nebulein schrieb:
In der Regel werden solche Verträge nur genehmigt wenn man auch eine Vollkasko abschließt, sonst sagt die Finanzierungsbank schon direkt nein.
Da der Kauf- und damit auch der Finanzierungsvertrag in aller Regel vor dem Abschluss eines Versicherungsvertrages erfolgen, ist es gar nicht möglich, eine Vollkasko zur Bedingung zu machen.
Meine Partnerbanken fragen den (geplanten) Versicherungsstatus gar nicht ab.
Vielmehr erhöht sich der Zinssatz, wenn den Banken nicht gewisse Sicherheiten gegeben werden, so etwa Ratenschutzversicherung (RSV), Arbeitslosigkeitsversicherungen (ALO) sowie weitere Versicherungspakete (AutoSafe, AutoFlat). Dadurch wird das Risiko der Banken über den Zinssatz kompensiert.
@dominion1
Das kann ich so nicht stehen lassen. Ich kriege genug langstreckentaugliche Fahrzeuge für 10.000 € und auch noch darunter die eine Laufleistung von unter 100tkm haben.
Da wäre ein A3, 3er BMW, Opel Astra, VW Golf und und und alles Autos die man sogar relativ oft bei Pendlern sieht.
Das dürften dann eher ältere Fahrzeuge sein (außer beim Golf, der sich als echtes Langstreckenfahrzeug auch nur bedingt eignet, es sei denn, es wird eine teure Ausstattungslinie (zB Highline) gewählt). Ältere Fahrzeuge sollten, wenn man auf ein Fahrzeug zwingend (zB beruflich) angewiesen ist, nicht gewählt werden.
Auch ist es (gerade bei Dieselfahrzeugen) bedeutend sinnvoller, neuere Fahrzeuge mit höherer Laufleistung als ältere Fahrzeuge mit geringerer Laufleistung zu wählen. So ist zB ein drei Jahre alter TDI mit 150tkm definitiv einem sechs Jahre alten TDI mit 60tkm vorzuziehen.
Der BMW Deiner Vorschlagsliste ist übrigens schon aufgrund seines Heckantriebes gerade für einen solchen Einsatzzweck gar nicht zu empfehlen. Mit der neuen 1er Reihe ist BMW einen gewaltigen Schritt in die richtige Richtung gegangen - hier wird bald mit Frontantrieb hergestellt. Frontantriebe sind Heckantrieben in Sachen Fahrsicherheit und Allwettertauglichkeit immer und grundsätzlich hoch überlegen.
Alles in allem kann nicht pauschal gesagt werden, dass Finanzierungen über lange Zeiträume - auch ohne Anzahlung und ohne sehr hohe Rate - unsinnig seien.
Vielmehr ist es sehr sinnvoll, in ein mit viel Sicherheitsausstattung versehenes Fahrzeug zu investieren. Und das sind per se eben neuere Fahrzeuge. Und für Langstreckenfahrten benötigt man einen gewissen Sitzkomfort, sonst wird die Fahrt sehr schnell zur Quälerei. Das fängt bei Rückenschmerzen an und hört bei Schmerzen in den Beinen noch längst nicht auf.
Übrigens können auch während der Finanzierungszeit Sonderzahlungen geleistet werden (dann hätten wir in etwa dasselbe wie eine Anzahlung), und zwar idR in unbegrenzter Höhe und Häufigkeit. Auch kann das Fahrzeug veräußert werden und mit dem Erlös das die Finanzierung abgelöst werden, sofern der Erlös für die Restsumme ausreichend ist.
Welches Auto für einen bestimmten Fahrer und Einsatzzweck das richtige ist, kann nur der Fahrer selbst beurteilen - und der (erfahrene und kompetente) Händler, mit dem der Kunde seine Wünsche bespricht. Aufgrund eines Foreneintrages, in dem auch noch die wichtigsten Beurteilungsanhaltspunkte fehlen, kann sich niemand eine Meinung bilden.
Mit dem letzten Absatz Deines Posts hast Du allerdings ganz recht. Das hatte ich oben ja auch bereits beschrieben. Leider lässt der TO den Thread anscheinend verwaisen; bei deutlicherer Problemschilderung hätte man ihm vielleicht besser helfen können.
MfG,
Dominion.