Bild ist unruhig bei Xubuntu 16.04

Das Problem liegt wie schon hier gesagt am Compositer bzw tiefergehend an X11. Das ist halt die übelste Altlast.
X11 unterstützt halt einfach kein VSync. Angeblich soll sich das mit Wayland dann ändern. Die jetzige Möglichkeit besteht eben darin einen OpenGL basierten Compositer zu benutzen der VSync unterstützt oder eben via Grafiktreiber VSync zu forcen.
Xfce hat eben einen eigenen Compositor und der verursacht halt das tearing auf manchen GPUs weil er ansich gut funktioniert nur eben ohne VSync, da gibts wie hier zu sehen eine Option:
maus.png

Aber die scheint leider auch nicht das gelbe vom Ei zu sein. Das soll VSync eben sein.
In meinem Fall auf Intel basierter GPU hat das schon geholfen und es gab kein Tearing mehr.
Wenn man damit kein Erfolg hat bleibt nur die Möglichkeit Xfce eigenen Compositor zu deaktivieren und einen anderen zu nehmen, empfohlen wird halt meistens Compton, hier gibts auch eine Anleitung: http://duncanlock.net/blog/2013/06/...-for-beautiful-tear-free-compositing-in-xfce/. Sonst kann man auch Problemlos Compiz einrichten der das ebenfalls auf OpenGL macht und daher tearing verhindert.
Ich persönlich musste es bisher nie machen, weil ich zum einen keine nvdia GPU aktuell verwende und zum anderen weil ich mit meiner Laptop GPU kaum bis keine Probleme habe und hatte.
 
Wie schon geschrieben kriegt man das nur über dem compositor in den Griff (zumindest bis die wayland-aera angebrochen ist xD).
Bei mir unter Kubuntu ist das Tearing auch nervig, wenn ich kwin nicht über OpenGL sondern Xrender lauf lasse, über OpenGL ist selber bei Tearing-Testvideos nix mehr zu merken :D
 
Muss ich halt warten bis es gefixt wird - so bleibt mir nur Ubuntu (was genauso viel Leistung wie Windows7 frisst :freak:) oder Windows7 direkt. Sehr schade, habe ich mir doch deutlich mehr erhofft/erwartet. So ein Tearing ist für mich ein No-Go, egal ob bei Filmen oder auch, wie bei mir, beim Browser/Spiele.
 
Ja, leider (also unter xubuntu/Mint Mate)
 
Durch das Aktivieren von layers.acceleration.force-enabled im Firefox konnte ich selbst mit deaktiviertem compositor das tearing im browsereigenen Fenster unterbinden zuzüglich Videos in jenem.
Im MPV gäbe es noch die Möglichkeit swapinterval=1 in die config zu schreiben, oder eine andere --video-sync Option zu nutzen.

Möglicherweise hilft es auch im Chromium unter chrome:flags die Software-Rendering-Liste zu überschreiben, was dann unter chrome:gpu überprüfbar wäre.

Muss dazu sagen, dass ich jedoch nie eine Nvidia Karte unter Linux verwendet habe und als radeonsi Nutzer Tearing unter Kwin und Compton-glx nie ein Problem darstellte. Könnte daher sein, dass obige Tipps mit einer grünen Karte nicht funktionieren.
 
Hunky schrieb:
Muss ich halt warten bis es gefixt wird - so bleibt mir nur Ubuntu

Ich verstehe nicht, wie kommst du denn darauf? Da schreiben dir mehrere Menschen einstimmig, dass man unter jeder Distro und Desktop-Umgebung einen Compositor nutzen kann um das Problem in den Griff zu bekommen, und du bestehst darauf, dass nur Ubuntu eine Option für dich ist. Warum?
 
Zuletzt bearbeitet:
Furchtbar !

Und es tritt immer noch auf (jetzt nach einem kurzen Test mit SVP4 / MPV mit "smooth video"),

irgendwie hab ich das Gefühl, dass es noch schlimmer geworden ist,

werde mal schauen, ob sich da was machen lässt :(


edit:

das Tearing ist übrigens ganz klar durch den Compositor von xfwm4 verursacht,

ohne ist es weg

https://github.com/mpv-player/mpv/issues/2996#issuecomment-202081316

Tearing is (at least in our opinion) always a driver or compositor bug. mpv itself requests double-buffering and swapinterval, which prevents tearing if the driver actually works.
:rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die Info, Freak - Ich fühle mit dir :(. Und hm, ich warte einfach mal ab, was sich da noch tut...


Photon schrieb:
Ich verstehe nicht, wie kommst du denn darauf? Da schreiben dir mehrere Menschen einstimmig, dass man unter jeder Distro und Desktop-Umgebung einen Compositor nutzen kann um das Problem in den Griff zu bekommen, und du bestehst darauf, dass nur Ubuntu eine Option für dich ist. Warum?

Ich hatte alles probiert, was vorgeschlagen wurde, und es hat nicht geholfen. Und bevor ich mir wieder 5 Distros installiere, bleibe ich bei der Version die geht. Auch wenn es natürlich nicht so lange wie bei Windows dauert, ist der Aufwand doch groß. Und Mint Cinnamon läuft super, auch wenn XFDE schneller war, aber damit kann ich aktuell noch leben - vllt. probiere ich als nächstes Open Suse aus, oder direkt Debian :)
 
Naja, die Sache ist halt, dass es auf einen Bug im Compositing in XFWM4 (XFCE Window Manager ) hinausläuft,

mit Compiz, etc. scheint es ganz passabel zu laufen,

100% vergleichbar mit Windows ist es aber nicht (wo kein Tearing bemerkbar ist)
 

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