Hallo liebe IT-Spezialisten! 
ich plane aktuell den Aufbau einer Stelle im medizinisch-technischen Bereich und möchte zunächst abschätzen, welche Kosten und welcher zeitliche Aufwand für die komplette IT-Infrastruktur realistisch sind und ob sich das überhaupt lohnt bzw. in einer absehbaren Zeit überhaupt zu bewerkstelligen ist.
Mir ist bewusst, dass hier keine konkreten Zahlen genannt werden, aber ich habe absolut keinen Anhaltspunkt wie lange überhaupt sowas dauert. Mit genug Zeit würde ich das vielleicht auch alleine hinbekommen, aber Zeit ist Geld und die Zeit habe ich nicht
. Im kleinen habe ich mir einen Server für Zuhause aufgebaut, inklusive Nutzerverwaltung, Gruppen, Zugriff von aussen, etc., aber als Largescale ist das eine andere Hausnummer. Mein Background ist halt die Physik und nicht die IT.
Falls das hier viel zu spezifisch ist, dann gerne Kontakte oder Ansprechpartner weiterleiten.
Die Stelle soll Prüfungen bzw. Begutachtungen im medizinischen Umfeld durchführen. Geplant sind etwa 3–4 feste Mitarbeiter + externe wechselnde Personen. Also +- 6-7 Arbeitsplätze.
Da dabei medizinische Unterlagen und Bilddaten mit Patientendaten verarbeitet werden, geht es nicht nur um klassische Büro-IT.
Geplant bzw. benötigt werden unter anderem:
Außerdem soll es zukünftig komplett digital ablaufen. Aktuell werden im Verfahren noch Papierakten hin und hergeschickt, was nicht mehr zeitgemäß ist. Desweiteren wäre ein Zugriff von Zuhause für die Gutachter sehr schön, aber ich glaube das wird aus Datenschutzgründen nicht funktionieren.
Mich interessieren vor allem Erfahrungswerte zu folgenden Punkten:
Mir geht es dabei zunächst nicht um konkrete Hersteller oder Angebote, sondern darum, für eine Unternehmensplanung eine vernünftige Größenordnung und einen realistischen Zeitrahmen anzusetzen.
Falls jemand schon einmal eine vergleichbare kleine medizinische bzw. technisch-medizinische Organisation von Grund auf aufgebaut hat, wären Erfahrungswerte besonders interessant.
Ich hoffe mein Anliegen ist halbwegs verständlich.
Vielen Dank Euch!
PS:
Ich möchte am Liebsten komplett auf MS und solche Geschichten verzichten, wobei ich das durch die externen Gutachter für schwierig halte. Aber im Endeffekt ist die Desktopoberfläche ja egal, wenn eh nur der DICOM-Viewer und das Programm zur Auswertung genutzt wird. Und in Linux gibts auch vernüftige Alternativen zu MS365.
ich plane aktuell den Aufbau einer Stelle im medizinisch-technischen Bereich und möchte zunächst abschätzen, welche Kosten und welcher zeitliche Aufwand für die komplette IT-Infrastruktur realistisch sind und ob sich das überhaupt lohnt bzw. in einer absehbaren Zeit überhaupt zu bewerkstelligen ist.
Mir ist bewusst, dass hier keine konkreten Zahlen genannt werden, aber ich habe absolut keinen Anhaltspunkt wie lange überhaupt sowas dauert. Mit genug Zeit würde ich das vielleicht auch alleine hinbekommen, aber Zeit ist Geld und die Zeit habe ich nicht
Falls das hier viel zu spezifisch ist, dann gerne Kontakte oder Ansprechpartner weiterleiten.
Die Stelle soll Prüfungen bzw. Begutachtungen im medizinischen Umfeld durchführen. Geplant sind etwa 3–4 feste Mitarbeiter + externe wechselnde Personen. Also +- 6-7 Arbeitsplätze.
Da dabei medizinische Unterlagen und Bilddaten mit Patientendaten verarbeitet werden, geht es nicht nur um klassische Büro-IT.
Geplant bzw. benötigt werden unter anderem:
- komplette Einrichtung der Arbeitsplätze und Benutzerkonten
- zentrale Benutzer- und Rechteverwaltung
- zentrale Datei- und Dokumentenablage
- Backup- und Wiederherstellungskonzept
- sichere externe Zugriffe für Mitarbeiter
- sichere Datenübertragung mit Kunden bzw. medizinischen Einrichtungen
- Verarbeitung und Speicherung personenbezogener Daten und Gesundheitsdaten
- Protokollierung von Zugriffen und Änderungen
- Speicher-, Archivierungs- und Löschkonzept
- DICOM-Viewer für medizinische Bilddaten
- ggf. zentrale Speicherung bzw. Verwaltung von DICOM-Daten
- Fachsoftware für die Durchführung und Dokumentation von Prüfungen
- Datenbank für Einrichtungen, Geräte, Ansprechpartner und Prüfungen
- standardisierte Formulare und Prüfprotokolle
- vorgefertigte Textbausteine für wiederkehrende Bewertungen
- automatische bzw. teilautomatische Erstellung von Prüfberichten als PDF
- Versionierung bzw. Nachvollziehbarkeit von Änderungen
- später eventuell Übernahme bzw. Migration vorhandener historischer Daten
Außerdem soll es zukünftig komplett digital ablaufen. Aktuell werden im Verfahren noch Papierakten hin und hergeschickt, was nicht mehr zeitgemäß ist. Desweiteren wäre ein Zugriff von Zuhause für die Gutachter sehr schön, aber ich glaube das wird aus Datenschutzgründen nicht funktionieren.
Mich interessieren vor allem Erfahrungswerte zu folgenden Punkten:
- Einmalige Kosten
Mit welcher Größenordnung müsste man für die Planung und den kompletten Aufbau einer solchen IT-Umgebung rechnen?
Also beispielsweise Server/Cloud, Netzwerk, Arbeitsplätze, Benutzerverwaltung, Backup, Security, VPN/Remote-Zugriff, Datenschutzanforderungen usw.
Auch hier wieder: Konkrete Zahlen ohne genaue Angaben werden vermutlich nicht gehen.
Auch hier wieder: Konkrete Zahlen ohne genaue Angaben werden vermutlich nicht gehen.
- Laufende Kosten externer IT-Dienstleister
Rechnet man sowas eher monatlich ab oder pauschal nach Stunden?
- Projektdauer
Wie lange dauert erfahrungsgemäß der Aufbau einer solchen IT-Struktur vom ersten Konzept bis zum produktiven Betrieb? Wären beispielsweise etwa sechs Monaten realistisch?
Planung → Auswahl/Beschaffung → Einrichtung → Tests → Schulung → Produktivbetrieb
- DICOM
Welche Lösungen wären für eine solche kleine Organisation sinnvoll?
Es geht hauptsächlich darum, DICOM-Daten von Kunden einlesen und betrachten zu können. Eventuell soll später auch eine strukturierte zentrale Ablage bzw. ein kleines PACS hinzukommen.
- Fachsoftware
Nutzt man da eher kommerzielle oder selbstgeschrieben Optionen?
Kunde/Einrichtung auswählen → Gerät auswählen → Prüfart auswählen → Prüfergebnisse eingeben → Bewertung → vorgefertigte Textbausteine auswählen/anpassen → Prüfbericht erzeugen → Bericht und Prüfdaten archivieren.
Dazu sollen beispielsweise Stammdaten von Einrichtungen und Geräten sowie frühere Prüfungen gespeichert werden.
Die Anwendung müsste nicht besonders komplex aussehen, sollte aber zuverlässig, langfristig wartbar und datenschutzkonform sein.
- Datenschutz / Gesundheitsdaten
Da medizinische Unterlagen bzw. DICOM-Daten verarbeitet werden, würde mich außerdem interessieren, welche zusätzlichen Anforderungen dadurch typischerweise entstehen.
- Welche monatlich laufen Kosten
Was wären die IT-Punkte, wo monatliche Ausgabe anfallen würden (abgesehen natürlich von Strom, Miete, Internet etc)?
Mir geht es dabei zunächst nicht um konkrete Hersteller oder Angebote, sondern darum, für eine Unternehmensplanung eine vernünftige Größenordnung und einen realistischen Zeitrahmen anzusetzen.
Falls jemand schon einmal eine vergleichbare kleine medizinische bzw. technisch-medizinische Organisation von Grund auf aufgebaut hat, wären Erfahrungswerte besonders interessant.
Ich hoffe mein Anliegen ist halbwegs verständlich.
Vielen Dank Euch!
PS:
Ich möchte am Liebsten komplett auf MS und solche Geschichten verzichten, wobei ich das durch die externen Gutachter für schwierig halte. Aber im Endeffekt ist die Desktopoberfläche ja egal, wenn eh nur der DICOM-Viewer und das Programm zur Auswertung genutzt wird. Und in Linux gibts auch vernüftige Alternativen zu MS365.