News Blocker: Tesla fordert Strafgebühr für Parken am Supercharger

Hypeo schrieb:
Ich halte von der Umsetzung nichts.
Man sollte hier nicht einen Aufpreis verlangen, sondern gleich nach einer - etwas höheren Zeit - automatisch die Polizei verständigen. Beim Parken mit Parkscheibe und überhaupt ist das nicht anders.
edit: Naja, kommt wohl auf dasselbe hinaus.
Aber zumindest die Zeit sollte auf jeden Fall höher sein.

Mit dem Unterschied, dass die Supercharger wohl Privatgelaende von Tesla sind. Denke kaum, dass das die Polizei interessiert.
 
philb0t schrieb:
1. Die Supercharger sind nicht in Stadtzentren, sondern vorwiegend in der Nähe von Autobahnen, Rastplätzen etc. Das Argument, das man dort mal eben zwei, drei Stunden fort ist, ist eher abwegig.

Wäre unter dieser Voraussetzung aber nicht die ganze Sache absurd? Wenn die Dinger soweiso im Nirgendwo stehen, wieso sollte man das Auto dort parken? Ich komme zu Fuß von der Autbahn ja nirgendwo hin. Wenn es abwegig ist mehrere Stunden weg zu sein, warum gibt es für diese Abwegigkeit dann überhaupt Strafen?
 
zero389 schrieb:
Echt? muss neu sein.
Dein ernst? Das gibt es schon immer.

@Mithos:
Es soll wohl einige geben, die ihren Tesla (fast) jeden Tag abends an einem SC abstellen und am nächsten Morgen wieder losmachen.
Solche "Schmarotzer" bekommen idR aber nach einer Weile einen bösen Brief von Tesla.

@A.l.e.x:
Wollte ich auch erst verlinken. :)
 
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Bogeyman schrieb:
Und was denkst du wie sähe es aus wenn auch normales Tanken 2h dauern würde? Denkst du der Tankstellenbesitzer lässt dich dann gern länger als nötig dort parken?
Man muss sich einfach bewusst darüber sein dass das keine Parkplätze sind in dem Sinne.
Spricht ja auch nichts gegen Parkplätze mit ner Ladesäule auszustatten aber diese SuperCharger sind keine Parkplätze. Klar kann es mitunter nervig sein doch denk doch mal an nen anderen Teslabesitzer? Oder wie würdest du es finden wenn dort Ladesäulen belegt sind durch voll aufgeladene Autos? .

Klar, ich kann das Argument nachvollziehen, aber a) wie groß ist das Problem mit der Schlange überhaupt? ( gibt es da Angaben zu ) So viele Teslas gibts zur Zeitja auch nicht. Und dann muß man auf der anderen Seite auch überlegen, daß man die Leute ja zum Umstieg auf e-Autos bewegen will. Erzähl mal den Leuten das Laden kann bis zu 2 Stunden dauern, und du mußt daneben stehen bleiben, sonst wird es teuer. Ich garantier dir, da werden die meisten sagen - danke schön, dann doch lieber einen Benziner. Du meinst es wären keine Parkplätze, IMHO aber sollte man sie genau so behandeln - wie zeitlich limitierte Parkplätze. sagen wir ruhig 2 Stunden ( wenn das die maximale Ladezeit ist, ich kenn mich da nicht so aus ) - dann kann der Besitzer in der Zeit was anderes machen und weiß, er muß in 2 Stunden zurück sein. Sagt man maximal 5 min länger als der Ladevorgang, wird es nervig, weil man quasi nicht weg kann. Klar kann man sich auf den Standpunkt stellen, daß der Fahrer das in Kauf nehmen muß - nur dann darf man sich nicht wundern, wenn Teslas Ladenhüter ( oder zumindest unterhalb ihres Kundenpotentials ) bleiben, weil kaum jemand auf diese Nerverei Lust hat. Das Konzept Parkplatz mit Ladefunktion gibt es doch schon ( weiß sogar wo einige in meiner Nähe sind ) warum ist das ein Problem? Muß und soll ja kein Dauerparkplatz sein. Kundenfreundlicher wäre es jedenfalls, müssen halt nur genügend "Zapfsäulen" sien damit keine Schlangen entstehen.
 
Spattel schrieb:
Es soll wohl einige geben, die ihren Tesla (fast) jeden Tag abends an einem SC abstellen und am nächsten Morgen wieder losmachen.

Das ist mir schon klar. Aber das Zitat besagt ja, dass die meisten Teile an Stellen stehen, wo es abwegig ist, länger weg zu sein. Damit ich das Teil über Nacht stehen lasse setzt voraus, dass es in der Nähe meiner Wohnung ist, also nicht an abwegigen Stellen.
Die Aussage war ja, dass es sich nicht lohnt, länger weg zu bleiben, da eh nichts in der Nähe ist.
 
Spattel schrieb:
Grundsätzlich eine gute Idee, nur finde ich die 5 Minuten auch etwas kurz.
Zudem sollte man in dem Zusammenhang auch beachten, wie viele Stationen an der Stelle gerade besetzt sind.
Wenn man da als einziger gerade am laden ist und 5 weitere Anschlüsse noch frei sind, warum sollte man dann eine Strafe für das "blockieren" bekommen?
Warum sollte ich nicht an einer Tankstelle vor ner Säule parken dürfen wenn eh alles leer ist?

Du meinst es wären keine Parkplätze, IMHO aber sollte man sie genau so behandeln - wie zeitlich limitierte Parkplätze. sagen wir ruhig 2 Stunden ( wenn das die maximale Ladezeit ist, ich kenn mich da nicht so aus ) - dann kann der Besitzer in der Zeit was anderes machen und weiß, er muß in 2 Stunden zurück sein.
Du weißt doch vorher wielange der Ladevorgang dauern wird und zahlst zusätzlich nichtmal was für das "parken" in der Zeit. Verstehe das Problem nicht.
Du kannst da schon gratis parken solange das Auto läd. Du weißt auch wielange es laden wird vorher schon. Und jetzt findest du es unfair wenn nach Ablauf der Zeit auf einmal Geld verlangt wird fürs parken?
Okay wenn man die Plätze wie Parkplätze behandeln soll wieso machen wir das nicht auch mit Tankstellen so, sind doch prima Parkplätze?
Es spricht ja auch nichts dagegen Parkplätze mit Ladesäulen auszustatten. Aber was soll auf einmal dieses bashing wenn einer eben keine Parkplätze sondern Ladeplätze bereitstellen will?
Der nächste kommt irgendwann an und beschwert sich dass er da sein Wohnwagen net über Nacht abstellen darf.
Es hält dich niemand davon ab Parkplätze zu bauen und da Ladesäulen aufzustellen und deine eigenen Spielregeln zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wäre dafür die Strafgebühr auch an den normalen Tankstellen einzuführen!

Immer hin muss ich oft genug an der Zapfsäule anstehen weil der vor mir Tankende nach vollendetem Tank- und Bezahlvorgang sich erst noch die ersten drei Seiten der Bildzeitung durchlesen muss oder ein Telefongespräch führt.
Statt seinen Wagen vorher zumindest zur Seite zu fahren bleibt das Auto dann oft Minuten lang stehen :schaf:
 
M@C schrieb:
Mit dem Unterschied, dass die Supercharger wohl Privatgelaende von Tesla sind. Denke kaum, dass das die Polizei interessiert.
Was passiert denn, wenn du dich vehement weigerst, nach abgeschlossenem Tanken, weiterem Einkaufen und Bezahlen von (der Zapfsäule) einer "Flüssigtreibstoff-Tankstelle" zu fahren?
Ich vermute, dass irgendwann die Polizei gerufen wird.


Vielleicht könnte man das Problem auch so lösen, dass man beim Start des Ladevorgangs eine berechnete Zeit angezeigt bekommt, wann das Laden etwa fertig sein wird. Man muss innerhalb von +15 Minuten von dieser Zeit wieder zurück sein und das Ladekabel ausstecken.
Wenn das Laden schneller sein sollte, als die im Voraus berechnete Zeit, ist das egal. Man könnte später dafür eine optionale Benachrichtigung für das Handy einrichten.
Und für das Berechnen einer präziseren Zeit kann man ja Sensoren verwenden, um ein paar Informationen über die Temperatur usw. zu bekommen. Die sind auch nur einmal pro Ladetankstelle notwendig.

Und danach macht man dann meinetwegen einen überteuerten Parkplatz daraus. Und ab einer bestimmten Zeit wird die Polizei gerufen, damit die Kosten nach oben hin begrenzt sind. Und damit der Ladeplatz frei wird, was durch ein Bußgeld nicht passiert. Denn erst beim Eintreffen der Bußgeldforderung bzw. dem nächsten Besuch des Servicecenters wird hier vielleicht ein zukünftiges Umdenken provoziert.
 
Ich finde die Diskussion teilweise recht unnötig. Wenn es eine Ladestation ist, die für alle da sein soll und kein fester Parkplatz, dann ist es doch egal, ob das Laden jetzt 5 Minuten dauert oder 5 Stunden. Das Ding hat doch sogar eine Handyapp und im Auto wird es bestimmt auch eine Anzeige geben, die anzeigt, wie lange es dauert bis vollgeladen ist. Dann merkt man sich einfach die Uhrzeit, oder stellt sich einen Wecker im Handy oder an der Armbanduhr etc.

Ich habe mal in einer Strasse mit geringem Verkehrsaufkommen gewohnt, aber um die Ecke war eine Bushaltestelle. Ich wurde hin und wieder mal morgens um 6 Uhr von einem hupenden Bus geweckt, weil der Bus nicht um die Ecke kam, weil jemand im Parkverbot stand. So ein Parkverbot hat normalerweise einen tieferen Sinn, auch wenn ihn nicht jeder direkt erkennen kann. Und wenn da Parkverbot ist, dann hat man da nicht zu parken, auch nicht 10 Minuten lang, denn somit sorgt man vielelicht dafür, dass 30 Leute zu spät zur Arbeit kommen, weil der Bus nicht weiterfahren kann. Oder schlimmer noch, die Feuerwehr möchte mit einem großen Löschzug zu einem Brand. Aber gut, was sind da schon 10 Minuten warten, wenn dafür jemand bequem sein Paket auf der Post abholen kann, oder kurz zur Apotheke muss und keine Zeit hat 200m weiter zu fahren um einen ordentlichen Parkplatz zu nutzen und dann auch noch 400m Fußweg überwinden muss.
 
Bogeyman schrieb:
Warum sollte ich nicht an einer Tankstelle vor ner Säule parken dürfen wenn eh alles leer ist?
Die Tankstelle ist auch kein Parkplatz, auch wenn man nur Zigaretten kaufen möchte. Am besten noch gleich hinten bei der Einfahrt parken, daß die vorderen Zapfsäulen auch blockiert werden. Alles schon erlebt, ebenso kann es auch gut möglich sein, daß recht zeitnah mehrere Autos die Tankstelle zum tanken aufsuchen. Dann noch mokiert sein, wenn man von den Warteten angehupt wird. Meist gibt es Stellflächen für "Besucher", damit die Säulen zum tanken frei bleiben.
 
neuer Minijob: "TeslavomSuperchargerwegroller" ;) Ist sicher billiger als ne Stunde zu lange zu stehen. *g*
 
Dwyane schrieb:
Ich wäre dafür die Strafgebühr auch an den normalen Tankstellen einzuführen!
Da die Tankstellen ihren eigentlichen Gewinn über ihren Shop machen, wird der Tankstelleninhaber den Kunden, der evtl. noch das ein oder andere aus dem Shop kaufen will, wohl nicht direkt rauswerfen, weil er mal 5-10min. was guckt oder sucht.
Und für gewöhnlich haben Tankstellen mehrere Zapfsäulen - irgendeine wird immer frei, so das man nicht lange warten muss.
 
Fett. Aber sie werden schon ihre Gründe haben.

Der Vergleich mit dem Autofahrer hinkt, normaler Tankvorgang dauert ca. 2-3 Minuten - Tesla am Supercharger ca. 45 minuten. Im Verhältnis wär das also so, als ob man an der Zapfsäule 15s nach dem Tankvorgang eine Strafe zahlen müsste.

Und der bittere Beigeschmack bleibt dabei, dass es den Eindruck macht dass hier ein Geschäft mit dem Übersehen gemacht werden soll - so wie bei den SMS-Tarifen mit 1000 SMS gratis - erst gibt es was umsonst, danach kostets plötzlich unverhältnismäßig viel. 35 Cent die Minute sind einfach nur Wucher.

mfg
 
Argument ist theoretisch richtig - aber praktisch ein Problem. Ein Ladevorgang dauert eben länger als ein Benzin-Tankvorgang und ich wollte nicht bei Wind und Wetter Gewehr bei Fuß neben dem Auto stehen oder immer wieder das Handy zücken, um den Stand des Ladevorgangs zu checken. 5 Min sind da recht wenig.

Tesla bekommt Kratzer an seinem Image als Rund-um-Sorglos-Paket und führt in letzter Zeit immer wieder unschöne "Neuerungen" ein.
 
Ich hab ehrlich gesagt schon oft nen Hals wegen dieser Problematik bekommen. Schön, dass hier gleich zu drastischen Maßnahmen gegriffen und den Kindern in Ihren Anzügen mal was neues beigebracht wird - wie zum Beispiel Rücksichtnahme.

Danke Tesla. Das ist nichts weiter als eine erzieherische Maßnahme.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die ganzen Einsteins, die hier ihre Expertise verbereiten und ihre "Ideen" präsentieren, sind die reinste Comedy.

"Gibt es das Problem überhaupt?"

Irrelevant! Es sind einfach keine Parkplätze. Punkt. In den USA gibt es in gewissen Gebieten massiven Mangel an Superchargern, weshalb alles getan werden sollte um die Sache für alle Beteiligten so angenehm wie möglich zu machen.

"Dann muss man ja nebendran stehen!? Mein hochentwickeltes Gehirn empfiehlt dafür einen Handyprogramm-App für den iPhone zu bauen!"

Wie würde die Menschheit nur ohne dich klarkommen? Restladezeit ist im Auto und auf dem Smartphone permanent einzusehen. Es gab keinen Tesla ohne diese "Funktion".
 
Ich finde das voll in Ordnung. Mal ehrlich, man wird über den Ladestand per Handy informiert, man bekommt eine ziemlich genaue Prognose und normalerweise wird sowieso nur bis etwas über 85% geladen... Es soll halt verhindern, dass man auf dem Ladeplatz parkt und ist - wie schon geschrieben - nur eine Übergangslösungen. Übergangs bedeutet hierbei, dass sie nicht perfekt ist und durch besseres ersetzt werden soll.
 
cerar schrieb:
Wenn det tesla 3 kommt.....kommt das Chaos?
Dann werden die supercharger-Plätze knapp werden...
siehe Irschenberg....jetzt schon völlig überlaufen....wenn der 0815 tesla kommt...dann Warteschlangen programmiert.
Lindau - Villach...9 - 11 h.....
incl. Ladezeiten?
Ein Benziner nudelt die Strecke in knapp 7 h ab....

Elektroautos sind auch erst ganz frisch auf dem Markt... im Vergleich zu Benziner!! In den letzten 5 Jahren ist die Anzahl an Ladestationen geboomt und es geht weiter! Das kommt alles noch.
 
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