Ausgewogener Edge-Schutz

newteliman

Lt. Junior Grade
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Moin,

ich möchte in Windows 11 den Edge-Browser nutzen, dabei möglichst sicher unterwegs sein aber auch die Performance sollte darunter nicht allzu sehr leiden. Also irgendwie der goldene Mittelweg. Als Viren-Software falls wichtig, nutze ich den Defender.

Was sind Eurer Meinung nach hierzu die wichtigsten Einstellungen und Browsererweiterungen…?

Danke
 
der edge browser ist auch nur ein chrome in verkleidung.
ublock origin, noscript und dann sollte das passen.
 
ublock (alle filterlisten aktivieren)
canvas blocker
privacy blocker
duckduckGo essentials (NUR damit ist die DDG- suche anonym)
 
Zusätzlich unter Windows den DNS ändern:

https://dnsforge.de/

Oder über ein pi-Hole nachdenken.
 
@Art Vandelay

Sehe ich auch so. Allerdings verhalten sich die meisten Browser in ihrer Grundkonfiguration wenig Datenschutz freundlich. So auch beispielsweise Firefox:

https://www.kuketz-blog.de/mozilla-firefox-datensendeverhalten-desktop-version-browser-check-teil20/

Auch dessen Ableger Waterfox:

https://www.kuketz-blog.de/waterfox-datensendeverhalten-desktop-version-browser-check-teil16/

Interessant wäre dann sowas:

https://www.kuketz-blog.de/ungoogle...erhalten-desktop-version-browser-check-teil2/

Problematisch ist dann allerdings, dass Updates nicht so schnell oder umfangreich erfolgen...
 
Natürlich ist es sehr einseitig hier nur den Edge an den Pranger zu stellen, wenn es viele andere Browser nicht grundsätzlich besser machen. Aber hier im Thread geht es ja explizit um den Edge Browser. Ich bin mir sicher es ist nicht jedem bewusst dass jede einzige Tasten Eingabe im Browser Fenster direkt an MS übertragen und ausgewertet, bzw. im User Profil gespeichert wird?
Es ist halt die Frage was man haben will, Komfort oder Datensicherheit, oder irgendwas dazwischen.

Daher hab ich auf meinem Windows Rechner 4 Browser drauf (Edge nicht mitgezählt, weil nicht in Benutzung) und aufm Android 3 unterschiedliche.
 
Art Vandelay schrieb:
Daher hab ich auf meinem Windows Rechner 4 Browser drauf (Edge nicht mitgezählt, weil nicht in Benutzung) und aufm Android 3 unterschiedliche.
Welche Browser empfiehlst du? Ich hab bei kleinen Projekten immer Bauchschmerzen ob der Sicherheit.

Datenschutz und Sicherheit sind ja nochmal 2 paar Schuhe. Ich denke Chrome dürfte der sicherste Brwoser sein.
 
@folivora

Schaue dir mal meine Links an, da findest du einiges zu Browsern. Herr Kuketz macht das schon sehr gut in seinen Aufstellungen.

Chrome telefoniert sehr gerne nach Hause:

https://www.kuketz-blog.de/google-chrome-datensendeverhalten-desktop-version-browser-check-teil21/

Ungoogled Chromium ist keine schlechte Sache:

https://www.kuketz-blog.de/ungoogle...erhalten-desktop-version-browser-check-teil2/

Das Problem an Forks sind allerdings die eher zeitverzögerten Updates, sodass ich solche Browser eher nicht für den Alltag verwenden würde.

Ich würde nach wie vor Firefox empfehlen und dann nach dieser Anleitung konfigurieren:

https://www.kuketz-blog.de/firefox-ein-browser-fuer-datenschutzbewusste-firefox-kompendium-teil1/

Besonders auf Teil 10 achten.

Ist allerdings aufwendig.
 
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Eletron schrieb:
Schaue dir mal meine Links an, da findest du einiges zu Browsern. Herr Kuketz macht das schon sehr gut in seinen Aufstellungen.
Diese Einschätzung teile ich. Da macht sich jemand so richtig Mühe in Sachen Datenschutz und scheint auch jede Menge Ahnung von der Sache zu haben.
So weit, so gut.

Was mich allerdings stört, ist folgendes:

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Das steht unter jedem Artikel.
Für mich eine Art Doppelmoral, denn wenn man sich wie er mit dem Thema Datenschutz bzw. Sicherheit bei Webbrowsern beschäftig und auf die Mängel hinweist, dann darf man nicht gleichzeitig das Nutzen von sozialen Netzwerken empfehlen.

Ich nutze den Edge (vorher jahrelang Firefox) und habe diverse Datenschutzeinstellungen vorgenommen.
Natürlich ohne Gewährleistung, damit zu 100% anonym im Netz unterwegs zu sein.
Im Grunde geben sich die gängigen Browser in den Standardeinstellungen dabei nichts.
Man muss jeden Browser individuell anpassen.

Es müsste jedem aber eines klar sein:
Mit einem Webbrowser im Internet unterwegs zu sein, egal mit welchem, bedeutet, dass dieser Verbindung zu einem Server aufnimmt und Daten austauscht. Das würde anders ja gar nicht funktionieren.
Nur in welchem Umfang und mit welcher Art von Daten, ist eine Sache der Konfiguration.
 
NotNerdNotDau schrieb:
Für mich eine Art Doppelmoral, denn wenn man sich wie er mit dem Thema Datenschutz bzw. Sicherheit bei Webbrowsern beschäftig und auf die Mängel hinweist, dann darf man nicht gleichzeitig das Nutzen von sozialen Netzwerken empfehlen.
Ich sehe hier gar keine Doppelmoral. Die Leute verwenden nun mal soziale Netzwerke, man kann (leider) nichts gegen tun.

Auch kann man Menschen nur schwer belehren, die sich in derartigen Netzwerken profilieren und mitteilen wollen. Zumindest einen Großteil.

Herr Kuketz wirbt in keinster Weise für derartige Netzwerke, er bittet darum, auf diese Themen aufmerksam zu machen.

Auch sehe ich deine Aussage ein wenig aus dem Kontext gerissen.

Ich erlebe das jeden Tag selber. Ich studiere Informatik und die Profs. und die Kommilitonen laufen mit Chrome ohne Adblocker etc. rum und tummeln sich auf Meta/ Facebook. Viele andere darunter sind allerdings auch sehr bewandert, das muss ich fairerweise dazu sagen.

Der O-Ton eines Mitstudierenden von mir: "Solange die Dienste von Google kostenlos bleiben, ist es mir egal was Google mit meinen Daten macht".

Was willste da machen?

Und gerade deshalb ist es sehr wichtig in diesen Netzwerken auf solche Probleme aufmerksam zu machen!

Es ist somit ein Mittel zum Zweck.
 
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