Bei Amazon Verkaufen - welche Kosten?

jbll2005

Cadet 2nd Year
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Hey
Ich möchte mal etwas auf Amazon verkaufen.
Hierbei muss man ja wie bei eBay Gebühren zahlen.
Bei Ebay zahlt man ja eine Angebotsgebühr und noch eine spezifische Pauschale (z.B. 9% bei DVDs)
Bei eBay zahlt man diese ja bereits, wenn man einen Artikel einstellt. Bei Amazon habe ich gelesen, dass man erst Gebühren (die wohl etwas höher sind als bei eBay) zahlen muss, wenn der Artikel auch wirklich verkauft ist.
D.h. ich könnte mich jetzt als Verkäufer registrieren und dann einen Artikel für einen hohen Preis zum Verkauf anbieten.
Falls einer kauft, habe ich abzüglich der Gebühren immer noch eine recht hohe Summe.
Falls keiner kauft, kostet mich das nichts.
Stimmt das?
Ich kann mich einfach gratis als Verkäufer anmelden und Artikel verkaufen und bezahle erst was, wenn ich etwas verkaufe?
Dann könnte man ja einfach Wucherpreise verlangen und falls jemand das kauft, hat man trotz der Gebühren viel bekommen.
Gibt es keine versteckten Kosten?

Vielen Dank im Vorraus
 
Hierbei muss man ja wie bei eBay Gebühren zahlen.
Ja

Bei Ebay zahlt man ja eine Angebotsgebühr und noch eine spezifische Pauschale (z.B. 9% bei DVDs)
Bei eBay zahlt man diese ja bereits, wenn man einen Artikel einstellt. Bei Amazon habe ich gelesen, dass man erst Gebühren (die wohl etwas höher sind als bei eBay) zahlen muss, wenn der Artikel auch wirklich verkauft ist.

auch richtig

D.h. ich könnte mich jetzt als Verkäufer registrieren und dann einen Artikel für einen hohen Preis zum Verkauf anbieten.
Falls einer kauft, habe ich abzüglich der Gebühren immer noch eine recht hohe Summe.
Falls keiner kauft, kostet mich das nichts.
Stimmt das?

auch richtig

Ich kann mich einfach gratis als Verkäufer anmelden und Artikel verkaufen und bezahle erst was, wenn ich etwas verkaufe?
Dann könnte man ja einfach Wucherpreise verlangen und falls jemand das kauft, hat man trotz der Gebühren viel bekommen.
Gibt es keine versteckten Kosten?

Es gibt keine versteckten Kosten, aber ein so transparentes Preisvergleichssystem, dass Du damit zu 100% auf Deinem Produkt hängenbleibst.

Ich nutze mal das mal das.
 
Aber bedenke: du hast bei Amazon auch als Privatverkäufer die Pflicht eine 30 tägige Gewährleistung zu geben.

Hat mich deshalb damals davon abgehalten da etwas zu verkaufen.
 
Jokeboy schrieb:
Aber bedenke: du hast bei Amazon auch als Privatverkäufer die Pflicht eine 30 tägige Gewährleistung zu geben.

Hat mich deshalb damals davon abgehalten da etwas zu verkaufen.

ja ? oha. gut dass ich das erst nach meinem ausrümpeln mit 30-35 angeboten erfahre ... aber es kam nie ne klage. glück gehabt ;)
 
Es ist ja auch höchst unwahrscheinlich, dass etwas innerhalb von 30 Tagen kaputt geht, zumal du ja keinen Schrott verkaufst, sondern funktionsfähige Ware! Von da aus sollte man das eher gelassen sehen!
 
Na ob er Schrott oder was funktionierendes verkäuft würd ich über nen Forum nicht einfach so bewerten :-)
 
Servus,

Amazon nimmt zwar sehr hohe Gebühren, aber ich habe dort schon einige wenige Teile verkauft.

Großer Vorteil für mich: keine Laufzeit - der Artikel kann also über Monate angeboten bleiben. So habe ich weniger gefragte Artikel gut verkauft bekommen. Bei eBay muss man bei halt Glück haben, dass genau im Angebotszeitraum DER Käufer dabei ist...

Gruß
 
Ich hab auch einiges über Amazon verkauft, das lohnte sich für wissenschaftliche Literatur und auch für so Werkausgaben einfach mehr, denn diese sucht niemand über ebay.

Amazon hat recht hohe Abzüge und man bekommt sein Geld erst nach über zwei Wochen Sperrfrist. Dafür gibt es einen festgelegten Versandbeitrag, den der Käufer zahlen muss - wenn man günstiger versendet, kann man hier ein bisschen was gut machen. Ein weiterer Nachteil ist die oben schon angesprochene Transparenz - Amazon zeigt einem immer an, ob man der günstigste Anbieter ist (und damit ganz oben steht). Professionelle Shops nutzen das, sodass man sich häufig in einem Preiswettkampf befindet, den man nicht gewinnen kann oder will.

Dafür bekommt man aber eine Verkaufsplattform, die meiner Meinung nach wesentlich angenehmer ist als ebay. Weniger restriktiv (ja, ich kann dieses CoD verkaufen, auch wenn es ab 18 ist), leichter im Handling und auch weniger verwirrend. Außerdem erscheint das Angebot einen Klick entfernt von der Stelle, wo viele ohnehin schauen. Ich mache das immer stark vom Produkt abhängig. Wird das bei amazon oder bei ebay eher gesucht?
 
lila.Tentakel schrieb:
:D Es bringt dir aber im Endeffekt nichts, weil du als Privatverkäufer keine rechtssichere Abwicklung umsetzen kannst.
Machen die gewerblichen ebay-Verkäufer auch wahrscheinlich nicht, wenn sie sich einen Personalausweis scannen lassen. Nur die dürfen so was explizit.
 
Finger weg von Amazon - es werden Gebühren berechnet, die nicht nachvollziehbar sind, z.B. Verkäufergebühr über 40 €/Monat, obwohl ich angegeben habe, dass ich wenig verkaufe.
Nachdem ich ein Buch für 13 € incl. Versandkosten verkauft hatte, wurden mir 4,17 € abgezogen. Die Gebühren konnten nicht nachvollzogen werden.
Wenn man reklamiert, bekommt man nicht einmal eine Antwort.
Verkaufen lohnt sich nur bei großen Mengen die hoch kalkuliert sind.
LG
Andrea2015
 
Andrea2015 schrieb:
Finger weg von Amazon - es werden Gebühren berechnet, die nicht nachvollziehbar sind, z.B. Verkäufergebühr über 40 €/Monat, obwohl ich angegeben habe, dass ich wenig verkaufe.
Nachdem ich ein Buch für 13 € incl. Versandkosten verkauft hatte, wurden mir 4,17 € abgezogen. Die Gebühren konnten nicht nachvollzogen werden.
Wenn man reklamiert, bekommt man nicht einmal eine Antwort.
Verkaufen lohnt sich nur bei großen Mengen die hoch kalkuliert sind.
LG
Andrea2015
Kann ich nicht glauben, es muss doch irgendwas schriftlich geben, wo solche Betraege aufgeschluesselt werden.

Gesendet vom Elephone P8000.
 
Pro verkauftem Artikel zahlst du neben der Verkaufsgebühr noch eine Grundgebühr sowie die Umsatzsteuer. Das Gebührensystem von Amazon fängt bei der Umsatzsteuer an. Die richtet sich nach dem gültigen Steuersatz von Luxemburg (dem Sitz von Amazon in Europa) und beträgt derzeit 15 Prozent. Die Verkaufsgebühren werden hingegen anhand des erzielten Verkaufspreises berechnet und richten sich nach der Kategorie deiner angebotenen Waren.
 
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