Auto zurück geben rat!

Benni1990 schrieb:
Audi A4 baujahr 2009 kaufpreis vor 3 monaten 19700€ hab das auto auf 7 jahre finanziert mit 300€ im monat rate

Kaufpreis: 19700 €
Finanzierung über 7 Jahre: 300 € x 12 x 7 = 25200 €
Mal von den 7 (Sieben) Jahren Laufzeit abgesehen. o.O In der Zeit kann sich viel ändern, Arbeitslosigkeit, Krankheit etc.

Ist da noch die Versicherung dabei oder warum zahlst du bei der Finanzierung fast 6000 € mehr? Hoffentlich schön Vollkasko versichert. Ansonsten kannst du bei einem Totalschaden (selbstverschuldet) die 300 € pro Monat schön weiter zahlen, hast aber zugleich kein Auto mehr.

Normalerweise kannst du in diesem Fall nicht vom Kaufvertrag zurücktreten.
Es zählen doch die Nachbesserungsversuche bei einem Problem, oder...
Wenn du es ein neues Getriebe hast einen neuen Kat und ein Ölsieb, dann ist das ja nur jeweils ein Nachbesserungsversuch, der ja auch "geklappt" hat.
Wenn das mit dem "anspringen" nach 2 Nachbesserungsversuchen nicht funktioniert, dann könntest du zurücktreten. So verstehe ich das zumindest.

Benni1990 schrieb:
was wäre wenn mir das autohaus ein betrag sagt 16-17000€ und ich den rest noch bei der audibank ablösen muss

ich aber das auto dem autohaus hinstelle und der audibank einfach den einzug spere für die monatliche rate geht das?
Es geht alles, fragt sich nur, was es für Konsequenzen für dich hat. :lol:
Du hast ja immerhin einen Vertrag mit der Audibank geschlossen.

Bevor du dich hier aber unkompetentes Wissen aneignest, gehe lieber zum Anwalt.^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Matze89 schrieb:
Kaufpreis: 19700 €
Finanzierung über 7 Jahre: 300 € x 12 x 7 = 25200 €
Mal von den 7 (Sieben) Jahren Laufzeit abgesehen. o.O In der Zeit kann sich viel ändern, Arbeitslosigkeit, Krankheit etc.

Ist da noch die Versicherung dabei oder warum zahlst du bei der Finanzierung fast 6000 € mehr?

Da wird mit Sicherheit keine Versicherung dabei sein. Die ca. 6000€ entsprechen einen Zinssatz von ca. 3,5% (nominal) und dürften marktüblich, wenn nicht sogar ziemlich günstig sein.
Ob man ein Auto finanziert und wenn ja, über welche Laufzeit sollte jedem selbst überlassen werden. Die Diskussion über Sinn und Unsinn einer Finanzierung hilft dem Threadersteller bei seinem Problem auch nicht weiter.
 
In der Regel werden solche Verträge nur genehmigt wenn man auch eine Vollkasko abschließt, sonst sagt die Finanzierungsbank schon direkt nein.

@dominion1

Das kann ich so nicht stehen lassen. Ich kriege genug langstreckentaugliche Fahrzeuge für 10.000 € und auch noch darunter die eine Laufleistung von unter 100tkm haben.

Da wäre ein A3, 3er BMW, Opel Astra, VW Golf und und und alles Autos die man sogar relativ oft bei Pendlern sieht.

Wenn ich keine Anzahlung leisten kann muss ich halt erstmal kleinere Brötchen backen und eine Finanzierung von fast 20.000 € für ein Auto aufzunehmen wo ich dann nur 300 € im Monat abbezahlen kann, ist absoluter Quatsch. Ich kann so eine große Finanzierung machen, wenn ich dementsprechend auch mehr monatlich bezahlen kann oder aber eine Anzahlung leiste von 10.000 € und somit die Kreditsumme deutlich senke.

Sofern das 1990 sein Geburtsjahr ist, ist er 22, abbezahlt ist das Ding dann wenn er fast 30 ist und dann ist es ja auch wieder eine alte Karre. Außerdem wenn er Pändler wäre, dann würde er jährlich so viele Kilometer fahren, dass der Wagen nach 7 Jahren unter Umständen so verschlissen ist, dass ein neues Auto her muss. Auch werden sich mit den Jahren unter Umständen die Bedürfnisse verändern, sprich das man mal an Hausbau vielleicht interessiert ist, weil man für die eigene Familie ein Dach über dem Kopf will.

Die Frage ist halt auch was ist schlecht anspringen, das kann ja von ich muss morgens 5 Minuten orgeln bis hin der springt, anstatt nach 5 Sekunden, erst nach 10 Sekunden an sein. Somit kann man eigentlich aus der Aussage gar nicht genau sagen ob das ein geringer Mangel oder ein grober Mangel ist.
 
nebulein schrieb:
In der Regel werden solche Verträge nur genehmigt wenn man auch eine Vollkasko abschließt, sonst sagt die Finanzierungsbank schon direkt nein.

Da der Kauf- und damit auch der Finanzierungsvertrag in aller Regel vor dem Abschluss eines Versicherungsvertrages erfolgen, ist es gar nicht möglich, eine Vollkasko zur Bedingung zu machen.

Meine Partnerbanken fragen den (geplanten) Versicherungsstatus gar nicht ab.

Vielmehr erhöht sich der Zinssatz, wenn den Banken nicht gewisse Sicherheiten gegeben werden, so etwa Ratenschutzversicherung (RSV), Arbeitslosigkeitsversicherungen (ALO) sowie weitere Versicherungspakete (AutoSafe, AutoFlat). Dadurch wird das Risiko der Banken über den Zinssatz kompensiert.

@dominion1

Das kann ich so nicht stehen lassen. Ich kriege genug langstreckentaugliche Fahrzeuge für 10.000 € und auch noch darunter die eine Laufleistung von unter 100tkm haben.

Da wäre ein A3, 3er BMW, Opel Astra, VW Golf und und und alles Autos die man sogar relativ oft bei Pendlern sieht.

Das dürften dann eher ältere Fahrzeuge sein (außer beim Golf, der sich als echtes Langstreckenfahrzeug auch nur bedingt eignet, es sei denn, es wird eine teure Ausstattungslinie (zB Highline) gewählt). Ältere Fahrzeuge sollten, wenn man auf ein Fahrzeug zwingend (zB beruflich) angewiesen ist, nicht gewählt werden.

Auch ist es (gerade bei Dieselfahrzeugen) bedeutend sinnvoller, neuere Fahrzeuge mit höherer Laufleistung als ältere Fahrzeuge mit geringerer Laufleistung zu wählen. So ist zB ein drei Jahre alter TDI mit 150tkm definitiv einem sechs Jahre alten TDI mit 60tkm vorzuziehen.

Der BMW Deiner Vorschlagsliste ist übrigens schon aufgrund seines Heckantriebes gerade für einen solchen Einsatzzweck gar nicht zu empfehlen. Mit der neuen 1er Reihe ist BMW einen gewaltigen Schritt in die richtige Richtung gegangen - hier wird bald mit Frontantrieb hergestellt. Frontantriebe sind Heckantrieben in Sachen Fahrsicherheit und Allwettertauglichkeit immer und grundsätzlich hoch überlegen.


Alles in allem kann nicht pauschal gesagt werden, dass Finanzierungen über lange Zeiträume - auch ohne Anzahlung und ohne sehr hohe Rate - unsinnig seien.
Vielmehr ist es sehr sinnvoll, in ein mit viel Sicherheitsausstattung versehenes Fahrzeug zu investieren. Und das sind per se eben neuere Fahrzeuge. Und für Langstreckenfahrten benötigt man einen gewissen Sitzkomfort, sonst wird die Fahrt sehr schnell zur Quälerei. Das fängt bei Rückenschmerzen an und hört bei Schmerzen in den Beinen noch längst nicht auf.

Übrigens können auch während der Finanzierungszeit Sonderzahlungen geleistet werden (dann hätten wir in etwa dasselbe wie eine Anzahlung), und zwar idR in unbegrenzter Höhe und Häufigkeit. Auch kann das Fahrzeug veräußert werden und mit dem Erlös das die Finanzierung abgelöst werden, sofern der Erlös für die Restsumme ausreichend ist.

Welches Auto für einen bestimmten Fahrer und Einsatzzweck das richtige ist, kann nur der Fahrer selbst beurteilen - und der (erfahrene und kompetente) Händler, mit dem der Kunde seine Wünsche bespricht. Aufgrund eines Foreneintrages, in dem auch noch die wichtigsten Beurteilungsanhaltspunkte fehlen, kann sich niemand eine Meinung bilden.


Mit dem letzten Absatz Deines Posts hast Du allerdings ganz recht. Das hatte ich oben ja auch bereits beschrieben. Leider lässt der TO den Thread anscheinend verwaisen; bei deutlicherer Problemschilderung hätte man ihm vielleicht besser helfen können.


MfG,
Dominion.
 
@dominion1

Also ich habe es selbst erfahren als ich bei meine Hausbank ging und die sagten direkt wenn ich den nicht Vollkasko versichere, dann werden die mir keinen so hohen Kredit gewähren. Das war also Bedingung des Vertrages.

Ich finde auch gut das die es daran knüpfen, so wird man bei einem selbst verschuldeten Crash wenigstens nicht total in die finanzielle "Scheisse" geschliffen.

Diese Sicherheiten sind mir durchaus bekannt die man zusätzlich abschließen kann, aber dadurch erhöht sich auch gern mal die Prämie nochmals ordentlich.

Klar ist viel rätselraten und Tarotkarten lesen in seinem Beitrag dabei. Die Frage ist aber auch halt ob 300 € im Monat ausreichen um den Wertverlust auszugleichen und je neuer das Fahrzeug ist umso perverser ist dieser. Und mal ganz ehrlich also ich muss nur mal mich 10 Minuten an die Straße stellen und mir die 20 jährigen da anschauen, die alle einen fast Neuwagen fahren. Da gehört bei fast jedem das Auto der Bank. Ich finde das ist eine gruselige Entwicklung. Die gehen jahrelang arbeiten um ein Auto abzubezahlen, dass nach der Abzahlzeit keine 5000€ mehr wert ist und die dann mit fast 30 dumm da stehen, weil das gesamte ersparte sich dabei aufgebraucht hat.

Bei meiner Aufzählung habe ich halt genommen was ich bei Vertretern oft sehe und da ich im Vertrieb tätig bin, sehe ich täglich die verschiedensten Fahrzeuge und gerade der 3er BMW ist da ein sehr viel gefahrenes Auto. Ob der jetzt sinnvoll ist oder nicht wegen dem Heckantrieb, naja das ist immer so ne Sache, bei uns fahren alle Mercedes und selbst der Chef fährt hier im Mittelgebirge bei geschlossener Schneedecke mit seinem CL63 AMG zur Arbeit und kommt an. Da legt man sich ne Metallplatte in den Kofferraum und schon kommt man fast überall durch. Ich wohne in einer sehr ländlichen Gegend wo oft die Straßen noch morgens nicht gestreut sind und da geht das.

Ich würde halt den älteren nehmen, der mag zwar mehr an Steuer kosten oder aber mehr verbrauchen, aber die Mehrkosten die ich durch die teurere Anschaffung habe, werden selten wieder rein geholt und wenn der Karren mal 150tkm runter hat sind oft auch Dämpfer, Buchsen oder Gummilager im Eimer. Auch Ausstattung und Komfort sind schon seit Jahren auf einem sehr hohen Niveau, wodurch meiner Meinung nach man sein Geld zur Zeit nicht besser verbrennen kann als beim Neuwagenkauf. Aber gut das ist meine Meinung du hast deine, die anders ist und das akzeptiere ich.

Ich hab damals ein 1000€ Auto bekommen und nicht weil ich nicht hätte was besseres bekommen können, sondern ich sollte erstmal auf einem alten Auto fahren lernen. Ohne die ganzen technischen Helferlein. Ich bin noch ohne Servolenkung abs etc. gefahren und hab keine Unfälle gebaut.

Heut meint jeder er muss auf dicke Hose machen und muss jedem zeigen was fürn toller Kerl er ist. Dabei verschuldet sich unsere Jugend immer mehr und mehr, weil die gar nicht mehr mit Geld umgehen können. Und wenn ich dann sowas wie hier sehe platzt mir schon bissl der Hals, weil unter normalen Aspekten dürften junge Leute solch hohe Kredite gar nicht genehmigt kriegen. Ich finde das geht nach wie vor immernoch zu leicht. Man treibt da bewusst junge Käufer in die Schuldenfalle. Was anderes ist wenn man gut verdient. Aber dann zahlt man auch mehr ab als 300€ im Monat.

PS das ist jetzt eher generell gemeint und hat nichts mit dem TE zu tun, nicht das du dich angesprochen fühlst.
 
@ nebulein:

Also für einen Neuwagenkauf wollte ich auch nicht plädieren. Die verlieren bereits gut 10 - 20 % an Wert, ohne auch nur einen einzigen Kilometer gefahren zu sein, nämlich einfach durch die Erstzulassung. Da bin ich also ganz Deiner Meinung.

Die sinnigste Wahl ist die Wahl eines Jahreswagen, Zweijahreswagen oder Dreijahreswagen. Hier ist die Gefahr größerer Reparaturen noch sehr gering und die eigene Fahrweise und Pflege wirkt sich noch sehr gut auf die Langlebigkeit des Fahrzeugs aus.

Davon ausgehend auch meine Einlassung, dass es nicht immer unsinnig sein muss und von der Situation und dem Bedarf abhängt, welchen Kaufpreis (hier ~ 20.000 €) man für ein Fahrzeug erübrigen möchte. Gerade wenn man bedenkt, dass ein halbwegs gut ausgestatteter Golf bereits einen Neuanschaffungspreis von deutlich über 20.000 € hat.


MfG,
Dominion.
 
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