Asus EN 8800GTX braucht ein 750W Netzteil?!?

DESCH

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Hallo zusammen

Offenbar ist mein Netzteil abgeraucht (produziert einen ekelhaften, nach verbrannten Kabel riechenden Geruch. Ansonsten läuft alles fein. Da ich den Geruch nicht wegkriege, muss wohl ein neues Netzteil her. Glücklicherweise besuche ich als Leser noch ein anderes Forum und dort wird in einem Thread (ein bisschen runterscrollen zu Post 7) von Asus ein 750W-Netzteil für die Asus EN 8800GTX empfohlen:

Empfohlene Leistungen:
750 Watt Modelle
3V 30 Ampere
5V 38 Ampere
12V 25 Ampere
Empfohlene Netzteilhersteller :
Antec, Sirtec, Zalman, TSP, Fortron-Source, Blacknoise, Suntek, Levicom

Ist das tatsächlich so? Reichen 550W, wie ich sie bis anhin hatte, nicht? Besonders toll finde ich die empfohlenen Hersteller. Sofern ich sie via Google finde, bieten sie gar kein so starkes Netzteil an. Was meint ihr zu der ganzen Sache?

Viele Grüsse

Marc

PS: Meine 8800GTX ist nicht übertaktet worden...
 
Das ist ja eine super Empfehlung seitens Asus... :freak:

Wenn man es drauf ankommen lässt, dann reicht auch ein Seasonic mit 380W für deinen Rechner.
 
@DESCH: Dir ist schon klar, dass da steht 600-750 Watt? Das macht die Aussage von Asus nicht grundlegend besser, aber ein 600 Watt-Netzteil klingt jetzt auch nicht sooooo verkehrt...
 
Kla reichen 550W, mein Tagan mit 530 macht das seit nem 1/2 Jahr...
 
Ich hatte eine 8800 mit einem 500 Watt problemlos laufen...bei Markennetzteilen reichen auch evtl. noch 450 oder 400 Watt. Bei 400 Watt wird es schon recht knapp wenn du einige Pheripheriegeräte dranhängen hast.

Ich würde ein 500 -600 Watt Marken Netzteil kaufen, die sind nicht so teuer und es reicht dicke. Wenn Geld bei dir da ist, investiere in 700 bis 800 Watt dann hast du das Netzteil über 2 bis 3 Rechnerkonfigurationen lang.

Asus darfst du nicht fragen, da sagte mir zweimal der telefonische Support, dass ein 750 Watt NT zu schwach wäre :lol:

Im Internet findest du auch diverse Netzteilrechner - google einfach mal:

Z.B. http://www.extreme.outervision.com/psucalculatorlite.jsp
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist doch Schwachsinn von wegen 750Watt ... 550Watt reicht dicke, musst nur schaun dasses nich zu wenig Ampere auf der 12V Leitung hat! Ich habn 450Watt Netztweil mit 18A @12V mit 8800GTS, x2 3800+ @2,9ghz, zwei laufwerke, zwei festplatten und das läuft super!
 
oh man, da ist ja fies!!! voll die sauerei, flame sie zu!!^^ und schau mal in meine sig ;)

die haben nichmal bequiet genannt :( solche versager.
 
also mein system läuft super mit nem enermax liberty 400w

8800gts oc 648/1512/972
e6400 oc 3120mhz (1.366 idle 1.32 last vcore)
3 festplatten (2 sata 1 ide), 1 floppy, 2 kaltlichtkathoden, 3 120mm und 2 80mm lüfter, 1 dvd-rw brenner.
 
LOL das ist ja mal wieder lustig es reicht ein 500Watt auf alle fälle aber ein Markenteil, es geht sogar mit einem 450Watt.
Hol dir ein Enermax Liberty 500 da biste auf der sicheren Seite.
 
Antec, Sirtec, Zalman, TSP, Fortron-Source, Blacknoise, Suntek, Levicom
Wenn da mal nicht etwas Kohle von diesen Herstellern geflossen ist, damit diese genannt werden. Denn außer FSP ist eigentlich kein wirklicher Markenhersteller dabei und bei FSP kann man auch streiten.
 
Hatte die schon zum Test mal an ein 365 Enermax hängen. Ist zwar hart an der Grenze aber es ging. Ein gutes 400W NT ist auf jeden Fall io.
 
Der Netzteilwahn ist nicht tot zu kriegen.

Dazu ein kleiner Auszug aus der c't über die diesjährige computex:

Mit einer Demo entlarvte Enermax zudem die Unsinnigkeit des Wattgeprotzes: Ein unrealistisch aufgemotztes System, bestehend aus zwei Xeon-Prozessoren (2 GHz Dual-Core), eine Sapphire X1950PRO Dual (zwei ATI Radeon X1950 Pro, 1024 MByte Grafikspeicher), 2 GByte Speicher und als Krönung ein SATA-RAID aus 18 7200er-Platten (Seagate Barracuda 7200.10, 250 GByte) lief angetrieben von einem Netzteil der Infiniti-Reihe mit lediglich 720 Watt Nennleistung.

Als Antwort darauf, warum unsinnige Dinge wie Kabelmanagement oder 1000W-Netzteile überhaupt den Weg in den Markt finden, wurde der Wunsch der Kunden angeführt. Selbst habe man solche Dinge gar nicht gewollt.

@Simpson

Fortron ist kein Markenhersteller? Fortron verkauft mehr Netzteile als Enermax und Bequiet zusammen. Im Unterschied zu hochgejubelten Marken beteiligen die sich nur nicht so stark an unrealistischem Watt-Geprotze.

Zitat aus demselben Artikel:

Zum Glück traf man auf der Computex aber auch Firmen, die den Watt-Wahnsinn nur sehr zögerlich mitmachen und sich stattdessen auf wirklich wichtige Dinge konzentrieren. FSP etwa legt bei den neuen Netzteilmodellen vor allem Wert auf einen guten Wirkungsgrad über einen möglichst weiten Lastbereich. Zudem will man in Europa demnächst die Garantie auf drei Jahre erweitern und denkt über einen Vorab-Austauschservice nach.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also Kabelmanagement find ich sehr gut. Aber NT`s mit 700W und mehr haste schon recht.
 
Zu FSP hab ich ja eh geschrieben, dass die noch am ehesten ein Markenhersteller sind. Allerdings rechnen Sie die meisten einfach zur Sparte der Billignetzteile, da meist kein Aktiv-PFC vorhanden ist und daher der Wirkungsgrad nicht besonders hoch ist (zwar höher als bei fast allen anderen Passiv-PFC Netzteilen, aber an ein Aktiv-PFC kommen Sie nicht ran).
 
@critique: Die Zahl der Verkäufe lässt nicht zwangsläufig auf die Qualität schließen :P
Auch wenn ich Fortron nicht das Prädikat "Markenhersteller" absprechen möchte.
 
Ich hab in meinem Sys auch noch ein altes 350W Fortron Netzteil laufen und hatte bisher keine Probleme damit, mein Sys:
Pentium 4 3 Ghz@3.4
GeForce 7800 Gtx XXx
2 Laufwerken
2 Festplatten
Und der Prozessor ist nicht gerade sparend^^
 
Die Frage ist doch, was ein Markenhersteller überhaupt ist.

Bequiet bezeichne ich als Newcomer im Geschäft, weil sie noch keine Konstanz über Jahre gezeigt haben. Anders FSP, die seit etlichen Jahren im Geschäft sind und da sind Verkaufszahlen für mich ein Gradmesser. Bei jedem großen Distributor sind Fortron Netzteile im Angebot. Ebenso sind sie häufig in Komplett-PCs wie etwa bei Wortmann oder Maxdata verbaut. Das lässt zwangsläufig auf die Qualität schließen, denn ein schlechtes Produkt würde sich nicht so gut verkaufen.
 

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