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Atelco Mainboard Reperatur --> Wie lange?

deinpapa

Cadet 3rd Year
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Okt. 2007
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Hallo liebe Gemeinde,

habe ein Mainboard (Gigabyte P67A UD4), noch das alte OHNE B3Sstepping und demnach eines mit mangelhaften SATA Ports, seit einiger Zeit wird mein DVD-Laufwerk selbsttändig installiert und wieder deinstalliert, hat mich jetzt also auch erwischt.

Habe bei Atelco angerufen damit die ein neues in die Filialle in Frankfurt schicken um es dort direkt umtauschen zu können, aber Pustekuchen! Mainboard muss dem Hersteller eingeschickt werden, dauert ca. 1,5Wochen so die Aussage am Telefon.

Was soll ich sagen, bin ziemlich sauer da es sich nicht um einen individuell zu prüfenden Fall handelt, sondern um eine Weltweit bekannte Rückrufaktion. Auch bin ich nicht sonderlich zuversichtlich das sich die Sache in 1,5Wochen erledigt hat. Da ich aus solchen Fällen gelernt habe, werde ich von Anfang an mit Fristsetzungen arbeiten und nicht die !,5Wochen abwarten und mir dann üerlegen was ich in den Brief schreibe.

Was ist eine angemessene Frist für die Mangelbeseitigung an einem Mainboard? ich denke bei dem vorliegenden Fall, wo es sich um einen wie bereits erwähnt allgemein bekannten Fehler handelt, ist eine Frist von 7-10Tagen ausreichend. Oder sehe ich das Falsch?

In jedem Fall bekommen die das Mainboard mit einem unmissverstädlichen Brief zugeschickt, den Weg in die Filliale mache ich mir nicht.

Fotos von dem einwandfreien Zustand der Pin´s werden auch gemacht, natürlich mit Zeugen. ;)

Rechtsschutzversicherung ist auch vorhanden, demnach kann nichts schiefgehen.

Also meine Frage lautet: was ist eine angemssene Frist für die nacherfüllung bei einem Mainboard mit einem Weltweit bekannten problem?

Gruß
 
Unabhängig der Rechtslage, kann ich dir einen Tip geben. Geh in die Filiale rein. Sprech die Rückruf Aktion an. Sollte das nicht klappen die haben da immer schön die Prospekte liegen, dort findest du die Nummer des Chef´s (Regional). Den rufst du an und schilderst den Fall, meist reagiert er dann Kulanter als sein Personal. Ich spreche aus Erfahrung.

Wenns nicht klappt gehst du deine obigen Schritte durch. Zwei Wochen sollten ausreichen.
 
kisser schrieb:
Wo steht da was von "neu"?


Nirgendwo und das zu recht, denn der Verkäufer muss eine mangelfreie Sache nachliefern, welche der verkauften Sache gleich ist. Das bedeutet eben gerade nicht, dass stets Neuware nachzuliefern ist.
 
@Doc Foster

Du machst es Dir (wieder) zu einfach. Im Übrigen stand dort nichts von "stets" und genau genommen auch nichts von Neuware (wenn Du schon Haare spalten möchtest)

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Händler eben genau dieses Mainboard (funktionsfähig, etwa gleichen Alters und gebraucht) auf Lager hat, lasse ich einmal außen vor.

VG
 
Zuletzt bearbeitet:
@TE
Was ich bei der ganzen Sache nicht verstehe...wenn dies eine offziele Rückrufaktion seitens des Herstellers ist...warum hast du das Board nicht mit der Rückrufaktion zurückgegeben bzw. eingeschickt

Außerdem bieten doch die Hersteller bei solchen Fällen einen separaten Service an, der diese Fälle zügig bearbeitet....

@laryllan
"Unverhältnismäßig hohe Kosten sehe ich für den Verkäufer in diesem Fall als nicht gegeben an."

Wie kommst du darauf dass der Händler indem Fall keine unverhältnismäßigen Kosten hat?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
laryllan schrieb:
a) dem Wert der Sache
b) der "Schwere" des Mangels im Hinblick auf die Brauchbarkeitsbeeinträchtigung
c) der "Zumutbarkeit" der bei Nachbesserung verbundenen Nachteile für den Käufer

beurteilt werden.

Läßt sich über b) noch vortrefflich streiten, so sehe ich durch

keine unverhältnismäßig hohen Kosten durch Nachlieferung gegeben, noch dazu, sollte es im Rahmen der Rückrufaktion der Händler versäumt haben, seinem Kunden diese mitzuteilen.

VG

Genau hier liegt der Punkt, der Händler kann dem Kunden nur eine Ersatzlieferung anbieten, wenn er das Mainboard vorrätig hat und da diese MBs ja einen Mangel bei Warenübergabe haben...kann keine Ersatzlieferung für dieses Mainboard folgen....sondern entweder das Nachfolge-Modell oder eine Nachbesserung!

Der Händler wird ganz sicher nicht, dass Nachfolger Modell als Ersatzlieferung anbieten!
Also wird nur eine Nachbesserung durchgeführt in Form von eine Reparatur, die über dem Hersteller gehen wird!
Wieso hat der Händler versäumt, dem Kunden die Rückrufaktion mitzuteilen?
 
@Ribery88

Ich gehe hier konkret aufgrund der Aktualität von der Verfügbarkeit entsprechender Mainboards (RevB) aus oder zumindest, dass der Händler die Möglichkeit hat, entsprechende Modelle zu ordern.

Die Diskussion (mit oder ohne Rev B.; in meinen Augen rechtlich mit Sicherheit kein "Nachfolgemodell") auf die Du hinaus willst, ist mir zu theoretisch, denn auch Richter haben ein Hirn.

Edit: Ich gehe nirgendwo davon aus, dass der Händler es versäumt hat, sondern spreche davon, das es möglich sei.

VG
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja genau Richter haben auch ein Hirn, deswegen ist es mir zu einfach, wie du es sagst...der Händler muss dir eine Ersatzlieferung anbieten......es müssen vorher einige Sachen geklärt werden!

Deswegen kann es unter Umständen nur zur eine Nachbesserung in Form einer Reparatur kommen....

Und ich sage dir, dass es unmöglich ist für den Händler all seine Kunden von der Rückrufaktion zu informieren.....hat nichts mit versäumen zu tun
 
Ribery88 schrieb:
Ja genau Richter haben auch ein Hirn, deswegen ist es mir zu einfach, wie du es sagst...der Händler muss dir eine Ersatzlieferung anbieten......es müssen vorher einige Sachen geklärt werden!

Ich habe Obiges geschrieben und entsprechend begründet. Meine Auffassung musst Du deswegen nicht teilen. Tivialität spielt dabei jedoch keine Rolle.

Ribery88 schrieb:
Deswegen kann es unter Umständen nur zur eine Nachbesserung in Form einer Reparatur kommen....

Auch auf die Gefahr mich zu wiederholen: Ja selbstverständlich gibt es so etwas. Ich sehe solche Umstände hier konkret nicht gegeben, diese Auffassung musst Du nicht teilen.

Ribery88 schrieb:
Und ich sage dir, dass es unmöglich ist für den Händler all seine Kunden von der Rückrufaktion zu informieren.....hat nichts mit versäumen zu tun

Wo habe ich hier jemanden ein Versäumnis vorgeworfen? Und doch: Solche Dinge spielen im Streitfall bei der Festlegung von "unverhältnismäßig hohen Kosten" durchaus eine Rolle.

Sofern Du noch etwas Wesentliches dazu beizutragen hast, gerne.

VG
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Thema wird ja hier ziemlich ausführlich durchgenommen, hätte ich jetzt nicht erwartet. :daumen:

Mir scheint es das der ein oder andere gerne ausblendet das es sich um einen Fehler handelt der bereits vor der Herstellung des Mainboards bestand, nämlich bereits bei einem Zulieferer des Mainboard Herstellers.

Der Mainboard Hersteller ist somit in der Lage anhand der Seriennummer festzustellen ob das Produkt betroffen ist oder eben nicht, demnach wäre die logische Konsequenz den Mangel am Mainboard durch einen Direkttausch zu beheben und so seine Pflicht der Nachbesserung zu erfüllen. Diese Praxis würde folgenden Punkt der Nacherfüllung abdecken:

Zitat von laryllan

c) der Zumutbarkeit der bei Nachbesserung verbundenen Nachteile für den Käufer


Da es mich brennend interessiert wie der Hersteller dieser Problematik gegenüber steht habe ich eine Nachricht an den Support von Gigabyte Verfasst und bin mal sehr auf die Antwort von diesem gespannt.

Sehr geehrte Damen und Herren,

mittlerweile bin ich ebenfalls von dem Weltweit bekannten Problem des P67 Chipsatzes der ersten Baureihen betroffen.

Mein optisches Laufwerk welches an einem der SATA-II Ports angeschlossen ist, wird gelegentlich während dem Windows betrieb de- und wieder installiert. Die beiden SATA-6G Ports muss ich für meine Festplatten verwenden.

Nun zu meinem Unverständnis gegenüber der Art und Weise, auf welche der Mangel nachgebessert werden soll. Mein Händler (Atelco) ist angewiesen, laut des Service Mitarbeiters am Telefon, das dass Mainboard dem Hersteller (Gigabyte) eingesandt und von ihm repariert werden muss, ein Direktaustausch wird Atelco nicht vornehmen.

Ist dies der Fall, wird das Mainboard tatsächlich repariert, wird der Chipsatz ausgelötet und der nachgebesserte mit dem B3 Stepping eingelötet? Für mich kaum vorzustellen, übe selbst den Beruf des Elektronikers aus und es entzieht sich meiner Vorstellungskraft, wie so etwas in einem finanziell vertretbaren Rahmen praktiziert werden könnte.

Zumal das Produkt welches bei der Herstellung einen Fehler hatte beim Kunden verbaut worden ist, wieder demontiert wurde, an den Händler retour geht, dort ausgepackt wird, kontrolliert und anschließend wieder verpackt sowie dem Hersteller eingeschickt wird, welche Stationen dort durchlaufen werden kann ich nicht nachvollziehen.

Das Produkt wandert somit durch eine Vielzahl von Händen und Verpackungen bis es überhaupt an dem Zielort zur Reparatur bereitliegt, die ein oder andere Hand geht mit der Ware nicht vorschriftsmäßig und auch nicht so vorsichtig wie der Eigentümer um. Ein solches Produkt muss vor der Reparatur auf Herz und Nieren geprüft werden, ansonsten ist das Risiko der gleichen Rückreise viel zu hoch.

Dem Kunden entstehen Wartezeiten von mehreren Wochen die meiner Meinung nach absolut unverhältnismäßig sind, da dieser Mangel allgemein bekannt ist und bei Auslieferung von Intel an die Mainboard Hersteller bestanden hat.

Muss der Kunde sein Computersystem für mehrere Wochen aufgrund eines Konstruktionsbedingten Fehlers von Intel lahm legen? Bei einem Individuell auftretenden Fehler ist ein Einsenden und Prüfen durchaus sinnvoll, aber bei einem Serienfehler sollte die Regulierung durch einen Direkttausch meiner Meinung nach zwingend angeboten werden, da der Fehler allein anhand der Seriennummer nachgewiesen werden kann und es keiner weiteren Prüfung bedarf.

Ich bedanke mich für Ihre Geduld und bin gespannt welche Sichtweise der Gigabyte-Support vertritt.

Mit freundlichen Grüßen
 
@deinpapa

Du mißverstehst mich :-)

Mir geht es erst einmal primär um die (Deine) Gewährleistungsrechte. Was im Einzelnen in welchem Rahmen noch anderweitig möglich ist, habe ich ebenso wie die Rechte Deines Händlers gegenüber seines Lieferanten bzw. des Herstellers, ausgeblendet.

Ein Direkttausch über den Hersteller, würde beispielsweise im Rahmen der Garantie abgewickelt. Gigabyte macht dies grundsätzlich nicht (Direkttausch). Wie es sich in diesem konkreten Fall verhält, weiß ich natürlich nicht.

Wurdest Du eigentlich vom Händler informiert?

Sicherlich ist es interessant die Sicht- und Vorgehensweise des Herstellers in diesem Fall zu erfahren.

VG

PS: Ruf doch einfach mal dort an, in der Technik arbeitet ein recht angenehmer Geselle (Name ist mir leider entfallen), der stets einen süffisanten Spruch bereit hält :-)
 
Zuletzt bearbeitet: (Korrekturen / Ergänzung)
@laryllan

Deine Ausführungen habe ich sehr gut verstanden, sind auch soweit Korrekt.

Es ging mir im letzten Posting nur um die allgemeine Überlegung aus welchem Grund ein Direkttausch möglich sein sollte, das Zitat war nur passend gewählt um die von mir empfohlene Vorgehensweise zu begründen

Das Posting war auf auf niemanden persönlich bezogen.

Gruß
 
deinpapa schrieb:
s.

Der Mainboard Hersteller ist somit in der Lage anhand der Seriennummer festzustellen ob das Produkt betroffen ist oder eben nicht, demnach wäre die logische Konsequenz den Mangel am Mainboard durch einen Direkttausch zu beheben und so seine Pflicht der Nachbesserung zu erfüllen. Diese Praxis würde folgenden Punkt der Nacherfüllung abdecken:

Ah das ist schon jetzt anders...erst hieß es das MB ist ein Serienfehler...da hat der TE rießen Aufstand gemacht..(sofortiger Austausch)..dass dieses Board auch betroffen ist...und plötzlich heißt es...dass der Hersteller erst sehen muss, ob dieses Board auch betroffen ist.....

Ich kann dir sagen was der Hersteller dir mitteilt, es tut uns Leid für die Unannehmlichkeiten...bitte senden das Gerät zur Nachbesserung an die Adresse...wir werden unser Bestes tun, diesen Vorgang schnell zu beenden...
 
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Ribery88 schrieb:
Ah das ist schon jetzt anders...erst hieß es das MB ist ein Serienfehler...da hat der TE rießen Aufstand gemacht..(sofortiger Aufstand)..dass dieses Board auch betroffen ist...und plötzlich heißt es...dass der Hersteller erst sehen muss, ob dieses Board auch betroffen ist,

Ich kann dir sagen was der Hersteller dir mitteilt, es tut uns Leid für die Unannehmlichkeiten...bitte senden das Gerät zur Nachbesserung an die Adresse...wir werden unser Bestes tun, diesen Vorgang schnell zu beenden...

Bitte gründlich lesen bevor man kommentiert, an der Situation hat sich nichts geändert! Jeder der sich einwenig auskennt, erkennt sofort welches Mainboard betroffen ist, anscheinend bist nicht in der Lage ein B2 von einem B3 Board zu unterscheiden, für die meisten anderen ist es ein Einfaches.

Mir gigng es mit der seriennummer darum, dass sich der Hersteller mit verifizierung der Seriennummer absichern könnte tatsächlich ein betroffenes B2 Board zu tauschen und nicht aufgrund von unwissenheit des Anwenders ein intaktes B3 austauscht.


Gruß
 
Also soll der MB-Hersteller dir schon ein neues MB schicken, bevor die überhaupt dein MB haben??
 
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