Bevorzugte Vorgane für feste IP Adressen?

frosch006

Lieutenant
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Mai 2010
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Hallo,
da ich gerade mein Netzwerk etwas umgestallte habe ich überlegt die Ortsfesten und evtl. mobilen Geräte mit festen IP Adressen zu versorgen. Gibt es eine empfehlung wie die einzelnen Adressen aussehen bzw. wie sie sich aufgliedern?
z.B. Router: 192.168.178.1 bis 192.168.178.10
Switch: 192.168.178.20 bis 192.168.178.29
Gateway: 192.168.178.30 bis 192.168.178.49
PC: 192.168.178.50 bis 192.168.178.59
Drucker: 192.168.178.60 bis 192.168.178.69
Weiter möchte ich das ganze mit 3 VLAN Netzen aufbauen.
VLAN 1 darf kontakt zu 2 und 3 aufnehmen und Internetzugang
VLAN 2 darf nur auf 1 und Internet zugreifen
VLAN 3 darf nur auf 1 und Internet zugreifen
evtl. VLAN 4 das als Gastnetz angelegt wird und nur Internetzugang erhält

so hab ich noch etwas vergessen, an Geräten oder der planung? Mit Gastnetz bin ich noch nicht sicher, da es oft heißt nicht mehr als 3 Netze auf einen Access Point.

ma
 
du hast 10 switches zu hause , ebenso 10 drucker, 10 gateways und 10 router...
dazu willst du 4 vlans einrichten...
du must eine jugendherberge mit 200 besuchern zu hause haben...

dein plan is total dubious und konfus
 
Der Router hat im internen Netz normalerweise genau eine Adresse, z.B. eben die 192.168.178.1 ...
Der Switch hat, sofern gemanaged ebenfalls eine Adresse, ansonsten gar keine ...
Das Standard-Gateway ist normalerweise die interne IP-Adresse des Routers ...
 
Zitat von Keksdose:
du hast 10 switches zu hause , ebenso 10 drucker, 10 gateways und 10 router...
dazu willst du 4 vlans einrichten...
du must eine jugendherberge mit 200 besuchern zu hause haben...

dein plan is total dubious und konfus

Hi,
nein hab ich natürlich nicht wie du sicher vermutet hast. Mir ging es einzig wegen der Übersichtlichkeit.
Allerdings war ich bei der Anzahl meiner Gateways überrascht, es sind aktuell schon 6 Stück und mich würde es nicht Wundern im laufe der nächsten Jahre noch einige dazu zubekommen. Sprich Haus automatition.

ma
 
Zitat von mugam:
Der Router hat im internen Netz normalerweise genau eine Adresse, z.B. eben die 192.168.178.1 ...
Der Switch hat, sofern gemanaged ebenfalls eine Adresse, ansonsten gar keine ...
Das Standard-Gateway ist normalerweise die interne IP-Adresse des Routers ...

Ja, der bzw. die Switch sind managed.

ma
Ergänzung ()

Zitat von mugam:

z.B. Der Homecontroller von meinem Bosch System, oder das Gateway von meiner Hörmann Tür und Torsteuerung. Dazu kommen noch einige Gateway von Busch&Jaeger die an der Klingelanlage installiert sind, usw.
Ich hab die Bezeichnung Gateway nur von den einzelnen Herstellern übernommen. Es sind alles Geräte die im Netz eingebunden sind und aus dem Internet erreichbar und steuerbar sind.

ma
 
Zitat von frosch006:
Allerdings war ich bei der Anzahl meiner Gateways überrascht, es sind aktuell schon 6 Stück und mich würde es nicht Wundern im laufe der nächsten Jahre noch einige dazu zubekommen. Sprich Haus automatition.

Bezweifel ich.

Dein Gateway ist allgemein womit auch immer du ins Internet gehst, d.h. dein Modem. Könnte z.B. eine FritzBox sein.

Ausnahme: Du hast dir einen richtigen Server-Setup mit eigenem Domaincontroller aufgebaut, der auch DHCP und DNS Funktion vom Modem übernimmt. Aber wäre das der Fall, würdest du hier nicht mit solchen Fragen kommen.

Oder du hast im Haus 5 Switches, was ich auch bezweifel.

edit:

Zitat von frosch006:
Ich hab die Bezeichnung Gateway nur von den einzelnen Herstellern übernommen. Es sind alles Geräte die im Netz eingebunden sind und aus dem Internet erreichbar und steuerbar sind.

Wenn die Geräte aus dem Internet steuerbar sind, macht das die erstmal nur IOT (internet of things).

Gateway heißt das hier Informationen weitergeleitet werden - d.h. dein Router und irgendwelche Switches oder dlans oder so.

Türsteuerungen und Klimaanlagen und so sind Endgeräte.
 
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Ein- und Austrittspunkte aus einem Netz erhalten die erste und die letzte IP in einem Netz. Bei /24 also .1 und .254
Ortsunveränderliche Geräte wie Drucker, Access-Points, Desktops usw. erhalten feste IP-Adressen. Je nach Laune und aktueller bzw. abzusehender zukünftiger Gesamtzahl kann man in Zehner- (Zwanziger-, Dreißiger-…)-Gruppen für eine Geräteklasse arbeiten, also z. B. Drucker .10 – .19, Access-Points .20 – .29, Desktops .30 – .39 usw.
Diese Adressen werden von der DHCP-Vergabe ausgeschlossen. Man legt den Pool also nicht zwischen .2 und .253, sondern zwischen .40 und .253. Die dynamischen IPs sind Mobilgeräten wie Laptops, Smartphones etc. vorbehalten.
VLANs teilt man üblicherweise nach räumlichen (erster Stock), organisatorischen (Vertrieb) oder benutzerrechtlichen (Internet, Intranet) Maßstäben ein.

Dabei aber sicherstellen, daß der Gerätezuwachs in den nächsten Jahren nicht höher ist, als ihn das Netz mit seiner Maximalzahl an Hosts abbilden kann.
 
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@DeusoftheWired:

Du hast kurz und knackig geschrieben, wie das Heim-LAN aufgebaut sein sollte. Meinen Respekt und meine Hochachtung.

Du bekommst dafür meinen ersten Like-Button, den ich in diesem Forum vergebe, ich habe lange danach gesucht.

Viele Grüße.

Das mit dem Like-Button hat doch nicht so richtig geklappt, der erscheint vor dem Thread-Titel ... wie krieg ich den hochgereckten Daumen nun korrekt platziert? Nur ganz nebenbei.

OK, habs gefunden, kein Symbol ... aber leider auch kein Like für den Beitrag von Dir.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat von DeusoftheWired:
Ein- und Austrittspunkte aus einem Netz erhalten die erste und die letzte IP in einem Netz. Bei /32 also .1 und .254
Ortsunveränderliche Geräte wie Drucker, Access-Points, Desktops usw. erhalten feste IP-Adressen. Je nach Laune und aktueller bzw. abzusehender zukünftiger Gesamtzahl kann man in Zehner- (Zwanziger-, Dreißiger-…)-Gruppen für eine Geräteklasse arbeiten, also z. B. Drucker .10 – .19, Access-Points .20 – .29, Desktops .30 – .39 usw.
Diese Adressen werden von der DHCP-Vergabe ausgeschlossen. Man legt den Pool also nicht zwischen .2 und .253, sondern zwischen .40 und .253. Die dynamischen IPs sind Mobilgeräten wie Laptops, Smartphones etc. vorbehalten.
VLANs teilt man üblicherweise nach räumlichen (erster Stock), organisatorischen (Vertrieb) oder benutzerrechtlichen (Internet, Intranet) Maßstäben ein.

Dabei aber sicherstellen, daß der Gerätezuwachs in den nächsten Jahren nicht höher ist, als ihn das Netz mit seiner Maximalzahl an Hosts abbilden kann.

Hi,
Dankeschön, genau das hab ich gesucht. Ich hatte sowas vor einigen Jahren schonmal gesehen, als ein Bekannter ein Netzwerk eingerichtet hatte.
Die VLAN möchte ich wegen Benutzerrechtlichen Vorgaben einrichten. Es sind 2 Wohnungen im Haus die Gemeinsam den Internetanschluss verwenden, aber jeder soll sein eigenes Netz haben. VLAN 1 soll von beiden Wohnungen aus zugegriffen werden, da es für die Haus automatition vorhanden ist. Sprich darin befindet sie die Klingelanlage die auch aus dem Internet bedient werden kann, z.B. die Tür öffnen. Auch die vernetzten Einbruch und Rauchmelder sind im VLAN 1, welches ich als allgemin Netz bezeichne. Darin soll sich alles rund ums Haus das von beiden WE bedient werden soll ablaufen.

ma
 
Bezüglich des Begriffs Gateway liegt er nicht falsch. Bei den meisten gibt es zwar nur den Router als Gateway aber eine Hue Bridge ist sehr wohl ein Gateway. Nach Definition stellt ein Gateway die Verbindung zwischen zwei unterschiedlichen Systemen her und verändert die Daten entsprechend. Im Beispiel der Hue Bridge wird der Befehl in den Zigbee Standard gewandelt.

Weniger verbreitet aber durchaus in Unternehmen zu finden sind Fax Gateways und viele andere zwischen verschiedenen Bus Systemen etc....

Nur der Vollständigkeit halber ;)
 
Weil die .254 schon der Ein- bzw. Austrittspunkt (zweiter Router) im Netz hat, wie in der ersten Zeile beschrieben. Gibt es nur einen und ist die .254 damit frei, kann man die natürlich auch in den Pool nehmen.

Beispielbild:

2826c04d53691263638b1e5b936cc67f.jpg
 
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