Bewertung meines Arbeitsspeichers - leicht übertaktet & für den produktiven Einsatz

Lokalist

Cadet 3rd Year
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Hi zusammen,

ich habe den Deskmini X300 seit kurzem im Einsatz mit chinesischen Riegeln (Kingbank).

Ich habe die OC-Anleitung befolgt und mit dem DRAM Calculator Werte bestimmt und bei 1,35V eingestellt, die stabil laufen.

Sind das akzeptable Werte, die ich mit dem günstigsten Arbeitsspeicher erzielt habe? Der Deskmini ist für den produktiven Einsatz gedacht (Photoshop, Lightroom, AutoCAD, Office). Denn dann würde ich das Thema OC abschließen bis ich wieder in Deutschland bin und ich die Crucial Ballistix besorgt kriege.


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Hi...

Titel: "[...] leicht übertaktet & für den produktiven Einsatz"
Sorry, aber kann mich da nur anschließen - Produktivsysteme werden aus Stabilitätsgründen nicht übertaktet!
Und was soll minimales (leichtes) OC bringen?
 
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Lokalist schrieb:
(Photoshop, Lightroom, AutoCAD, Office).

Das OC, was Du vorhast, wirst Du beim arbeiten nie und nimmer merken. RAM OC ist eher was für Gamer.
 
werte sind ok cl16 3600 dc. wobei das oc ist mit xmp
 
Völliger Quatsch diese Übertaktung, was soll das bringen?
Außerdem gibt's für sowas einen sammelthread...
 
nicht übertakten, lieber stabil
 
Finde die Aussagen hier etwas drastisch...
Im anderen Thread schrieb er ja, das er nie professionell mit Photoshop etc. arbeiten wird.

Es ist ja trotzdem ein privater Rechner, an dem er aber mit produktiven Anwendungen arbeitet.
Es ist ja auch kaum als OC zu bezeichnen, was er gemacht hat... Er hat den Speicher optimiert - die CPU/APU ist ja unangetastet, wenn ich es richtig gesehen habe. Ein PC kann auch ohne OC instabil laufen. Manche Aussagen sind hier etwas komisch dargestellt.

Hast du die Stabilität vernünftig getestet?
Ansonsten kannst du ja selbst mal einen Vorher- Nachher- Vergleich machen um zu sehen, was es bringt.
Tendenziell ist SpeicherOC/Optimierung bei ZEN CPUs immer nützlich, aber du wirst da jetzt keine riesigen Sprünge machen.
Aber wenn dir vielleicht 5% Mehrleistung eine mögliche Instabilität in speziellen Szenarien Wert ist, bzw es nicht so schlimm ist, wenn der Rechner mal abstürzen sollte, dann passt es doch.

Wie gesagt.. ich würde einen Vergleich mit und ohne "OC" machen und dann noch die Stabilität testen.
Dann kannst du viel besser abwägen.
 
Produktives Arbeiten und OC ist kontraproduktiv. Kann klappen, aber wenn es kracht und Du nicht mit ECC-Speicher arbeitest, der über Korrekturbits verfügt, dann kracht es richtig und Deine nicht gesicherte Arbeit ist hinfällig. Zudem sind 16GB bei Deinen genannten Programmen doch recht dürftig und bremsen Dich gut ein. 32GB sollten es schon sein, besser noch mehr. Der Deskmini verfügt wahrscheinlich nur über ein Laufwerk, oder hast Du da bereits nachgerüstet? Mit nur einem Laufwerk ist es schwer barrierefrei zu arbeiten, mit mehreren Laufwerken kannst Du bidirektional Dateien Lesen und schreiben und sparst Dir unnötige Wartezeiten.
 
Wow, mit soviel Resonanz habe ich nicht gerechnet.

Zunächst hatte ich OC ausgeschlossen. Dann habe ich mich gefragt, ob es vielleicht nicht sinnvoll ist ungenutztes Potenzial des Arbeitsspeichers auch zu verwenden, sofern die Stabilität des privat genutzten Rechners nicht leidet. Dann habe ich bisschen ausprobiert und hab mit den o. g. Timings ein Setting erreicht, das den Test mit TM5 standhält.
Um die Performance zu vergleichen, habe ich den Cinebench durchgeführt und da zeigen sich die höheren Timings durch einen besseren Score.


Wenn ich jetzt im alltäglichen Einsatz keine Probleme kriege, würde ich diese Einstellungen beibehalten. Genau, die APU ist unangetastet.

Wie gesagt, sobald ich zurück bin werde ich mir einen besseren RAM (2x16GB) holen. Der Wechsel auf die Crucial Ballistix würde sich aber bemerkbar (abgesehen von der Größe) machen, oder?

Tatsächlich habe ich 2 Kingston A2000 verbaut. @sethdiabolos Könntest du mir ein paar Stichworte mitgeben, damit ich mehr erfahren kann zu dem bidirektionalen Einsatz?
 
Schnellerer RAM bedeutet auch, dass der Speicher-Controller flotter arbeiten muss (der sitzt in der CPU). Das bedeutet, er benötigt mehr Spannung und verbraucht mehr. Der Verbrauch des Speicher-Controllers ist Teil des CPU-Verbrauchs (CPU Package Power) und dort gibt es vorgegebene Limits.

Wenn Du öfter Anwednungen nutzt, die sehr CPU-lastig sind und die CPU-Kerne immer nah am Rande ihrer Limits betreiben, dann führt RAM OC eher dazu, dass die CPU-Kerne weniger leisten, denn die müssen sich im Rahmen der Limits dann mit ein paar Watt weniger begnügen. Das sieht man übrigens ganz gut an Cinebench. RAM OC führt dort quasi direkt zu schlechteren Ergebnissen.

Da solche Anwednungen aber eher nicht die Regel sind, kann RAM OC auch ganz nützlich sein, wenn es zwingend auf ein paar Prozent Mehrleistung ankommt. Bei vielen Spielen kann man bspw. ein paar FPS gewinnen.

Ansonsten ist RAM OC einfach nur eine Spielerei, durch die der PC dauerhaft mehr Strom zieht und potentiell wärmer und lauter wird. Ob sich das für Deinen Anwendungsfall lohnt, musst Du selbst entscheiden. Ich würde mir lieber langsameren RAM, dafür aber mehr davon zulegen. Ein Videoprojekt bspw. komplett im RAM zu bearbeiten, ist deutlich flotter, als schnellen RAM und eine vergleichsweise langsame SSD zum Auslagern zu nutzen.
 
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@sz_cb Ich verstehe. Danke für deine Erläuterung.

Zu welchem RAM würdest du dann schließlich greifen?

Lohnt sich der Aufpreis dann überhaupt für meinen privaten Einsatzweck oder sind die verbauten Samsung Chips in dem Kingbank RAM auch in Ordnung? Denn mit dem 16GB-Kit hab ich ja bislang gut Erfahrungen gemacht. Geld zu sparen an den richtigen Stellen ist mir auch nicht ganz unwichtig als Student 😄
 
Mome schrieb:
Aber wenn dir vielleicht 5% Mehrleistung ...
Er hat von 3200 auf 3400Mhz und wenn je +200Mhz 5% bringen dann habe ich
mit meinen 4400Mhz 30% mehr also bezogen auf Gaming von 100 auf 130 FPS.
 
Wobei die Timings auch verbessert wurden! ;) CL22 zu CL16. Aber da steckt ja noch eine ganze Wissenschaft hinter den Subtimings...
 
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