Vindoriel schrieb:
Was bei einer Kamera aufgrund von vorhandenen Tasten wesentlich einfacher und schneller geht.
Blitz ausschalten bzw. dauernd an zum Aufhellen oder Serienaufnahme umstellen:
Kamera: 1 oder 2x den entsprechenden Knopf drücken, fertig
Smartphone: Tatsch Menü, scroll scroll Blitzeinstellung / Auslöser, tatsch um ins Menü zu kommen, tatsch zun auswählen, tatschtatschtatsch auf Rückwärtspfeil
Das Wort "intuitiv" wird eher genommen, um eine umständliche Bedienung schönzureden. Egal ob Apple, Handyknipser, (neueres) Windows oder Webdesigner...
Man hat ja die Möglichkeit diverse Apps auszuprobieren. Nimmt man die Kamera-App von Google selber, hat man genau diese Einstellungen direkt in Sicht und mit einem "Antouchen" geändert.
Ich gehe einfach vom 08/15-Nutzer aus, der ein Bild knipst, und dafür eben keine großartigen Einstellungen braucht. Siehe in meinem Familienkreis (die Älteren): Da wir so geknipst, wie es die Kamera eben macht. Blitz an, knipsen, fertig. Da stellt niemand irgendetwas um. Und genau das macht eine gute Smartphone-Kamera auch. Auf's Symbol der entsprechenden Kamera-App tippen, kurz warten, und auf den Auslöser tippen - fertig. Fokussieren wird man an einem Smartphone unversierteren Benutzern sogar besser erklären als mit einer normalen 08/15-Digitalkamera.
Und deine Meinung über den Begriff "intuitiv", tut hier nicht viel zur Sache. Wenn es einfach zu verstehen und zu benutzen ist, ist es für die meisten eben intuitiv.
Vindoriel schrieb:
Warum sollte man das Ereignis (z.B. Urlaub) nicht in der bestmöglichen Qualität (fürs Geld, Schlepperei usw, wobei Schlepperei eher bei DSLR relevant wird) einfangen?
Außerdem ist man beim Smartphone ständig am Versuchen, die "Linse" halbwegs sauber zu machen, damit es nicht zu milchig wird. Nur hat man Sidolin und Wattestäbchen nicht ständig dabei... Bei der Kompaktkamera fährt das Objektiv ein und dabei geht eine Klappe vor der Linse zu.
Die Sache ist ja die: Ein Smartphone hat man immer dabei, und wenn man mit dessen Kamera noch gut umgehen kann, macht das viele Kompaktkameras quasi obsolet. Der Qualitätsunterschied liegt dabei immer im Auge des Betrachters, und viele (die meisten Normal-Nutzer) werden keinen erkennen. Also worin liegt der Sinn zwei Geräte zu kaufen, wenn man als "Normalo" keinen Unterschied sieht?
Verstehe mich nicht falsch, ich bin selber sehr fotographieaffin, aber das ist meine objektive Sicht der Dinge. Ich habe bei Ausflügen, Familienfeiern, im Urlaub und solchen Anlässen immer meine DSLR dabei, aber für Schnappschüsse und alltägliches erstellen von Fotos kommt natürlich das Smartphone zur Hand.
Für mich sind 08/15-Kompaktkameras einfach nicht mehr praktikabel, zumindest nicht für solche Einsatzzwecke. Und ganz besonders nicht wenn es für Eltern sein soll, die (meist) eine möglichst einfache Lösung haben möchten.