Augen schonen: Alternativen zu eInk-Monitoren?

pole12

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Einigen von euch dürfte die Marke Dasung ein Begriff sein: Sie produziert 13"-Monitore mit eInk-Display.
Der Vorteil davon ist, dass das Gerät keine Hintergrundbeleuchtung hat und somit die Augen viel weniger belastet als herkömmliche Monitore (wie ein Kindle). Leider sind die Geräte sehr teuer, haben einen hohen Input-Lag und eine geringe Bildwiederholrate.

Gestern hatte ich einen Einfall: Simple, monochrome LCD-Displays wie bei den alten Gameboys (oder zB. dem Taschenrecher Casio FX-991 DE X) haben auch keine Hintergrundbeleuchtung und sind daher sehr angenehm für die Augen. Zudem hat man nicht mit der geringen Framerate von eInk-Displays zu kämpfen.

Meine Frage an euch: Gibt es einen solchen Monitor (>10") überhaupt zu kaufen?
 
Soweit ich weiß geht es bei eInk Displays nicht direkt darum das sie keine Hintergrundbeleuchtung haben.
Moderne Displays Regeln die Helligkeit ihrer Hintergrundbeleuchtung indem sie diese schnell an und aus schalten und dadurch dunkler wirken.
Dieses flackern kann bei einigen Leuten zu Kopfschmerzen oder Ermüdungserscheinungen führen.

Hast du denn Probleme oder warum machst du dir die Gedanken?
Ergänzung ()

Zusätzlich spielt da auch noch die Hz Zahl rein.
Bei einem Kindle wird das Bild ein mal aufgebaut und erst beim umblättern neu erstellt.

Diese niedrige Bildwiederholrate tut den Augen auch gut.

Da es auch eInk Displays mit Hintergrundbeleuchtung gibt, diese auch angehmer für die Augen sind, kann man nicht alles darauf schließen.

Am besten ließt du dich in das Thema etwas ein und fragst, bei Problemen, mal einen Augenarzt was er empfiehlt.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Hodaime
Leider alles nicht ganz Richt, was du erzählst.
Unser Auge ist auf indirekte Beleuchtung eingestellt, da sehen immer so funktioniert, dass Licht von einer Oberfläche reflektiert wird. Das heißt, alles wovon Licht direkt ausgeht (Lampen, TV, Bildschirme) sind per se nicht "gut" für unsere Augen.
Deswegen sind eInks deutlich besser. Auch die mit Beleuchtung, strahlen nur indirekt auf das Display, was für die Augen besser ist.
Die Hertz Zahl spielt nur insofern mit rein, dass unser Auge selber mit ca 25hz das Bild scannt. Hast du einen Monitor, der auf einer ähnlichen Frequenz pulst, kann das die Muskulutar im Auge beeinflussen und kann bis zu Kopfschmerzen führen. Interferenz der Verstärkung bzw Auslöschung spielt hier mit rein.
Ergo: jeder Monitor ist erstmal scheiße, egal wie.
Leider kenne ich keine Alternative.
 
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pole12 schrieb:
Simple, monochrome LCD-Displays wie bei den alten Gameboys (oder zB. dem Taschenrecher Casio FX-991 DE X) haben auch keine Hintergrundbeleuchtung und sind daher sehr angenehm für die Augen.

Hast du mal einen Gameboy besessen?
Die letzte Beschreibung die man bei der Beschreibung des Gameboy verwenden würde wäre "angenehm für die Augen".
Es gab Zubehör welches das Display von vorne beleuchtet hat, es gab sogar bei anderen Handhelds Umbauen die das Display von hinten beleuchtet haben.

Ob ein Display nun von vorne, von hinten, von der Seite oder von sonstwo beleuchtet wird spielt eigentlich keine Rolle, am Ende sind es auch nur Photonen die auf deine Netzhaut prallen.
Ob diese Photonen nun vorher an einem eInk-Display abgeprallt sind oder durch ein LCD flogen spielt erstmal keine Rolle.

Relevant ist vor allem die Helligkeit, die Zusammensetzung des Lichts und ob das Licht flackert.

Viele Monitore bieten eine maximale Helligkeit die weit über dem ist was sinnvoll ist - die kann man aber einstellen und auf einen vernünftigen Wert reduzieren.
Ich kann mich auch mit einem Buch an den Strand in die Sommersonne setzen und meine Augen damit überlasten, obwohl da auch nur - wie bei eInk - Licht reflektiert wird. Aber halt sehr sehr helles Licht. Und bei Monitoren ist es genauso.

Der andere Punkt ist dann die Lichtfarbe. Manche Wellenlängen belasten die Augen stärker, höherwertige Monitore sind da aber gut abgestimmt um ein "natürliches" Licht hinzubekommen bzw. können auch blaues Licht reduzieren, was dann aber oft in einem Gelbstich endet.

Und schließlich kann die Hintergrundbeleuchtung auch noch flackern, wie Hodaime schon sagte.

Das schadet aber weniger direkt den Augen sondern geht eher generell auf den Kopf, kann also Kopfschmerzen hervorrufen.

Da gibt es aber auch Monitore die das stark reduzieren können.

@Hodaime eInk-Displays haben afaik keine Hintergrundbeleuchtung sondern werden von der Seite beleuchtet, evtl. noch mit einer Folie die das Licht über dem Display verteilt.

@Mhalekith Erkläre doch mal bitte, was der Unterschied zwischen indirektem Licht und direktem Licht ist?
Erschwertes Beispiel: Suchscheinwerfer auf weiße Wand gerichtet = indirektes Licht
Leicht glimmendes Feuerholz = direktes Licht
 
Sicher spielt die Lichtmenge auch eine Rolle.
Aber das Prinzip hast du schon verstanden ;) In die Sonne direkt kucken ist nicht gut, aber an einem sonnigen Tag über die Wiese laufen empfinden wir als sehr angenehm.
Natürliches Sehen funktioniert indirekt. So entstehen ja bspw auch die Farben. Die Unterschiedlichen Materialien reflektieren die Lichtwellen unterschiedlich, was unser Auge, besser gesagt das Sehzentrum im Gehirn, als unterschiedliche Farbe interpretiert.
 
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