Bassmensch
Lieutenant Pro
- Registriert
- März 2002
- Beiträge
- 551
Hallo da ich momentan eine Weiterbildung mache, wohne ich unter der Woche in einer Zweitwohnung. Es gibt dort einen DSL 2000 Anschluß über den Bildungsträger, welchen ich bezahle, aber meistens nur auf ISDN niverau liegt. Dadurch ist das recherchieren von Lerninhalten nahezu unmöglich. Welche Bandbreite muß der Provider (in diesem Fall Telekom) mindestens DAUERHAFT zur Verfügung stellen? Ist das was mir der Admin des Bildungsträgers gepostet hat faktisch richtig? Wie funftioniert das mit der DSL Verbindung und den einzelnen DSL Ports??
Vielen Dank schon im voraus für euere Antworten.
Post vom Admin nach meiner Beschwerde:
Zum eigentlichen Problem:
Irgendwo in Ihrer Straße steht ein Verteiler der Telekom. Dieser Verteiler ist zum nächsten Knotenpunkt mit einer bestimmten Bandbreite angeschlossen. Über diesen Verteiler und diese Bandbreite wird Ihr DSL-Anschluß versorgt, ebenso wie die DSL-Anschlüsse der umliegenden Häuser, sofern Sie denn Kunden der Telekom sind.
Gehen wir mal beispielhaft davon aus, dass dieser Verteiler mit einer Bandbreite von 20 Mbit/s zum nächsten Knotenpunkt angeschlossen ist.
Gibt es im Maiglöckechenweg jetzt 10 Kunden (von denen Ihr Anschluß einer wäre) die bei der Telekom eine 2000er Leitung bestellt haben, sollte es theoretisch keine Geschwindigkeitsprobleme für die einzelnen Kunden geben. Denn jeder hat theoretisch jederzeit 2 Mbit/s zur Verfügung.
Gibt es jetzt aber seitens der Telekom 20 Kunden mit je 2000er Leitung ist der Knotenpunkt in der Straße mit seinen 20 Mbit/s schnell überlastet.
Und genau da liegt das Problem. Wenn jetzt alle Telekom Kunden anfangen Ihre eigene 2000er Leitung voll auszulasten, dann ist der Knotenpunkt überlastet und für alle bleibt nicht mehr genügend Bandbreite.
Das erklärt auch warum Ihre Leitung zu den üblichen Stoßzeiten (also Abends) Geschwinditkeitseinbußen erfährt. Weil dann eben jeder zu Hause vor seinem Rechner sitzt.
Das Problem liegt also nicht am DSL-Anschluß in Ihrer Wohnung, sondern an der Verteilung in der Straße. Das lässt sich nur lösen, wenn die Telekom diesen Knotenpunkt modernisiert und mit einer höheren Bandbreite anschließt.
Vielen Dank schon im voraus für euere Antworten.
Post vom Admin nach meiner Beschwerde:
Zum eigentlichen Problem:
Irgendwo in Ihrer Straße steht ein Verteiler der Telekom. Dieser Verteiler ist zum nächsten Knotenpunkt mit einer bestimmten Bandbreite angeschlossen. Über diesen Verteiler und diese Bandbreite wird Ihr DSL-Anschluß versorgt, ebenso wie die DSL-Anschlüsse der umliegenden Häuser, sofern Sie denn Kunden der Telekom sind.
Gehen wir mal beispielhaft davon aus, dass dieser Verteiler mit einer Bandbreite von 20 Mbit/s zum nächsten Knotenpunkt angeschlossen ist.
Gibt es im Maiglöckechenweg jetzt 10 Kunden (von denen Ihr Anschluß einer wäre) die bei der Telekom eine 2000er Leitung bestellt haben, sollte es theoretisch keine Geschwindigkeitsprobleme für die einzelnen Kunden geben. Denn jeder hat theoretisch jederzeit 2 Mbit/s zur Verfügung.
Gibt es jetzt aber seitens der Telekom 20 Kunden mit je 2000er Leitung ist der Knotenpunkt in der Straße mit seinen 20 Mbit/s schnell überlastet.
Und genau da liegt das Problem. Wenn jetzt alle Telekom Kunden anfangen Ihre eigene 2000er Leitung voll auszulasten, dann ist der Knotenpunkt überlastet und für alle bleibt nicht mehr genügend Bandbreite.
Das erklärt auch warum Ihre Leitung zu den üblichen Stoßzeiten (also Abends) Geschwinditkeitseinbußen erfährt. Weil dann eben jeder zu Hause vor seinem Rechner sitzt.
Das Problem liegt also nicht am DSL-Anschluß in Ihrer Wohnung, sondern an der Verteilung in der Straße. Das lässt sich nur lösen, wenn die Telekom diesen Knotenpunkt modernisiert und mit einer höheren Bandbreite anschließt.
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