News BMW „Heart of Joy“: Neues Steuergerät macht Bremse zu 98 Prozent überflüssig

Tzunamik schrieb:
Klingt nach dem onepedaldrive das Tesla seit über 15 Jahren schon so macht.
Aber Hey, ist ja nicht BMW :-D
Das hat BMW jetzt auch schon. Nur geht es hier drum das die Bremse noch weniger benutzt wird als jetzt.
Aber man hätte halt den ganzen Artikel dafür lesen müssen anstatt einfach nur die Überschrift.
 
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FarmerG schrieb:
Die stärke der Rekuperation hängt nur von der gewünschten bzw. geforderten Bremsleistung, Leistungsauslegung des E-Motors, Füllstand des Akkus, Traktion/Schlupf der Antriebsräder und Temperatur der Traktionsbatterie ab.
Und von der Rekuperationsstärke, die ich mit den "Schaltpaddeln" am Lenkrad einstellen kann (nur im Modus "B" oder im "Eco-Modus" möglich).
FarmerG schrieb:
Und die gewünschte Bremsleistung wird in „B“ hauptsächlich mit dem Gaspedal formuliert und in „D“ klassisch überwiegend mit dem Bremspedal.
Alles klar, also bei Bergabfahrten mit dem Tempomat kein Unterschied feststellbar.
 
ayngush schrieb:
Gut. Das führt dann hoffentlich auch zu bezahlbareren Autos, wenn man die unnötige Komplexität reduziert.
darauf würde ich nicht hoffen. schließlich wollen die Investoren und Anleger ihre Rendite sehen. Kaum eine Produktoptimierung in den letzten 20-30 Jahren führte zu günstigeren preisen bei gleicher Qualität.
 
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Weyoun schrieb:
Oft sind das ausländische Autos, die Mittelspurfahrer sind. In vielen Ländern gibt es kein Rechtsfahrgebot [...].
Den ersten Punkt kann ich so nicht bestätigen. Gerade wieder auf den A9x um München herum unterwegs gewesen, das waren ausnahmslos deutsche Kennzeichen, die da links/mittig rumgegurkt sind.

Andererseits wissen auch Viele nicht, dass es bezüglich des Rechtsfahrgebots für 3-spurige Autobahnabschnitte eine Ausnahme gibt. Die rechte Spur kann im Prinzip nach eigenem Ermessen verlassen werden (wenn man z. B. der Meinung ist, schon mal rüber fahren zu müssen wegen des LKW am Horizont).

(§7 (3c) STVO) "Sind außerhalb geschlossener Ortschaften für eine Richtung drei Fahrstreifen mit Zeichen 340 gekennzeichnet, dürfen Kraftfahrzeuge, abweichend von dem Gebot möglichst weit rechts zu fahren, den mittleren Fahrstreifen dort durchgängig befahren, wo – auch nur hin und wieder – rechts davon ein Fahrzeug hält oder fährt."

PS: https://www.der-postillon.com/2015/02/sensation-autobahnfahrer-entdeckt.html

xpad
 
Salamimander schrieb:
Dafür gibt es einen Rückruf… (Post, im Auto UND der App) Aber klar. bmw schweigt :D
Der liegt sogar in meiner Schublade... :D
Wenigstens ist BMW noch Innovationstreiber. Das Thema Rost auf den Bremsscheiben sollte von CB am besten direkt an BMW weitergeleitet werden. Die haben das mit Sicherheit nicht auf dem Schirm
 
ayngush schrieb:
Das führt dann hoffentlich auch zu bezahlbareren Autos, wenn man die unnötige Komplexität reduziert.

Haha bei BMW wird man das bestimmt als Abo kaufen müssen.
 
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Auffällig ist jedenfalls das man fast nur noch Gebrauchte mit irrem Wartungsstau kaufen kann.
Und dort wo alles gemacht wurde kann der Interessent den Preis nicht bezahlen.
Ergo:
Bei soviel Technik geht auch ne ganze Menge kaputt, und nicht zu vergessen den Stress den der Fahrer bzw. Besitzer hat durch die ganzen Fehlermeldungen:-))
Genau SO bekommt man die Leute in den Bus.

Klasse Konzept.
 
Weyoun schrieb:
Ich möchte einfach nicht ständig den Fuß auf dem Gas haben müssen, nur damit er nicht abbremst.
Dafür gibt’s doch den Tempomat.

Ich hab den auf der Autobahn grundsätzlich drin und das obwohl ich weder ein E-Auto noch ein Automatikgetriebe habe und nicht mal den „Luxus“ eines abstandstempomaten habe und somit immer wieder selbst anpassen muss
 
xpad.c schrieb:
Den ersten Punkt kann ich so nicht bestätigen. Gerade wieder auf den A9x um München herum unterwegs gewesen, das waren ausnahmslos deutsche Kennzeichen, die da links/mittig rumgegurkt sind.
Das hängt vermutlich auch von der Uhrzeit ab. Wenn ich pendele (freitagnachmittags oder sonntagabends) sind es schon vermehrt polnische oder schweizer KFZ, die ebenfalls pendeln. Rund um München ist aber auch viel Unwissenheit: Die A9 ist Richtung Ingolstadt ja uhrzeitabhängig ein ganzes Stück 4-spurig (alle km sind entweder aufgeklappte Schilder oder elekronische Anzeigen, dass man die Standspur als vierte Spur nutzen soll). Dennoch fahren fast alle auf der rechten Spur, also regelwidrig.
xpad.c schrieb:
Andererseits wissen auch Viele nicht, dass es bezüglich des Rechtsfahrgebots für 3-spurige Autobahnabschnitte eine Ausnahme gibt. Die rechte Spur kann im Prinzip nach eigenem Ermessen verlassen werden (wenn man z. B. der Meinung ist, schon mal rüber fahren zu müssen wegen des LKW am Horizont).
Der Überholvorgang sollte aber insgesamt 30 Sekunden nicht überschreiten.
xpad.c schrieb:
Bei München aber auch im hohen Norden habe ich sogar eine Fahrspur rechts neben der rechten Spur entdeckt. :D
Ergänzung ()

Taxxor schrieb:
Dafür gibt’s doch den Tempomat.
Den nutze ich auf der BAB und auf vierspurigen Bundesstraßen, sonst eher nicht.
 
Weyoun schrieb:
Den nutze ich auf der BAB und auf vierspurigen Bundesstraßen, sonst eher nicht.
Ich auch und in deinem Post ging es ja auch um die Autobahn, deshalb hab ich’s geschrieben ^^
 
Nitschi66 schrieb:
Aber was soll da das neue Steuergerät für können?
Stimmt, ist mir durchgegangen, ist natürlich reinstes Schlangenöl ...

Ich find den allgemeinen Unterton auch i.wie beängstigend. So - joa lasst uns doch Redundanz abschaffen, 1 Steuergerät reicht. Muss der Kunde halt nen neues für 4000 Euro kaufen, wenn beim Laden was schiefgeht, oder das ABS aufgegeben hat. Eigentlich braucht man die Bremse garnicht mehr, aber wir lassen sie erstmal noch drinnen ... :D

nlr schrieb:
Der Wandel zum Software Defined Vehicle (SDV) geht Hand in Hand mit einer Reduzierung der Steuergeräte im Fahrzeug.
Warum, muss ich hierbei an Software-defined Radio denken (SDR)? 🤔

Aber jetzt nochmal:
nlr schrieb:
Aus vier Steuergeräten wird eins

Aus ehemals vier Steuergeräten will BMW mit dem „Heart of Joy“ die gesamte Antriebs- und Fahrdynamikregelung auf nur noch ein Steuergerät reduzieren.
nlr schrieb:
In der Neuen Klasse kommen vier neue Steuergeräte zum Einsatz, die bündeln, was bisher getrennt voneinander lief. Neben dem „Heart of Joy“ sind das Steuergeräte für das automatisierte und hochautomatisierte Fahren, für das Infotainment und für Basisfunktionen wie Klima und Komfort, Fahrzeugzugang, Innen- und Außenbeleuchtung.

Also, was denn jetzt? Sind es nun 4 Steuergeräte, oder 1? 😂

Ich geh mal aufs Ganze und behaupte, ohne Linux Kernel wird das nicht zuverlässig genug sein, wenn es wirklich nur 1 Steuergerät gibt. Also Daumen hoch, freut mich, dass Linux bei BMW einziehen wird.

Sieht ziemlich danach aus! 😎

https://www.electronicdesign.com/ma...e-processors-target-software-defined-vehicles

https://www.nxp.com/design/design-c...r-s32-microcontrollers-and-processors:BSP-S32
 
ayngush schrieb:
Gut. Das führt dann hoffentlich auch zu bezahlbareren Autos, wenn man die unnötige Komplexität reduziert.
Das war ja mal das Versprechen beim e-Auto. Das Gegenteil ist leider eingetreten.
Ein bezahlbares Fahrzeug erwarte ich von BMW tatsächlich auch nicht.
Aber grundsätzlich finde ich, dass BMW sich in den letzen Jahren erstaunlich geschickt angestellt hat.
Verbrenner und e-Autos praktisch baugleich bis auf den Motor, schon seit vielen Jahren ein sehr gutes Infotainment und meiner Ansicht nach der letzte deutsche Autobauer der den Premium-Anspruch auch tatsächlich mit seinen Produkten rechtfertigt.

Ich wäre schon längst von meinem Tesla weg und bei BMW gelandet….aber wenn es einen Punkt gibt, bei welchem Tesla weiterhin ungeschlagen ist, ist es Preis/Leistung. Mehr Auto für weniger Geld als bei Model 3 und Y gibt es schlicht nicht.
 
Brauch ich nicht. Der E36 bj 93 fährt immer noch.

Und da kann ich alles selbst reparieren, nur ist das fast nie nötig.
 
Ich fahre seit fast drei Jahren meinen Polestar 2 mit OPD (One Pedal Drive) und bremse auch nur sehr selten mit der mechanischen Bremse. Meistens werde ich gezwungen. Entweder von anderen Verkehrsteilnehmern oder von der Erkenntnis, dass die Bremsscheiben mal wieder eine Reinigung brauchen.

Das setzt natürlich eine entsprechende Fahrweise voraus, sonst klappt das nicht so gut.
 
Trommelbremse wird, wenn man ein wenig darüber nachdenkt nicht die Lösung sein. Es gibt einen Grund, aus dem Trommelbremsen seit den 60ern nicht mehr in PKW verbaut werden. Bei Erwärmung dehnen sich Scheiben gleichmäßig aus. Eine Trommel wird jedoch im Randbreich deutlich wärmer und dehnt sich somit im Außenbereich deutlich mehr aus. => Der Bremsbelag liegt nicht mehr vollflächig an und es kommt zu einer deutlich schlechteren Bremswirkung bei heißen Bremsen.

Auch bei Verbrennern muss die Bremse regelmäßig "freigebremst" werden. Ich habe ein Auto mit verhältnismäßig leichtem Heck. Somit wird bei leichten Bremsvorgängen die hintere Bremse praktisch nicht verwendet. Alle paar Tage die Bremse beherzt nutzen und die Scheiben bleiben sauber. Das geht auch mit E-Autos.
 
Taxxor schrieb:
Ich auch und in deinem Post ging es ja auch um die Autobahn, deshalb hab ich’s geschrieben ^^
Es ging AUCH um die Autobahn (da habe ich es halt als Extrembeispiel mal ausprobiert). Auf der kurvigen Landstraße, wo ACC nicht immer Sinn macht, läuft das One Pedal Driving für mich ebenfalls nicht zufriedenstellend. In der Stadt ist es "so la la", wenn man die niedrigeren Rekuperationsstufen verwendet. Am Ende habe ich es halt generell ausgeschaltet, weil ich grundsätzlich vorausschauend fahre und lieber "segele".
Ergänzung ()

Skysurfa schrieb:
Trommelbremse wird, wenn man ein wenig darüber nachdenkt nicht die Lösung sein. Es gibt einen Grund, aus dem Trommelbremsen seit den 60ern nicht mehr in PKW verbaut werden. Bei Erwärmung dehnen sich Scheiben gleichmäßig aus. Eine Trommel wird jedoch im Randbreich deutlich wärmer und dehnt sich somit im Außenbereich deutlich mehr aus. => Der Bremsbelag liegt nicht mehr vollflächig an und es kommt zu einer deutlich schlechteren Bremswirkung bei heißen Bremsen.
Das mag vielleicht für Supersportwagen gelten, aber doch nicht für stinknormale PKWs. Selbst der ID.7 oder der Skoda Enyaq RS haben hinten Trommelbremsen verbaut. Und LKWs nutzen ebenfalls Trommelbremsen und das sind richtige Streckenfresser.
 
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Weyoun schrieb:
Die A9 ist Richtung Ingolstadt ja uhrzeitabhängig ein ganzes Stück 4-spurig (alle km sind entweder aufgeklappte Schilder oder elekronische Anzeigen, dass man die Standspur als vierte Spur nutzen soll). Dennoch fahren fast alle auf der rechten Spur, also regelwidrig.

Ich weiß, ich kenne das Phänomen. Trotzdem ist auch das nicht wirklich regelwidrig, denn der Satz in §7 (3c) nach dem oben zitierten Satz lautet:
"Dasselbe gilt auf Fahrbahnen mit mehr als drei so markierten Fahrstreifen für eine Richtung für den zweiten Fahrstreifen von rechts."

Weyoun schrieb:
Der Überholvorgang sollte aber insgesamt 30 Sekunden nicht überschreiten.

Das "Problem" ist, dass das so in der STVO überhaupt nicht festgelegt ist. Es handelt sich um eine Empfehlung des ADAC und es gibt/gab wohl entsprechende Rechtsprechung diesbezüglich, aber die STVO legt das nicht explizit so fest. Zitate siehe oben.

xpad
 
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xpad.c schrieb:
Das "Problem" ist, dass das so in der STVO überhaupt nicht festgelegt ist. Es handelt sich um eine Empfehlung des ADAC und es gibt/gab wohl entsprechende Rechtsprechung diesbezüglich, aber die STVO legt das nicht explizit so fest. Zitate siehe oben.
Habe mal was zum Thema "Elefantenrennen" gefunden: Man sollte 10 km/h schneller sein und nach 45 Sekunden fertig sein.
https://de.wikipedia.org/wiki/Überholvorgang#Deutschland
https://www.bussgeldkatalog.org/elefantenrennen/#deny
Beim Überholen von PKW scheint in der Tat keine feste Zeit zu existieren. Jeder Pups ist reglementiert, aber ausgerechnet das nicht. ;)
 
Kazuya91 schrieb:
Das glaube ich nicht. Es fallen vielleicht hier und da einige Teile/Komponenten weg, aber die Entwicklung muss trotzdem bezahlt werden. Wann wurde denn mal ein Auto billiger? Da stecken sich die Manager lieber mehr Marge in die Tasche.

Das denke ich auch.

Die manager wissen schon, wie sie an ihr Geld kommen.
 
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