Bankrun in Zypern - nur der Anfang?

Koksii, lass es einfach sein. Die Mehrheit kapiert es einfach nicht. Ich habe es schon lange aufgegeben. Spätestens wenn ihre Eltern zum Pflegefall werden oder sie arbeitslos werden merken sie das es doch angebrachter war ihr Geld nicht zur Bank zu tragen. Es muss immer erst im Umfeld passieren bis man aufwacht. Die Leute müßen lernen.

Ein Hinweis noch, das das Geld/EM bei einem Diebstahl dann weg ist, ist Humbug. Von nem Bankverkäufer gehört? Meine Haftpflicht zahlt 20.000 Euro ohne Sicherung eines Tresors. Denke das reicht. Der Rest kann man zur Bank tragen oder größere Sicherungsmaßnahmen machen. Desweiteren ist es um einiges gefährlicher sein ganzes Geld bei der Bank zu lagern da es dort frei für alle ist. Das Leute das immernoch nicht verstehen ist zwar schade, aber der Zeitpunkt kommt wo der Einwand kommt, hätte ich mich doch mal besser informiert. Zum Glück werden es immer mehr die aufwachen.

Daher viel Spaß bei euren Zinseszinsbetrugssystem wo WIR ALLE ständig nur verlieren. Wenn du nur nen Saft für 1 Euro aus dem Laden holst zahlst du gleich mal nur 30 Cent an Zinsen da die Firms ebenfalls verschuldet ist.
 
CHAOSMAYHEMSOAP schrieb:
Und wo ist das Problem?

Wieso sollten alle bei einer Bankpleite zahlen und nicht vorrangig die Aktionäre (Eigentümer) und dann die Kunden der Pleitebank?


Wie meinst du das?

Aktionär ist nicht gleich Aktionär

Wenn du Stammaktien hast dann bist du am Eigenkapital der Bank beteiligt und erhälst auch Stimmrechte. Bei einer Pleite bist du im Insolvenzverfahren nachrangiger Gläubiger -> Du kannst deine Aktien nicht zurückgeben ->du bekommst dein Geld daraus nicht zurück. Am Aktienmarkt sind die Kurse eh eingebrochen(pennystock) und es ist ein Totalverlust

Bei Vorzugsaktien kann das alles anders sein. Muss aber nicht. Es hängt von der Satzung der AG ab, was für Unterschiede bei den Vorzüge sind. Es kann Eigenkapital sein. Dann bist du bist teilweise auch am EK der Bank beteiligt. Also haften die Aktionäre doch mit ihren Anteilen komplett. Es besteht ein Verlustrisiko von bis zu 100%.

Es kann als Fremdkapital angesehen werden, dann erzeugt die Insolvenz nur einen Verlust an Dividendenerträgen und du stehst wie ein normaler Gläubiger auf der Liste des Insolvenzverwalters und könntest wenn genug Masse in der Insolvenz vorhanden (alles !! hahahaa) oder besser gesagt, ist einen Teil der Summe zurückbekommen..

(So passiert das gerade in Zypern. Der dumme Otto-Normalbürger , der nicht nach London oder Athen fliegen konnte, denn dort waren die Zyprischen Banken nicht geschlossen, um dort sein Geld wieder nach Russland umbuchen oder abheben konnte) erleidet anteilige Verluste. Das was noch da ist dafür garantiert der Zyprische Staat nur hat der selbst kein Geld und ist damit faktisch pleite.

Für den Sparer der Bank bedeutet das: Er behält folgende Einlagen (Geld was du auf dem Konto hattest, Sparbuch)
z.Z. 90% sein wenn du nix hattest.(unter 100.000€)
oder nur 5% wenn du 2 Mio hattest, da alles über 100.000€ weg ist.

Wobei durch die Restriktionen das "Geld auf Sicht" theoretisch da ist, nur darfst du nicht frei drüber verfügen"


Oder bezieht sich das auf Anteile an einer Genossenschaftsbank (Volks-, Raiffeisen Bank, PSG) Dort ist man kein Aktionär sondern "Genosse". Bei mir am Ort kann man max 10 Anteile an der Volksbank erwerben. ein Anteil kostet 160€ und wird verzinst (3-4%). max sind also 1600€ Einlage möglich.
lt Satzung musst du aber auch bereit sein, bei einer "Notlage pro Anteil 500€ der Bank zu geben (Nachschusspflicht), wer also 10 Anteile hat "haftet mit 5000€" ... zusätzlich zu seinen Anteilen....

Die Banken haben eine EK Deckung von um 5-10%. Damit haften sie..... Was aber passiert, wenn diese 10% der Bilanzsumme nicht ausreichen. Dann sind alle Spareinlagen weg.
Klar sagen jetzt andere: Die haben doch: Forderungen ggü den Kreditnehmern. das ist doch wie Bargeld für die Bank
Stimmt! Aber sie haben auch Verbindlichkeiten ggü den Kontoinhabern. Daher ist das ein Nullsummenspiel.

Nur durch den Einlagensicherungsfond (der garantierte das bisher mit den 100.000€) bekommen "Kleinsparer" ihr Geld zurück.... vorausgesetzt der Fond selbst muss nicht alle Sparer in Deutschland bedienen. Das kann der dann auch cniht mehr schultern...

Also solange alle an das System glauben, geht's weiter wie bisher..... und wenn ich tot bin können ja gerne deine Kinder dann den Systemischen Neuanfang machen :D /Ironie aus
 
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Lunge schrieb:
Meine Haftpflicht zahlt 20.000 Euro ohne Sicherung eines Tresors.

Aha und du glaubst im Falle eines Systemzusammenbruchs, zahlt die noch irgendwas? Wieso weil bei deiner Haftpflicht alle so schlau waren, das Geld mit nach Haus zu nehmen und unterm Kopfkissen zu lagern und wenn ein Versicherter einen Schadensfall meldet, dann muss jeder Angestellter so viel Geld von zu Hause wieder mitbringen, dass es reicht, den Fall zu regulieren?

Die werden ihre Gelder auch auf Konten haben ... wo es ja auch so sicher ist nicht wahr?

Lunge schrieb:
Daher viel Spaß bei euren Zinseszinsbetrugssystem wo WIR ALLE ständig nur verlieren. Wenn du nur nen Saft für 1 Euro aus dem Laden holst zahlst du gleich mal nur 30 Cent an Zinsen da die Firms ebenfalls verschuldet ist.

Welch ein bombastisches Argugment, ich werde die dubiose "Quelle" die das behauptet jetzt nicht recherchieren, da es der Mühe nicht wert ist, Tippe aber auf Popp oder evtl. Werner.

Ohne das Zinssystem, wo ich nicht den geringsten Betrug dran zu erkennen vermag, weil ich weiß, dass ich Zinsen zahlen muss, wenn ich mir Geld leihe und welche bekomme, wenn ich es Anlege (Wo ist da der Betrug? Man weiß worauf man sich einlässt), ohne dieses Zinssystem gäbe es gar keinen Saft zu kaufen, woher hätte der Saftproduzent, denn das Investitionskapital bekommen sollen? Wer hätte ihm das Geld geliehen, welches man selbst besser hätte investieren können, da verleihen einem nichts mehr bringt. Gehen wir mal nur einen Moment davon aus, dass es die Saftfabrik gibt. Dank der Giralgeldschöpfung, ist zur Zeit mehr Geld im Umlauf, als das ohne diese der Fall wäre. Wenn einfach weniger Geld im Umlauf ist, wird das Geld ceteri paribus eine höhere Kaufkraft haben, dann kostet der Saft um bei deinem Beispiel zu bleiben eben nur noch 70 cent, welche die gleiche Kaufkraft besitzen, wie jetzt ein Euro, Gehälter etc. pp. wären natürlich nominal auch entsprechend geringer. Was wäre dadurch gewonnen? Ein denkbarer Nebeneffekt, wäre etwa der, dass nur Investoren, welche schon Geld besitzen den Markt unter sich aufteilen, eine für den Markteintritt nötige Invesittion, welche nicht aus eigener Tasche getätigt werden kann, bleibt aus, denn woher sollte das Geld kommen, leihen wird es mir niemand. Die Markteintrittsbarrieren für alles werden also erhöht, was die Monopolbildung begünstigt und Monopole sind ja genau das was man will, zumindest wenn man Monopolist ist, nicht wahr?

Diese Entwicklung wird durch die umgehend einsetzende Deflation noch verstärkt, da die Gütermenge wächst aber nicht die Geldmenge. Wieso sollte ich mein Geld also heute ausgeben, wenn ich morgen mehr dafür bekomme? Die Hinder- und Hemmnisse für Investitionen steigen also weiter. Die Wirtschaft bricht in weiten Teilen zusammen. In vielen bereichen kommt es zu einer Rückkehr zur Subsitenzwirtschaft, da der Tauschhandel ebenfalls in weiten Teilen zu erliegen kommt (denn um diesen zu betreiben wurde Geld erfunden, wenn man so will). Dieses will nun aber niemand mehr ausgeben.
 
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Ganzir schrieb:
Gehen wir mal nur einen Moment davon aus, dass es die Saftfabrik gibt. Dank der Giralgeldschöpfung, ist zur Zeit mehr Geld im Umlauf, als das ohne diese der Fall wäre. Wenn einfach weniger Geld im Umlauf ist, wird das Geld ceteri paribus eine höhere Kaufkraft haben, dann kostet der Saft um bei deinem Beispiel zu bleiben eben nur noch 70 cent, welche die gleiche Kaufkraft besitzen, wie jetzt ein Euro, Gehälter etc. pp. wären natürlich nominal auch entsprechend geringer. Was wäre dadurch gewonnen?

Diese Entwicklung wird durch die umgehend einsetzende Deflation noch verstärkt, da die Gütermenge wächst aber nicht die Geldmenge. Wieso sollte ich mein Geld also heute ausgeben, wenn ich morgen mehr dafür bekomme? Die Hinder- und Hemmnisse für Investitionen steigen also weiter.

in der Eurozone wächst aber die Gütermenge seit 2008 nciht mehr. das reale BIP der Eurozone und der EU ist 2012 um 0,4 und 2011 auch um 0,3 % gesunken, das BIP ist auf dem Stand von vor 2008 (VorkrisenNiveau)

daten der EU Kommision für 2012
http://wko.at/statistik/eu/europa-wirtschaftswachstum.pdf

IS/LM Modell, AS/AD -Modell machen wa mal Später ncoiht jeder hat hier Wirtschaftswisenschaften oder VWL studiert
Mal ganz einfach mit den Basic'S anfangen:

M*V= P*T das ist die Quantitätsgleichung / Cambrigde Gleichung aus der Markoökonomie


M: Geldmenge (durchschnittlich umlaufende Menge an Geld innerhalb einer Periode)
V: Umlaufgeschwindigkeit (gibt an, wie häufig eine Geldeinheit in einer Betrachtungsperiode durchschnittlich verwendet wurde)
P: Preisniveau (stellt den Durchschnittspreis der Güter und Dienstleistungen dar)
T: Transaktionen (gibt die durchschnittliche Anzahl, der in einer Periode stattfindenden Transaktionen, an)

Während der rechte Teil der Gleichung (P*T) das Volumen der übertragenen Güter und Dienstleistungen (Verkäufe) wiedergibt, stellt die linke Seite (M*V) die Geldmenge dar, die für die Ausübung der Transaktionen nötig ist. Infolge der Tautologie müssen sich beide Seiten entsprechen, d.h. die Summe aller Verkäufe ist gleich der Summe aller Zahlungen

Jetzte Frage ich dich mal: Nun sinkt aber offizell die Inflationsrate der EU Zone seit Jahren wieder , Wenn das BIP nicht wächst und die Löne nicht steigen, wohin ist dann das ganze M hin wenn die Gleichung aufgehen soll???? http://www.ecb.int/press/pdf/md/md1201.pdf Es kommt kein Geld am Markt an. Trotz extem niedriegen Eurobor Zinssätzen. Leitzinsen, Guthabenszinsen in D etc.

http://www.juergen-paetzold.de/stabpol/BG+Infl/Inflation.html

Denn seit 1998 ist die Geldmenge M3 der EZB bis 2009 stetig gesteigen und die der FED explodiert, seit 2010 es wird nur so mit hunderten Mrd.€ umsich geworfen für Bankenrettung ESM etc. Aber die verfügbare Geldmenge steigt nicht mehr.....
Focus

Hinzukommt das es extreme Target Salden zwischen den Notenbanken der Eurozone gibt (Arm /Reich Gefälle). Was das ist erklärt Werner Sinn vom IFO Institut aus München (ein Wirtschaftsweiser).http://www.cesifo-group.de/de/ifoHome/policy/Spezialthemen/Policy-Issues-Archive/Target.html
Also wo bleibt das Geld wenn es nicht im Umlauf ist??? Wie lange kann eine extrem expansive GEldpolitik gut gehen. Wie lange kann sich ein Staat am Kapitalmarkt Geld leihen (Staatsanleihen zu so hohen Zinssätzen begeben) bis das System ernsthafte Probleme bekomme. Zypern macht 0,2% des EU BIP aus. das ist nichts. bei Spanien, Portugal, Griechenland zusammen ist es "etwas mehr" und sollte es dort zu weiteren Verschlechterungen Kommen dann weiß ich nciht mehr wie es weiter gehen soll.
PS was macht man als z.B. Spanier wenn man 5 Jahre studiert hat und dann so wie die anderen 50% der Jugend ohne Job und ohne Zukunft ist.....
 
Buttermilch schrieb:
Wie meinst du das?
So wie ich es geschrieben habe. :rolleyes:

Wieso sollten alle europäischen Steuerzahler sofort bei der Pleite einer zyprischen, deutschen, spanischen, italienischen od. [insert any other european] Bank einspringen?

Warum wendet man sich nicht zuerst an die Eigentümer (wobei es völlig wurscht ist ob Stammaktien- oder Vorzugsaktienbesitzer oder Genosse) und dann an die Kunden dieser Pleitebank?

Als Kunde muss ich wissen, dass ein Konto bei der "5%-Zinsen-auf-das-Sparbuch" Bank mit einem gewissen Risiko verbunden ist, wenn alle anderen Banken deutlich weniger Zinsen garantieren.
Ebenso kann ich mir denken, dass eine Deutsche Bank, die weltweit spekuliert eher pleite gehen kann, als eine kleine brave Stadtsparkasse, die sich nicht auf solche Geschäfte einlassen kann.

Wenn ich das nicht kann, habe ich eben Pech gehabt und muss Lehrgeld bezahlen. So einfach ist das im Kapitalismus (wobei Fr. Wagenknecht genau das Gleiche gefordert hat).

Und genau das ist jetzt die Linie der EU.
 
CHAOSMAYHEMSOAP schrieb:
Als Kunde muss ich wissen, dass ein Konto bei der "5%-Zinsen-auf-das-Sparbuch" Bank mit einem gewissen Risiko verbunden ist, wenn alle anderen Banken deutlich weniger Zinsen garantieren.
Und was hält Bank A davon ab, Hochrisikogeschäfte abzuwickeln und dennoch genauso niedrige Habenzinssätze an seine Kunden weiterzugeben wie Bank B, die sehr konservativ agiert und daher weniger Risiko eingeht?
Sprich: Ist für uns als Kunden der Zinssatz eine verlässliche Größe, anhand derer man das Risiko einer Bank einschätzen kann?
 
Der Zinssatz ist eine Größe. Man kann sich als Kunde auch über das Institut informieren, bevor man ein Konto dort eröffnet. Sollte im Zeitalter des Internets kein Problem sein, oder? :rolleyes:

Und wer das nicht macht, hat u.U. Pech, wenn der Pleitegeier kommt.
 
Sinnvoll ist es auf jeden Fall sein Vermögen in 100.000er Konten aufzusplitten. Bei uns drohen ja keine mehrere Bankenpleiten auf einmal. Es ist ja so ,dass bis 100.000€ durch den Banken Einlagefond abgesichert ist (das zählt nur, wenn nicht mehre Banken auf einmal pleite gehen), dannach fängt der Staat auf (wobei das wohl nur für wenige reicht, da wir 7 Billionen € Schulden haben).

Also aufteilen auf 100.000€ Konten ist auf jedenfall ein MUSS - siehe Zypern

20-30% in physisches (Edelmetall) halte ich für sinnvoll. Ab damit in feuerfesten Safe und irgendwo hinstellen und gut. Da kann man ruhiger Schlafen, wenn man weiß, dass man was hat was immer was wert sein wird, im gegensatz Papiergeld (bisher sind alle Papierwährungen kaputt gegangen).

Silberverbot gab es in der Geschichte auch noch nicht.
 
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CHAOSMAYHEMSOAP schrieb:
Man kann sich als Kunde auch über das Institut informieren, bevor man ein Konto dort eröffnet. Sollte im Zeitalter des Internets kein Problem sein, oder? :rolleyes:
Was nur eine äußerst beschränkte Aussagekraft hat. Gerade die extrem risikobehafteten Geschäfte versuchen Banken möglichst nicht ans Licht der Öffentlichkeit kommen zu lassen. Und die vergangenen Krisen haben ja bewiesen, dass es im Bankenumfeld nicht so transparent zugeht, wie du das gerade versuchst darzustellen.
 
@Buttermilch, möchtest du auf etwas bestimmtes hinaus? - Ich beschrieb lediglich Anhand eines simplen Beispiels, was die Abschaffung des Zines bedeuten könnte.
 
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Merkel und Steinbrück über Einlagensicherung in D :D sehr interessant
Brave Sparkassen.... :D
das die West LB und noch diverse andere Landesbanken pleite sind weißt du.... Diese LB gehören den Sparkassenverband einer Regionen oder Bundesländer.. Die haben die Einlagen der Sparkassen verzockt, also auch die von dir und mir. Damit ist dann unser Geld weg
Sprich wir müssten auch dafür haften... mit unseren Einlagen.

Wo bekommst du heute bitte 5% auf Tagesgeld? das kann KEINE Bank heute erwirtschaften er sei den ihnen steht das Wasser bis zum Hals was auch ein Liquiditätsengpass bedeutet und sie brauchen schnell Liquide Mittel und locken dich damit...

Gier ist eine Todsünde. oder warum müssen diese Banken die die Gelder der Sparkassen verwalten damit in Lehman Anleihen investieren....

Aber es ist eine Menschliche Schwäche, ich habe selber 1998-1999 am "Neuen Markt" gezockt und 2008 mit Optionsscheinen und Derivaten Geld was ich "über hatte" verzockt. Passiert und man lernt erst hinterher. Daher sehre ich das heute mit anderen Augen.

Es geht einfach um größere Probleme die über die einer Bank weit hinausgehen. Wenn eine Bank mal eine gewisse Größe hat dann ist das wie beim Domino. Es gibt so exotische Finanzinstrumente wie ABS- Zertikiate die dann an Versicherungen oder Pensionskassen als "festverzinsliche Anleihen" von eben den großen Banken aber auch auch von den Zyprischen verkauft werden. Da werden Forderungen wie beim Factoring verkauft an 3. und wenn so eine Forderung ausfällt stehen alle doof da, aber die Bank trifft keine Schuld sie hat nur vermittelt..... :p

Noch viel besser sind dann CFD's da gibt es nicht nur Totalverluste sondern noch Nachschusspflichten. wenn sowas schief geht und du da mal 20.000€ reingesteckt hast kann dich das dein Einfamilienhäuschen kosten.
Aber alles total gut. siehe Werbung auf N-24, n-tv, ARD Börse und co total geeignet für Kleinanleger " ich nehme mein Geld selber in die Hand" oder "was gibt es schöneres als Geld und noch mehr Geld" etc... ^^ :D Cortal Consors, FX Direct, online Broker (kA bin da nicht mehr updodate was für Firmen sich da heute tummeln) und wo es nur einen Gewinner gibt, und das ist nicht der Kleine Kunde...


Sowas haben Schatten-banken die unsere "normalen Banken" um das 50x übersteigen.
PS jede Bank hat eine normale Bilanz und eine " Schattenbilanz"in einer Hedge-Fond Bad Bank nennen wir sie einfach Tochterunternehmen auf den Cayman Islands oder in Zypern. Dort gelten andere Gesetze als hier und somit kann ich (unreguliert)nach merkwürdigen Grundlagen bewerten. Nach dem Motto, fair value: ich kaufte ein Wertpapier für 100 von Lehman Brothers und schreibe das in die Bilanz, jetzt fällt der wert auf 1 und ich müsste in der normalen Bilanz das abschreiben auf 1 und den Rest ist verloren.
Das wäre schlecht aber es gibt ja nen Ausweg: ich übertrage dieses Wertpapier in die Badbank und schreibe dafür eine Forderung in Höhe von 100 in meine Bücher.... :D damit habe ich nix verloren. Aber das ist nur ein Taschenspielertrick. Wer würde für so eine Schrottanlage noch was zahlen. Ergo nehme ich verscheidene Schrottanlagen und mische sie mit "guten" zu einem ABS (Korb) und verkaufe das ganze weiter an andere Banken oder an z.B die Deutsche IKB, WestLB, Bayern LB, oder am besten noch an die Deutsche Rentenversicherung. oder eine 75 jahre alte Oma. Wobei der Bankberater der Sparkasse nicht weiß was genau da für Forderungen in dem Zertifikat sind. aber sie geben 4% Zinsen.... total sicher.... na klar war gängige Praxis. PS der Bank"berater" hat dafür auch noch nen Verkaufsboni bekommen.

Und jetzt kommt noch ein tolles Produkt was Goldman und co mal ersonnen haben: Credit Default Swaps. Ursprünglich gedacht um Kreditrisiken abzusichern. Kreditausfallversicherung nennt man das auch. Nur verdient man damit kein Geld. und Kein Geld verdienen ist schlecht für Banken also macht man folgendes:
Ich Biete diese CDS jedem an.
Auf alle Produkte, von verschiedenen Banken, total egal woher diese stammen. Ich verkaufe sie ja nur, und bekomme dafür Provision und der emmitent dieses Papieres eine Prämie ( Höhe je nach Rating) Damit kann ich dann aber so eine Versicherung kaufen und auf z.B eine Pleite wetten wie bei Zypern oder GR. und ich will ja mein GEld aus dieser VErsicherung haben und daher tue ich nicht das macimale um den Staat zu retten sondern mache das Gegenteil.

(S&P, Fitch, Moodies und co senken die Bonität eines Landes, ->Zinssätze für Staatsanleihen steigen, Es wird teuer sich geld zu leihen, mehr Verschuldung, -> Pleite des Ladens wird dadurch nur beschleunigt, usw eine Spirale des langsamen zurunde Gehens) Trifft diese Pleite nun ein, bekomme ich als Inhaber eines CDS von den Emittenten (Versicherungen) Geld. Soviel Geld das diese Versicherungen ihre Forderungen ebenfalls über andere Versicherungen sichern. Extrem mehr als nur "Sehr viel Geld" und das zahlt nicht die Bank die das CDS verkauft hat sondern ein Rückversicherer wie die Münchener Rück oder Swiss RE oder die AIG (PS war faktisch Pleite, hat die USA gerettet weil extrem System relevant) also ein 3.
Jetzt ist wieder die Frage hat eine AIG soviel Geld oder eine andere Rückversicherer?
Nein kann sie nicht haben da ihre harte EK Quote nur 6-10% (lt Gesetz nach Basel I und II reicht das.) beträgt, zu wenig für eine mittlere Volkswirtschaft wie Portugal oder Griechenland.

Daher hat Europa den ESFS oder ESM installiert. Daraus kann dann dem Land geholfen werden und eine Pleite aufgefangen. Zahlen tun wir das dann alle gemeinsam. Nur wenn es diese "Schutzschirme nciht gäbe" dann droht schlimmeres. 700Mrd€ ist der ESM groß, aber es ist auf Anweisung des Kontrollrates des ESM noch viel zu zahlen. Es eine unbegrenzte Verpflichtung über diesen Betrag hinaus gibt ( siehe ESM Vertrag googlen) Alles Besser als ein unkontrolliertes zusammenbrechen.

Dann sind auch die starkten Länder am Arsch. PS Stark heißt Deutschland mit seinen 2,1 Billionen € oder 2.100 Mrd oder 2.100.000.Mio € Staatsschulden. Dazu kommt noch das gleiche an Pensionszusagen und Renten, aber der Staat braucht keine Rückstellungen bilden wie ein Unternehmen, daher existieren diese zahlen nicht offiziell in der Statistik..... Ählich bei den Arbeitslosen 3,1Mio sind das lt ARD und co, aber es gibt 6,5 Mio Unterbeschäftigte die von Ihrer Arbeit nicht leben könne und Hartz4 Leistungen zusätzlich erhalten. Immerhin gibt es dazu zahlen von der Bundesagentur für Arbeit.

Aber wie gesagt es sind ja alle Verschwörungstheoretiker.... oder wie war das noch....

ich bin froh WiWi studiert zu haben und die Mathematik dahinter und die ganzen Zusammenhänge erkennen zu können.
Aber das was uns die "öffentlich rechtlichen Medien" als Nachrichten verkaufen ist nur ein Teil der Wahrheit weil die ganze Wahrheit zu unangenehm ist.

Parallel werden Leute wie Frank Schaeffler oder Werner Sinn, dann als "irre hingestellt" , so was hatten wir schon mal da sprach man dann von nicht "arischer Wissenschaft oder entarteter Kunst" wenn es nciht in den aktuellen Politischen Zeitgeist passte...
nur geht das heute von den Finanzinstituten und ihren Dienern aus. Diener? Wer ist denn das? DAzu jetzt nochmal kurz eine Anmerkung :)

Abschließende Frage: Glaubst ihr denn ein Politiker schreibt Gesetze selbst?
Nein das tun Lobbyisten für sie. Glaubt ihr ein Politiker hat die Zeit einen 700 Seiten Entwurf zu einem Gesetz wie BASEL III zu lesen, der dann in Lesungen und Ausschüssen nochmal an xx Stellen verändert wird?
lol
da kommt dann ein "Experte" oder "Gutachter einer entsprechenden Einrichtung und berichtet einen Teil der Wahrheit " und erklärt der Fraktion warum sie mit "ja" oder "nein" Stimmen sollen. Ein Gutachten ist eine Wissneschaftliche Abhandlung zu einem Thema, aber sie ist subjektiv...
Den Rest macht dann der Fraktionszwang.. und zack ist ein Gesetz oder EU Richtlinie gemacht oder so abgeändert worden das es nicht so schlimm ist (siehe Basel III für Banken) Soll ich das mit Links untermauern? keine Problem :) und ich nehme nur 'seriöse Presse wie FAZ, FTD, Spiegel, BMWI und co um da keine Verschwörungstheorien aufkommen zu lassen"
Aber meistens hilft auch für einen kurzen Einblick in das Gabler Wirtschaftslexikon oder Wikipedia, wobei das keine Quelle ist
Ergänzung ()

Nur mal zu Info :::::
Wo steht denn das die 100.000€ garantiert werden? und von wem werden Sie garantiert? das ist auch wieder ein Linke-Tasche Rechte-Tasche Spiel, da "ein ausserhalb des Bundeshaushaltes geschaffenes Sondervermögen der KfW dafür verwendet wird. Geld aus dem nichts geschaffen und um diese riesen finanziellen Lasten zu schultern gibt es ein Lastenausgleichsgesetz wie wir das 1952 und 1990 schon hatten...
Es ist eine freiwillige Sache der deutschen Bankeninstitute bei Sparkassen und Genossenschaftsbanken. da sind es die Landesganken oder die GZ Bank mehr nicht!!! andere Privatwirtshaftliche Banken fallen unter dieses Gesetz. ja das stimmt.

) Institute im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 1, die den Sicherungseinrichtungen der regionalen Sparkassen- und Giroverbände oder der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken angeschlossen sind, sind keiner Entschädigungseinrichtung zugeordnet, solange diese Sicherungseinrichtungen auf Grund ihrer Satzungen die angeschlossenen Institute selbst schützen, insbesondere deren Liquidität und Solvenz gewährleisten, und über die dazu erforderlichen Mittel verfügen (institutssichernde Einrichtungen).
(2) Die institutssichernden Einrichtungen unterliegen unbeschadet der bestehenden Aufsicht anderer staatlicher Stellen hinsichtlich der Anforderungen nach Absatz 1 der Aufsicht und Prüfung durch die Bundesanstalt;

Es gibt ein Bundesgesetz dazu, in der Satzung zum Einlagensicherungsfond eben dieser steht in § 13 folgendes
Ausschluss von Rechtsansprüchen
Auf das Eingreifen oder auf Sicherungsleistungen des Fonds besteht kein
Rechtsanspruch. Dies gilt sowohl für die Mitglieder als auch für deren Kunden
oder sonstige Personen.

institut-fuer-bankrecht.de/einlagensicherung/kein-rechtsanspruch-auf-leistungen-aus-dem-einlagensicherungsfonds-des-bundesverbandes-deutscher-banken-ev.html
dazu gibt es auch ein Urteil des Bundesgerichtshofes unser höchsten Rechtssprechung juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&nr=43551&pos=0&anz=1
Also ist das Freiwillig, es wird immer von "könnte" gesprochen.
Wenn eine Bank fällt, rennen alle anderen auch zu ihrer und wollen ihr Geld abgeben was man Bank Run nennt mit den Folgen, dass auch die anderen Banken pleite gehen, wenn nicht vorher Restriktionen erlassen werden. siehe Zypern
Ergänzung ()

Koksii schrieb:
Sinnvoll ist es auf jeden Fall sein Vermögen in 100.000er Konten aufzusplitten. Bei uns drohen ja keine mehrere Bankenpleiten auf einmal. Es ist ja so ,dass bis 100.000€ durch den Banken Einlagefond abgesichert ist (das zählt nur, wenn nicht mehre Banken auf einmal pleite gehen), dannach fängt der Staat auf (wobei das wohl nur für wenige reicht, da wir 7 Billionen € Schulden haben).

Also aufteilen auf 100.000€ Konten ist auf jedenfall ein MUSS - siehe Zypern

Aber jetzt sagst du: ,,Aber Angela Merkel youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=08_0sC-ksyM#t=15s und
Peer Steinbrück youtube.com/watch?v=rivy_FnlaCI haben doch gesagt das alle Einlagen sicher sind... das sie dafür garantieren..."
Echt? können Politiker dafür garantieren? woher nehmen die denn soviel Geld? Der Staat hat es ja nicht mal selber? und selbst drucken können sie es nicht , das kann nur die EZB.

Goldreserven? 137,5 Mrd€ leider zu wenig wert. Und dazukommt das diese noch als Garantie bei der EZB hinterlegt ist.
(Eine Garantie ist ein abstraktes Sicherungsinstrument, Einreden und Einwendungen gibt es dabei nicht, genau so wenig eine genaue Verwendung der Mittel. (unabhängige Leistungsverpflichtung) daher ist sowas immer schlechter als eine Bürgschaft ;) nur mal so am Rande, wenn du zur Bank gehst und einen Kredit für nen Haus brauchst unterschreibst du meistens keine Bürgschaft. Ließ mal nach ob da was von einem akzessorischer Kreditsicherheiten steht, ( Hypothek) oder von einer Grundschuld ;)
de.statista.com/statistik/daten/studie/243759/umfrage/goldreserven-der-deutschen-bundesbank
Die Spareinlagen betragen 628Mrd€ de.statista.com/statistik/daten/studie/37218/umfrage/sparguthaben-in-deutschland-seit-2006
Damit geht dieses Versprechen von unseren Politikern nicht auf. "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern" Konrad Adenauer. Norbert Blüm sagt auch bis heute uns eines ist Sicher: die Rente ^^ klar 300€ Rente reicht doch oder etwa nicht. nur kann da keiner von leben. Aber Altersarmut ist nicht unser Thema hier...
 
Zuletzt bearbeitet: (Rechtschreibfehler)
Vom Staat aus gibt es keine wirkliche auffangmöglichkeit (weder rechtlich noch thereotisch möglich), dawir ja total verschuldet sind. Deshalb musste ich 2008 auch herzhaft lachen als die beiden Marionetten Merkel und Steinbrück sich Sonntags vor die Kamera stellen mussten um die Leute zu besänftigen und es tatsächlich geschafft haben den Bankrun zu verhindern. Es ist nicht möglich dass der Staat für 15 Bio Einlagen absichert wenn er mit 2 Bio verschuldet ist. Basta.

Man muss sich eben auf den Bankeneinlagefond, sprich die Versicherung der Banken, verlassen, welcher nur dann greift, wenn nicht mehrere Banken gleichzeitig stürzen. Wenn mehrere ist der Fond schlicht zu klein.

Ich sag nur, wer zu feige/doof/gutgläubig ist sein Konto leer zu räumen (zb aus Angst vor Einbrechnern) sollte zumindest auf 100.000er Konten aufteilen. Ich persönlich habe garnichts mehr drauf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man alle Konten räumt, weil man auf solche Hetzer wie dich hört, dann IST das ein Bankrun und dann WIRD das System kollabieren. Wenn man statt dessen einfach mal etwas Vertrauen walten wird stehen die Chancen deutlich besser, dass alles glatt geht.

Das, was du hier nun schon seit 2 Wochen hirnlos predigst, ist einfach nur kontraproduktiv. Lass deine dämliche Hetzerei.


Ach ja, kleiner Tip: Edelmetalle haben einen Wert, weil Menschen in deren Wert VERTRAUEN. EM funktionieren also nicht anders als bedruckte Papierfetzen, kleine geprägte Blechstücke oder Bits auf einem Banken-Server. Der tatsächliche materielle Wert von Edelmetallen ist weit unter dem von Stahl, Rohöl, Brot, sauberem Wasser,.... Ne Tonne Kohle ist praktisch viel mehr wert, viel nützlicher, als ein Hühnerei-großer Diamant.
 
Bitte? Mein Post war die Antwort auf die Frage von dem User "Buttermilch". Ich rufe hier niemandem zum Geld abheben auf. Jeder entscheidet selbst was er macht und ob er die Risiken eingeht.

2 Bekannte vvon uns haben ihr Vermögen in Konten aufgeteilt, und das schon seit Jahren. Und ich denke die meisten machen es eh schon so von daher erzähle ich jetzt nichts so ungewöhnliches.^^
 
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Ich habe nur Fakten zu Finanzprodukten geliefert und ein paar Fragen gestellt. Jeder soll sich diese Fragen selbst beantworten. Hintergründe und tiefere Einblicke in die Materie liegen zum Teil als Links den Postings bei. Wer mehr Literaturtipps wünscht kann diverse std Lehrbücher zum Thema Geldpolitik (Ottmar Issing), finance & banking oder treasury management, Optionen, Futures und andere Derivate (Hull ) oder Volkswirtschaft lesen. Aktuelle Bezüge zur sub prime Kriese und der Euro kriese sind je nach Auflage als Themen da erhalten. ich empfelhe Bücher aus dem Pearson Verlag.
Also bitte nicht persönlich hier Leute diffamieren sondern einen kritischen Geist nach Hegel und Kant behalten, ein neutraler 3. sein, logisch bleiben und die Mathematik bemühen.

Zypern ist ja nicht Deutschland oder USA hier ist doch alles gut..... und Probleme sind das Wetter; Wetten, dass.. und was bei RTL nächste woche im TV kommt...
 
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Ach ja, kleiner Tip: Edelmetalle haben einen Wert, weil Menschen in deren Wert VERTRAUEN. EM funktionieren also nicht anders als bedruckte Papierfetzen, kleine geprägte Blechstücke oder Bits auf einem Banken-Server. Der tatsächliche materielle Wert von Edelmetallen ist weit unter dem von Stahl, Rohöl, Brot, sauberem Wasser,.... Ne Tonne Kohle ist praktisch viel mehr wert, viel nützlicher, als ein Hühnerei-großer Diamant.

Ach das ist Bullshit. Es kostet ca 1300$ eine Unze Gold abzuminen, weniger wert wird es nicht und Edelmetall, vor allem Silber, wird in der Industrie für fast alles gebraucht.

Wenn es weniger wert wird dann wird keiner mehr Gold-und Silber abbauen, weil dann ja kein Gewinn mehr zu machen ist und das werden wir wahrscheinlich in diesem Leben nicht mehr mitbekommen ;).

Seit 2000 Jahren sind EM die beste Währung gewesen, das zeigt die Geschichte. Du hast früher einen Anzug für eine Unze Gold bekommen und heute auch. Hätte dein Uropa 1928 eine million Reichsmark im Garten vergraben, dann hättest du dir gewünscht, dass er sich lieber EM gekauft hätte....

Außerdem wusstest du eigentlich dass Gold und Silber laut US Verfassung dort die einzig legale gesetzliche Währung ist und noch nie seinen Wert verloren hat? Wahrscheinlich nicht.

Trotzdem danke für deinen "Tipp" :-*
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Industrie braucht überraschend wenig Gold oder Silber. Platin geht als Katalysator häufiger mal mit unter, aber von ihrer Leitfähigkeit abgesehen bieten Gold und Silber wenig Nutzen. Die Mengen, die da verbaut werden, kannst du unter Ulk verbuchen.

WARUM waren Edelmetalle denn im alten Ägypten, in Mittel- und Südamerika, im alten Rom, im Mittelalter so wertvoll? Doch nicht, weil die Industrie sie brauchte. Vieles hatte einfach einen haltlosen religösen Hintergrund. Gold war das "Sonnenmetall", es wurde entsprechend mit den jeweiligen Sonnengöttern (die oftmals die höchsten Götter waren) assoziiert, genauso wie wir nciht grundlos von "silbrigem Mondlicht" sprechen.
Aber was ist Religion anderes als Vertrauen? Vertrauen in die Allmacht eines (oder mehrerer) Götter. Vertrauen, dass das Befolgen gewisser Rituale die Fruchtbarkeit der Felder sicherstellt. Vertrauen, dass alles gut wird.... und eben Vertrauen, dass ein vollkommen nutzloses goldenes Szepter die Macht und den Segen Gottes auf die Erde überträgt.

Es geht wirklich nur um Vertrauen, aber die Religionen, auf denen das Vertrauen in EM basiert, sind längst ausgestorben. Heute betet niemand mehr zu Ra, Hunapú und Co.
Nein, statt dessen vertrauen Leute wie du darauf, dass Edelmetalle irgendwie magisch alles wieder gut machen... aber in diesem Falle gilt: Wenn nur genug Leute wie du blind vertrauen, dann WIRD auch alles gut. Tatsächlich würde dasselbe auch mit Giralgeld funktionieren. Wenn genug Leute darauf vertrauen, dass die Währung funktioniert, dann funktioniert sie.
 
Tatsächlich würde dasselbe auch mit Giralgeld funktionieren. Wenn genug Leute darauf vertrauen, dass die Währung funktioniert, dann funktioniert sie.

Nicht nur würde, sondern das tut es. In Schweden haben sie ja komplett das Bargeld abgeschafft, selbst im Bus kann man nur noch mit EC /CC zahlen und die Masse glaubt tatsächlich dass die bits und bytes etwas wert wären, auch wenn sie nur per simplen Tastendruck entstehen.

Ich frage mich nur wenn Gold und Silber wie du sagst genauso wertlos sind, wieso hordet dann die FED bspw dann so viel Gold? Bzw wieso gibt es generell Goldreserven?

Und was wäre dein Vorschlag? Ein rein auf handeln mit normalen gütern basierendes Währungssystem wie ganz früher oder wie bisher ein auf vertrauen ausgelegte Fiatmoney System?

Und überleg dir mal folgendes: Papier kann unendlich nachgedruckt werden, Gold-und Silber nicht. Allein das macht es schon wertvoller als ein Stück bedruckte Baumwolle. Ob da nun 500 oder 1000 oder 5 draufsteht, es ändert nichts am wert des Papiers an sich.

Kein Schwein will noch eine Reichsmark oder Dmark aber Gold ist seit 2000 Jahren und länger etwas wert...dagegen gibt es eig. kein Argument außer ein potentielles Goldverbot. Lieber hab ich ein paar Unzen Silber als nen 100€ Schein in 5 Jahren wenns den € nicht mehr gibt.
 
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Daaron und Koksii, ihr habt beide Recht.
Ihr redet nur aneinander vorbei. Daaron hat Recht das Brot, Wasser, Öl usw. > direkte Verbrauchsgüter nach einem Totalcrash kurz - mittelfristig mehr wert sind als Gold/Silber.

Wenn du dann Koksii, mit deinen kleiner als 1 Unze Silberstückschen ein Brot bei einem Selbstversorger kaufen willst im z.b. Vorcrash Gegenwert von 5€ für 500g, wird der vermutlich sagen: WTF was soll ich damit. Mit seiner kleinen, engsten Freundesgemeinschaft + Waffen verteidigt der sein Hof und Gut.
Die Menschen werden ja nicht schlauer durch einen Crash/Krise. Wieviele Menschen der westlichen Welt denen es einigermaßen gut geht haben denn wirklich Papiergeld in EM getauscht und gehortet (nicht auf einer Bank) ? Das ist sicher eher die Minderheit.
Die Mehrheit ist dumm und vertraut von Tag zu Tag darauf, dass das System stabil bleibt.

Wenn sich dann irgendwann alles erholt hat und die INDUSTRIE wieder aufgenommen/aufgebaut wird, dann wird auch Silber stärker gebraucht und der Bauer wird sich sagen: hätte ich dem Koksii damals doch das Brot für seine Silberstücke verkauft, wäre ich jetzt in der "neuen" Nachwelt vermögend bis reich.
Die Mischung machts in dem Fall. Das was man entbehren kann, gegen EM tauschen, den Rest zum überleben behalten.
Hat sich alles erholt/gebessert, hat man alles richtig gemacht: Win/Win.

Und GENAU damit erklärt sich auch das Bunkern von EM. Nach einem Sturz ins Tal gehts auch wieder bergauf und auf den Weg dorthin kann man gut absahnen.
 
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Die komplizierte "Herstellung" von Gold und Silber eben durch Abbau und der Verbrauch für Technonogie, Schmuck sind nunmal das besondere. Es gibt eine Reihe von selteneren Metallen oder Elementen auf der Erde. Aber bei Gold kommt da auch immer was "magisches" in der Frühzeit der Menschheit hinzu. Hast du mal nen Barren in der Hand gehabt. Immer wieder fastzinierend schwer der ist bzw wie klein 100g sind. Hohe Dichte. Die Alchemie hat sich 2000 Jahre damit befasst, Gold chemisch herzustellen das ist aber nicht möglich. Durch Protonenbeschuss dauert es auch ewig aus Quecksilber Gold zu machen. Da bleibt nur der Bergbau oder das wiederverwerten. Er werden z.Z jährlich rund 2700t Gold abgebaut.
Goldförderung
Daher ist ein Metall Inflationsgeschützt. Er kann nicht beliebig schnell vermehrt werden oder aus dem nichts geschöpft werden. Ein Vorteil. Aber auch gleichzeitig wieder eine gewisse Gefahr. Gold fördert eher Deflation als Inflation, da der innere Wert der Goldes steigen muss, wenn die globale Wirtschaft wächst und parallel weniger Gold neu "geschaffen wird".

Gold bleibt Gold es ist nicht vergänglich, dass ist das Agument für Gold, Silber und co.
Aber im Alltag ist das unpraktisch. wie will man mit Gold ein Kaugummi kaufen. die Stückelung ist das Problem. Daher hat man sich eine Goldhinterlegung ausgedacht mit garantierten Umtauschmöglichkeiten zwischen der limitierten Goldwährung und dem alltagstauglichen Papier oder Giralgeld oder Fiat Geld was auch immer. da sind wir ja alle gleicher Meinung.

Es muss nur eine garaniterte Umtauschmöglichkeit geben, dann ist Papiergeld sicher.
Nur funtioniert das nicht gut in globalen Märkten. Man sieht schon an dem Euroraum was für extreme Leistungsbilanzunterscheide da sind. Wir sind mit unserer Lohnzurückhaltung aber gleichzeitiger Produktivitätssteigerungen in den letzen 10 Jahren ein Hauptproblem für den Rest der Eurozone im Vergleich zu uns müssten fast alle anderne Volkswirtschaften im Euroraum ihre Löhne drastisch senken um mithalten zu können Nur schlecht, wenn Öl in $ gehandelt wird, dann kann sich ein Grieche oder Zyprer kein Autofahren mehr leisten da sein Einkommen zu niedrig ist und der Staat da hohe Steuern drauf verlangt.

Wie soll sowas dann weltweit gehen, wenn Wechselkurse dazu kommen, dann muss auch Gold physisch von einem Land zum anderen geliefert werden. Daran ist auch das Bretton-Woods-System gescheitert.

evtl nennt sich die Zukunft: Bitcoin ;) Der ist auch limitiert, wird in den nächsten 200 Jahren erst " komplett erschaffen sein und es kann niemand sowas fälschen oder selbst herstellen "

Die optimale Lösung gibt es z.Z. nicht und wird es vermutlich auch nie geben. Aber wenn du eine kennst garantiere ich dir, das du dafür den Wirtschaftsnobelpreis bekommst.
 
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