Backup eines NAS auf Festplatte im PC

ColonelBraddock

Lt. Junior Grade
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Hallo zusammen,
ich möchte ein zusätzliches Backup eines Synology NAS (2x4TB) auf einer 4TB HDD, die in einem PC verbaut ist, der im selben Netzwerk hängt einrichten. Wie kann ich das am sinnvollsten bewerkstelligen und einen automatischen Abgleich der Daten starten, sobald der PC gestartet wird.

Danke schon mal
 
Ich würde eher eine USB Platte an das Synology hängen, und da das Backup drauf machen, als das NAS auf Deinem PC zu backupen :-)
 
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Das Tool nennt sich Robocopy und ist Teil von Windows. So mache ich das auch mit meinem NAS und externen Festplatten. Die externen Platten haben einen festen Laufwerksbuchstaben zugewiesen bekommen, das NAS ist als Netzwerklaufwerk eingebunden. Google am besten mal Robocopy und die ganzen möglichen Optionen die das Tool bietet. Dann kannst du dir einfach selbst eine .bat Datei schreiben und diese bei Bedarf oder regelmäßig ausführen
 
@ColonelBraddock

Das widerspricht aber der Logik. Man schafft sich doch kein NAS an um das BackUp auf dem PC zu speichern. Oder verstehe ich hier was falsch?!
 
@Nordwind2000 Ein NAS-System zu haben, bedeutet nicht gleich ein Backup zu haben.
Das NAS sollte schon ein Backup haben. Was ist, wenn das NAS mal ausfällt? Was ist mit den Daten?
Ich zum Beispiel, mache von meinem NAS ein Backup auf externe HDDs mittels SyncBackFree.

Grüße
 
ColonelBraddock schrieb:
ein zusätzliches Backup eines Synology NAS (2x4TB) auf einer 4TB HDD, die in einem PC verbaut ist, der im selben Netzwerk hängt einrichten.
Datensicherung (Backup) / Archivierung

Sicherheit
  • Medium nur für das Backup anschließen.
    Schadsoftware / Malware kann alle angeschlossenen Datenträger befallen. Daher die Daten immer auf einen externen Datenträger sichern, der nur für das Backup angeschlossen wird.
  • Falls Wert auf Ausfallsicherheit gelegt wird, sollte mehr als ein Medium verwendet werden - es gilt immer ein Backup vom Backup zu haben. Das Backup / Archiv in regelmäßigem Abstand überprüfen (Prüfsumme, z.B. zyklische Redundanzprüfung (CRC)) und bei langer Lagerung auf einen anderem Datenträger kopieren. Das Backup sollte dem Änderungsrhythmus der Datei entsprechen.
Grundlagen:
  1. „Die goldene 3er Regel“ - Immer 3 Kopien der Daten anlegen: Eine Arbeitskopie, ein Backup und ein Backup des Backups – letzteres am besten an einem anderen Ort, falls das erstes Backup durch Brand oder andere Gefahren zerstört wird.
  2. Ein Dateisystem oder Format verwenden, das sicherlich auch in einigen Jahren noch lesbar sein wird, wie FAT, NTFS, usw. Wenn auf Komprimierung nicht verzichten werden kann, ein universelles Format wie ZIP wählen.
  3. Finger weg von speziellen Dateiformaten. Stattdessen auf PDF/A, RTF, JPG, MPEG, usw. setzen, die sicher auch noch in Zukunft lesbar sein werden.
  4. Keine Verschlüsselung verwenden – außer für sehr sensible Daten. Passwörter können verloren gehen oder vergessen werden oder die Anwendung gibt es nicht mehr oder kann nicht mehr ausgeführt werden. Es geht bei der Archivierung um eine wirklich lange Zeitspanne.
  5. Das Archiv datieren und dokumentieren. Das Medium so genau wie möglich benennen - Vermeidung der Speicherung der gleichen Daten in einem weiteren Backup.
  6. Optional: Schreibgeschützte Kopie auf dem wieder beschreibbaren Medium speichern - Verringerung die Gefahr eines versehentlichen Überschreibens.
  7. Auf sich verändernde Technologie achten. Nur weil das gewählte Archivmedium 1000 Jahre halten soll, heißt das nicht, dass es dann auch noch Geräte gibt, um es auszulesen.

Welche Art der Datensicherung?
 
Zuletzt bearbeitet:
ultraschall2d schrieb:
Das NAS sollte schon ein Backup haben. Was ist, wenn das NAS mal ausfällt? Was ist mit den Daten?
Insofern hast Du schon recht - nur, ein Windows-PC ist alles andere, als der geeignete Ansatz für dergleichen.

1 ext. Platte, besser 2 (od. mehrere) im Rotationsverfahren erfüllen erst die grundlegendsten Offsite-Eigenschaften für ein Backup.

Wer schon mit ext. Platte sichert und darüber hinaus nochmal einen zusätzlichen Sync machen möchte - da kann man drüber reden.
 
@gaym0r Weshalb sollte die Lösung von alex_k schlechter sein? Eine externe via USB ans NAS zu hängen, ist die Standardsicherungslösung für NAS bei Privatpersonen. Eine Sicherung auf einem Desktop, der noch anderweitig benutzt wird, ist weniger sicher als eine auf etwas, das ausschließlich zum Sichern verwendet wird. Ransomware kann man damit begegnen, USB nur per chron beschreibbar einzuhängen.

@ColonelBraddock Irgendeine billige 4-TB-USB-HDD dranklemmen und mit den Bordmitteln von Synology sichern. https://www.synology.com/de-de/knowledgebase/DSM/help/DSM/Tutorial/backup_backup
 
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ultraschall2d schrieb:
@Nordwind2000 Ein NAS-System zu haben, bedeutet nicht gleich ein Backup zu haben.
Das NAS sollte schon ein Backup haben. Was ist, wenn das NAS mal ausfällt? Was ist mit den Daten?
Ich zum Beispiel, mache von meinem NAS ein Backup auf externe HDDs mittels SyncBackFree.

Grüße

Das ist mir wohl bekannt. Ich selbst nutze 2 Synology Diskstations und jeweils BackUps von extern usw.
 
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