Bessere Soundqualität für Kopfhörer (DAC/KHV!?)

silent2k

Commander
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Hi!

Ich besitze seit kurzem einen Beyerdynamic DT990 Edition mit 250 Ohm. Ich nutze den zu 50% an meiner Musikanlage und zu 50% am PC (dort 25% Musik, 25% Games).

Nun nutze ich am PC noch meine Realtek ALC888 Onboard Soundkarte und möchte gerne für eine bessere Klangqualität aufrüsten.

Die oft beschriebene "ASUS Xonar Essence ST/STX" ( http://geizhals.at/deutschland/?cat=sndpci&asd=on&asuch=ASUS Xonar Essence&xf=1224_2#xf_top ) wäre da z.B. eine Variante.

Nun meine Frage, welche sinnvollen Alternativen gibt es noch? Andere Soundkarten, oder eventuell ein DAC System?

Vielen Dank für eure Hilfe!
Gruß
Silent
 
Betreibe meine Senheiser HD650 an einer Audiotrak Prodigy HD2. Kann über den klang wirklich nicht meckern. Auch hat diese Karte einen KHV. Leider ist diese aber nur noch ganz schlecht zu bekommen.
Ansonsten gebe es da noch einige Karten von Auzentech wie die AuzenTech X-Fi Bravura 7.1 oder die AuzenTech X-Fi HomeTheater HD welche ebenfalls einen KHV besitzen.
 
Eine möglichkeit wäre noch ein externer KHV. Bspw. Fiio E9
Hab ihn selbst noch nicht gehört, soll aber recht gut sein. Ich spiel aber mit dem Gedanken.
Dann gibts da noch cMoy (bei ebay mal suchen). Soll ebenfalls erstaunlich gute Qualität für wenig Geld liefern.
 
Nach dem was ich gelesen habe gibt es die Möglichkeit den Fiio E9 mit dem Fiio E7 zu kombinieren. Erst so ist das gut. Ich schlage mal 2 Kandidaten vor. Den Audinst und den Yulong.

Es gibt aber noch weitaus mehrere...
 
@ zenturio xy

Kennst du auch noch gute im Bereich ~100 €?
 
wenn es nur ums Verstärken geht dann vllt den hier noch. der soll für den Preis schon ziemlich gut sein. siehe hier.

Ich bin eig. nicht so erfahren, aber ich hab letztens sehr viel darüber recherchiert, weil ich mir unbedingt nen DAC und KHV kaufen wollte. Hab mich letztendlich für den Yulong U100 entschieden und bin bisher sehr zurfieden damit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dk, den hab ich auch schon oft gelesen. Scheint ein guter KHV zu sein, auch wenn ich nur einen KH-Ausgang bräuchte.

Auf der Homepage des Herstellers steht was von: Output Impedance: 51 Ohms per channel.

Mein AKG hat aber 120 Ohm, oder sagt das was anderes aus?

___________
@ zenturio xy

Ein DAC/KHV für 200 €. Da wär ich glaub ich auch zufrieden. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi!

Das ging ja schnell mit den Antworten! :) Vielen Dank erstmal...

Jetzt meine Frage, hier wurden ja bereits viele Möglichkeiten genannt. Sind die Lösungsvorschläge denn wirklich BESSER als die von mir genannte Asus Soundkarte, oder eben nur Alternativen?

Soundkarten:
ASUS Xonar Essence ST/STX
Audiotrak Prodigy HD2
AuzenTech X-Fi Bravura 7.1
AuzenTech X-Fi HomeTheater HD

KHV/DAC:
Fiio E9
cMoy
YULONG U100
Audinst HUD-mx1

Den "ART HEADAMP 4" lasse ich mal aussen vor, weil ich nicht unbedingt "4 Stereo-Kopfhörerausgänge" benötige. ;)

Ich schwanke nun erstmal zwischen der Variante "Soundkarte" oder "KHV/DAC". Letzteres hätte evtl. den Vorteil, dass ich dies auch bei meine Musikanlage, direkt am CD Player einsetzen kann.

Was meint ihr?

Gruß & danke!
Silent
 
matze89 schrieb:
Auf der Homepage des Herstellers steht was von: Output Impedance: 51 Ohms per channel.

Mein AKG hat aber 120 Ohm, oder sagt das was anderes aus?
Nur sehr indirekt.
Laut DIN-Norm sollen KH-Ausgänge 120 Ohm haben - daran hält sich quasi niemand.
Diese Norm wurde mal eingeführt, weil es anders als bei Lautsprechern - die im Regelfall eine Impedanz zwischen 4 und 8 Ohm haben - bei Kopfhörern eine weitaus größere Spanne gibt: 16-600 Ohm ggf. noch mehr.
Um halt trotz der großen Spanne gleiche Bedingungen zu gewährleisten wurde die 120 Ohm Norm eingeführt, da Unterschiedliche Kopfhörerimpedanzen unterschiedlich auf Ausgangsimpedanzen reagieren und der Frequenzgang dadurch verbogen werden kann (niedrigohmige sind was das angeht empfindlicher als hochohmige KH und reagieren häufig mit einem Bassboost auf hochohmige Ausgänge).
Je niedriger die Ausgangimpedanz der Amps ist, desto höher ist sein Dämpfungsfaktor. Ob dieser Dämpfungsfaktor mal als Marketinginstrument wichtig war, und deswegen die Ausgangimpedanz verringert wurde weiß ich nicht.

Aktuell ist die Situation halt, dass es kaum KHV's nach DIN gibt, viele annähernd 0 Ohm Ausgangsimpedanz haben, was eine Frequenzgangverbiegung nahezu ausschließt und wahrscheinlich der Großteil irgendwo über 50 Ohm Ausgangsimpedenz hat.

Was ich bisher mitbekommen haben werden tendenziell eher 0 Ohm Ausgänge bevorzugt, da die Frequenzgangverbiegung dadurch ausbleibt.

@silent2k:
Ich würde wohl eher zur KHV/DAC Lösung greifen. Du bist dadurch einfach ein bisschen flexibler und es gibt wenig, was ich mehr hasse, als meine Lautstärke über Windows zu regeln ;).
 
@Matze89:

ich glaube ich bin da etwas überfragt, aber ich glaube zu wissen, dass je weniger Widerstand, desto besser.
naja, ein guter KHV bleibt der ja sowieso :D

@silent2k: ich denke, es kommt drauf an was man will. Diese DACs haben nicht so viele Input-Möglichkeiten. Das heißt fürs Aufnehmen und so wäre es nicht optimal. Wenn mit Aufnahmen, dann gibts natürlich schon viele bessere, aber nicht in dieser Preisklasse. Sowas wäre dann z.B. geeignet. Aber besser als die Auzentech sowieso...
Ein anderer Vorteil ist ja wie du schon sagtest die Mobilität.
 
SEHR informativ Kani! Danke für Deine Mühe! :)

Also ich denke mitlerweile auch, dass ein DAC für mich die bessere Lösung ist. Man ist einfach flexibler und man kann das Potential was man durch solch ein Gerät bekommt "mal eben" an den PC oder auch an den CD-Player anschließen. Das finde ich schon mal sehr vorteilhaft.

Wie genau darf ich mir das denn am PC vorstellen, solch ein DAC wird einfach per USB an den PC angeschlossen? Welche Treiber werden da genutzt? Muss die Onboard Soundkarte dann deaktiviert werden? Und falls ja, wie kann ich gleichzeitig dann noch mein Teamspeak mit einem Mikro nutzen?

Gruß
Silent
 
Treiber werden meistens gar keine gebraucht. Plug 'n Play in Reinstform :).
Den Onboardsound kannst du auch anlassen und darüber dann das Mikro laufen lassen. Den DAC einfach als Standwardwiedergabegerät einstellen und den Onboardsound als Standardaufnahmegerät.
 
Perfekt... und "USB" ist da wirklich der ideale Übertragungsweg? Keine Störungen wie rauschen etc.!? Welcher KHV/DAC wäre denn dann bis ca. 200€ ein heißer Kandidat? :)
 
Soweit ich weiß ist Firewire noch wenig besser - aber da es mittlerweile auch sehr viel professionelle Soundinterfaces die per USB angeschlossen werden geh ich davon aus, dass sich das schon gut eignet - sonst würde RME keine USB-INterfaces anbieten.
Keiner der Tests, die ich bisher zu den drei unten genannten gelesen habe haben Störungen bemängelt.

Schlussendlich am sichersten ist - du ahnst es schon - ausprobieren ;).
Der Yulong U100 und der Audinst HUD-mx1 sind schon beides sehr schöne Geräte.
Aune würde mir noch einfallen.
Ein bisschen ausgefallener: Maverick Audio Tubemagic D1 (Herstellerlink)
 
Und KHV/DAC's mit Fernbedienung? Wäre evtl. auch noch ein interessantes Feature... wenn man auf der Couch liegt und mal etwas an der Lautstärke drehen möchte. :)
 
@ Kani = Aktuell ist die Situation halt, dass es kaum KHV's nach DIN gibt

Hier hast du Recht .

@ Kani = viele annähernd 0 Ohm Ausgangsimpedanz haben, was eine Frequenzgangverbiegung nahezu ausschließt und wahrscheinlich der Großteil irgendwo über 50 Ohm Ausgangsimpedenz hat.

Hier hast du dich vielleicht vertippt , oder du dokumentierst hier deine Unwissenheit ? :rolleyes:

Bei manchen KHV wird angeben > 8 Ohm bis > ? . Wobei diese dann meistens keine 600 Ohm KH *bedienen* können ! Die es dennoch können , fordern dann eine Impedanz von mindesten > 32 Ohm

Analog dazu , verkraften die wenigsten Verstärker / Endstufen LS < 4 Ohm . Hier ist bei > 2 Ohm < Schluss .

Ansonsten liefert dieser nur noch Gleich - Strom / Spannung was jeden KH / LS sofort zerstören würde !
 
Mag sein, dass ich mich täusche, aber meines Wissen nach kann man an eine Endstufe die 4 Ohm aushält bedenkenlos einen 8 Ohm Lautsprecher hängen, umgekehrt allerdings kann das schief gehen.

Egal, kommen wir zu der Ausgangsimpedanz von KHV's:
bad_robot schrieb:
Zum Klang von V200/V800 zum Yulong U100 kann ich nur sagen: Beide haben annähernd 0 Ohm (wobei der V200 näher an 0 ist als der U100), und rauschen nicht. Wenn dies gegeben ist, wird die Unterscheidung echt schwer. 0 Ohm is a bitch.
Aus diesem Thread im Hifi-Forum.

NwAvGuy ist auch immer sehr fleißig beim messen, z.B. hier:
http://nwavguy.blogspot.com/2011/05/cmoy-ebay-headphone-amp.html

Wieso kommt ein hochohmiger Ausgang besser mit hochohmigen KH klar (kann sie, so wie ich dich verstanden habe besser antreiben, hat mehr Power), als ein niedrigohmiger? Was ist da der technische Hintergrund? Habe bisher noch nie was in die Richtung gelesen, wenn es um Ausgangsimpedanzen ging.
 
Zuletzt bearbeitet: (typo)
Kani hatte mit seinen Ausführungen zur 0 Ohm Ausgangsimpedanz vollkommen Recht.
Wers nachlesen will:
http://nwavguy.blogspot.com/2011/02/headphone-amp-impedance.html

Wer also einen Fiio E5 kauft kann damit wohl schon bis auf die maximale Lautstärke so ziemlich alles aus seinem KH rausholen. Für die genannten KH mit 250 Ohm sollte ein KHV mit unter 1/8 des Wertes genommen werden, also unter ~30 Ohm und leider habe ich bisher weder bei Asus noch bei Creative bei irgendeiner Karte hierzu entsprechende Angaben gefunden, weshalb ich nur davon abraten kann, blind eine 150€ STX zu kaufen, ohne deren echte Ausgangsimpedanz zu kennen.
 
@ Kani , sicherlich finde ich hier im Forum oder wo anders nicht die Behauptung , das die ERDE ein Scheibe ist . ;)

Wenn du nun ganz ohne Wissen irgendwelche Beitrage zur Beweisführung heranziehst , so muß ich es bedauern . :streicheln:

Beweist es umso mehr , das dir jegliche Grundlagen fehlen .

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Nachtrag :

@ 4badd0n , wo steht da etwas von 0 Ohm ? :rolleyes:

Beweisführung sieht anders aus . Zitat kopiert und hier eingefügt . Doch das fehlt ! = Klugscheißer !
 
Zuletzt bearbeitet: (Nachtrag :)
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