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- Sep. 2016
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Guten Abend liebe Community!
Wir sind aktuell am Renovieren eines EFH und ich spiele mit dem Gedanken, die vorhandene Netzwerk-Infrastruktur ein wenig zu modernisieren. ich bin allerdings beim Thema Netzwerk eher Laie und hoffe, dass mir eventuelle Anfängerfehler von euch verziehen werden
.
Der Grund für das Upgrade liegt in meinem Plan, zeitnah einen NAS als Home Server aufzusetzen, den ich gerne mit mindestens 2.5Gbit einbinden möchte - und damit das gesamte Netzwerk gleich mit. Grundsätzlich hat das Projekt keine Eile, da ich durch die Renovierung an sich und Familie schon gut genug ausgelastet bin. Aber in ein paar Zimmern werden demnächst Wände neu verspachtelt und da würde ich gerne die aktuell verlegten Kabel (Aufputz) unter dem Putz verschwinden lassen - und wenn es neue werden sollen, müsste das jetzt passieren.
Der aktuelle Aufbau sieht wie folgt aus: Im Keller kommt der Glasfaseranschluss an und geht derzeit noch über ein ONT in einen Fritzbox-Router (demnächst erhalten wir hier eine Fritzbox mit eigenem SFP Modul und zumindest 1x 2,5Gbit LAN). Vom Keller aus gehen dann 3 Cat.5e Kabel gemeinsam in Aufputz-Kabelkanälen durch die Decke bis zum Dachboden und durchqueren dabei Erd- und Obergeschoss. Vom Dachboden gehen zwei der Kabel dann über Spalten in der Dachschräge zurück in den Drempel vom Obergeschoss und enden letztlich in den Netzwerkdosen der Kinderzimmer. Ein Kabel nimmt einen ähnlichen weg und landet nach Durchquerung der Zwischendecke im Erdgeschoss/Büro.
Ich hoffe, meine Erklärung ist verständlich. Ansonsten reiche ich gerne eine Zeichnung nach.
Ich weiß, dass mit etwas Glück die alten Kabel für 2,5Gbit ausreichend sein können. Aber es gibt leider keine Garantie und die Preise für Cat.7 Kabel finde ich jetzt nicht so exorbitant teuer, um nicht zumindest eine zukunftstaugliche Erneuerung umzusetzen. Jetzt frage ich mich allerdings, ob man sich bei diesem Plan sogar noch weitere Arbeit sparen könnte: Da alle Kabel derzeit sternförmig vom Dachboden aus verstreuen, könnte man nicht hier einen Switch installiert werden, welcher dann mit lediglich einem Cat.7 Kabel zum Router in den Keller führt (und natürlich mit Cat.7 zu den Zimmern)? Oder ist es aufgrund von Witterungseinflüssen (Dachboden ist trocken, aber nicht isoliert) doch empfehlenswerter, alle Kabel in der gleichen Form wie bisher bis runter in den Keller zu ziehen?
Im Keller würde ich ein Patchpanel installieren und von hier aus in einen Switch und dann zum Router.
(aktuell gehen die Cat.5e Verlegekabel direkt und ohne Patchpanel in die 1 Gbit Ports des Routers 🫣).
Aus dem Bauch heraus finde ich die Idee mit dem Switch auf dem Dachboden schon fast besser. Insbesondere, wenn später noch weitere Netzwerkanschlüsse dazukommen, muss nicht jedes Mal die gesamte Strecke bis zum Keller überquert werden. Aber über eure Hinweise und Ratschläge wäre ich dankbar!
VG
Wir sind aktuell am Renovieren eines EFH und ich spiele mit dem Gedanken, die vorhandene Netzwerk-Infrastruktur ein wenig zu modernisieren. ich bin allerdings beim Thema Netzwerk eher Laie und hoffe, dass mir eventuelle Anfängerfehler von euch verziehen werden
Der Grund für das Upgrade liegt in meinem Plan, zeitnah einen NAS als Home Server aufzusetzen, den ich gerne mit mindestens 2.5Gbit einbinden möchte - und damit das gesamte Netzwerk gleich mit. Grundsätzlich hat das Projekt keine Eile, da ich durch die Renovierung an sich und Familie schon gut genug ausgelastet bin. Aber in ein paar Zimmern werden demnächst Wände neu verspachtelt und da würde ich gerne die aktuell verlegten Kabel (Aufputz) unter dem Putz verschwinden lassen - und wenn es neue werden sollen, müsste das jetzt passieren.
Der aktuelle Aufbau sieht wie folgt aus: Im Keller kommt der Glasfaseranschluss an und geht derzeit noch über ein ONT in einen Fritzbox-Router (demnächst erhalten wir hier eine Fritzbox mit eigenem SFP Modul und zumindest 1x 2,5Gbit LAN). Vom Keller aus gehen dann 3 Cat.5e Kabel gemeinsam in Aufputz-Kabelkanälen durch die Decke bis zum Dachboden und durchqueren dabei Erd- und Obergeschoss. Vom Dachboden gehen zwei der Kabel dann über Spalten in der Dachschräge zurück in den Drempel vom Obergeschoss und enden letztlich in den Netzwerkdosen der Kinderzimmer. Ein Kabel nimmt einen ähnlichen weg und landet nach Durchquerung der Zwischendecke im Erdgeschoss/Büro.
Ich hoffe, meine Erklärung ist verständlich. Ansonsten reiche ich gerne eine Zeichnung nach.
Ich weiß, dass mit etwas Glück die alten Kabel für 2,5Gbit ausreichend sein können. Aber es gibt leider keine Garantie und die Preise für Cat.7 Kabel finde ich jetzt nicht so exorbitant teuer, um nicht zumindest eine zukunftstaugliche Erneuerung umzusetzen. Jetzt frage ich mich allerdings, ob man sich bei diesem Plan sogar noch weitere Arbeit sparen könnte: Da alle Kabel derzeit sternförmig vom Dachboden aus verstreuen, könnte man nicht hier einen Switch installiert werden, welcher dann mit lediglich einem Cat.7 Kabel zum Router in den Keller führt (und natürlich mit Cat.7 zu den Zimmern)? Oder ist es aufgrund von Witterungseinflüssen (Dachboden ist trocken, aber nicht isoliert) doch empfehlenswerter, alle Kabel in der gleichen Form wie bisher bis runter in den Keller zu ziehen?
Im Keller würde ich ein Patchpanel installieren und von hier aus in einen Switch und dann zum Router.
(aktuell gehen die Cat.5e Verlegekabel direkt und ohne Patchpanel in die 1 Gbit Ports des Routers 🫣).
Aus dem Bauch heraus finde ich die Idee mit dem Switch auf dem Dachboden schon fast besser. Insbesondere, wenn später noch weitere Netzwerkanschlüsse dazukommen, muss nicht jedes Mal die gesamte Strecke bis zum Keller überquert werden. Aber über eure Hinweise und Ratschläge wäre ich dankbar!
VG