenovo-ideapad-y580-m7783ge-a851769.html
http://geizhals.de/lenovo-ideapad-y580-m7782ge-a850626.html
 
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ja die Dell Geräte sind ebenfalls OK, auch hier sind 3 Jahre Vorort Support möglich.
Schön sind hier 4 x USB 3.0 und die Full HD Auflösung, als Architekt kann die Auflösung ja nicht gross genug sein.
Allenfalls bei Dell direkt bestellen und dann gleich 8 GB RAM reinpacken.
Das Vostro 3560 gibts z.Z. (noch bis 22. Mai) mit i7-3632QM 2.2 Ghz, 6 GB RAM, 1 TB Platte, 1 GB Radeon 7670M, Windows 8 Pro 64 Bit und 3 Jahre Vorort NBD Support inkl MwSt und Versand für 921 Euro.
 
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Schonmal herzlichen Dank für die Mitarbeit. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es der wird, zumal das Ersatz-Gerät schnell her muss.
 
@TE

Der unterschied zwischen den Ideapad und dem ThinkPad ist folgender.

Das Ideapad ist für den Consumermarkt konzipiert (also Homebereich ) und das Thinkpad für den Businessmarkt konzipiert (also für Geschäftskunden)

Da ich in einem Architekturbüro als Zeichner tätig bin und weiss das der Rechner am Tag oft 10 bis 12 Stunden mal laufen kann würde ich zu einem Business Notebook ala ThinkPad greifen!

Das T530 ist sehr solide aber mit den HP Elitebook machst du auch nicht falsch.

Fakt ist auch das ich ein Notebook mit einer Nvidia Quadro GPU Kaufen würde, da diese für CAD und co. Optimiert sind. Mein alte Notebook auf Arbeit hatte eine Onboard GPU von AMD (HD2370m oder so) und war sehr Langsam und Instabil bei größeren 3D Modellen und Bauteilen über 1000 Teile. Mit meinen neuen CAD Rechner (i5 und 4 GB RAM sowie Nvidia Quadro 600) geht alles viel schneller und besser von der Hand. Vorallem das Ausarbeiten der Baugruppen und Übersichten sowie das Drehen und Zoomen von 3D Modellen ist jetzt ein wahrer segen!

Also wenn dein Freund keine Nerven lassen will und flottes und stabiles Arbeiten vorzieht lass lass die finger von einem Consumer Notebook mit Spiele GPU und Kauft lieber ein Business Notebook das dafür ausgelegt ist. Da hat er länger was davon wenn er damit Täglich sein Brot verdienen muss.

Mich kotzt es schon an wenn ich morgen den Rechner hochfahren muss und 5 min. bis 6 min. warten muss bis man loslegen kann weil die Firma wieder kein Geld für eine SSD investieren wollte. Wenn man das mal auf die Jahre sieht sitzt mal schon paar tage sinnlos vor den Rechner und wartet bis man Arbeiten kann.

Nox84
Ergänzung ()

Achso wenn dein Freund ein CAD Programm mit 32 bit nutzt was alle CAD bis Jahr 2011 sind, nutzt die CPU maximal 2 CPU Kerne (bei CAD 2007 war es z.b. nur 1 Kern der Unterstützt wurde)

Bei AutoCAD wird erst ab 2012 in der 64 Bit Version mehr als 2 CPU Kerne Untertsützt.

Bei den anderen Programmen kenn ich mich nicht aus.
 
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Würde man den gleichen Service bekommen?
Nein, der Service der IdeaPads wird von Medion gemanaged, nicht von Lenovo (da Lenovo Medion übernommen hat), und bei diesen ist die Ersatzteilsituation deutlich schlechter.

Wenn du ein wirklich gutes und zuverlässiges Notebook suchst dann würde ich immer ein Business-Notebook wie ein ThinkPad oder ein Elitebook nehmen, und kein Gaming-Notebook. Vor allem da dein Freund ein Notebook sucht, dass er langfristig nutzen kann.

Das ThinkPad T530, dass ich verlinkt hat, wäre eine gute Wahl: Gutes Display, beste Tastatur, ausreichend Leistung - was besseres wird man für 1000 € kaum finden. ThinkPad Edge Geräte dagegen oder Dell Vostro sind nochmals eine Stufe niedriger angesiedelt, diese würde ich bei 1000 € Budget nicht empfehlen.
 
new-user schrieb:
Das ThinkPad T530, dass ich verlinkt hat, wäre eine gute Wahl: Gutes Display, beste Tastatur, ausreichend Leistung - was besseres wird man für 1000 € kaum finden. ThinkPad Edge Geräte dagegen oder Dell Vostro sind nochmals eine Stufe niedriger angesiedelt, diese würde ich bei 1000 € Budget nicht empfehlen.

Danke für den Hinweis. Bloß mit Betriebssystem ist der T530 dann eben auch wieder eine ganze Stufe teurer. Und wie gesagt, die Grafiklösung finde ich nicht berauschend. Da scheint mir das größte Modell der Vostro-Serie wirklich der beste Kompromiss zu sein. Ich konnte auf dell.de sogar noch einen weiteren Gutschein eingeben (würde jetzt auf 871€ inkl. Mwst und Versand rauslaufen).

Letztlich aber ja auch nicht meine Entscheidung, sondern die von meinem Kumpel.
 
871 Euro für das Vostro - ist ein ziemlich gutes Angebot.

@new-user Der verlinkte Lenovo kann man ja anscheinend auch nur kaufen wenn man sich als Student ausweisen kann
Dieser Artikel ist mit einem Education-Rabatt belegt. Für den Erwerb wird seitens des Herstellers ein enstprechender Nachweis vorausgesetzt.

Und ein Vorort Service ist da ebenso wie ein OS nicht inbegriffen, bereinigt kommt das Ding dann auf über 1500 Euro hoch (gemäss Notebookcheck kostet es 1500 Euro normal) was ja weit über dem Budget liegen würde.
Klar wäre es ein Super Gerät (und natürlich auch besser als das Vostro) falls er es für den Preis so bekommen würde aber das Vostro wird es auch tun.
 
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Das Vostro hat aber auch nur eine Consumer-Grafikkarte. Das beste Gerät für den Einsatzzweck, ist mit Abstand das HP Elitebook, das TenDance vorgeschlagen hat. Die 65 € über Budget machen hier wirklich mal Sinn.

Wenn man sein Geld damit verdienen muss, sollte man nicht am falschen Ende sparen. Wenn dein Freund wirklich keinen Cent mehr ausgeben kann, würde ich über ein W520 nachdenken:

http://www.notebooksbilliger.de/notebooks/lenovo+notebooks/lenovo+business/thinkpad+w+serie/lenovo+thinkpad+w520+ny43cge+i5+2x+260ghz+4gb+ram+320gb

Der Sandy Bridge Prozessor sollte noch locker reichen und das Gerät verfügt über eine vernünftige Quadro-Grafikkarte.

Hat kein HDMI, aber dafür einen Display-Port
 
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Man sollte einfach auch bedenken, dass der alte Laptop alle bisher benötigten Tätigkeiten geschafft hat. Völlig egal ob es jetzt der Vostro oder das Elitebook wird - der Sprung ist enorm. Er ist ja erst erst am Anfang seiner Tätigkeit. Und da hat der Preis natürlich noch etwas zu sagen.

Das W520 fällt aus der Auswahl wieder heraus, weil eben auch dort noch der Service hinzugekauft werden muss. Beim Elitebook sind bei dem Preis schon 3 Jahre Garantie mit bei.

Wenn man jetzt die Grafiklösungen des Elitebook (AMD FirePro M2000) mit der des Vostro (AMD Radeon HD 7670M) vergleicht, hat das das Vostro wirklich Leitungsnachteile?
 
Wenn man jetzt die Grafiklösungen des Elitebook (AMD FirePro M2000) mit der des Vostro (AMD Radeon HD 7670M) vergleicht, hat das das Vostro wirklich Leitungsnachteile?

NotebookCheck sagt:
The AMD FirePro M2000 is a lower middle-class mobile workstation graphics card with DirectX 11 support.
The gaming performance should be similar to the Radeon HD 7650M.

Denke mal wenn der Architekt Programme einsetzt die die Fähigkeiten des FirePro ansprechen können hat er auch jeden Fall Vorteile gegenüber dem Radeon im Vostro.
Aber sehe es auch so: Das Vostro ist ein Gerät für KMU's und zum Einsatz als Office Gerät (als ziemlich starkes Office Gerät) gedacht und das Elitebook ist für (Einsteiger)-Profis im Bereich CAD + 3D Modellierung zugeschnitte (daher der FirePro Chip).
Beide Geräte werden ihren Zweck erfüllen, das Elitebook wäre aber natürlich die bessere Wahl (wenn man es bezahlen kann und will) aber da der bisherige Laptop die Programme auch managen konnte wird das am Schluss vermutlich egal sein.
 
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