Beruflich später Desktopprogramme entwickeln -> Welche Sprache? (Java, C# oder C++)

Schnelle Ergebnisse für Desktopanwendungen erziehlst du auch mit Delphi (Pascal).
Die Sprache ist optimal für Datenbankanwendungen geeignet.
Türen sind auch nicht verschlossen und die GUI-Entwicklung geht sehr fix.

Stellenanzeigen für Delphi sind hingegen rar, aber in der Regel ganz gut bezahlt (da selten).

Skype ist übrigens in Delphi geschrieben.
 
- Die Buden aus den Stellenanzeigen für weitere Infos anrufen
- Kannst auch eher in speziellen Programmierforen nachfragen. CB hat eben nicht sooo viele Experten auf dem Gebiet ^^
- Selbst wenn du nicht hardwarenah/treiber entwickelst, ist das keine Garantie, dass das Programm interessant ist....
 
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@KROKvsKROK
Du unterliegst dem Irrtum, dass du später ausschließlich Desktopprogramme entwickeln wirst.

Gerade im Business-Bereich landet man früher oder später bei JEE, ASP und wie sie nicht alle heißen. Da kommt man quasi nicht drumherum. Die Software wird immer vernetzter und zieht die Daten immer öfter aus dem Netz (so mein Eindruck). Und schon ist man wieder beim Thema Webtechnologien.

Wenn du dich Webtechnologien völlig versperren willst (wie soll das gehen? willst du dann kündigen?), dann ist der beste Weg vermutlich die C#-Schiene, im späteren Verlauf dann vermutlich auch C++. C#-Programmen sieht man übrigens meistens nicht an, dass sie in dieser Sprache geschrieben wurden. Die Fenster sehen so aus wie bei C++ (gesetzt den Fall, dass du dann WinForms und WPF verwendest) und wenn jemand Geschicktes dran war, dann auch wie bei Java.


Da du Student bist, vermute ich aber mal, dass du später kaum selber programmierst. Normalerweise hat man als Programmierer die Fachinformatiker/Anwendungsentwicklung.
 
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e-Laurin schrieb:
Gerade im Business-Bereich landet man früher oder später bei JEE, ASP und wie sie nicht alle heißen.

Was genau ist mit "Business-Bereich" gemeint?

e-Laurin schrieb:
@KROKvsKROK
Wenn du dich Webtechnologien völlig versperren willst (wie soll das gehen? willst du dann kündigen?), dann ist der beste Weg vermutlich die C#-Schiene, im späteren Verlauf dann vermutlich auch C++.

Beim Berufseinstieg wird man denke ich mal schon genug neue Dinge und Technologien lernen müssen, wovon man im Studium noch nie gehört hat. Da fange ich dann lieber erstmal in der Anwendungsentwicklung an anstatt mit JEE, wo ich mir dann zusätzlich noch JEE beibringen müsste. Außerdem hat mir JEE (JSF) wie gesagt nicht besonders gefallen. Und die Softwareentwicklung besteht doch bei weitem nicht nur aus JEE/ASP.

e-Laurin schrieb:
Da du Student bist, vermute ich aber mal, dass du später kaum selber programmierst. Normalerweise hat man als Programmierer die Fachinformatiker/Anwendungsentwicklung.

In einem Java-Forum (ByteWelt) habe ich in einem ähnlichem Thread mal von diversen studierten Informatikern dort gelesen, dass sie selbst alle als Programmierer arbeiten und der Großteil ihrer Programmier-Kollegen im Beruf ebenfalls Informatik studiert hätten.
 
KROKvsKROK schrieb:
Was genau ist mit "Business-Bereich" gemeint?
Alles, wo nennenswert Kohle rum kommt.

In einem Java-Forum (ByteWelt) habe ich in einem ähnlichem Thread mal von diversen studierten Informatikern dort gelesen, dass sie selbst alle als Programmierer arbeiten und der Großteil ihrer Programmier-Kollegen im Beruf ebenfalls Informatik studiert hätten.

Das sind alles Programmier-Sklaven. Im Prinzip ist das Verschwendung eines Info-Studiums. Ja, der Dipl.Ing. schreibt auch mal eigenen Code, aber die, die sich für die Firma unersetzlich machen und hoch bezahlt werden, entwerfen nur die Abläufe und sagen den "Programmierern", was sie zu tun haben.
 
Daaron schrieb:
Alles, wo nennenswert Kohle rum kommt.

Also jedes Programm, was man verkaufen kann. Also jedes programmierbare Programm zählt zum Buisness-Bereich?!

Daaron schrieb:
Ja, der Dipl.Ing. schreibt auch mal eigenen Code, aber die, die sich für die Firma unersetzlich machen und hoch bezahlt werden, entwerfen nur die Abläufe und sagen den "Programmierern", was sie zu tun haben.

Aber sowas macht man doch nicht direkt als frischer und unerfahrener Absolvent? Der Normale Ablauf sieht doch bestimmt so aus, dass man erst mal als Programmierer anfängt und dann mit den Jahren immer weniger codet uns sich entsprechend hocharbeitet, oder?
 
KROKvsKROK schrieb:
Also jedes Programm, was man verkaufen kann. Also jedes programmierbare Programm zählt zum Buisness-Bereich?!
Ok, du brauchst also n Wink mit dem kompletten Zaun, hm?
- Webseite für n kleine Kindergarten, Umfang 1200€ rum... das is kein Business-Bereich, das ist kaum mehr als Hobby
- Online-Shop, mit n 5-6stelligem Monatsumsatz und n paar tausend Hits am Tag: Das ist schon eher Business

Aber sowas macht man doch nicht direkt als frischer und unerfahrener Absolvent? Der Normale Ablauf sieht doch bestimmt so aus, dass man erst mal als Programmierer anfängt und dann mit den Jahren immer weniger codet uns sich entsprechend hocharbeitet, oder?
Wenn du es so schaffst... Wäre es deiner Meinung kein erstrebenswertes Ziel, direkt oben im Anwendungsentwurf einzusteigen?
 
Ich hab in meinem Studium (Informatik Dipl. Uni) mit praktisch allen größeren Sprachen gearbeitet. Eine Spezialisierung sollte hier gerade nicht(!) erfolgen.

Deine Idee, dass es eine optimale Sprache zur Anwendungsentwicklung gibt, ist einfach unsinnig. Alle größeren Sprachen können dafür genutzt werden und werden auch dafür verwendet. Konkret hängt es vom einzelnen Projekt und dem Umfeld ab. Beispiele:
- liegt Code in einer Sprache vor => dann wird diese wohl weiterverwendet
- muss besonders auf Performance geachtet werden
- müssen bestimmte Frameworks => sind wahrscheinlich nicht für jede Sprache verfügbar
- u.v.m.
 
Daaron schrieb:
Wenn du es so schaffst... Wäre es deiner Meinung kein erstrebenswertes Ziel, direkt oben im Anwendungsentwurf einzusteigen?

Ich will auf jeden Fall erstmal als Programmierer einsteigen. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass dies nur einige Jahre wirklich Spaß macht.
Irgendwann hat man einfach mal alles relevate programmiert und ab da an ist es nur noch Wiederholung. Jetzt mit Anfang 20 hat man noch sovieles nicht gemacht, da reizt es noch sehr.
Ich denke mit 30 oder 40 vergeht einem langsam die Lust darauf und ab da wäre es dann denke ich besser in den Anwendungsentwurf-Bereich einzusteigen.

Hast du studiert und direkt nach den Studium im Anwendungsentwurf angefangen? Falls ja, hast du bereits eine Ausbildung und/oder praktische Erfahrung? Ich kann mir kaum vorstellen, dass sowas die Regel ist. Ich würde als Chef glaube ich kaum irgendwelche unerfahrenen Absolventen ganze Projekte planen/designen lassen.
 
e-Laurin schrieb:
@KROKvsKROK
Du unterliegst dem Irrtum, dass du später ausschließlich Desktopprogramme entwickeln wirst.

Gerade im Business-Bereich landet man früher oder später bei JEE, ASP und wie sie nicht alle heißen. Da kommt man quasi nicht drumherum. Die Software wird immer vernetzter und zieht die Daten immer öfter aus dem Netz (so mein Eindruck). Und schon ist man wieder beim Thema Webtechnologien.
Dem würde ich soweit zustimmen.

Wenn du dich Webtechnologien völlig versperren willst (wie soll das gehen? willst du dann kündigen?), dann ist der beste Weg vermutlich die C#-Schiene, im späteren Verlauf dann vermutlich auch C++. C#-Programmen sieht man übrigens meistens nicht an, dass sie in dieser Sprache geschrieben wurden. Die Fenster sehen so aus wie bei C++ (gesetzt den Fall, dass du dann WinForms und WPF verwendest) und wenn jemand Geschicktes dran war, dann auch wie bei Java.
Dem würde ich jetzt mal nicht so ohne weiteres zustimmen. Auch hier kannst du ganz schnell im Bereich JavaEE(JavaEE dreht sich ja nicht nur ums Web...) kommen. Außerdem wäre man mit C# schon ziemlich an Windows gebunden. Ja es gibt Mono, aber jetzt mal ehrlich, wo bitte wird das groß unter Linux/BSD eingesetzt?

Da du Student bist, vermute ich aber mal, dass du später kaum selber programmierst. Normalerweise hat man als Programmierer die Fachinformatiker/Anwendungsentwicklung.
Würde ich so jetzt nicht unbedingt sagen.

Das sind alles Programmier-Sklaven. Im Prinzip ist das Verschwendung eines Info-Studiums. Ja, der Dipl.Ing. schreibt auch mal eigenen Code, aber die, die sich für die Firma unersetzlich machen und hoch bezahlt werden, entwerfen nur die Abläufe und sagen den "Programmierern", was sie zu tun haben.
Wo schließt das eine das andere aus? In dem Bereich wo ich in unserer Firma arbeite, bin ich der einzige der kein abgeschlossenes Studium hab(Im 7 Semester abgebrochen). Ich arbeite da alleine an einem Modul welches dann von den anderen Bestandteilen genutzt wird und bin dadurch sowohl für die Architektur an sich als auch von das Programmieren zuständig.
Was implementiert werden muss ist eh Sache des PMs, ab dem "Wie" ist es dann eben komplett mein Part. Bei den Teilen mit denen sich die anderen Beschäftigen sieht es nicht anders aus.
 
Dann bist du, genau wie ich, eben nicht nur Programmierer, dann bist du Anwendungsentwickler. Den Unterschied in der Praxis merkt kaum einer, in der Theorie bist du eine deutlich wertvollere Ressource. Du schreibst nicht nur blind, du weißt tatsächlich, wie der Mist funktioniert. Du kennst das geheime Voodoo.
 
Mir ist das vollkommen klar, der Punkt ist aber even das viele Anwendungsentwickler sich selbst als Programmierer bezeichnen und auch viele Studenten dies tun und nicht mal wissen das das falsch ist.
 
Gibt's so was in der Realität denn wirklich? Also "Programmiersklaven", die einfach nur stur Anweisungen umsetzen? Wer will denn bitte so was machen?
 
antred schrieb:
Gibt's so was in der Realität denn wirklich? Also "Programmiersklaven", die einfach nur stur Anweisungen umsetzen? Wer will denn bitte so was machen?
Nur ein Wort: Indien

Und nein, auch mit Master/Doktor-Studium kann man programmieren - ist bei uns in der Firma Gang-und-Gebe (wir machen allerdings auch keine 0815-Software, die jeder Hirni schreiben könnte…)
 
Wird hier bissl offtopic...
Zum Topic. Ich gehöre zu den Leuten die der Meinung sind, dass man so ab Mitte des Studiums mal überlegen sollte was man beruflich machen will. Denn das ist der Zeitpunkt an dem man spätestens damit anfangen sollte sich in dem Gebiet wissen auf zu bauen. In den wenigsten fällen ist es sinnvoll sich auf Desktop Anwendungen zu fokusieren, denn der Markt geht einfach stark in Richtung Webanwendungen. Das Business ist nicht immer einfach dabei spielt rapid development eine wichtige Rolle.
Ich kann jetzt nur fürs Java Segement sprechen. Java EE wird häufig als Synonym für "Enterprise Frameworks" verwendet. Oft steht dann auch J2EE dort womit kein Java Entwickler wirklich arbeiten will. Allerdings ist häufig eben nicht J2EE gemeint. Was lernen wir daraus in Job Angeboten stehen buzzwords, wovon der Ersteller des Job Angebots keine Ahnung hat.
Mein Berufsalltag besteht daraus viele Technologien so zu kombinieren und zu verwenden, so dass sie nicht den Schwierigkeitsgrad erhöhen sondern einen positiven Einfluss auf den Entwicklungsfortschritt erzielen. Dafür benötigt es generelles Framework knowledge.
Leute die behaupten du kannst zwischen sprachen springen lügen einfach oder wissen schlicht nicht was da eigentlich raus gekommen. Das ist allerdings nur von Bedeutung wenn man zu den besseren Entwicklern gehören will, denn die holen aus einer Sprache und deren Frameworks das Maximum raus. Programmier seit einem halben Jahr vermehrt Grails obwohl es Java als Basis hat, hab ich nach 6 Monaten noch nicht mal den hauch einer Ahnung und bin trotzdem guter Dinge das ich mehr knowledge als die meisten da drausen hab. Das hängt damit zusammen, dass es das wichtigste ist immer nach Möglichkeiten zu suchen wie sich etwas besser bewältigen lässt mit den zur verfügung stehenden Mittel / Frameworks.
 
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Zwischen Sprachen springen funktioniert, ohne dies zu tun, könnte ich meine Arbeit überhaupt nicht erledigen. Ich habe zwar hauptsächlich mit Java(EE), habe aber aktuell auch noch ein weiteres Projekt welches in C und C++ geschrieben ist. Das ist Soweit auch kein Problem, da ich während meiner Ausbildung und Privat halt immer mit C++ gearbeitet habe und erst während des Studiums mit Java angefangen habe.
Daneben brauche ich jetzt aber eben auch noch JavaScript wovon ich bis vor einem Jahr vielleicht 5 Zeilen in meiner ITA Ausbildung geschrieben hatte und nun mehrere Tausend Zeilen davon pflegen darf :D
Außerdem kann eine gescheite Scriptsprache wie Perl nicht schaden, so nutze ich diese zum Beispiel um für meine Software Lasttests zu schreiben, bei denen Tools wie SOAP UI usw. einfach ausstiegen oder einfach sau langsam sind, wodurch die benötigte Zeit mehrere Stunden mehr beträgt als eigentlich benötigt.

Natürlich muss man die Eigenheiten der Sprachen mit denen man arbeitet kennen und sich zu diesen auch auf dem laufenden halten deren Entwicklung angeht, aber zu sagen das würde nicht gehen oder es würde nur Murks bei wegkommen ist einfach Blödsinn.
Ich bin aber auch der Meinung das man es nicht mit der Sprachvielfellt eben nicht übertreiben sollte eben genau aus dem Grund das man sich natürlich die Eigenheiten merkt und Entwicklungen verfolgt. Es schadet hier aber auch nicht sich ab und zu mal andere Sprachen anzuschauen und zu gucken ob diese nicht das eigene "Toolset" ergänzen könnte oder eine andere Sprache ersetzen.
 
Funart schrieb:
Leute die behaupten du kannst zwischen sprachen springen lügen einfach oder wissen schlicht nicht was da eigentlich raus gekommen. Das ist allerdings nur von Bedeutung wenn man zu den besseren Entwicklern gehören will, denn die holen aus einer Sprache und deren Frameworks das Maximum raus. Programmier seit einem halben Jahr vermehrt Grails obwohl es Java als Basis hat, hab ich nach 6 Monaten noch nicht mal den hauch einer Ahnung und bin trotzdem guter Dinge das ich mehr knowledge als die meisten da drausen hab. Das hängt damit zusammen, dass es das wichtigste ist immer nach Möglichkeiten zu suchen wie sich etwas besser bewältigen lässt mit den zur verfügung stehenden Mittel / Frameworks.

Klar muß man, wenn man eine Sprache nicht nur halbwegs beherrschen sondern eben auch meistern möchte, eine Menge Zeit & Aufwand investieren, um ihre Standard-Library, ihre Paradigmen und Falltürchen zu verinnerlichen ... und das dauert meiner Meinung nach je nach Sprache zwischen mehreren Monaten und mehreren Jahren. Viele Leute unterschätzen meiner Meinung nach den Zeitraum (und eben auch die benötigte Eigeninitiative), der hierfür erforderlich ist und maßen sich häufig vorschnell an, eine Sprache schon "zu können".
Unmöglich macht dies das Springen zwischen Sprachen aber keinesfalls. Natürlich führt das wahrscheinlich häufig dazu, daß ein Programmierer ein oder zwei Lieblingssprachen hat, in denen er super auf Zack ist, und dann noch ein paar sekundäre Sprachen, mit denen er effektiv arbeiten kann, aber nicht unbedignt Expertenwissen besitzt.
 
KROKvsKROK schrieb:
Eclipse ist auch nicht wirklich flott. Keine Ahnung ob das direkt an Java liegt oder eher an Swing?
Eclipse benutzt nicht Swing, sondern SWT als GUI-Bibliothek und damit die Nativen OS-Widgets. Dass Eclipse etwas träge ist liegt in der Natur des Plugin-Konzepts und dem Lazy Loading der Komponenten.

@Topic
Für den späteren Erfolg bei der Jobsuche ist es nicht so sehr wichtig, eine "Sprache" zu können, vielmehr von Interesse sind Kenntnisse in den verwendeten Frameworks (in der Java-Welt wären das JEE, Spring, Hibernate, SWT, JFace etc.) und der allgemeingültigen Paradigmen wie OOP, AOP, Dependency Injection, DRY, KISS, SoC etc.
 
Ich denke als Software-Entwickler sollte man heutzutage mit Java und C/C++ umgehen können.
Einiges ist in Java leichter, bei anderm kommt man einfach nicht um C/C++ rum.
 
SheepShaver schrieb:
@Topic
Für den späteren Erfolg bei der Jobsuche ist es nicht so sehr wichtig, eine "Sprache" zu können, vielmehr von Interesse sind Kenntnisse in den verwendeten Frameworks (in der Java-Welt wären das JEE, Spring, Hibernate, SWT, JFace etc.) und der allgemeingültigen Paradigmen wie OOP, AOP, Dependency Injection, DRY, KISS, SoC etc.

JavaEE ist kein Framework sondern eine nur Sammlung von Spezifikationen. ;)
 
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