Bilder ausdrucken sehr unterschiedliche Ergebnise

bit_change

Lt. Junior Grade
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Okt. 2019
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Guten Tag,

ich habe meine Bilder in RAW erstellt und dann per darktable oder Capure ONE Express bearbeitet. Jetzt habe ich angefangen mal die Bilder über den Drucker Zuhause, auf Fotopapier ausdrucken zu wollen.
Bei den Bildern von darktable ist der Ausdruck viel zu dunkel und die COE Bilder sind ordentlich.
Jetzt habe ich gesehen bei den JPEGs sind die darktable Bilder mit ca. 40.000-60.000 Farben gespeichert und die COE JPEGs sind mit über 150.000 Farben abgespeichert.
Da Capture One bald die Express Versionen einstellen wird, möchte ich gern komplett auf darkable wechseln. Hat hier jemand eine Idee warum die gravierenden Farbunterschiede hier entstehen können?

Die JPEGs von COE sehen so aus wie am Monitor und ich schicke auch die Bilder immer über IrfanView an den Drucker. Also klappt die RGB zu CMYK Umwandlung dort schon einmal.
Habe auch schon versucht mit AVIF Bildern zu drucken von darktable... genau das gleiche Ergebnis.

Ausrüstung: Kamera von Fujifilm (X-S10), Windows 10 Home, Programme darktable oder Capure ONE Express IrfanView und ein Epson Ecotank ET-2751 als Drucker
 
Solange Du mit nicht kalibrierten Werkzeugen arbeitest (LCD, Drucker) wird es immer ein bisschen ein Gluecksspiel bleiben. Was passiert wenn Du die jpg von Darktable ueber Irfanview ausdruckst? Wenn sie auf dem Monitor ok sind muesste der Ausdruck vergleichbar zu COE sein. Auch beachten dass ein 4-Farbdrucker Probleme hat Fotos in guter Qualitaet zu drucken. Normalerweise braucht es dafuer 6 oder mehr Tinten.
Welches Fotopapier benutzt Du? Epson Originaltinte? Hat der Epson ein passendes Profil dafuer? Oder gibt es vom Papierhersteller ein entsprechendes Profil?
Du kannst mal versuchen ob Du mit dieser Anleitung eine Verbesserung hinbekommst.
 
Mit kleinen Unterschieden habe ich schon gerechnet, leider sind die wirklich massiv (wie EV -5 oder niedriger)
Ich drucke die JPEGs von beiden Programmen in IrfanView aus, da ist mir in den Bildinformationen aufgefallen das dartable die mit massiv weniger Farben abspeichert. Die JPEG Qualität erhöhen bringt auch keinen Unterschied... alles von darktable sieht nur auf den Displays gut aus und im Druck mit zu wenig Farbe.
Mit den Ergebniss von COE bin ich soweit zufrieden, nur müsste das in darktable doch eine Einstellung geben den abgespeicherten Farbraum zu erweitern?
Also ich benutze Epson Original Tinte und irgendein glänzedes 180 g/m² Papier (das gute wollte ich nicht gleich verschießen)
Danke für die Anleitung ich lese mich einmal durch.
 
die RGB zu CMYK Umwandlung

Warum wandelst du in CMYK um? Das ist doch ein stinknormaler Tintendrucker und kein Offsetdruck oder anderer professioneller Druck..
 
Das liegt am Farbraum der zwischen rgb und cmyk anders ist. Ist Monitor und Drucker nicht kalibriert oder verschiedene Farbprofile werden benutzt… das ergibt verschiedene Resultate auf Papier. Zusätzlich kann im druckertreiber auch noch automatische Verbesserungen aktiv sein

Dr_lupus.. jeder Drucker druckt mit cmyk…
 
Wenn die Bilder mit exakt dem selben Farbraum/Bittiefe und co gespeichert sind, dürfen es beim Ausdruck über das selber Programm (IrfanView) und identischen Settinngs des Druckertreibers (selbstverständluch ohne automatische Verschlimmbesserung durch diesen) keine Unterschiede geben. Aber dann werden die Bilder am PC auch identisch angezeigt.

(1) Warum speicherst Du die Bilder als JPG, wenn Du sie danach ausdrucken willse? Entweder als TIFF oder (verlustlos komprimierte) PNG, falls 8 Bit Farbtiefe für den Drucker genügen. JPG ist kein Zwischenformat für den Durck sondern ein Format zum (mehr oder weniger verlustbehafteten) Archivieren von Bildern. Und Subsampling nutzt man dort allenfalls, wenn man ein paar Bit im Internet sparen will.
(2) Auch Darktable sollte in der Lage sein, JPGs ohne Subsampling zu speichern.
(3) Was Du da an Farbraum-Wandlungen durchführdst, ist mir auch schleierhaft. Da ich mit sRGB zufrieden bin und mein Monitor auch nur das kann, werden die Bilder immer als sRGB gespeichert und auch mit dieser Einstellung im Durckertreiber (von IrfanView aus) gedruckt. Da ist es egal, womit die Bilder bearbeitet wurden. Sie kommen (im Rahmen der Möglichkeiten des Druckers) so raus, wie ich sie vorher (ohne Farbmanagement in IV) angezeigt habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich meinte damit das es wohl von IrfanView automatisch und richtig an den Tintenstrahler weitergegeben wird und ich da keine Fehlerquelle vermute.
Eine Rapida oder HP Barak haben auch CMYK aber ich wandle für mein privat Kram das nicht extra um... das ist schon richtig
Ergänzung ()

gymfan schrieb:
Wenn die Bilder mit exakt dem selben Farbraum/Bittiefe und co gespeichert sind, dürfen es beim Ausdruck über das selber Programm (IrfanView) und identischen Settinngs des Druckertreibers (selbstverständluch ohne automatische Verschlimmbesserung durch diesen) keine Unterschiede geben. Aber dann werden die Bilder am PC auch identisch angezeigt.

(1) Warum speicherst Du die Bilder als JPG, wenn man sie danach ausdrucken will? Entweder als TIFF oder (verlustlos komprimierte) PNG, falls 8 Bit Farbtiefe für demn Drucker genügen. JPG ist kein Zwischenformat für den Durck sondern ein Format zum (mehr oder weniger verlustbehafteten) Archivierung von Bildern. Und Subsamplig nutzt man dort allenfalls, wenn man ein paar Bit im Internet sparen will.
(2) Auch Darktabel sollte in der Lage sein, JPGs ohne Subsampling zu speichern.
(3) Was Du da an Wanldungen durchführdst, ist mir auch schleierhaft. Da ich mit sRGB zufrieden bin und mein Monitor auch nur das kann, werden die Bilder immer als sRGB gespeichert und auhc mit dieser Einstellung im Durckertreiber (von IrfanView aus) gedruckt. da ist es egal, womit die Bilder bearbeitet wurden. Sie kommen (im Rahmen der Möglichkeiten des Druckers) so raus, wie ich sie vorher (ohne Farbmanagement in IV) angezeigt habe.

1. weil es funktioniert und nicht das Qualitativ beste ist aber TIFF kann ich mal probieren. Eigentlich wollte ich schon auf AVIF umsteigen aber damit kann aktuell Niemand aus meinen Dunstkreis etwas anfangen.
Bin schon froh wenn manche wissen was JPEG ist.
2. denke ich auch, nur bekomme ich die Einstellung nicht raus
3. Mir ist das genauso schleierhaft... ich stelle eigentlich den JPEG Export gleich ein und naja klappt halt nicht.
Mit Avif habe ich das gleiche Ergebnis, wenn ich dann noch einmal Zeit habe probiere ich mal TIFF aus aber für ein kleines Bild ist das mit Kanonen auf Spatzen schießen.
Ansonsten bin ich mit den COE Bildern zufrieden, nur endet dort die Kooperation und ich muss mittel- oder langfristig mich neu orientieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
bit_change schrieb:
weil es funktioniert
Offensichtlich ja nicht, sonst hättest Du keine Probleme damit.

Ich kann meine JPGs mit IV drucken, egal mit welchen Programm sie erzeugt wurden. Dabei ist es auch egal, ob mit oder ohne Subsampling (Probleme, insb. in Farbverläufen, sehe ich schon vorher am Monitor). Genauso weiss ich, wie die von IV angezeigten Bilder von meinem bevorzugten Fotobelichter ausgegeben werden, wenn ich dort alle Optimierungen abschalte.

Wenn IV (bei mir absichtlich mit deaktivierter Nutzung von Farbprofilen) das Bild "korrekt" anzeigt, wird es auch so gedruckt. Farbabweichungen kenne ich aus Erfahrung vorher und sie sind bedingt durch den Drucker. Aber wehe ich vergesse mal, den Druckertreiber auf das passende Fotopapier einzustellen, dann sieht es anders aus. Die Treiber von HP oder Windows Standardtreiber reagieren bei meinem Farblaser auch unterschiedlich.

Nikons Capture NX-D hat bei mir auch zunächst falsche Farben erzeugt, was aber in IV sofort zu sehen war. Bei Nikon haben sich die Entwickler halt gedacht, wie müssten irgenein bescheuertes Farbprofil für die Anzeige in CNX-D nutzen. U.U. macht Darktable bei Dir ja auch sowas, weil mal eine HW (z.B. der Monitor) ein Farbprofil in Windows hinterlegt hat, das Du noch nicht bemerkt hast.
 
gymfan schrieb:
Offensichtlich ja nicht, sonst hättest Du keine Probleme damit.
Ich meinte Allgemein auf JPEG bezogen. Viele Online Druckdienstleister und jeder Fotodrucker in der Drogerie kommt damit klar und bringt ein ganz gutes Ergebnis mittlerweile heraus.
Viele verweigern eben auch JPGs die zu schlechte Qualität haben, schon von Haus aus.
Mein Problem ist ganz anderer Natur: es geht um das abspeichern und das daraus resultierende Ergebnis von zwei Programmen, wo ich dachte einfach mal Hilfe zu finden ob ich eine Einstellung falsch gesetzt habe oder irgendwas.

Am Ende ist das Problem gewesen beim exportieren das Profil Bildeinstelungen eingestellt war. Anscheinend interpretiert das jedes Program anders, bei COE kam etwas druckbares heraus und bei darktable nicht. Jetzt speichere ich entweder mit dem Profil von Epson ab oder Adobe RGB und siehe da, die Bilder sehen nicht aus wie Lampe ausgemacht.
Warum und Wieso das Profil Bildeinstellung so unterschiedlich ausdruckt keine Ahnung. Zumindest habe ich jetzt ein reproduzierbares Ergebnis.
 
jeder drucker druckt anders, deshalb gibt es die grundeinstellungen die vom hersteller im treiber hinterlegt ist und für "normale" drucke reichen wird jedoch ein farbprofil an den treiber geschickt, das nicht in der "bibliothek" ist, werden die farben irgendwie gedruckt. deshalb benutzen firmen sogenannte r.i.p. tools, die sowas verhindern und korrekt wiedergeben
 
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