Auf der Suche nach Sicherheit

BurnzIT

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Feb. 2018
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Hallo zusammen,

ich hoffe ich erstelle das Thema da wo es auch hingehört, falls nicht schon sorry :-D

Es geht um folgendes, ich suche für die Firma in der ich angestellt bin ein Virenprogramm bzw. eine Firma aus der Bonner Region oder auch weiter weg, die evtl. Software verkauft und auch mit externer Beratung im Bezug auf Virenschutz und Sicherheit zur Seite steht. Es geht um 50 PCs plus minus 3 sage ich mal, da hier und da oft ein neuer PC integriert wird oder auch aus dem Verkehr gezogen wird.

Die ca. 50 PCs verteilen sich auf 4 Standorte, die PCs in den Standorten arbeiten über den Terminalserver in unserer Zentrale, greifen auf ein bestimmtes Programm zu, viele Geräte sind ebenfalls verbunden, die Daten in die Datenbank auf den Server oder andere PCs speisen. Die Standorte sind teils über Lancomrouter mit der Zentrale verbunden, andere greifen über einen VPN Client zu. Was vorab zu sagen ist es ist kein Netzwerk was man als normal bezeichnen kann. Es wurde von alten Hasen viel gebastelt und ist nicht gerade ein high-end modernisiertes Netzwerk, aber es funktioniert :-D.

Das was wünschenswert wäre, wäre eine Hardware Firewall, ein zuverlässiges gutes Virenprogramm, ein externer Ansprechpartner für Risiko oder Ausnahmesituationen, halt das volle Programm für einen professionellen zuverlässigen Schutz.

Ich würde mich mega freuen, wenn jemand vielleicht einen Insidertipp für eine seriöse Firma hat oder vielleicht selber eine solche Firma besitzt, dort arbeitet oder so :-).

Danke euch allen im Voraus und nen lockeren Abend.

Grüße :freaky:

PS: Die die es stört sorry für die vielen Smileys (Whatsapp Generation Haha)
 
hm DELL ?

oder die spezialisierten Systemhäuser wie z.b. Urano ...
 
Puh ja Dell ist natürlich ein mega Konzern... Dachte eher an ein mittelständisches Unternehmen, was auch wirklich Wert auf Kundennähe legt :-D
Ergänzung ()

Dieses Urano guck ich mir mal an vielen Dank
 
Ihr benutzt PCs aber arbeitet auf dem Terminalserver? Oder benutzt ihr dort nur ein Programm?

Als AV könntet ihr euch vielleicht Sophos Endpoint Security anschauen. Lässt sich ziemlich zentral verwalten auf PCs, Notebooks, Terminalservern etc.

> ein externer Ansprechpartner für Risiko oder Ausnahmesituationen
Ich bin mir nicht sicher, was du dir darunter genau vorstellst. Klingt ein bisschen allgemein. Also wir haben so jemand festes (soweit ich weiß) nicht wirklich und auch noch nie nötig gehabt, da das eigentlich mitunter Aufgabe der internen IT ist + ein Problem ja eigentlich immer spezifisch ist. Also stimmt etwas am Terminalserver nicht, haben wir dafür einen Supportvertrag mit Firma X, läuft der Server nicht mit Firma Y etc.
 
Mega vielen Dank schonmal dafür, werde ich mir angucken. Ist ja echt ein Super forum hier :-)
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DatAres schrieb:
Ihr benutzt PCs aber arbeitet auf dem Terminalserver? Oder benutzt ihr dort nur ein Programm?

Als AV könntet ihr euch vielleicht Sophos Endpoint Security anschauen. Lässt sich ziemlich zentral verwalten auf PCs, Notebooks, Terminalservern etc.

> ein externer Ansprechpartner für Risiko oder Ausnahmesituationen
Ich bin mir nicht sicher, was du dir darunter genau vorstellst. Klingt ein bisschen allgemein. Also wir haben so jemand festes (soweit ich weiß) nicht wirklich und auch noch nie nötig gehabt, da das eigentlich mitunter Aufgabe der internen IT ist + ein Problem ja eigentlich immer spezifisch ist. Also stimmt etwas am Terminalserver nicht, haben wir dafür einen Supportvertrag mit Firma X, läuft der Server nicht mit Firma Y etc.

Also es geht in dem Fall nur um Viren, das letzte mal haben wir 100 Stunden gebraucht um alle PCs zu recovern. Es passiert ja so gut wie nie. Ich bin fest auch erst seit Januar dort. Dieser Ansprechpartner wäre halt nur um etwas Verantwortung out zu sourcen und um das auf dieses Netzwerk zugeschnittene Programm zu finden.

Danke für deine Antwort :-) dieses Sophos sieht sehr gut aus, arbeite mich da mal ein bisschen ein.
 
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Wenn ihr beim letzten Befall 100 Stunden benötigt habt braucht ihr keine "Sicherheit" oder ein weiteres Paket Schlangenöl sondern vernünftige und getestete Prozesse.

- Minimale Berechtigungen inkl. Application Whitelisting damit Nutzer wie Admins nur darauf Zugriff haben was zwingend notwendig ist
- 2FA wo immer es möglich ist
- regelmäßige Backups und viel wichtiger: regelmäßige Restore & Disaster Recovery Tests. Was bringt einem ein Backup wenn man es nicht zeitnah wiederherstellen kann. Sowohl einzelne Dateien als auch komplette Systeme.
- Schulung und Sensibilisierung aller Mitarbeiter. Die häufigsten Einfallstore sind nun einmal social engineering und phishing.

Das alles ist leider oft aufwendig umzusetzen und fordert aktive Mitarbeit und kostet somit Zeit und Geld. Daher wird Verantwortung lieber ausgelagert und man installiert Schlangenöl. ABER: Kein AV-Hersteller garantiert 100%igen Schutz und auch kein externes Beratungsunternehmen wird für alles blind den Kopf hinhalten. Die werden euch auch sagen: Wir übernehmen Verantwortung nur wenn ihr Forderungskatalog XYZ umgesetzt habt (was u.a. o.g. Punkte beinhalten wird). Meist hört man sich diese Maßnahmen dann an, findet diese toll und dass man das mal machen müsste, fängt erst einmal klein an und dann verläuft es im Sande.
Man kann natürlich noch mehr Geld verbrennen und eine Cyber-Versicherung abschließen aber entweder werden die Beitragssätze so fies hoch sein weil man eben kein Sicherungs- & Schutzkonzept hat oder man hat all diese Dinge umgesetzt, zahlt einen niedrigen Beitrag aber dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass man die Versicherung benötigt eben doch sowas von gering, dass man das Geld auch lieber als Gehaltserhöhung seiner IT zahlen kann ;)
 
Vieen Dank euch allen, ich werde es mir zu Herzen nehmen.
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Danke für deine ausführliche Antwort :-)
 
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