Beyerdynamics 770Pro 80Ohm die richtigen?

cmd2012

Lieutenant
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Hallo Freunde

nach dem Ausschlussverfahren nach neuen Kopfhörern bin ich bei den o.g BD hängen geblieben.

Bedingungen waren
a. 150-200 Euronen
b. Geschlossen
Zusätzlich noch etliche Tests hier und dort gelesen.

Der 770Pro soll ja basslastig sein.
Bin mir nun nicht sicher, wie das gemeint ist - deswegen der Thread.

Ich nutze sie zum Musik hören [50% Metal - schneller Double Bass soll sauber, präzise und knackig kommen, NICHT schwammig!! und 50% Elektro] sowie in Spielen.

Sind die 770Pro für sowas geeignet, oder sind die Bässe einfach nur lauter als z.B 880?

Derzeit gümmel ich mit 30€ Creativs rum, die mir im Bass mehr zusagen als ein Sony im örtlichen MM für 120€.

Dazu würde ich noch die Asus Xonar DG besorgen.
 
Würde die 250 Ohm Version nehmen.

Meiner Meinung nach sollte der 770 Pro gut mit deinen Musikrichtungen klar kommen. Der 880 ist natürlich neutraler, aber das ist eher Geschmackssache. -> am besten selber hören :)
 
Bassanhebung bedeutet erst einmal nur, dass die Lautstärke für tiefere Frequenzen höher ist als "normal" (d.h. bei linearem Verlauf). Damit einher geht aber in gewisser Weise der Verlust von einigen Details in den tiefen. Wenn man immer "voll aussteuert", dann schwingt die Membran eben häufiger ein und aus. Die Mitten und Höhen können bei sehr starker Anhebung außerdem in den Hintergrund geraten. Das alles bedeutet jedoch nicht zwingend, dass der Bass durch eine Anhebung matschig wird. Insbesondere bei Kopfhörern ist es nicht so problematisch, da die Chassis kleiner sind und damit weniger Ein- und Ausschwingprobleme wegen ihrer Eigenmasse haben.

Ich habe den DT 770 Pro nicht gehört, kann dir dazu also keine genauen Informationen liefern. Haben deine 30 Euro Creative Kopfhörer mehr Bass als die von Sony. Viele Hersteller produzieren Kopfhörer mit deutlichen Höhen- und Tiefenanhebung, da die meisten Kunden das eben so wollen.
 
Unterschied zu 80/250 Ohm so deutlich?

Zumal habe ich gelesen, dass die Asus keine 250Ohm mehr schaffen würde !?



Die Creatives waren en Geschenk und ein typisches "Gaming" Headset, welches heftig bollert.

Klar, der Sony war viiiel neutraler, aber gerade bei Metal möchte ich schnelle, harte Bässe hören, bei denen die Treiber noch mitkommen und nicht wie Billigtreiber nur herum"wummern"
 
Ich nutze sie zum Musik hören [50% Metal - schneller Double Bass soll sauber, präzise und knackig kommen, NICHT schwammig!! und 50% Elektro] sowie in Spielen.
Damit fällt der DT770pro mit dem Gewumme raus. Die 770 Edition kann es besser, aber ich halte die beyerdynamic nicht umbedingt als gute Metalhörer bei niedrigen Impedanzen und dann muss man noch kräftig modifizieren. Sollte Madooma noch Restposten ihrer DT770 Edition in 600 Ohm haben, kannst du hier zugreifen. Die 600 Ohm Systeme sind einigermaßen in der Lage natürlichen Kick darzustellen, was den kleineren Impedanzsystemen fehlt.

Synth lebt durch die aufgesetzten Effekte. Da sind die Beyerdynamic zu steril und unterdrückend für.

Aus technischer Sicht, solltest du handwerklch begabt sein, könntest du dir den Fostex T40RP MKII kaufen.
Mit Schalenresonazdämpfung und kleinen Ohr-, und kopfpolstertuning erhält man einen Kopfhörer, selbst wenn man allein den EQ anwendet, der technisch die 300€ Liga aufmischt und dabei noch wunderbar isolieren kann.
 
kannst ja auch mal nen shure 940 anhören, klingen ganz gut anner guten Quelle (bei mir Xonar phoebus), Bass ist auch vorhanden
 
Die Shure haben ebenfalls eine starke Bassenhebung, die günstigeren soweit ich weiß sogar noch stärker.

[Nachtrag]
Habe gerade noch einmal nachgesehen. Hab die SRH940 mit den SRH840 verwechselt. Die SRH940 sind durchaus als neutral zu bewerten.
 
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